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who loves the sun who cares that it is shining who cares what it does since you broke my heart
the velvet underground - who loves the sun
Priessnitz
#gray #heron #graureiher #priessnitz #dresdnerheide #winter #ohneschnee #wandern #hiking #ontheway (hier: Dresden-Neustadt, Sachsen, Germany) https://www.instagram.com/p/CJjZQRPlqHYBAQrPI8YjCviSSA8PZvrwqJ_VWY0/?igshid=163kmhzjklyp8
Byli prostÄ sqÄlĂ...!!!! #priessnitz #palacakropolis (v mĂstÄ PalĂĄc Akropolis)
triest
wÀren manche unsrer meere um so manches seichter,
hÀtte es der anstand mit dem handstand leichter leichter,
falls erfordernis dereinst an ihn gerÀt, in see zu stechen,
sozusagen durch die wellenschaft hin durch zu brechen
und zu singen, was ihm sonsten nur obliegt zu schildern:Â
dass er, wÀren manche unsrer meere um so manches tiefer,
bilder lieferte, die mehr um manches manchen bildern
glichen, die durch andre seichten sozusagen schiefer
als die ausgefallnen fielen, die er nur erzwungen,
wo hingegen grade seichtheit solche - durch bestechung,
mehr als dieses meer zu meistern, das durch niederungen
ja vermehrtes sei - Àh, mindrer, sozusagen, sprechung
an die oberflĂ€che drĂŒcke, nĂ€mlich untief schöne,
so dass dann das meer mit seinen vielen wellenmassen
in so manchem maasse ihn dran hindre, dass er töne:
dass es ihm unmöglich scheine, sie als bild zu fassen,
welches man erwarte, dass er es durch manche zwÀnge
doch in seinen griff bekomme, weil es ja mit faulen
zwÀngen seinerseits ihn es doch abzubilden drÀnge
und versuche, ihn durch manche schĂŒbe zu vergraulen,
welche es, als nasser trÀger unsrer trocknen plÀtze,
unaufhörlich schicke, dass er sich daran berausche,Â
dass es aber sein geschick bei weitem ĂŒberschĂ€tze,
das in anderm ab bestehe, als in solchem tausche,
ja, dass eben dieses schöne wogen ihn um manches hindre,
das gewellte auch nur anstandshalber zu begreifen,
was, im engern sinn, sein tuen wieder etwas mindre,
wo es ihn schon so dazu verleite, abzuschweifen:
dass er, wÀren wie sie sind, die meere, meere,
nÀmlich sozusagen grosse schlabbrigfeuchte reize,
keinen anlass sĂ€he, dass er ihren trĂŒbsal klĂ€re,
weshalb er, erforderlichenfalls sich etwas spreize,
auch wenns gĂ€lte, dass er eigentlich als feste brĂŒcke,
was da angesammelt aus so vielen wellenbĂŒndeln
quasi transportiere, dass ers aber unterdrĂŒcke,
weil es manchmal nicht so leicht sei, sich durch sie zu schwindeln.
 (Reinhard Priessnitz: triest. In: Ders.: vierundvierzig gedichte. 4. Auflage. Graz, Wien: 2004 [= werkausgabe reinhard priessnitz, hgg. v. ferdinand schmatz, bd. 1], S. 35)