Oktober und November 2020
Unterricht mit halbem Lehrer
Ca am 19.10.2020 war ich krank daheim. Mein Physiklehrer wurde am Dienstag derselben Woche in Quarantäne gesteckt, da einer seiner Schüler positiv getestet worden ist. Die einzige Lösung ist also, dass er von daheim aus streamt.
Wie gesagt war ich krank zu Hause und habe dann von dort aus die BigBlueButton Konferenz aus meinem Bett mitverfolgen können und nicht den gesamten Stoff nachholen müssen. Das war sehr angenehm.
Mittlerweile (Stand 11.11.2020) gibt es an der Schule einen “Streaming Account” auf den PCs in den Klassenzimmern, so dass, wenn der Lehrer von daheim aus streamt, ein Schüler an den PC gehen und den Code für die Konferenz eingeben kann. Den Code teilt uns unser Lehrer dann über die dieses Schuljahr neu eingeführte Messenger-Plattform schul.cloud mit. Wir geben es ein und los geht’s. Einer sitzt vorne und schaltet die Klasse hin und wieder stumm, wenn es zu laut wird und dreht die Lautstärke des Lehrers runter, wenn sein Mikrofon übersteuert. Sehr angenehm, so selbst organisierter Unterricht. Jedoch ist es nicht so, dass das bei allen so reibungslos klappt. Mein Religionslehrer hatte heute (11.11.2020) seine erste Stunde Distanzunterricht. Er hat eine derart langsame Internetverbindung, dass wir die erste Unterrichtsstunde damit zugebracht haben, seinen Ton zum Laufen zu bringen. Hat nicht geklappt. Er hat dann einfach aufgegeben und gesagt “Hier ist ein PDF … macht Aufgabe 1-7 und schickt sie mir über Mebis zu.” (Mebis: Die online Schulcloud in Bayern). Das haben wir gemacht und dann die verbleibende Zeit für die darauf folgenden Chemiestunden genutzt.
(Konstantin Passig)












