Karl Pouva gründete sein Unternehmen im Jahr 1939.Er produzierte zuerst einfache Diaprojektoren, und ab 1951 einfache Mittelformat-Kameras (für 120er Rollfilm 6x6), wie die "Pouva Start". Deren Preis lag damals bei 16,50 Mark. Somit war mit dem Produkt von Karl Pouva Kindern und Jugendlichen ein erster Zugang zur Fotografie möglich. Leicht abgewandelte Versionen der Pouva Start wurden in Lizenz in Polen, Ungarn und von Hama in der Bundesrepublik produziert und auf den Markt gebracht. 1953 kam der einfache Diaprojektor Pouva Magica aus schwarzem Bakelit hinzu. Dies war ein Projektor für 35-mm-Diafilme. Als Lichtquelle diente eine übliche 40-W-Allgebrauchslampe, auch mit Einfachwendel. Dieser Projektor wurde ungefähr 30 Jahre nahezu unverändert bis in die 1980er Jahre hinein produziert. Karl Pouva hatte auch ein einfaches Spulentonbandgerät mit der Bezeichnung "Bändi" entwickelt. Es war für Sprach- und Musikaufnahmen geeignet Die Laufzeit betrug ca. 45 Minuten. Das Gehäuseunterteil bestand aus Bakelit, die grauen und elfenbeinfarbenen Gehäuseteile konnten auch aus dem Kunststoff Melamin sein. Es wurde von 1964 bis 1966 hergestellt, fand aber wegen der ungleichmäßigen Bandgeschwindigkeit keine große Verbreitung. Es kostete in der DDR 298,- MDN. Die Firma Karl Pouvas wurde 1972 in Volkseigentum überführt und später der Kamera-Fabrik Woldemar Beier angegliedert. (via #Wikipedia) #Bändi #Tonbandgerät #Tonband #Pouvas #Freital #DDR #GDR #Ostalgie #EastGermany (hier: Freital) https://www.instagram.com/p/CInL2USCwrO/?igshid=mz7prpcad2lq














