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Niemals ne halbe Flasche Jägermeister auf leeren Magen trinken
Heute war ein sehr merkwürdiger Nachmittag. Diejenigen von euch, die Sprachnachrichten von mir erhalten haben, können das sicherlich bestätigen. Mit Jannik zu schreiben, hat mir eine gewisse gute Grundlaune verschafft heute. Das war schon lange nicht mehr so gewesen. Kurz bevor ich mich aber mit Markus und den anderen getroffen habe, hatte ich gleichzeitig sehr sehr schlechte Laune bekommen (weil Mich mir geschrieben hatte) und beides äußerte sich in einem Mix von starker Hibbeligkeit. Bei den Anderen hatte ich zuerst auch sehr schlechte Laune, aber durch den Alkohol hat sich das schnell gebessert. Wir hatten eine Runde Uno gespielt und jeder musste einen Shot trinken, wenn er oder sie Karten ziehen musste. Diese eine Runde hat sich ziemlich lange hingezogen und es hat ausgereicht um Vanessa so stark mit Jägermeister abzufüllen, dass sie ab halb elf nur noch gekotzt hat. Vera und Lena haben sie dann nach Hause gebracht und wir waren nur noch zu fünft. Die anderen haben sich dann darüber beklagt, dass alles schon so früh zu Ende war und wir erst später hätten trinken sollen. Allgemein fielen viele Geschichten über das Dresdner Nachtleben und die Party-Erfahrungen von Markus. Ich selbst geh eigentlich lieber ins Bett anstatt durchzufeiern und mich zu besaufen, habe ich jetzt festgestellt. Zudem ist auch der Musikgeschmack der Gruppe nicht sehr interessant. Neben einigen Charts noch House-Musik, also Musik aus den Clubs. Das hört sich schon gut an und lädt zum Tanzen ein, aber ist am Ende doch sehr Mainstream leider. Toll an Jena ist jedoch, dass nachts durchgehend noch Nachtbahnlinien fahren und man so innerhalb einer halben Stunde von Jena-Nord nach Jena-Süd nach Hause kommt. Jetzt werde ich auch gleich schlafen gehen. In meinem Kopf geht eben alles drunter und drüber. Das Studium wird sehr anstrengend und ich muss alles im Alleingang wiederholen für die Klausuren und ich weiß nicht, was ich von der Sache mit Jannik halten soll. Irgendwie ist’s gerade zu viel für mich.