Die Verschmutzung des Planeten ist nur die Spiegelung im Außen von einer psychischen Verschmutzung im Inneren, ein Spiegel für die Millionen von unbewussten Menschen, die keine Verantwortung für ihren inneren Raum übernehmen.
Eckhart Tolle

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Die Verschmutzung des Planeten ist nur die Spiegelung im Außen von einer psychischen Verschmutzung im Inneren, ein Spiegel für die Millionen von unbewussten Menschen, die keine Verantwortung für ihren inneren Raum übernehmen.
Eckhart Tolle
Je positiver ich über die Welt denke, desto mehr werde ich von der Welt geliebt.
Sri Chinmoy
Wenn du denkst du bist erleuchtet, geh und verbring eine Woche mit deiner Familie.
Ram Dass
Die 4 hermetischen Prinzipien des Gesetz des Spiegels
Dies sind die vier Prinzipien des Gesetzes des Spiegels:
Alles, was mich stört oder irritiert, was der andere tut, gehört zu mir, und ich muss es lösen.
Alles, was den anderen an mir stört oder irritiert und was auch in mir nachhallt, gehört ebenfalls zu mir, und ich muss es lösen.
Alles, was mir am anderen gefällt oder mich beeindruckt, gehört zu mir, es ist Teil meines Potenzials, nur dass ich es noch nicht erkannt habe.
Alles, was den anderen an mir stört oder irritiert, aber in mir keinerlei Resonanz erzeugt, gehört nicht zu mir, sondern zum anderen, und er muss es lösen.
Hier gehts zum Buch: Chakra Axiom 3333 Jahre verbotenes Wissen der Geheimgesellschaften enthüllt
Vielen Dank an alle Teilnehmer für das wundervolle Seminar: Der Spiegel Deines Lebens. Herzliche Grüsse Sandro #seminar #danke #sonntag #achtsamkeit #spiegelgesetz #deinspiegel #deinleben #selbstliebe #meditation #sky_coaching #deinsprunginsglück #rapperswil #jona #rapperswiljona #zürichsee (hier: SKY COACHING) https://www.instagram.com/p/CQOPkVgnaOr/?utm_medium=tumblr
Die ganze Welt ist Projektion. Wenn Du verschlossen und ängstlich bist, kommt die Welt dir feindselig vor. Wenn du liebst, was ist, wird die ganze Welt zum Gegenstand deiner Liebe. Innen und außen stimmen stets überein – sie spiegeln einander. Die Welt ist das Spiegelbild deines Denkens.
Byron Katie
Die Reflektion des Ich-Bewusstseins
Über die Manifestationen unserer Zeit
Wie erreicht man Menschen in einer Phase voller Potentiale, des Wandels, der Auferstehung und der Vergänglichkeit? Muss es immer „Bist du nicht willig, so brauche ich Gewalt“ sein? Ist das wirklich die Sprache Gottes mit seiner Schöpfung?
Glaubt man den eloquenten Unkenrufern, die mit ihrer „herzlichen“ Rambo-Rhetorik gerade den 3. Weltkrieg herbeireden, so hängt unser aller Schicksal am seidenen Faden. Hier sprechen Egos, die sich aus der Aufmerksamkeit ihrer stetig wachsenden Zuhörerschaft nähren. Die Masse wird sich deshalb dennoch nicht erheben können, sie wird wie immer den Weg der Lemminge unbewusst wählen. Da nutzen auch die Hinweise und Vergleiche von Historikern und erfahrener Menschen wenig, die dieses aktuelle menschliche Gebaren vor einer bevorstehenden Zäsur noch aus eigener Erfahrung her kennen: die Zeit vor dem 1. Und 2. Weltkrieg. Das Rad der Geschichte dreht sich weiterhin in einem Dauerlooping – und darin liegt auch eine Chance für das System Mensch.
In der Kindererziehung spielt sich menschliche Evolution im Kleinformat ab. Im Zeitraffer weniger Jahre erlernt das Kind über trial and error und im Idealfall mit guten Vorbildern, wie Leben gelingt. Läuft es perfekt, wächst ein Kind in Liebe und gleichzeitiger Freiheit auf, ohne sich frühzeitig so viele Blockaden einzuhandeln, die späteres Wachstum stark eingrenzen und zahlreiche Loopings, statt Aufwärtsbewegungen erzeugen. Ziehen wir gleich der Karma-Karte den Zahn und sagen, Wiederholungen sind systemisch unvermeidbar, jede Seele hat ihren ganz individuellen Prozess zu durchlaufen. Das ist richtig und dennoch gerade jetzt der falsche Ansatz. Es ist gerade nicht gut so, wie alles ist.
Unsere Epoche lässt sich nicht einfach schematisch gleichsetzen mit der Phase vor gut hundert oder fünfundsiebzig Jahren. In der Zwischenzeit hat ein globaler Bewusstseinswandel stattgefunden, der seine Früchte zeigt. Nur verläuft das Anschalten des inneren Lichts nicht im Gleichschritt. Der Bewusstseinsgrad der 7.000.000.000 ist sehr unterschiedlich ausgeprägt und aus diesem Grund kann die breite Masse gar nicht anders, als dem Sog des Mainstreams schweigend zu folgen. Die Knute aus Krankheit, Hoffnungslosigkeit, Geldmangel, Ohnmacht, Desinteresse, Wohlstandsgebaren etc. ist sehr mächtig. Es wird gewartet auf einen Messias, auf einen, der weiß wie man´s macht oder besser noch für uns tut, der per Zauberformel alles in paradiesische Dimensionen befördert. Diese Hoffnung erzeugt letztlich nur noch mehr Hoffnungslosigkeit. Ein gesundes Kleinkind, das gerade das Laufen erlernt, wird auch nicht einfordern weiterhin im Kinderwagen geschoben zu werden bis es 18 Jahre ist, um dann nahtlos ins eigene Auto umzusteigen. Der nächste Baum dürfte mangels Training nicht lange auf sich warten lassen.
Wer möchte, der halte für den irrationalen menschlichen Lemming-Looping-Lauf eine einstige genetische Manipulation für die Wurzel des Übels. Ein eingepflanztes menschliches Gebrechen, dass Ausbeutung und Unterdrückung als normal erscheinen lässt. So einfach beweisen lässt sich das leider nicht. Was aber von jedem spürigen oder hellsichtigen Menschen registriert werden kann, ist die allseits präsente Kraft des polaren Gegenspielers, der dunklen Kraft auf Erden, die unser polares Spiel unaufhörlich anfeuert. Leider gibt es da nicht sehr viele Menschen, die das so erfassen können. Die Unglaubwürdigkeitskarte macht hier ihren Stich. Der größte Schachzug des „Teufels“ war die Verbreitung seiner Nichtexistenz. Verteufeln brauchen wir dennoch nicht diese dunkle Kraft, die zur Aufrechterhaltung des Polaren eine Notwendigkeit darstellt. Diese dunkle Kraft ist schlicht ein Teil von uns selbst. Leider erkennt der unbewusste Mensch im Außen sein eigenes Spiegelbild nicht. Die energetischen Dämonen, die ihr Unwesen im Verborgenen ausagieren können, sind unsere eigenen „Kinder“, die wir mit unserer Gedanken, Worten, Taten, Gefühlen täglich gebären und nähren. Der göttliche Spiegel macht auch das möglich. In unserer aktuellen Phase rücken Ursache und Auswirkung immer dichter zusammen. Unser Alltag, die explosive Stimmung und Realität im Außen dokumentieren das. Die rosaroten Inseln der Glückseligkeit, in der einige verweilen, werden gerne über das Ausblenden erzeugt. Ausblendung erzeugt jedoch „freie Positionen“, die von Kräften besetzt werden, die nicht das Wohl des Menschen im Sinn haben. Diese Ausblendung oder auch Unbewusstheit nährt sich über sog. Erfolg, Geld, Drogen, Sex, religiöse oder esoterische Philosophien, Macht, den lieben und hilfsbereiten Menschen „spielen“, Verurteilung von sich und anderen etc.
Man kann Polarität auf zwei Positionen oder Grundzustände reduzieren: Liebe und Angst. Diese Zweiteilung aus dem göttlichen Ursprung ermöglicht jede Variante von Gegensatz. Alles bedingt sich aus sich selbst heraus. Es gibt kein Licht ohne Schatten……… innerhalb des Polaren. Licht ist jedoch der Ursprung von allem, was ist außerhalb des Polaren. Licht „bedingt dort“ keinen Schatten. Schwer zu verstehen, unser Verstand kennt nur polare Zustände. Eine Illusion des Polaren gaukelt unserem Verstand eine Realität vor, die nur in unseren Köpfen existiert und sich im Außen manifestiert. Wir sind alle zusammen kleine Schöpfer, die gerade an ihrer großen Schöpfung verzweifeln. Angst macht das möglich.
Es genügt eine kritische Masse, der 100. Affe, um die Potentiale unserer Zeit zu nutzen. Wie das geht? Internetaufrufe, gemeinsame Gebete und Meditation waren bislang zu schwach in ihrer Nachhaltigkeit. Das Interesse der Menschen schwindet, sobald sich der gewünschte Erfolg auch im eigenen Leben nicht einstellt. Die Lösung nach meiner Erfahrung liegt in uns, im ICH. Wer sein ICH auf die Kraft der Liebe auszurichten vermag, seine dunklen Ängste ins Licht führt, statt sie zu verdrängen, der ist automatisch Teil einer kritischen Masse, die sich unbemerkt vernetzt und ihre Wirkung im Außen erzeugt. „Das Kehren vor der eigenen Haustüre“ erzeugt diesen Effekt. Machen das viele, kommen immer mehr Inseln des Lichts zum Vorschein.
Die Kritik am Gegenüber, am System ist nur bis zu dem Moment fruchtbar, wo das ICH eine innere Basis der Liebe vorzuweisen hat. Alles was überwiegend auf Angst basiert, erzeugt im Außen nur neue Angst. Auch hier ist der 100. Affe wirksam – unser Außen feuert das uns gerade um die Ohren. Der göttliche Spiegel ist da unbarmherzig. Er reflektiert nur das, was wir als Erstursache einbringen. Unsere Welt im Außen zeigt sehr unmissverständlich, wo wir alle stehen – in unserem Innersten. Wir alle haben aus Angst dem Verstand die Macht überlassen. Unser Verstand nährt unsere Egos und verschließt unsere Herzen – sehr raffiniert, sehr intelligent. Kaum einer ist frei davon.
Bis zu diesem Punkt ist vielleicht tatsächlich alles gut so, wie es ist. Das WIR hat eine gemeinsame Erfahrung gemacht. Nur wollen WIR auch diesen Weg so weitergehen? Ich treffe überwiegend auf Menschen, die die Veränderung suchen. Diese Veränderung beginnt jedoch in uns – nur in uns. Wir können dazu das polare Spiel verlassen, indem wir es nicht unbewusst nähren mit unserer Angst. Es ist unserer Fähigkeit zu Liebe, die JETZT die Veränderung herbeiführt. Sie beginnt mit Selbstliebe. Sie breitet sich irgendwann auch auf unsere Nächsten aus. Das kann man nicht machen. Es entsteht langsam ein Prozess des SEINS. Eine Metamorphose, die das Alte nicht verleugnet und das Neue nicht verherrlicht. Alles ist gut so, wie es ist, wenn wir unseren eigenen Schattenseiten in Liebe begegnen können, sie ins Licht führen und anderen Menschen so ein lichtvoller Wegweiser sein können, sofern sie das bereits erfassen können. Die polaren High Roller werden ihr Spiel auch weiterhin zocken – bis zum bitteren Ende. In der Politik, in der Wirtschaft, im heiligen Krieg, bis in die kleinste Einheit hinein, in den Familien. Jeder ist polar so lange unterwegs, bis er begreift, dass es eine Alternative dazu gibt.
Eine Spiegelfechterei geht immer so aus, wie es dem Bewusstsein des Protagonisten entspricht. Wer zum Schwert greift und den „Feind im Außen“ tötet, hat sich im gleichen Moment selbst um die Ecke gebracht. Da vor dem göttlichen Spiegel alles zeitversetzt abläuft, braucht es einige Mutige, die dem Zerrbild erzeugt aus Angst standhalten und nicht sofort wieder in einen aussichtslosen Krieg ziehen. Das gelingt den Menschen, die ihr Gefühl wieder zulassen, die bereit sind ihre wahre Rolle abseits des Egos einnehmen und ihr Herz wieder sprechen lassen. Allein diese Haltung erzeugt vor dem göttlichen Spiegel Resonanzen, die auch andere Menschen erreicht und sich so vervielfältigen kann. Wer es schafft in seinem eigenen Leben Frieden zu erzeugen, ohne die Faust in der Tasche heimlich zu tragen, der verlässt auch das Energiefeld der Angst. Wer begreift, dass Übervorteilung und Manipulation anderer Menschen ein Betrug an sich selbst ist, versteht das WIR-Prinzip und befreit sich so aus dem kollektiven Spiel der Lemminge. Wer in sich den göttlichen Funken wieder fühlt, ohne sich als neuen Guru zu betrachten, der kann als Lebenslehrer ein Vorbild sein. Die Antworten auf die jetzt gefragten Lösungen liegen alle vor uns, jeder Mensch trägt dazu bei. Unsere Angst vor anderen Menschen ist riesig. Diese kollektiv erzeugte Angst nährt genau die Menschen, die letztlich in der Lage sind Angst und Schrecken in diese Welt zu bringen – aus ihrer eigenen Angst und deren Verblendung heraus. Ein Teufelskreislauf, den DU jetzt durchbrechen kannst. Reflektiere dein ICH aus der Liebe heraus und du manifestierst Dinge in dieser Welt, die dich erfreuen werden – früher oder später. Dort wo du lebst, bist du jetzt gefragt, mit deinen Taten und deiner neu aufgestellten inneren Haltung.
Die Sprache Gottes ist die Reflektion unseres Ich-Bewusstseins. Zeigen wir mit dem Finger auf die Übeltäter im System ohne eine Basis der Liebe in uns zu tragen, nähren wir genau das, was wir verurteilen. Übertragen wir diese Erkenntnis in unser eigenes Leben, erkennen wir mehr und mehr die dunklen Stellen, die in unserer eigenen kleinen Welt Zustände manifestieren, die wir gar nicht wollen. Der Grad unserer eigenen Bewusstheit spiegelt sich in allem, was wir jeden Tag erleben. Das zu erkennen und umzusetzen ist eine riesige Herausforderung für jeden Menschen. Gemeinsam geht das deutlich leichter. Auf uns alle wartet eine Qualität von Leben, die nur gemeinsam erobert werden kann. Auch das „sehe ich jeden Tag“ – greifbar nahe. Die Repräsentanten der Dunkelheit kämpfen – aus Angst um ihr Überleben. Die, die das Licht bereits sehen und verinnerlichen, reflektieren und nähren sich aus der Kraft der Liebe und ziehen die an Bord, die bereit dafür sind. Nur aus dieser neuen Position heraus lässt sich die Spreu vom Weizen trennen. Dieses Wunder kann sich jetzt jeder in sein Leben ziehen: mit Freude und Lust auf eine neue Qualität von Leben, die nicht ausgrenzt, sondern gleich der Sonne bedingungslos ausstrahlt – von Herzen.
Ich widme diesen Text all den Menschen, die genau das schon lange Zeit leben – unerkannt, unbemerkt und dennoch eine wichtige Stütze im System Mensch. Danke.
Thomas
Quelle :https://echnatom.wordpress.com/2016/10/15/die-reflektion-des-ich-bewusstseins/
Der Lockruf von Mordor
Über Flüchtlingspolitik, menschliche Minions und dem Spiegelprinzip
Der Aufschrei ist groß, die Gleichgültigkeit noch viel größer. Solange etwas nicht direkt vor unserer Haustüre passiert oder uns gar persönlich trifft, solange regiert die Akzeptanz von Missständen in dieser Welt. Das Sankt-Florian-Prinzip existiert überall. Je größer der eigene Wohlstand, umso arroganter und herzloser die Argumente und Handlungsweisen. Je größer die Armut – geistig, herzlich und finanziell – umso animalischer das eigene Auftreten. Beiden Lagern gemein ist das rücksichtslose Ausleben vom Recht des Stärkeren – bis in seine schwächsten (Mit)Glieder hinein – die Welt unserer Kinder legen Zeugnis davon ab. Die Illusion einer irgendwie doch noch gut funktionierenden Welt zerbricht gerade. Und das in einer Phase, in der die Zeitqualität jede Menge lichtvolle Auswege dem System Mensch anbietet.
Die politische Kaste weltweit – die angeblichen Führer, Vertreter und Lenker eines Volkes ernten die Früchte ihres Handelns, zusammen mit den Strippenziehern der Industrie, der Einflußreichen, den grauen Eminenzen. Die Verblendung durch Macht, Geld und kruder Ideologien offenbart ihr teuflisches Wesen. Ein Dämon holt zum Schlag aus, infiziert im wörtlichsten Sinne den Geist der Menschen und verschließt ihre Herzen. Das Ergebnis in einigen Jahren wird nur noch mehr Hölle sein – live gefilmt von Menschen, die ihren eigenen Untergang digital zelebrieren. Das römische Prinzip „Brot und Spiele“ ist aktueller denn je – nur gehören heute auch die Zuschauerränge zur Löwengrube – einschließlich ihrer Spielführerlogen. Das System Mensch entgleitet zunehmend in eine dunklere Ecke des polaren Spielfeldes – freiwillig, vorsätzlich, fahrlässig. Die neuen Fürsten der Dunkelheit warten schon auf ihre Chance, das Spiel zu übernehmen. Und deren Lohn ist nicht Geld – es ist das süße Gift der Angst.
Die Orks dieser Erde nehmen Gestalt an – von der Leinwand direkt ins reale Leben. Das Menschenkind starrt immer noch gebannt auf die Leinwand des Lebens und versteht nicht, dass es kein Zuschauer, sondern aktiver Mitschöpfer der globalen Realität ist. Der Grundsatz „Energie (Schöpferkraft) folgt der Aufmerksamkeit eines jeden Menschen“ wird gerade als die energetische Wasserstoffbombe unserer Tage benutzt – Hass, Aggression, Angst etc. potenzieren sich durch Menschen unbewusst hoch – der polare Gegenspieler leistet ganze Arbeit. Während die politischen Buchhalter dieser Erde noch mit Geldzählen beschäftigt sind und immer neue untaugliche Spielregeln des Lebens erlassen, ergreift eine Macht Besitz von Menschen, die ihr animalisches Erbe zum Vorschein bringt.
Politiker, Waffenschieber, Finanzhaie, Konsumschmiede, religiöse Verblender und einige andere Randgruppen zelebrieren mit Macht die Erzeugung von Ohnmacht. Die Masse Mensch lässt sich wie Vieh zur Schlachtbank treiben, narkotisiert von Angst und gesteuert von Trugbildern einer Scheinrealität, die vorgaukelt, „die Welt ist eben so“. Wer jetzt den Abstand aus diesem Höllenstrudel nicht erreicht, wird von den Kräften der Masse mitgerissen – langsam, aber sicher. Geld und Elfenbeintürme bieten da keinen Schutz.
Was ist die Alternative zu Mordor? Zuerst einmal den Kaninchenblick vom Höllenschlund abwenden. Das unaufhörliche „füttern“ mit destruktiven Informationen und Energien ist im wörtlichsten Sinne eine schleichende Vergiftung. Raus aus der alltäglichen Angst in allen Bereichen des Lebens ist eine sichere Basis. Die Kraft des eigenen Herzens wieder aktivieren, bringt wieder Licht in das Dunkel dieser Erde. Nicht das Zukleistern mit „Licht und Liebe Sprüchen“ verändert die Realität in die ersehnte Richtung. Auch nicht linke und rechte Backe abwechselnd hinhalten und schweigsames Erdulden sind angebracht. Die Kraft des Herzens verfügt auch über das Schwert der Liebe. Animalische Kräfte haben keinen Zugriff darauf. Das höher schwingende Bewusstsein eines Menschen legt dieses Schwert frei. Das ist kein intellektueller oder gar religiöser Akt. Das Gefühl eines Menschen, sein wacher Geist und die Fähigkeit zur Liebe öffnen diese Tür. Solche Worte rauschen schnell an einem vorbei. Kann man einfach so per Beschluss raus aus der Angst und rein in die viel beschworene Herzensebene um dann der Liebe zu frönen? Ich selber kenne niemanden, dem das einfach so gelungen ist. Von einigen begnadeten Frohnaturen abgesehen, war es immer ein Erarbeiten, ein Herantasten, ein Erobern. Unser Erdenspiel hat sehr viel mit Akzeptanz und dem Willen zur Veränderung zu tun. Da alles polar ist, lässt sich derzeit auch das enorme lichtvolle Potential erahnen – denn alles steht im Gleichgewicht. Wenn wir also eine Wahl haben, aber nur Wenige diese Chance ergreifen, dann liegt das auch am enormen Sog der Gruppendynamik. Das gemeinsame Zetern und Gejammer ist da nur weiteres Öl auf die Glut von Hass und Angst. Wer meine bisherigen Texte kennt weiß, dass ich der Überzeugung bin, dass es keine wirklich Schuldigen in diesem Spiel gibt. Die eingangs erwähnten Politiker etc. sind nur unsere Erfüllungsgehilfen. Würde die breite Masse sich in einem anderen Bewusstseinlevel bewegen, wären auch die Leitfiguren anderer Natur. Im Moment zeichnet sich jedoch ein düsteres Bild aus Werteverfall, doppelter Moral, Egoismus und unerträglich gehaltlosen Worthülsen ab. Der Verstand des Menschen betreibt Spiegelfechterei. Würde er genau dieses Spiegelprinzip begreifen – jetzt – die Lösung wäre so nahe.
Wenn der Mensch sich auf einer Reise nach Hause befindet (eines der treffendsten Bücher zu diesem Thema), dann wird er akzeptieren müssen, dass er selber die Ursache und Wirkung steuert. Jeder Mensch macht das – auf sehr unterschiedlichem Bewusstseinsniveau. Von einem Kind erwartet man nicht, alle Regeln schon perfekt zu beherrschen. Man ist aber auch gut beraten, sein Kind nicht tyrannisch, herzlos und ausbeuterisch zu behandeln. Genau dieses Kind kann eines Tages zum Rächer werden – weil es nicht anders kann. Genau das treibt der Mensch jedoch mit sich selber weltweit: die Saat von morgen wird heute schon verdorben. Die aktuelle Flüchtlingswelle ist Teil dieses Prinzips.
Hinzu kommt erschwerend ein Konzept, dass uns Menschen wie die Lemminge verhalten lässt. Das morphogenetische Feld erzeugt weltweit Energiefelder (Cluster), in die der Mensch je nach Bewusstseinslevel sich mit einschwingt. „Gleich und Gleich gesellt sich gern“ – meist ist es die Angst gepaart mit regionalen Eigenheiten, die auffällig gleiche Verhaltensmuster erzeugen. Wer jetzt aus bürokratischer Dummheit heraus so tut, als könne man Menschen beliebig um den Globus wie Schachfiguren oder Produktions- faktoren verschieben und kombinieren, der begeht Verrat am Wertesystem Mensch.
Der Mensch ist eben kein Produktionsfaktor gleich einer Maschine – seine Kernkompetenz ist das Gefühl. Und dieses Gefühl wird auch regional geprägt. Es entstehen so sehr unterschiedliche Lebensauffassungen und ethnische Besonderheiten, die es erst einmal zu achten gilt. Hat das der Mensch bis heute umgesetzt? Das Recht des Stärkeren heiligt offensichtlich alle Mittel. Die Industrienationen halten sich für so unglaublich überlegen und merken gar nicht, wie ihnen gerade der Stecker rausgezogen wird. Deren Rückgrat, das Geld, ist am Kollabieren. Das weltweite Klima scheint ein Problem mit dem wahnwitzigen Produktions- und Konsumwahn zu haben. Und jetzt kommt auch noch der Mensch ungefragt daher, um sich mit seiner eigenen Spezies anzulegen – auf eine Art und Weise, mit der keine militärisch und industriell hochgerüstete Kultur gerechnet hat: das nackte Recht auf Überleben wird eingefordert. Die in Not geratene Masse drängt zu den Futtertrögen dieser Welt. Die Inkompatibilität der unterschiedlichen Kulturen offenbart sich dabei auf eine sehr heftige Weise. Recht und Ordnung der etablierten Systeme werden schleichend außer Kraft gesetzt – ganz einfach durch den Tsunami Mensch. Eine Welle, die alles überrollt, bis hin zum letzten Gutmenschen.
Die deutsche Politik scheint traumatisiert mit einem braunen Büßerhemd die Lage regeln zu wollen. Das Gewaltmonopol liegt in den Händen unseres Staates, doch dieser gebärdet sich seit Jahrzehnten wie ein zahnloser Tiger im Wachkoma. Was gerade geschieht, ist politisch geduldet und nicht das Versagen der Exekutive. Der Gast genießt in der BRD ein eigenartiges Gastrecht in einer Form von (Narren)-Freiheit, die er garantiert aus seinem Heimatland so nicht kennt. Und ich rede jetzt nicht nur von der Silvesternacht. Seit Jahrzehnten bilden sich so Subkulturen, die einen Staat im Staate bilden. Dort traut sich weder der normale Bürger und zunehmend die Ordnungsmacht nicht mehr hinein. Und das muß der Bürger oder der Angestellte in der Exekutiven so akzeptieren? Integration wurde zu oft auf das Zahlen von Geldern reduziert, gleich einer Stillhalteprämie. Wer die Taschen so leichtfertig aufmacht, darf sich nicht wundern. Wie passt das zu dem angeblich so leistungsorientierten Deutschen? Der öffentliche Dienst hat seit Jahren einen Maulkorb intern von oben verhängt bekommen. Man tut so, als sei das alles normal oder besser noch, nicht existent, was sich da außerhalb von politischen Debatten, Talkshows und medialer Schönschreiberei in der realen Welt abspielt. Die Entscheidungsträger scheinen nicht in Städten zu leben, fahren keine U-Bahn, tragen keine Konflikte auf der Straße aus. Unsere Gesellschaft pflegt seit vielen Jahrzehnten eine Doppelmoral von Scheinfrieden, die uns gerade alle einholt. Geld, persönlicher Erfolg war wohl irgendwie wichtiger, als gesellschaftliche Weiterentwicklung auf Augenhöhe mit all ihren Mitgliedern. Das Entstehen von einer immer größeren Zahl sozial Schwächeren wurde billigend in Kauf genommen. Ein perfekter Nährboden für jede Form von Gewalt und Übergriffen. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann die Lage ins Unkontrollierbare abdriftet. Genau dann schwappt die braune Leiche wieder an die Oberfläche, die man so schamvoll versucht hat abzubüßen. Der Staat verrät gerade seine Kinder zu Gunsten eines mühsam aufgebauten Images in dieser Welt.
Multikulturelle Gesellschaften stellen die vermutlich höchsten Anforderungen an jeden Einzelnen im friedlichen Zusammenleben dar. Gegenseitige Achtung, Wertschätzung und Respekt aufgrund der jeweiligen Andersartigkeit sind eine Grundvoraussetzung für ein Gelingen des Miteinanders. Und es Bedarf der Akzeptanz des Volkes des jeweiligen Gastgeberlandes eine solches Lebensmodell auch zu wollen und nicht von den wirtschaftlichen Gegebenheiten diktiert zu bekommen. Ich kenne kein solches Land. Aber „wir schaffen das schon“. Gerade der deutsche Michel, der nach über einem viertel Jahrhundert des Mauerfalls immer noch so seine unterschwelligen Probleme mit Ost und West hat – ja – genau der schafft das jetzt? Die platte Wahrheit lautet doch: wenn der Rubel nicht mehr rollt, dann wird es sehr sehr bitter. Dann kommt das wahre Gesicht des Menschen zum Vorschein – egal welcher Herkunft. Das Recht des Stärkeren macht sich dann wieder breit.
Wir haben kein Ausländerproblem, wir haben ein Problem mit uns selber. Und das ist letztlich kein deutsches Phänomen. Wenn der wachsende Wohlstand eines Landes nicht auf alle daran Beteiligten gleichmäßig verteilt wird, nimmt man eine Zweiklassen- gesellschaft in Kauf, die irgendwann die Rebellion beginnt. Wir reden also über die sozial Ausgegrenzten, egal welcher Nationalität. Und diese Ausgrenzung bezieht sich nicht nur auf Geld und Wohlstand. Wenn eine Gesellschaft es nicht versteht, ihre nationalen Werte und Gebräuche zu vermitteln, erschafft sie ihre eigenen Unterschichten – der Adel und sein Pöbel. Gibt es ein Land in dem das nicht so ist? Steht nicht viel mehr die Menschlichkeit global auf dem Prüfstein eines bislang elitären Zweiklassensystems? Sind ethnische Unterschiede wirklich das Problem dieser Welt? Verbirgt sich dahinter nicht auch eine überholte Vormachtstellung der Spezies Mann, die im Namen von Religion und Tradition ein Zweiklassensystem künstlich aufrecht erhält? “Halte deinen Tempel rein” hat auch etwas damit zu tun, gesellschaftliche Errungenschaften nicht leichtfertig preiszugeben. Man kann politisch so tun, als wären wir alle gleich. Wozu das führt, sehen wir gerade. Wir müssen aufhören uns gegenseitig auszubeuten – das betrifft auch das Verhältnis zwischen Mann und Frau. Wir müssen aber auch begreifen, dass Menschen sich regional unterschiedlich entwickeln. Wer Waffen in solche “Entwicklungsländer” exportiert, kann auch vor dem Kindergarten Drogen verkaufen.
Was also ist eines der scheinbar unlösbaren Kernprobleme dieser Welt? Geld und Macht scheinen die Werkzeuge der dunklen Seite schlechthin zu sein. Politik und Industrie spielen sich weltweit gegenseitig die Bälle zu und regieren so ungefragt über 99,99% der Menschheit – und das ganz offensichtlich nicht zum allgemeinen Wohle. Irgendwie erinnert mich dieses Prinzip an die Minions. Sie sind totunglücklich, wenn sie nicht vom besten Superschurken „geleitet“ werden. Der Mensch scheint da ähnlich zu ticken. Die Frage ist nur, ob wir auch darauf warten können, dass unsere Leitfiguren einen plötzlichen Bewusstseinswandel hinbekommen und den Pfad des Lichtes beschreiten?
Wir alle tragen diese eine Leitfigur in unserem Herzen. Es ist der göttliche Funke in uns, der uns sehr genau sagt, was „Recht und Ordnung“ im menschlichen Miteinander bedeutet. Unsere eigenen dunklen Seiten drücken sich in dieser Welt aus. Der göttliche Spiegel ist da unbestechlich. Er reflektiert nur das, was wir aussenden. Wenn wir Menschen alle zusammen ein falsches Spiel mit uns selber treiben, dürfen wir uns nicht wundern, wenn das Kartenhaus erneut zusammenbricht. Wen also wollen wir verfluchen und anprangern, außer uns selbst? Die breite Masse dieser Erde trägt diesen Funken in sich. Ich bin mutig und sage, es sind die 99,99%, die einen lichtvollen Weg beschreiten wollen und könn(t)en. Dazu braucht es Menschen, die selber die Erfahrung gemacht haben, dass es einen alternativen Weg gibt und ihn vorleben und so glaubhaft vermitteln. Und das braucht seine Zeit, bis der Mechanismus 100. Affe eine globale Welle auslösen kann. Auch dazu können digitale Medien etwas Positives beitragen.
Das Schüren von Angst und Aggression weltweit ist das Instrument des polaren Gegenspielers. Mit Geld und Macht ködert man die Menschen, die sich zu Handlangern eines dunklen Erdenspiels machen. Die polare Alternative des Lichts steht genauso mächtig parat und sucht ihre Mitspieler. Hollywood hat es uns zigfach gezeigt, wie anstrengend und doch schön es ist, wenn letztlich das Gute siegt.
Und: wir sitzen gerade in unserem eigenen Film und „drehen ihn live ab“. Wir haben mit den göttlichen Werkzeugen direkten Einfluss auf den weiteren Verlauf unseres Lebensfilmes. Wer es schafft, seine eigene Energie dauerhaft hochzuschrauben, seinem Herzen, der Liebe aktiv im Alltag Ausdruck zu verleihen, der erfährt auch jetzt Freude und Lebensqualität und kann diese mit anderen teilen, die wollen, aber noch nicht soweit sind. Wer Veränderung möchte, muss jetzt bereit sein der Dunkelheit in Form von Angst, Aggression, Gewalt, Verurteilung etc. eine Grenze zu setzen. Das ist auch Aufgabe eines Staates, der es mit christlichen oder noch besser, mit göttlichen Werten wahrhaftig meint. Dazu gehört auch, ein untaugliches Finanz- und Wirtschaftssystem so zu reformieren, dass es allen Menschen dient und nicht nur einige privilegiert.
„Empört euch und schreit nach Leben“ habe ich kürzlich geschrieben. Macht genau das an eurem Arbeitsplatz, in euren Familien, einfach überall. Im Moment mag das sich noch wie die Fahrt eines einsamen Geisterfahrers anfühlen, der einen aussichtlosen Weg wählt. Dann schließt euch zusammen mit Menschen, die sich trauen für ihre Werte einzustehen und bildet eine energetische Einheit – das erzeugt Kraft und Macht. Es geht also nicht um den Kampf gegen jemand oder etwas. Euer Ausdruck, eure Gedanken, Gefühle, Worte und Taten vor dem göttlichen Spiegel reflektieren so eure neue Realität in diese Welt. Die eigene Reinheit wird so zum Maß der Ergebnisse. Der Angst – dem Lockruf von Mordor keine Macht mehr verleihen.
Dieses Wunder können wir jetzt erschaffen – die Zeit ist reif dafür!
Thomas
Quelle : https://echnatom.wordpress.com/2016/01/09/der-lockruf-von-mordor/