Zurueck nach Whitehorse
Ein wenig spaeter, als geplant sind wir heute morgen los gekommen, weil Monina noch ihren Kram packen musste und wir dann ein wenig Koordinationsprobleme bim Ausparken hatten. Ich war kurz davor, sie aus dem Auo zu zerren und selbst auszuparken. Es war kalt und verdammt windig und ich musste natuerlich draussen stehen und dirigieren, worauf sie eh nicht reagiert hat und dann am Ende durch die Schneebank gefahren ist, waehrend ich die Garagentuer aufhalten musste... ohh mann, das war was. Als ich wieder aufgetaut war, hab ich dann durch ihre CD Sammlung geguckt und hab n paar Sachen eingelegt. Als "Money for Nothing" von Dire Straits lief, musste ich ganz unwillkuerlich an unseren ehemaligen Bundespraesidenten denken. Der Highway war die reinste Eislaufstrecke. Schnee teilweise hoeher, als der Unterboden vom Auto, Monina ist mehrfach ausgebrochen. Ganz wohl gefuehlt hab ich mich als Beifahrer echt nicht. Geschneit hat es auch noch. Meistens war es so, dass in der Mitte der Strasse eine einzige "Spur" war, auf der man fahren konnte. Wenn also Gegenverkehr kam, mussten beide in den Tiefschnee ausweichen. Einmal kam uns ein Truck entgegen, der sehr weit rueber gezogen und wohl von der Strasse gerutscht ist, was uns allerdings erst einen halben Kilometer weiter im Rueckspiegel aufgefallen ist. Wenigstens weich gelandet ist er wohl. Als wir gerade nach einem Platz zum Wenden gesucht haben, kam uns dann auch schon ein Auto entgegen und Monina meinte, der kuemmert sich da schon drum. Wir sind weiter gefahren... Schlechtes Karma! Auf der anderen Seite war es nicht unsere Schuld und mit dem Auto waeren wir eh nicht in der Lage, einen Truck aus dem Graben zu ziehen. Ich hab mich trotzdem irgendwie nicht wohl gefuehlt. Besser wurde es auch nicht, als Monina Erdbeeren ausgepackt hat. Erdbeeren im Winter am Polarkreis! Das darf doch einfach nicht wahr sein, dass es sowas gibt. Nach Carmacks, also nach ungefaehr 300km wurden die Strassen endlich besser und ich hab mir n Nickerchen gegoennt, bis wir dann in der Naehe von Whitehorse waren und ich zu Greg und Sally navigieren musste. Dort angekommen, waren wir alle noch ein wenig zusammen gesessen und haben erzaehlt. Monina ist dann irgendwann weiter zu ihrer Schwester in Whitehorse, waehrend Greg, Sally und ich Huehnchen gegessen haben und noch ferngesehen haben.














