#24 Das letzte Israel-Abenteuer mit Jana
14.04.2022. Nach einer erholsamen Nacht sind wir mehr oder weniger ausgeschlafen um 6:30 Uhr aufgestanden. Wir wollten so früh los, weil wir für den Tag viel geplant hatten. Also haben wir uns fertig gemacht, ein Vesper gerichtet (immer diese Schwaben mit ihrem Vesper), Willi verabschiedet und sind los.
Unser erster Stopp an diesem Tag: Rosh Hanikra – ein wunderschöner Ort an der libanesischen Grenze ganz im Norden von Israel. Nach einem Weg mit Bus, Zug, Bus, Füßen sind wir schon vor 10 Uhr angekommen.
Von Rosh Hanikra hat man eine wunderschöne Aussicht auf das Meer und das Festland von Israel. Von dort aus kann man auch mit einer Seilbahn zu Höhlen fahren; Jana und ich haben uns allerdings dagegen entschieden. Die schöne Aussicht haben wir aber in vollen Zügen genossen und dort oben einen Teil von unserem Frühstück gegessen.
Den zweiten Teil haben wir unten am Strand genossen und dabei die Ruhe genossen. Wir waren nämlich ganz allein auf den Steinen am Wasser, was unglaublich schön war. Vom Aussichtspunkt bis zum Strand sind wir gefühlt 200 Meter vom „Israel Sea Trail“ gelaufen.
Der Israel Sea Trail ist ein 240km langer Wanderweg, der, wie der Name schon verrät, (möglichst nah) am Meer entlang verläuft. Der Weg beginnt bei Rosh Hanikra und endet im Kibbutz Zikim (oberhalb von Gaza).
Jetzt können wir stolz sagen, dass wir den Israel Sea Trail gelaufen sind (auch wenn es nur ein paar hundert Meter waren, aber das muss ja niemand wissen).
Nach einem kleinen Fotoshooting haben wir uns von unserem privaten Strand im Norden von Israel verabschiedet und uns auf den Weg nach Akko gemacht. Eine süße, kleine Hafenstadt oberhalb von Haifa. Dort haben wir uns mit Reut, einer Israelin aus dem IDConnect-Programm, getroffen, die dort in der Nähe wohnt und mit der ich mich sehr gut verstehe.
Reut hat Jana und mich durch Akko geführt, war unser Dolmetscher, hat uns schöne Stellen der Stadt und vor allem ganz, ganz viel Essen gezeigt. Die Hafenstadt ist eher arabisch als hebräisch und wir kamen auf dem Markt daher in den Genuss von vielen leckeren arabischen Speisen. Ich weiß leider gar nicht mehr, wie die verschiedenen Gerichte hießen, aber es war alles unglaublich lecker!
Unseren gemeinsamen Trip haben wir zu dritt am Strand von Akko ausklingen lassen. Wir saßen ganz simpel auf einer Decke, haben den Kitesurfern zugeschaut und uns unterhalten.
Reut hat uns mit ihrem Auto zum Bahnhof gebracht und Jana und ich sind wieder zu mir nach Hause gefahren. Dort angekommen haben wir eigentlich nicht mehr viel gemacht und sind ziemlich müde, aber unglaublich glücklich ins Bett gefallen.
Das Wandern ist des Müllers Lust
Jana und ich sind sehr stolz darauf, einen Teil des Israel Sea Trails gelaufen zu sein
Akko ist klein, aber fein und von Herzliya sehr gut mit dem Zug zu erreichen
Getrocknete Ananas: 11/10! Achtung: Suchtgefahr
Ich kann jetzt „Entschuldigung, Maske. Der Corona-Virus hat in diesem Bus keinen Platz“ auf Hebräisch sagen und bin sehr stolz darauf (auch wenn es maximal unnötig ist)
Wir sind in den letzten 5 Tagen ca. 62,5 km gelaufen. Das ist schon ne Leistung und muss man erst mal nachmachen (kann ich allerdings eher weniger empfehlen, unsere Füße sind ziemlich tot. Und wir auch)
Janas Blasen an den Füßen haben Blasen
Wir müssen uns jetzt wahrscheinlich erstmal drei Wochen ausruhen (wird zwar nicht passieren, aber hätten es auf jeden Fall nötig und verdient)