Clixer News: Die Stromrechnung ist eine wichtige Ausgabe fĂŒr Unternehmen, insbesondere in wirtschaftlich unsicheren Zeiten. Deshalb ist es so wichtig, Wege zu finden,
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Clixer News: Die Stromrechnung ist eine wichtige Ausgabe fĂŒr Unternehmen, insbesondere in wirtschaftlich unsicheren Zeiten. Deshalb ist es so wichtig, Wege zu finden,
KĂŒrzer duschen, kĂ€lter duschen, gar nicht duschen: Die Palette von Tips, die Politik und Massenmedien derzeit zum Energiesparen geben, nimmt jeden Lebensbereich ins Visier. Dabei ist ein Ratschlag skurriler als der nĂ€chste.
MĂ€rz bis Juni 2022
Neue Abenteuer mit Scottish Power
In GroĂbritannien erhöhen sich am 1. April 2022 die Strom- und Gaspreise. Nicht nur so ein bisschen, die Energierechnung ist in vielen FĂ€llen plötzlich doppelt so hoch. Deshalb ist es wichtig, am 31. MĂ€rz den ZĂ€hler abzulesen und den ZĂ€hlerstand zu dokumentieren, damit man nicht fĂŒr Strom, den man im MĂ€rz verbraucht hat, die Aprilpreise bezahlt. Es kommt, wie es kommen musste: Die Webseiten der groĂen Energie-VerkĂ€ufer sind an genau diesem Tag ĂŒberfordert und zum GroĂteil offline. Unter anderem auch die von Scottish Power, meinem Stromanbieter. Das heiĂt, man kann seinen ZĂ€hlerstand gar nicht melden.
Ich beschwere mich auf Twitter bei Scottish Power, weil ich damals, wĂ€hrend der groĂen schottischen Stromsaga, damit Erfolg hatte. Mir wird mitgeteilt, dass ich den ZĂ€hlerstand per Direktnachricht auf Twitter melden kann, man wĂŒrde das dann hinterher klĂ€ren, wenn die Webseite wieder geht. Das mache ich: 81170 fĂŒr Strom, 21805 fĂŒr Gas.
Zwei Wochen spĂ€ter erhalte ich eine Rechnung von Scottish Power, die auf geschĂ€tzten ZĂ€hlerstĂ€nden fĂŒr den 31. MĂ€rz beruht, fĂŒr Strom und Gas jeweils niedriger als der echte, abgelesene Wert: 81137 fĂŒr Strom, 21787 fĂŒr Gas. Das heiĂt, ich soll fĂŒr MĂ€rz-Energie April-Preise bezahlen, und das will ich nicht. Es ist kein groĂer Unterschied, aber es geht ums Prinzip. Ich werfe die Rechnung weg und beschwere mich, wieder bei Twitter. Mir wird versprochen, dass man sich das ansehen wird.
Die nĂ€chsten zwei Monate folgen demselben Muster. Ich erhalte weitere Rechnungen, mit den falschen ZĂ€hlerstĂ€nden, die immer dringlicher werden. Ich weiĂ schon wie das weitergeht, irgendwann wird die Rechnung nicht mehr von Scottish Power kommen, sondern von einer Firma, die aufs Eintreiben von Geld spezialisiert ist. Gleichzeitig beklage ich mich regelmĂ€Ăig auf Twitter ĂŒber den Sachverhalt. Mehrfach wird mir versprochen, dass man die Dinge in Ordnung bringen wird. Dann passiert wieder Wochen nichts.Â
Mitte Juni wird mir abermals versprochen, dass die ZĂ€hlerstĂ€nde jetzt aber wirklich korrigiert werden. âJetzt aber wirklichâ denke ich mir aus, in Wahrheit sagt das nie jemand. Eine Woche spĂ€ter kommt die Aufforderung, neue ZĂ€hlerstĂ€nde einzugeben â die routinemĂ€Ăige Ablesung fĂŒr das Ende des Quartals. Ich tue das, und bemerke, dass der ZĂ€hlerstand fĂŒr den 31. MĂ€rz immer noch falsch ist, und immer noch zu meinen Ungunsten. Ich beklage mich abermals, und abermals wird mir eine Korrektur versprochen. Zwei Tage spĂ€ter kommt die neue Rechnung: Sie enthĂ€lt immer noch geschĂ€tzte Werte, und immer noch falsche Werte, aber jetzt sind die Werte ANDERS falsch als zuvor: 81190 fĂŒr Strom (20 zuviel) und 21794 fĂŒr Gas (11 zu wenig). Was die Rechnung angeht, macht das jetzt beinahe keinen Unterschied mehr aus. Ich gebe auf und bezahle.
(Aleks Scholz)
Es ist eine der vielen bizarren und paradoxen FolgephÀnomene der fanatischen Anti-Russland-Sanktionspolitik: Weil in deren Folge die Gas- und Energiepreise in
Laut Stromrechnung
Laut Stromrechnung hab ich einen Teilchenbeschleuniger, laut Wasserrechnung ein Schwimmbad und laut Gehalt bin ich arbeitslos. Read the full article
Stromrechnung in der Firma immer kontrollieren Jedes Jahr zur gleichen Zeit wird die Stromrechnung in der Firma fÀllig und ist nicht immer ein Grund zur Freude.
Digitale Energiewende: Jeder Dritte hat Interesse an Smart Metern
â GewĂŒnscht: tagesaktuelle Verbrauchsabrechnungen und Hinweise auf Stromfresser. â Weiterreichende Anwendungsmöglichkeiten sind der Mehrheit unbekannt.
Wie hoch ist meine Stromrechnung im laufenden Monat? Wie viel Energie verbraucht mein alter KĂŒhlschrank? Und wie kann meine SpĂŒlmaschine signalisieren, wenn der Vorrat an Tabs aufgebraucht ist? Die Antworten darauf liefert ein intelligenter StromzĂ€hler, der nicht nur den Verbrauch einzelner GerĂ€te im Haushalt erfasst, sondern diese Daten auch dem Besitzer jederzeit zur VerfĂŒgung stellt. Jeder dritte BundesbĂŒrger (36 Prozent) hat grundsĂ€tzlich Interesse, einen solchen sogenannten Smart Meter zu nutzen. Bei den JĂŒngeren ist das Interesse an Smart Metern mit 46 Prozent der 18- bis 29-JĂ€hrigen und 42 Prozent der 30- bis 49-JĂ€hrigen besonders hoch. Jeder vierte BundesbĂŒrger (23 Prozent) sagt aktuell, er kann sich die Nutzung eher nicht vorstellen und 38 Prozent können sie sich ĂŒberhaupt nicht vorstellen. Das ist das Ergebnis einer reprĂ€sentativen Befragung von 1.611 BundesbĂŒrgern ab 18 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom . Energieverbrauch ist eine Black Box »Jetzt muss die digitale Energiewende kommen, und dazu brauchen wir Transparenz ĂŒber den Verbrauch. Noch ist der Energieverbrauch in den Haushalten eine Black Box. Die Verbraucher mĂŒssen einen schnellen und komfortablen Ăberblick erhalten, wo und wann sie besonders viel Energie verbrauchen und eventuell auch verschwenden«, sagt Bitkom-HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer Dr. Bernhard Rohleder. Einsatzszenarien Genau diese Funktionen nennen auch diejenigen, die sich fĂŒr Smart Meter interessieren, als AnschaffungsgrĂŒnde. So wollen 58 Prozent jederzeit eine verbrauchsgenaue Stromrechnung einsehen und 56 Prozent wollen mit einem Smart-Meter-GerĂ€te mit einem hohen Stromverbrauch in ihrem Haushalt identifizieren. »Mit Smart Metern sind auch völlig neue, digitale Zusatzangebote rund um den Energieverbrauch möglich«, sagt Rohleder. So kann der Smart Meter feststellen, wie oft die SpĂŒlmaschine in einem bestimmten Zeitraum gelaufen ist und es könnten dann automatisch SpĂŒltabs nachbestellt werden. Wer zum Beispiel alleinlebende Ă€ltere oder gesundheitlich eingeschrĂ€nkte Familienmitglieder hat, kann mit Hilfe von Smart Metern gewarnt werden, wenn ein Notfall vorliegt, da dann der Stromverbrauch vom gewohnten Schema abweicht. Allerdings sind solche neuen Anwendungen nur fĂŒr eine kleine Minderheit derzeit GrĂŒnde, sich fĂŒr Smart Meter zu interessieren: Gerade einmal 5 Prozent finden die Notruf-Funktion interessant, 2 Prozent das automatische Bestellen von Verbrauchsmitteln. AblehnungsgrĂŒnde Wer sich nicht fĂŒr Smart Meter interessiert nennt als Hauptgrund, dass er darin keinen Nutzen sieht (42 Prozent). Mit Abstand folgen ein zu hoher Preis (25 Prozent), grundsĂ€tzlich fehlendes Interesse an Smart-Home-Anwendungen (23 Prozent) und eine zu aufwĂ€ndige Installation von Smart Metern (22 Prozent). Sicherheitsbedenken spielen dagegen eine untergeordnete Rolle: 14 Prozent sorgen sich um den Missbrauch persönlicher Daten, die bei der Smart-Meter-Nutzung anfallen, 9 Prozent fĂŒrchten Hacker-Angriffe ĂŒber die GerĂ€te. Nur 4 Prozent meinen, die GerĂ€te seien technisch nicht ausgereift. Rohleder: »Anbieter und die Politik sind gefordert, die Anwendungsmöglichkeiten von Smart Metern noch besser zu vermitteln. Wenn Verbraucher keinen persönlichen Nutzen durch die GerĂ€te sehen, werden sie auch nicht eingesetzt.«  Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine reprĂ€sentative Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Bitkom durchgefĂŒhrt hat. Dabei wurden 1.611 BundesbĂŒrger ab 18 Jahren telefonisch befragt. Die Fragestellungen lauteten »Können Sie sich grundsĂ€tzlich vorstellen, einen Smart Meter zu nutzen?«, »Aus welchen GrĂŒnden können Sie sich vorstellen, einen intelligenten VerbrauchszĂ€hler anzuschaffen?« und »Aus welchen GrĂŒnden können Sie sich nicht vorstellen, einen intelligenten VerbrauchszĂ€hler anzuschaffen?« Die Umfrage ist reprĂ€sentativ fĂŒr die Gesamtbevölkerung.   ___________________________________  Auf der ersten Bitkom Digital Energy Conference diskutierten am 7. Juni 2018 mehr als 250 Entscheider aus Energie- und Digitalwirtschaft, Politik und Wissenschaft ĂŒber das Energiesystem der Zukunft.  Im Wasserwerk des EUREF-Campus sprachen unter anderem Jochen Homann, PrĂ€sident der Bundesnetzagentur und Lisa Frieg, Leiterin Neue GeschĂ€fte bei den Stadtwerken MĂŒnchen. Jochen Homann begrĂŒĂte aus Sicht der Regulierungsbehörde die Entwicklung neuer digitaler GeschĂ€ftsmodelle. Gleichzeitig sollten diese neuen Lösungen und Services wirtschaftlich erfolgreich sein, auch ohne zusĂ€tzliche BegĂŒnstigung. FĂŒr Lisa Frieg ist die Zukunft der Daseinsvorsorge digital und liegt in öffentlicher Hand. Die Stadtwerke MĂŒnchen seien bereits stark mit digitalen Lösungen am Markt vertreten, entscheidend sei beim notwendigen Netzausbau das Schaffen von Anreizen fĂŒr intelligente Netze.  Einig waren sich alle Redner, dass sich durch den Smart-Meter-Gateway-Rollout enorme Chancen fĂŒr Energie- und Digitalwirtschaft ergeben. In Kombination mit digitalen Technologien wie kĂŒnstlicher Intelligenz, Blockchain und Big Data lassen sich zukĂŒnftig nicht nur eine flexible Energieversorgung, sondern auch Mehrwertdienste realisieren. Ein gesteuerter und zunehmend dezentraler Energiemarkt ist Voraussetzung fĂŒr die Energiewende, aber bietet auch die Möglichkeit weitere Dienste zu vernetzen und anzubieten, zum Beispiel im Bereich E-Health. Entscheidend werden beim Einsatz von Smart-Meter-Lösungen die BerĂŒcksichtigung von IT-Sicherheit, Daten- und Verbraucherschutz sein. Klare rechtliche Rahmenbedingungen helfen bei der Digitalisierung des Energiesektors, um den Unternehmen aus Energie- und Digitalwirtschaft Investitionssicherheit zu geben.  Prominent war auf der Digital Energy Conference auch die Politik vertreten. Abgeordnete von CDU/CSU, SPD, FDP und BĂŒndnis90/Die GrĂŒnen diskutierten in zwei Panels die Chancen der Digitalisierung fĂŒr den Energiemarkt. Im Mittelpunkt stand dabei der Austausch mit Vertretern der Wirtschaft ĂŒber die Themen Neue GeschĂ€ftsmodelle und IT-Sicherheit. FraktionsĂŒbergreifend herrschte Einigkeit ĂŒber die enormen Chancen der Digitalisierung und die Bedeutung von innovativen GeschĂ€ftsmodellen.  Wir freuen uns auf ein Wiedersehen bei der Digital Energy Conference 2019 am 6. Juni 2019 in Berlin.  Die Videos der einzelnen Sessions der #DEC18 und die PrĂ€sentationen (sofern durch die Speaker freigegeben) werden in den kommenden Tagen auf dieser Website veröffentlicht. https://energy-conference.de   http://ap-verlag.de/die-energiewende-wird-nicht-an-stromspeichern-scheitern/44596/ http://ap-verlag.de/energiewende-so-wird-der-umstieg-auf-wasserstoff-konkret/32163/ http://ap-verlag.de/wasserstoff-speicher-als-wegbereiter-fuer-die-energiewende/14095/ http://ap-verlag.de/5g-kann-der-digitalen-energiewende-den-weg-bereiten/30978/ http://ap-verlag.de/sanierung-energiewende-hat-produzierende-industrie-erreicht/16347/ http://ap-verlag.de/energiewende-zustimmung-steigt/14424/ http://ap-verlag.de/energiewende-und-digitalisierung-energieversorger-muessen-ihre-it-neu-erfinden/6325/ Read the full article
Laut Stromrechnung hab ich einen Teilchenbeschleuniger, laut Wasserrechnung ein Schwimmbad und laut Gehalt bin ich arbeitslos.