Was ich will sind Taten und kein Wortgefecht.
Muhabbet
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Was ich will sind Taten und kein Wortgefecht.
Muhabbet
Schau Hin
(part1) wenn ich seh wie es vielen menschen geht so hatt ich gern ein neubeginn was in mir hier vorgeht weil die kids so verloren sind
aussichtslos und hoffnungslos denn wir stellen uns alle blind doch wir stellen uns alle blind
(refrain) wenn andere nichts mehr sehn dann schau hin denn wir sehn soviel das nicht richtig ist also versperr dich nicht und hör hin sie sagen soviel sovieles ohne sinn
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"Sind wir gleich da?!" – Spielend reisen, auch ohne Medien
“Sind wir gleich da?!” – Spielend reisen, auch ohne Medien
Rhein-Kreis Neuss – Ob im Auto oder in der Bahn – für Kinder scheint die Fahrtzeit oft unendlich lang. Elektronische Spiele auf dem Smartphone oder Tablet versprechen eine gute Ablenkung von der Langeweile. (more…)
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Kinder und ihre Medienhelden: "Ich will sein wie Thomas Müller!"
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Rhein-Kreis Neuss – Gerade zur Fußball-WM in Brasilien sind die Spieler der Nationalmannschaft in allen Medien und dienen gerade vielen Heranwachsenden als Idol. (more…)
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Muhabbet - Schau Hin
Pressemitteilung: Gegendarstellung
Aufgrund der Berichte von Echo-Online und dem Hessischen Rundfunk zur Debatte um das Logo der Firma "Neger" möchten wir noch einmal Stellung zu dem Thema beziehen.
Wir weisen ausdrücklichmit dieser Pressemitteilung auf die tragende Rolle und somit auch gesellschaftspolitische Verantwortung von Medien innerhalb einer Gesellschaft hin. Mit der Meinungsfreiheit gehen nicht nur Rechte und Freiheiten, sondern auch Pflichten und Verantwortungen einher, denen Medienmacher_innen und Journalist_innen, wenn es um die Verhandlung von Rassismus geht, meist nur unzureichend nachkommen.
Wenn sich Bürger_innen einer Stadt zu einem sensiblen und wichtigen Thema wie Rassismus äußern, um auf Misstände aufmerksam zu machen, sollten sich die regionalen Medien bemühen, dem Thema angemessenen Interesse entgegenzubringen und nicht auf eine polemische Art die Bedeutung, die diese Problematik hat, herunterzuspielen. Mit letzterem sehen wir uns in Anbetracht des Echo-Online Artikels und dem Beitrag des Hessischen Rundfunks konfrontiert.
Die Art und Weise, wie unsere Kritik an dem Logo des Dachdeckerunternehmens wiedergegeben wurde, lässt vermuten, dass die Journalist_innen unsere Pressemitteilung nicht aufmerksam genug gelesen haben und dementsprechend mit Mutmaßungen über unsere Argumente berichtet haben. Darüberhinaus sehen wir weder die versuchte Sensibilisierung für die Verwendung des N-Wortes, noch die Verbindung des Nachnamens mit dem Logo auf irgendeine Weise reflektiert. So hatte Herr Hans Dieter Erlenbach vom Echo Darmstadt überhaupt keine Probleme damit, in der Überschrift seines Artikels das N-Wort unabhängig vom Unternehmensnamen wiederzugeben. Die Wortwahl „Ernst Negers Neger“ könnte nicht offensichtlicher sein. Es liegt wirklich unverkennbar für alle auf der Hand, dass das Logo selbst die kolonial-rassistische Darstellungen Schwarzer Menschen bzw. Menschen afrikanischer Herkunft tradiert.
Dieselbe Darstellung taucht auch in dem Bericht des Hessichen Rundfunks bereits zu Beginn mit dem Satz "Der N..... muss weg!" auf. Der ganze Bericht verharmlost ernstzunehmende Bedenken völlig unreflektiert und lässt keinen Ansatz erkennen das sich die Macher_innen des Beurages mit der Kritik angemessen beschäftigt haben
So wird unter anderem auch mehrmals über den Fachschaftsrat Ethnologie und Afrikastudien gesprochen, ohne diese jemals kontaktiert und eine Gegendarstellung ermöglicht zu haben. Der Reporter spricht mehrmals über die Fachschaft (den Fachschaftsrat) - aber kein einziges Mal mit ihr (ihm). Bezeichnend für die einseitig geführte Darstellung ist auch, dass ausschließlich weiße Studentinnen und Studenten (Student_innen) zu dem Logo befragt werden und keine Menschen die über Rassismuserfahrung verfügen. Dies nicht ungewohnte Vorgehensweise ist typisch wie Rassismus in Deutschland oft verhandelt wird und fürhrt aus unserer Sicht in die falsche Richtung. Grundsätzlich muss gelten das diejenigen Menschen die von Rassismus unmittelbar betroffen sind diesen auch definieren und nicht diejenigen die ihn ausüben.
Zum zweiten muss endlich in der Mehrheitsgesellshaft ankommen das rassistisches Handeln nicht zwingend rassistischen Denken vorraussetzt bzw. ein rassistische Intention nötig ist.
Diesen hier an den Tag gelegten Journalismus kritisieren wir vor allem aus folgenden Gründen:. Zum einem hat sich der Autor des Echo-Artikels nicht die Mühe gemacht, den Namen seiner Informantin richtig zu schreiben und zum zweiten häuften sich unter dem Artikel rassistische Kommentare, teilweise auch gegen die Person der Informantin, die in keinster Weise moderiert wurden. Die Aufgabe des Echo Darmstadt wäre es gewesen, eine solche Ausschreitung zu verhindern.
Abschließend fordern wir eine Debatte über rassistische Perspektiven die nicht von Abwehrreflexen geprägt ist und ausschließlich unter weissen Menschen geführt wird.
Die Wahrnemung rassistischer Erfahrungen muss die Grundlage dieser Debatte sein und nicht, wie immer wieder konstaniert wird, wenn weisse Menschen die Kritik als ernstzunehmend erkennen.
Rassismus ist kein Problem Schwarzer Menschen, sondern ein Problem der weissen Gesellschaften und hier muss angesetzt werden.
Nicht Schwarze Menschen sind in der "Beweispflicht", sondern als Beleg genügen ihre Erfahrungen bzw. wenn sie Handlungen als rassistische empfinden.
Soufeina Tuffix hat einen der #SchauHin-Tweets in einen Comic verwandelt. Ihr Portfolio könnt ihr euch hier anschauen, bald gibt es auch eine Homepage.
Eyes on the Stars
Diesen Monat liegt unser Schwerpunkt auf dem Black History Month. Den Auftakt macht diese Geschichte.