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... von dieter michalek Über Flickr: www.instagram.com/dieter_michalek/ www.facebook.com/fotografie.by.dieter.michalek
Ich habe das Foto mit dem jüngeren Bruder gefunden. Felix versprach mir zu helfen es als Profilbild hochzuladen. Und hat mich ‘ne Boomerin genannt! 🙃
April 2020
Doch, doch, es ist ganz sicher die richtige Nummer!
Die Mutter hat in letzter Zeit damit begonnen, WhatsApp-Kontaktdaten mit ihren Bekannten auszutauschen. Das tut sie zwar schon länger, es ist aber bisher daran gescheitert, dass sie allen ihre Handynummer mitgeteilt hat. Der WhatsApp-Account hängt aber an der Festnetznummer. Ich bin auch überrascht, dass das überhaupt geht, habe es aber wohl vor Jahren selbst so eingerichtet – wahrscheinlich mit dem Argument, dass sie die Handynummer schon öfter gewechselt hat, die Festnetznummer aber noch nie. Außerdem weiß sie die kurze Festnetznummer auswendig.
Meine Erklärung, warum sie anderen Leuten ihre Festnetznummer geben muss, um unterwegs erreichbar zu sein, war lang und erfolglos. Ich verstehe den Gedankengang in einem Unternehmen “wir nehmen einfach die Telefonnummer als ID, die ist ja eindeutig und die können die Leute sich auch merken!”, aber die konzeptuelle Verwirrung, die das erzeugt, ist groß.
Jedenfalls hatten bisher alle Bekannten der Mutter die falsche Nummer, unter der sie gar nicht bei WhatsApp angemeldet ist. Das soll jetzt anders werden. Aber auch die Freundinnen und Freunde der Mutter wissen keineswegs alle, mit welcher Nummer sie sich vor vielen Jahren bei WhatsApp angemeldet haben. Das muss ja nicht die aktuelle Nummer sein, vielleicht ist es die eines vor fünf Jahren abgelegten Handys. Wenn sie es nicht mehr wissen, ist es aussichtslos, ihnen am Telefon zu erklären, wo sie es in der App nachlesen können, beziehungsweise sehen sie nicht ein, dass sie es nicht mehr wissen, sondern nennen hartnäckig die falsche Nummer. “Die kann nicht falsch sein! Mit allen anderen Leuten klappt es doch!” Wenn sie die richtige Nummer angeben, kommt es beim Diktier- und handschriftlichen Aufschreibevorgang gelegentlich zu Zahlendrehern und anderen Übermittlungsfehlern.
Deshalb sieht der nach Versuch und Irrtum etablierte Vorgang jetzt so aus: Ich sitze daneben und sage der Mutter, wo sie bei WhatsApp was drücken muss, um einen neuen Kontakt anzulegen: “Sprechblase” (überhaupt nicht naheliegend), Neuer Kontakt, Name und Nummer eingeben, Speichern nicht vergessen.
Nach dem Speichern gelangt man bei Android nicht etwa zurück zu WhatsApp, sondern ins Android-Adressbuch. Neben dem Namen ist in dieser Ansicht ein Sprechblasen-Icon, das genauso aussieht wie das von WhatsApp, aber das Verschicken einer SMS auslöst. Auf dieses Sprechblasen-Icon bin ich selbst ungefähr die ersten fünf Mal reingefallen. "Nein! Nicht! Das ist jetzt nicht mehr WhatsApp! Du musst erst zurück zu WhatsApp!”, sage ich hilflos, weil ich nicht weiß, wie ich erklären soll, dass man aus einer App einfach ungefragt in eine ganz andere geworfen werden kann, noch dazu eine, von deren Existenz die Mutter überhaupt nichts ahnt.
Wenn diese Hürde genommen ist, kommen wir wieder in der WhatsApp-Übersicht an. Jetzt folgt der wesentliche Trick der Kontakteinfädelung zwischen vergesslichen Leuten: Wenn man die richtige Nummer bekommen hat, wird neben der neuen Person deren Profilfoto angezeigt (vorausgesetzt, sie hat eines eingerichtet – das hatten aber bisher alle). War es die falsche Nummer, gibt es kein Profilfoto. Dann geht der Aushandlungsprozess (anrufen, diskutieren, Schuldzuweisungen, Nummern aufschreiben) von vorn los. Wieso ausgerechnet WhatsApp der Messenger der Wahl in Rentnerinnenkreisen geworden ist – ich weiß es nicht.
(Kathrin Passig)
Juliia-brmm
Ich frage mich, ob du genauso oft auf meinem Chat bist wie ich auf deinem. Ich frage mich, ob du auch ständig mein Profil checkst. Ich frage mich, ob du auch so oft auf mein Profilbild starrst, wie ich auf deines.
“https://t.co/hv43V814uV”
Ich hab gleich mehrere davon 😌
http://1jux.net/723312?l=0&t=1
#WhatsApp #Kontakt #Profilbild #Statusbild #Status #Jodel #lustiges