Wenn man die Welt sehen will bleibt einem nichts anderes übrig als zu fliegen. Ich fliege nicht gerne aber musste es natürlich über mich ergehen lassen. Das ich eines Tages in Flugzeugen der Airline “Inselair” und “Pawa Dominicana” sitzen werde, hätte ich nicht geglaubt. Aber “no Risk no Fun” wie man so schön sagt und letztendlich ist ja alles gut gegangen und die fliegenden Blechmaschinen haben mich zu den schönsten Plätzen dieser Welt gebracht.
Da lernt man dann die Schönheit der Natur kennen...mmh, aber gleichzeitig habe ich soeben soviel CO2 in diese Luft gepumpt, das diese schöne Natur vernichtet. Irgendwie eine paradoxe Situation. Wäre dann die Alternative daheim zu bleiben und sich den Stadtwald anzuschauen? Der macht einem aber bei weitem nicht so bewusst, was es auf dieser Welt zu schützen gibt und wie vielfältig und einmalig unsere Welt ist. Zugleich ganz schön egoistisch. Weil ICH nun mal die Welt sehen will, fliege ich hin wohin ICH will, damit ICH um viele Erfahrungen reicher bin.
Ich habe keine richtige Antwort darauf. Wahrscheinlich lautet sie wie meistens: Ein gesundes Mittelmaß wäre die Lösung.
Trotzdem wollte ich der Natur ein bisschen etwas zurück geben und kam auf die Homepage von “Naturefund”. Hier kann man seinen Flug eingeben. Den damit errechnete CO2 Ausstoß kann man dann durch Bäume pflanzen wieder ausgleichen. Ich habe unsere längsten Flug gewählt, von Miami nach Indonesien und für diese Stecke (hin und zurück) 27 Bäume gepflanzt.
Ich weiß, ganz schön bequem damit sein Gewissen zu beruhigen. Aber trotzdem besser als nichts tun oder?
Jetzt stelle ich mir vor, dass dieser süße Katta(rina) durch meine 27 Bäume in Madagascar springt.
Falls Ihr auch mal euren CO2 Ausstoß berechnen wollt:
http://www.naturefund.de/erde/co2_rechner/co2_rechner_flugzeug.html