You're dangerous - Du bist gefährlich
Masterlist - Misc. masterlist - Achtsam Morden / Murder Mindfully masterlist
Summary: You've been Björn’s friend for a long time and he finally included you in his new dealings in the criminal. You were supposed to meet him in his new office but, upon arriving, you found someone else instead.
Words: 404 (English version) / 488 (German version)
Notes: I started the show out of boredom and then I got hooked...and yeah what can I say...the usual drill...especially when the tall, cold but sweet, sexy man suddenly pops up 😇😍
Reader: female reader in mind but not defined (except partially for the German part)
The kindergarten smelled faintly of crayons and floor polish—an oddly comforting scent for a place woven into Björn’s schemes. You still marveled at how he had managed to plant Dragan’s crew here, stitching together two worlds that should never have touched. Then again, you’d been Björn’s friend long enough to know his chaotic brilliance thrived on the impossible, bending it into reality as if it were nothing at all.
You pushed open the door, expecting your friend to greet you but instead found his associate Sascha leaning casually against the wall, arms crossed, posture casual but sharpened at the edges, his expression as impenetrable as a locked vault. He didn’t move when you entered—just dipped his chin in a nod that felt more like a verdict than a greeting.
“You’re not Björn,” you said, forcing confidence into your voice as you held the tall, striking man’s stern gaze.
His lips twitched—almost a smile, almost.
“Observation skills like yours...hmm, no wonder Björn trusts you.”
His tone was cool, but his eyes lingered on you just a second too long before looking away. Your gaze drifted over the child-sized chairs, the walls covered in finger-paint masterpieces, and a grubby giraffe plush slumped in the corner like it had survived a small war.
“So this is his empire? Nap time and organised crime under the same roof?”
This time a smirk slipped through, unwilling but real.
“Depends who you ask. The little bandits draw more blood than his rivals.”
You laughed, and to your surprise, his gaze softened - just a flicker, quick enough to almost deny. But it was enough to give you the impression that, for once, he wasn’t looking at you like another of Björn’s associates to be measured, sorted or discarded. He was looking at you as if you’d found a way past the steel walls he welded shut around himself. But then he straightened, clearing his throat, voice smoothing back into controlled calm.
“You’re dangerous,” he said finally.
You tilted your head, a spark of amusement dancing in your eyes.
“Dangerous? How so?”
A pause, the faintest flicker of something unguarded in his steel blue eyes before he let the smirk return.
“Because I don’t usually like people this quickly.”
The silence that followed carried more weight than his calm voice, and you realised it was rare... and it was the closest you’d get to praise from Sascha.
At least for now...
---------‐--GERMAN VERSION BELOW------------
Der Kindergarten roch nach einer Mischung aus Wachsmalkreide und billiger Bodenpolitur – ein seltsam tröstlicher Geruch, fast kindlich unschuldig, an einem Ort, der längst in Björns Schattenreich eingewoben war. Noch immer erstaunte es dich, wie er es geschafft hatte, das Hauptquartier von Dragans Bande hier einzuquartieren und so zwei Welten miteinander zu verketten, die fremder nicht hätten sein können. Doch nach all den Jahren an seiner Seite wusstest du: Björns scharfzüngige, chaotische Genialität vermochte stets, das Unmögliche mit spielerischer Selbstverständlichkeit möglich zu machen.
Du öffnetest die Tür, in voller Erwartung, deinem Freund zu begegnen – und bliebest überrascht stehen. Nicht Björn, sondern sein Handlanger des Vertrauens, Sascha, erwartete dich. Lässig lehnte er mit dem Rücken an der Wand, die Arme verschränkt, sein Blick so undurchdringlich wie eine verschlossene Tür. Als du den Raum betratst, rührte er sich nicht, sondern schenkte dir lediglich ein knappes Nicken, das eher wie eine Prüfung als wie eine Begrüßung wirkte.
„Du bist nicht Björn“, stelltest du fest und bemühtest dich, deine Stimme selbstsicherer klingen zu lassen, als du dich fühltest, während du den strengen Blick des hochgewachsenen, gefährlich gutaussehenden Mannes erwidertest.
Seine Lippen zuckten – ein fast verschlucktes Lächeln.
„Mit einer Beobachtungsgabe wie deiner wundert es mich nicht, dass Björn dir vertraut.“
Die Worte waren kühl, fast schon sarkastisch, doch seine Augen verweilten einen Atemzug zu lang auf deinem Gesicht, ehe sie beiläufig zur Seite wanderten. Dein Blick schweifte über die winzigen Stühle, die mit bunten Fingerfarben verschmierten Wände, und blieb schließlich an einer schmuddeligen Plüsch-Giraffe hängen, die in der Ecke lag wie ein Relikt aus einer längst verlorenen Schlacht.
„Das also ist sein neues Reich? Mittagsschläfchen und organisierte Kriminalität fein sortiert unter einem Dach?“
Diesmal entglitt ihm widerwillig ein Schmunzeln.
„Kommt darauf an, wen du fragst. Die kleinen Banditen hier sind manchmal blutiger als seine Rivalen.“
Dein amüsiertes Lachen hallte zwischen den bemalten Wänden – leicht und unbeschwert. Für einen Moment flackerte etwas in seinen Augen auf, wie ein feiner Riss im Eis, kaum sichtbar und doch fühlbar für den, der genauer hinsah. Er sah dich nicht nur wie eine von Björns üblichen „Freunden“ an, die man einordnen und wieder vergessen konnte, sondern wie jemanden, der irgendwie durch seine Verteidigung geschlüpft war. Er richtete sich rasch auf, räusperte sich, und als er sprach, war seine Stimme wieder glatt, beherrscht, tadellos kontrolliert.
„Du bist gefährlich“, gab er schließlich zu, wenn auch nur widerwillig.
Du neigtest den Kopf, ein sanftes Lächeln auf den Lippen, in dem Neugier und leiser Spott miteinander tanzten.
„Gefährlich? Ich? In wiefern?“
Eine kurze Stille, dann der schwächste, fast schmerzhaft flüchtige Anflug von etwas Unbewachtem in seinen Augen, ehe er sich wieder zurückzog hinter das vertraute Schmunzeln.
„Weil ich Menschen sonst nicht so schnell mag.“
Die Worte schwebten zwischen euch, schwerer als sein Ton, ernster als sein Blick – und doch von einer überraschenden Leichtigkeit getragen. Da wusstest du: dies war selten... und es war das Nächste an Lob, was du von Sascha erwarten durftest.
Zumindest vorerst...
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