Ich bin so froh, dass ich hier zwar wohne, aber die Schnittmenge zu der Stadtpolitik mittlerweile sehr gering ist.
Quelle: Kommentar in den Sozialen Medien
Ich vermute, dass diese Aussage in mehr Köpfen von Starnberger Bürgerinnen und Bürgern vorhanden ist, als es sich die Kommunalpolitik wünscht.
Aber warum?
Liegt es daran, dass Engagement in der (Kommunal)Politik eben an sich nicht “einfach” ist? Wird da der vermutete Aufwand lieber gescheut?
Nicht nur für (kommunal)politische Entscheidungen hat man sich vorher sinnvollerweise zu informieren (oder auch den “Kollegen vom Fach” zu vertrauen) und mit jedem Mehr an Information treten zumeist auch Randbedingungen zu Tage, die man vorher noch gar nicht auf dem Schirm hatte. Und auf einmal ist eine vermeintlich doch ganz leichte Lösung nicht mehr in der angedachten Form zu realisieren.
Gerne wiederhole ich auch hier noch einmal meine Aussage vor jeder Wahl: Wer nicht wählen geht, wird garantiert von denen regiert, die er nicht gewählt hat.
Man kann das Zitat oben natürlich auch positiv interpretieren, dass ein Engagement in der Stadtpolitik nicht notwendig ist, weil es sich aufgrund der Entscheidungen “der Anderen” sich in Starnberg gut leben lässt, was dann irgendwie dafür sprechen würde, dass die kommunalpolitischen Entscheidungen dann doch gar nicht so schlecht gewesen sein können.












