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Im Lager selbst gingen wir von einer Baracke in die nächste und trafen in jeder von ihnen auf weitere Menschenmengen. Wenigstens haben die Verantwortlichen des Lagers es so hinbekommen, dass die Gruppen die eine Baracke betreten nicht von den Verlassenden blockiert werden und umgekehrt.
Man kann sich die einzelnen Baracken (auch “Blöcke” genannt) als einzelne Gebäude mit Räumen, wie in Museen vorstellen. An den Wänden hingen Gemälde von ehemaligen Häftlingen oder anderen Künstlern oder Fotografien vom Lager zu der Zeit von 1941-1945 und von den Häftlingen. Einige Überbleibsel, wie die originale Häftlingskleidung oder Hab und Gut der Häftlinge, waren in Vitrinen verschlossen. Vor allem waren Dokumente jener Zeit, wie Briefe, Rechnungen oder Listen oder Akten der Häftlinge in kleinen Tischen mit Schaufenstern verschlossen um sie so gut es geht vor der Zerstörung zu bewahren.
Beispiel eines solchen Schaufenstertisches
Dosen der Blausäure mit der die SS die Häftlinge vergaste (Firma “Degesch, Deutsche Gesellschaft für Schädlingsbekämpfung”)
Prothesen und Krücken der Häftlinge, die ihnen bei der Ankunft in Auschwitz abgenommen worden sind. Wahrscheinlich wurden Träger dieser Prothesen sofort ermordet, da sie definitiv als “arbeitsunfähig” gelten würden
Zu diesen Prothesen wurde eine sehr interessante und berechtigte Frage von Lynn gestellt. In einem anderen Ausstellungsraum waren ca. 2 Tonnen Haare von den Häftlingen hinter einem Schaufenster verschlossen, die man jedoch nicht fotografieren durfte. Begründung: “Das sind Körperteile von Menschen von denen die meisten wohl möglich verstorben sind.” Lynn fragte in einer abendlichen Diskussionsrunde, warum man denn von diesen Prothesen Bilder haben durfte, aber von den Haaren nicht, da theoretisch solche Prothesen auch menschliche Körperteile sind, weil sie nicht mehr vorhandene, natürliche Körperteile ersetzen sollen.
Originale blau-weiß gestreifte Häftlingskleidung in einem Schaufenster
Ein Denkmal für die ermordeten Menschen zwischen 1940-1945 in Auschwitz
Die rekonstruierte “Todeswand” auf dem Innenhof von Block 11. Hier wurden Häftlinge in Reihen gestellt und gleichzeitig erschossen. Block 11 war außerdem das Gebäude in dessen Keller die erste Massenvergasung von Häftlingen, mithilfe des Gases Zyklon B der Firma Degesch, durchgeführt wurde. Dabei kamen 850 Menschen in 24 Stunden ums Leben.
Das Krematorium im Stammlager
Oft waren an den Wänden in den einzelnen Blöcken auch einzelne Zitate verschiedener NSDAP-Leute, wie Himmler oder Goebbels oder auch anderen Personen zu finden.
Eines dieser Zitate: “Wir müssen den deutschen Staat von Polen, Russen, Juden und Zigeunern befreien” - Otto Thierack, Justizminister des Dritten Reiches
Es gab aber auch Zitate, die an die heutigen Menschen gerichtet waren. So etwas wie Weisheiten: “Diejenigen, die sich nicht an die Vergangenheit erinnern, sind dazu verdammt sie zu wiederholen.” - George Santayana
Nicht alle der Zitate waren von böser, menschenverachtender Natur.
Schüler schwänzt Moschee-Besuch: Eltern sollen Bußgeld zahlen
JF: Das Amtsgericht Meldorf hat Eltern bestraft, weil sie ihr Kind nicht am Schulausflug in eine Moschee teilnehmen ließen. Es verhängte ein Bußgeld in Höhe von zweimal 25 Euro. Das Paar hatte befürchtet, ihr Sohn werde durch den Besuch religiös indoktriniert. http://dlvr.it/QZX5rX
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Trailer: DER GROSSE SPRUNG - Next Liberty Graz
Wegen Verweigerung eines Schulausflugs in Moschee:
Wegen Verweigerung eines Schulausflugs in Moschee:
Eltern vor Gericht
In manchen Fällen schlägt die deutsche Justiz erbarmungslos zu. So auch in Schleswig Holstein, wo Eltern den Schulbesuch ihres Sohnes in einer Moschee ablehnten. Weil sie sich weigerten, ein Bußgeld zu bezahlen, landet der Fall nun vor Gericht. – Spendenaufruf für die Rechtsverteidigung der Eltern
Die Vorgeschichte:
In Rendsburg machte die Erdkundeklasse einen Ausflug in die…
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