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Another silly “Mermaids of Eriana Kwai” comic cause iCarly was mention in the first book.
SPIO
2015
Kinokarten anno 2015 (und früher)
Kinos funktionieren nach ganz eigenen Regeln: Der Kinobetreiber bezahlt den Filmverleiher – und zwar nicht etwa pauschal, sondern abhängig von der Besucherzahl. Von jeder Kinokarte geht ein festgelegter Prozentsatz der Einnahmen an den Verleih – bei neuen Filmen großer Verleiher gern mal bis zu 53 Prozent, bei kleineren Verleihern oft auch etwas weniger. Der Satz sinkt dann in der Regel von Woche zu Woche bis auf ca. 38 Prozent.
Es ist den Verleihern daher sehr wichtig, dass das Kino beim Kartenverkauf keinen Mist macht, sondern jede Karte sauber (und für den richtigen Film) verbucht wird. Der Verband der Filmverleiher beschäftigt eine Abteilung (die sogenannte “Abrechnungskontrolle”), die Kinos aufsucht und Abrechnungen nachkontrolliert – unter anderem durch Testbesuche, bei denen die Besucher gezählt und mit der abgerechneten Zahl abgeglichen werden.
In ‘analogen’ Zeiten wurde mit sogenannten Rollenkarten gearbeitet – für jeden Film und jede Preiskategorie musste der Kinobetreiber Rollen von Papierkarten vorhalten, die durchnummeriert waren und über deren ‘Verbrauch’ akribisch Buch geführt wurde (oder auch wird – einige Kinos arbeiten tatsächlich immer noch so …). Basierend auf diesen Zahlen wurden die Besucherzahlen am Ende des Abends an den Verleih gemeldet und am Ende der Kinowoche (also nach dem Mittwoch) die Abrechnung erstellt – im Kino stellt nicht der, der das Geld bekommt, die Rechnung (also der Verleih), sondern das Kino erstellt eine Gutschrift. Die zu verwendenden Kinokarten dürfen nur von speziellen Druckereien hergestellt haben und müssen ein aufgedrucktes Siegel der “SPIO” (der Spitzenorganisation der Filmindustrie) aufweisen.
Seit vielen Jahren haben die meisten Kinos auf elektronische Kassensysteme umgestellt, welche die Kartenverkäufe speichern, automatisiert Besucherzahlen melden und Gutschriften erstellen. Und auch wenn ein elektronisches Kassensystem vieles ausgesprochen vereinfacht, eines ist geblieben: Immer noch werden sogenannte SPIO-Tickets verwendet – auch die Kartenrohlinge, die vom elektronischen Kassensystem bedruckt werden, tragen das SPIO-Siegel und sind streng durchnummeriert.
Das ganze wird nun zum Problem, sobald man den Kunden ermöglichen will, ihre Karten auch online zu kaufen – wie bekommt man das vorgeschriebene SPIO-Ticket zum Kunden nach Hause? Die ersten Kinos, die Online-Ticketing einführten, druckten die Tickets aus und legten sie den Kunden auf die reservierten Sitzplätze – ziemlich arbeitsaufwändig.
Die SPIO und der Verband der Filmverleiher genießen nun nicht gerade den Ruf, besonders innovationsfreundlich zu sein. Dennoch gibt es seit 2015 das sogenannte “SPIO-lose Ticket”: Ein Kassensystembetreiber kann eine aufwändige Zertifizierung durchlaufen, in der er nachweist, dass sein Kassensystem die Verkäufe korrekt und manipulationssicher verbucht. Ende 2015 ist ein einziges Kassensystem endgültig zertifiziert, einige weitere haben eine Erlaubnis für einen Testbetrieb. Viele kleine oder selbstgestrickte Systeme, die bisher im Einsatz waren, werden wohl auf der Strecke bleiben. Ein Kinogänger, der ein SPIO-loses Ticket kauft, erhält einen Barcode (oder 2D-Code), den er ausdrucken oder auf dem Handydisplay mit ins Kino bringen kann und der sein Ticket darstellt.
Im Kino wird dieser Code in der Regel gescannt und das Ticket durch Abgleich mit der Datenbank des Kassenystems so validiert. Dabei gibt es die Regelung, dass Kinos für Besucher, die nicht erscheinen (sog. “No-Shows”), das Geld komplett behalten dürfen, den Verleihanteil also nicht abrechnen müssen. Im Gegenzug muss das Kino das Risiko von Zahlungsausfällen tragen – es muss also auch für Kunden, deren Abbuchung platzt, der Verleihanteil gezahlt werden.
Einige Kinos gehen nun noch einen Schritt weiter – sie sparen sich komplett den Druck von Kinokarten-Rohlingen mit Abriss und händigen den Kunden, die an der Kasse zahlen, einen einfachen Ausdruck eines Barcodes auf einem Stück Thermopapier aus.
(Matthias)
Iraanse hackers gebruiken LinkedIn voor spionage
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Dat LinkedIn nog wel eens wordt misbruikt door (al dan niet echt bestaande) technici, wetenschappers en andere ‘zakenmensen’ uit afgelegen landen, blijkt weer eens uit het recente nieuws dat Iraanse hackers bezig zijn met het opzetten van nep-profielen om zo informatie te verzamelen. Computerbouwer Dell meldt nu dat de Iraanse hackergroep TG2889 verantwoordelijk is voor ruim 25 nepaccounts. Een…
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