Bismarckturm Schoden
Heute am 21.01.2011 sind wir nach Schoden mit dem Bus gefahren. Es war sehr kalt aber sehr amüsant.Unsere erste Station war der berühmte Bismarckturm, der auf dem Geisberg bei Schoden, liegt, der zu dem Landkreis Trier Saarburg im Rheinland Pfalz gehört.Dies ist der einzige Bismarckturm in diesem Landkreis.Es ist jedoch nicht geklärt, dass das Denkmal zu Ehren des 1890 entlassenen ersten deutschen Reichskanzlers Fürst Otto von Bismarck errichtet wurde. Laut der Zeitungsmeldung vom 22. Juli 1903 wurde mit einem Bildnis des Fürsten Bismarck das Domänenturm bezeichnete Bauwerk geschmückt und erhielt dadurch den Namen Bismarckturm.Heute dient er als Aussichtsturm und bietet einen Wunderschönen Panorama Ausblick auf den naturbelassenen Altarm und den neu geschaffenen Kanal der Saar.
Baugeschichte:
Aus Spenden wurde er finanziert. Als Ort wählte man einen steil zur Saar abfallenden Weinberg im Süden der Gemarkung Schoden. Zuvor stand hier eine Schutzhütte für die Weinbergsarbeiter. Im Zusammenhang mit dem Bau der Weinbaudomäne Ockfen wurde im September 1902 der Grundstein zum Bau des Turmes gelegt und bereits im Oktober 1902 war der Rohbau beendet. Im April 1903 konnten die Bauarbeiten beendet werden, und die Einweihung wurde am 21. Juli des selben Jahres vorgenommen. Der Turm erhielt zur Einweihung auf seiner Südseite ein bronzenes Bismarck-Relief, dass aber Mitte der 70er Jahre entwendet und erst zur 100-Jahr-Feier durch eine neue, von einem Schodener Bürger gestiftete, Gedenktafel ersetzt wurde.
Erbaut wurde der der Bismarckturm aus Schiefergestein und verstärkenden Quadern aus Rotsandstein. Über einen rechteckigen Grundriss erhebt sich der Turm hangseitig über mehrere Geschosse zu einer Gesamthöhe von 5 m. Die Aussichtsform ist von einer mittelalterlich anmutenden Zinnenkrone eingefasst, die über einem Rundbogenfries aufragt. Urprünglich besaß der Turm 17 Treppenstufen die zur Aussichtsplattform empor führen. Heute sind nur noch 14 Stufen zu sehen aufgrund einer Aufschüttung. Bis zum Jahr 1973 stand der Turm im Eigentum der staatlichen Weinbaudomäne. Als das Interesse der Domänenverwaltung am Erhalt des Bauwerkes jedoch nach wiederholten Beschädigungen durch Unbekannte endgültig zurückging, erwarb die Ortsgemeinde Schoden am 22. Februar 1974 zu einem Preis von 1.000 DM den Turm mit den dazugehörigen 212 m2 großen Geländen. Am 8. September 2002 feierte man das 100-jährige Bestehen des Bismarckturms.
Heutige Nutzung:
Der Turm ist für Besucher und Asflügler ganzjährig begehbar. Er bietet eine weite Sicht über das untere Saartal von Saarburg bis Wiltingen am Altarm der Saar sowie Kanzem im Saarkanal.














