Das deutsche Bildungssystem muss sich ändern, um besser auf die schnellen Veränderungen in der Gesellschaft vorzubereiten. Das ist eine zent
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Das deutsche Bildungssystem muss sich ändern, um besser auf die schnellen Veränderungen in der Gesellschaft vorzubereiten. Das ist eine zent
Bildungssystem
Unser Bildungssystem muss sich gewaltig anpassen um Anpassungsfähigkeit der Schüler, Auszubildenden, Studenten und Erwachsen fördern zu können.
manage it | IT-Strategien und Lösungen
Der Mensch ist der entscheidende Faktor bei der digitalen Transformation
- 72 % der deutschen Führungskräfte (weltweit 85 %) betrachten ihre Mitarbeitenden als ihr größtes Kapital. - 62 % von ihnen (weltweit 67 %) glauben jedoch, dass ihr Unternehmen bei der Planung von Transformationsprojekten die Anforderungen an die eigene Belegschaft unterschätzt. - 67 % (weltweit 72 %) der Mitarbeitenden sind der Meinung, dass ihr Unternehmen die erforderlichen Tools und Infrastrukturen bereitstellen muss, damit sie flexibel arbeiten können. In den vergangenen zwei Jahren haben viele Unternehmen mit Hochdruck ihre eigene digitale Transformation vorangetrieben. Gleichzeitig ist den Verantwortlichen bewusst geworden, welche entscheidende Rolle die eigenen Mitarbeitenden bei Veränderungen einnehmen. Im Rahmen einer weltweiten Studie – durchgeführt vom Marktforschungsunternehmen Vanson Bourne – hat Dell Technologies untersucht, welchen Einfluss der menschliche Faktor auf eine erfolgreiche Transformation hat und wo es Nachholbedarf gibt . 57 % der Befragten in Deutschland (weltweit 50 %) sind der Meinung, dass ihr Unternehmen nicht weiß, was notwendig ist, um die digitale Transformation innerhalb der Belegschaft voranzutreiben. Gleichzeitig ist es für viele Angestellte eine Herausforderung, mit den Veränderungen Schritt zu halten: 62 % (weltweit 67 %) finden, dass ihr Unternehmen bei der Planung von Transformationsprogrammen nicht ausreichend auf die eigene Belegschaft eingeht. Die Ergebnisse der neuen Breakthrough-Studie von Dell Technologies zeigen, dass Unternehmen und Angestellte nach zwei Jahren massiver Veränderungen zunächst Zeit zur Erholung, zur Reflektion und zur Optimierung brauchen, bevor sie neue Projekte in Angriff nehmen oder Maßnahmen ausbauen können. Ansonsten besteht die Gefahr, dass die Transformationsbemühungen ins Stocken geraten. So befürchten 52 % der Befragten in Deutschland (weltweit 64 %), dass der Widerstand ihrer Belegschaften gegen Veränderungen Projekte zum Scheitern bringen kann. 52 % (weltweit 53 %) teilen die Sorge, dass ihr Unternehmen aufgrund fehlender Mitarbeitender mit den entsprechenden Visionen und Kompetenzen Chancen nicht nutzen kann und damit in eine nachteilige Lage gerät. Bereitschaft für den digitalen Wandel Um die Bereitschaft der Mitarbeitenden für den digitalen Wandel zu verstehen, wurden die Befragten entsprechend ihrem Verhalten in vier Gruppen eingeteilt: - Sprint: Diese Gruppe strebt nach Innovation und treibt den technologischen Wandel voran (11 % in Deutschland, 10 % weltweit); - Steady: Hier finden sich Mitarbeitende, die bereit sind, dem technologischen Wandel zu folgen, den andere initiiert haben (40 % in Deutschland, 43 % weltweit); - Slow: Die Angestellten halten sich zurück und beobachten erst einmal die Entwicklung (44 % in Deutschland, 42 % weltweit); - Still: Diese Gruppe sieht Innovationen aufgrund vermeintlicher Risiken eher pessimistisch (5 % in Deutschland und weltweit). Die Studie verdeutlicht, dass nur 11 % (weltweit 10 %) der Befragten eine Vorreiterrolle einnehmen und somit bahnbrechende technologische Innovationen vorantreiben. Jeder zweite Befragte (weltweit 47 %) zögert jedoch, wenn es darum geht, sich auf Veränderungen einzulassen. Angesichts solcher menschlicher Hürden für die digitale Transformation müssen Unternehmen aus Sicht der Studienverantwortlichen weitere Maßnahmen an der Schnittstelle zwischen Mensch und Technologie ergreifen. Das betrifft die drei Punkte Konnektivität, Produktivität und Empathie.
Punkt 1: Konnektivität Unternehmen haben während der Pandemie enorme Anstrengungen unternommen, um sich zu vernetzen, zusammenzuarbeiten und Geschäfte online abzubilden. Dennoch stehen sie noch am Anfang: 67 % (weltweit 72 %) der Befragten sagen, dass ihre Firma die notwendigen Werkzeuge und Infrastrukturen bereitstellen muss, um ortsunabhängig arbeiten zu können – inklusive der Möglichkeit, die Arbeitsweise frei zu wählen. Sie befürchten sogar, dass die eigenen Mitarbeitenden ins Hintertreffen geraten, weil das Unternehmen nicht die entsprechende Technologie für die Umstellung auf einen hybriden Arbeitsplatz zur Verfügung stellt. Technologie ist aber nur ein Aspekt – Unternehmen müssen auch dafür sorgen, dass Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen, Interessen und Verantwortlichkeiten gleichberechtigt arbeiten können. 70 % (weltweit 76 %) der Befragten wünschen sich daher mindestens eine der folgenden Maßnahmen von ihrem Arbeitgeber: - klares Engagement für flexible Arbeitsregelungen und deren Umsetzung im Alltag; - Führungskräfte, die in der Lage sind, Remote-Teams effektiv und gerecht zu leiten; - freie Wahl der Arbeitsweise für die Mitarbeitenden und Bereitstellung der dafür notwendigen Tools und Infrastrukturen. Punkt 2: Produktivität Arbeitszeit ist begrenzt, und zudem gibt es heute zu wenige qualifizierte Bewerber für offene Stellen. Um diese Herausforderung zu lösen, können Unternehmen sich wiederholende Aufgaben durch automatisierte Prozesse ersetzen und so ihrer Belegschaft die Möglichkeit geben, sich auf bereichernde, höherwertige Jobs zu konzentrieren. Gegenwärtig sehen 40 % (weltweit 37 %) der Befragten ihre Arbeit als anregend und nicht repetitiv an. Besteht die Möglichkeit, sich wiederholende Aufgaben stärker zu automatisieren, würden 62 % (weltweit 69 %) die Zeit nutzen, um neue Fähigkeiten und Technologien wie Machine Learning zu erlernen und so ihre Rolle persönlich aufzuwerten. Unternehmen mit begrenzten Budgets haben jedoch Bedenken, dass sie nicht in der Lage sein werden, ihre Belegschaft zu fördern und damit wettbewerbsfähig zu sein. Punkt 3: Empathie Unternehmen müssen heute eine Unternehmenskultur aufbauen und pflegen, die vom Einfühlungsvermögen ihrer Führungskräfte geprägt ist und Menschen als größte Kreativitäts- und Wertquelle betrachtet. Der Studie zufolge gibt es hier jedoch noch viel Nachholbedarf: 46 % (weltweit 49 %) der Befragten wünschen sich einfachere Technologien, um sich nicht überfordert zu fühlen. Genauso wichtig wird die Anpassung von Change-Programmen an die Fähigkeiten des Einzelnen erachtet – lediglich 34 % (weltweit 41 %) der Mitarbeitenden sind der Meinung, dass ihre Führungskräfte dies bereits tun. »Der Erfolg der digitalen Transformation hängt entscheidend von der eigenen Belegschaft ab. Ist sie umfassend vorbereitet, geschult und eingebunden, wird sie Veränderungen offen gegenüberstehen und Innovationen vorantreiben«, erklärt Tim van Wasen, Geschäftsführer von Dell Technologies Deutschland. »Entscheidend ist die Schnittstelle zwischen Mensch und Technologie. Unternehmen müssen verstehen, wie sie die Zusammenarbeit verbessern, die Produktivität mit den richtigen Lösungen steigern und durch Einfühlungsvermögen ihre Mitarbeitenden begeistern können. Wenn sie diese Herausforderung lösen, werden sie eine Organisation schaffen, in der alles von überall aus möglich und Arbeit nicht mehr orts- oder zeitabhängig, sondern ergebnisorientiert ist.« Die Breakthrough-Studie wurde von Dell Technologies in Auftrag gegeben und von dem Marktforschungsunternehmen Vanson Bourne zwischen August und Oktober 2021 durchgeführt. An über 40 Standorten weltweit wurden 10.500 Führungskräfte, IT-Leiter sowie Mitarbeitende, die an der digitalen Transformation beteiligt sind, befragt – 400 davon in Deutschland. Weitere Informationen zur Breakthrough-Studie von Dell Technologies unter: https://www.dell.com/de-de/dt/perspectives/breakthrough.htm Read the full article
appoco – zeitgemäße Online-Patientenberatung: Die Online-Apotheker
Der erste Wandel, hin zu einer Vielzahl von Versandapotheken, hat bereits vor mehreren Jahren stattgefunden und der Apotheken-Markt ist in eine Phase der Konsolidierung eingetreten. Ungeachtet dessen hat sich der Anteil der im Internet nach gesundheitsrelevanten Informationen suchenden Personen in den Jahren 2006-2019 verdoppelt, und zwar von 34 auf 66 Prozent . Online steht hoch im Kurs und mehr und mehr Patienten informieren sich bei gesundheitlichen Fragen oder Problemen erst einmal in digitalen Kanälen wie Google oder Facebook-Gruppen. Wenn sie dann den Ratschlägen fremder und unqualifizierter Personen folgen, freiverkäufliche Präparate erwerben und zur Selbstmedikation schreiten, gehen sie unter Umständen schwer abschätzbare gesundheitliche Risiken ein. Im harmlosesten Fall bleibt die Eigentherapie nur nutzlos und kostspielig. Den Weg zu einem Arzt suchen viele Patienten dennoch nicht. Das kann verschiedene Gründe haben, so empfinden viele Betroffene eine Scheu, wegen »kleiner Wehwehchen« zum Arzt zu gehen. Oft suchen Sie aber gezielt eine unabhängige Meinung, etwa rund um ihren Kinderwunsch oder die Milderung von Nebenwirkungen einer Krebstherapie – Themen in denen Ärzte dank Leitlinienmedizin kaum Antworten bieten können. Das Healthcare-Startup appoco aus München ist davon überzeugt, dass die qualifizierte Beratung durch Apotheker – von Angesicht zu Angesicht – nicht zu ersetzen ist und stellt die persönliche und kundenindividuelle Beratung in den Vordergrund ihres neuen Angebots. appoco bietet ausgewählten und qualifizierten Apotheken eine Online-Plattform, die über ihr lokales Einzugsgebiet hinaus eine bezahlte, individuelle Video-Beratung rund um ihr Fachgebiete (Kinderwunsch-Beratung, Onkologie, Nahrungsergänzung, …) in einem vertraulichen und geschützten Rahmen ermöglicht, die im Apothekenalltag in einer frequentierten Apotheke kaum zu gewährleisten ist. appoco unterstützt damit die hochspezialisierten Apotheker, die ihre Kompetenz und ihr pharmazeutisches Fachwissen einer überregionalen Zielgruppe zugänglich machen möchten und sich als Partner ihrer Kunden verstehen. Patienten profitieren, unabhängig von ihrem Wohnort und Apothekenöffnungszeiten von den pharmazeutischen Empfehlungen der besten und qualifizierten Fachapotheker. Die Bezahlung der Apothekenleistung erfolgt bequem über das Onlineportal – 100 Prozent anonyme, sichere und verschlüsselte Kommunikation inklusive. Die Gründer von appoco möchten mit ihrem neuen Angebot sicherstellen, dass fundierte, individuelle pharmazeutische Beratung für alle zugänglich wird und Patienten schnell passende und vertrauensvolle Beratungsangebote finden. Die Gründungsmannschaft von appoco setzt sich zusammen aus Antonella Lorenz (IT-Unternehmerin im Bereich Gesundheit & Pharma), Sigrid Hauer (Wirtschaftsinformatikerin und Projektmanagerin), Erik Kunz (Business Coach & Berater) und Pascal Lauscher (Geschäftsführer einer Markenagentur).
Pascal Lauscher ist CEO und Gründer der Markenberatung mmntm.brand strategists in München. Neben seinem Herzenzthema Marke berät er auch im digitalen Marketing, sowie beim Thema go-to-market Strategien für Start-ups und digitale Geschäftsmodelle. Weiterhin ist er Mitgründer von appoco, Redner auf Konferenzen und Gast-Dozent u.a. an der Hochschule für Film & Fernsehen in München. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/158825/umfrage/internetrecherche-nach-krankheiten-und-ernaehrung-in-deutschland/ Illustration: © Tex vector/shutterstock.com
Artikel zu "Online Apotheker"
TRENDS 2021 | NEWS | BUSINESS
Berufe: Ärzte am meisten angesehen, Social-Media-Influencer am wenigsten
13. Februar 2021
Eine neue internationale YouGov-Studie in 16 Märkten zeigt die am meisten und am wenigsten angesehenen Berufe weltweit . Was wird aus meinem Kind einmal werden? 84 Prozent der Deutschen geben an, damit einverstanden zu sein, wenn eines ihrer Kinder den Beruf des Arztes ausüben würde. Damit ist der Arzt-Beruf im internationalen Vergleich in Deutschland am… Weiterlesen → NEWS | PRODUKTMELDUNG
RISE kooperiert beim »Identity Provider« des E-Rezepts mit noris und msg
3. Dezember 2020
Im deutschen Gesundheitswesen sollen ab Mitte 2021 alle Rezepte über einen zentralen digitalen Service vereinheitlicht und damit einfach und schnell sowohl für die Konsumenten als auch für alle Gesundheitsinstitutionen zur Verfügung stehen. Die Identitätsprüfung, ein Hochsicherheits- und Hochverfügbarkeits-System als zentrales Element des Gesamtservices, wurde letzte Woche an RISE vergeben. RISE arbeitet in diesem Projekt zusammen… Weiterlesen → TRENDS 2021 | TRENDS 2020 | NEWS | FAVORITEN DER REDAKTION | HEALTHCARE IT
Patienten fordern mehr digitale Gesundheitsangebote
12. Juli 2020
Nachfrage nach Video-Sprechstunden ist 2020 stark angestiegen. 6 von 10 Patienten sind offen für Gesundheits-Apps auf Rezept. Fast 50 Prozent würden eine Zweitmeinung bei einer künstlichen Intelligenz einholen. Es dauert nur noch wenige Wochen, dann können Ärzte in Deutschland erstmals Gesundheits-Apps für das Smartphone verschreiben. Anfang 2021 folgt die Einführung der elektronischen Patientenakte, 2022… Weiterlesen → NEWS | HEALTHCARE IT | AUSGABE 3-4-2020
Ein komplexes System mit zahlreichen Akteuren – Digitales Gesundheitswesen unter Einbeziehung aller
4. Mai 2020
Alle Leistungserbringer müssen bei der Digitalisierung mitdenken und mitmachen. Weiterlesen → TRENDS 2020 | TRENDS WIRTSCHAFT | NEWS
Gartner: 9 Top-Trends für die Digital Experience für das Jahr 2020
30. Oktober 2019
Das Research- und Beratungsunternehmen Gartner hat neun Trends für die Digital Experience bestimmt, die Unternehmen im Jahr 2020 auf dem Schirm haben müssen. CIOs sollten diese Trends in ihre strategische Planung für die nächsten 12 Monate aufnehmen, da die Bandbreite der digitalen Touch Points immer größer wird. Die Digital-Experience-Trends von Gartner lassen sich… Weiterlesen → NEWS | BUSINESS | EFFIZIENZ | FAVORITEN DER REDAKTION | STRATEGIEN
Banken: Alle wollen nachhaltig sein, aber nur einem Teil wird es geglaubt
3. Oktober 2019
Weltweit haben sich 130 Banken zu mehr Nachhaltigkeit verpflichtet. Sie verwalten sagenhafte 47 Billionen Dollar an Vermögenswerten. Mit dabei: Commerzbank, Deutsche Bank, GLS Bank und LBBW. Doch ausgerechnet diese Banken glänzen in ihrem Heimatmarkt nicht mit glänzender Reputation in der Nachhaltigkeit. Was ist da passiert? Nahezu unbemerkt von der Öffentlichkeit haben die Banken beim letzten… Weiterlesen → NEWS | TRENDS SECURITY | TRENDS 2019 | IT-SECURITY
Ärzte haben ein Passwort-Problem – Zugangsdaten häufig im Darknet zu finden
15. April 2019
Deutsche Ärzte gehen nachlässig mit Passwörtern in ihren Praxen um – und gefährden damit die Sicherheit von Patientendaten. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung zur IT-Sicherheit im Gesundheitssektor im Auftrag der Versicherungswirtschaft. Neun von zehn Ärzten verwenden demnach leicht zu erratende Passwörter wie »Behandlung« oder den Namen des Arztes. Zudem finden sich von jeder… Weiterlesen → NEWS | LÖSUNGEN | PRODUKTMELDUNG
IT-Lösung zum Schutz von Patienten vor Arzneimittelfälschungen gemäß EU-Gesetzgebung
15. November 2017
»Französische MVO« und C.I.P. beauftragen Arvato Systems mit Einrichtung und Betrieb einer IT-Plattform zur Verifizierung von serialisierten Arzneimitteln. Weltweit sind immer mehr gefälschte Arzneimittel in Umlauf – für Patienten, das Sozialsystem, die Medizinbranche und die Pharmaindustrie ein großes Risiko. Die EU-Richtlinie 2011/62/EU markiert den Beginn einer Gemeinschaftsinitiative gegen Arzneimittelfälschungen. Ab 9. Februar 2019 dürfen in… Weiterlesen → TRENDS WIRTSCHAFT | NEWS | BUSINESS | E-COMMERCE | TRENDS E-COMMERCE | GESCHÄFTSPROZESSE | TRENDS 2017 | LÖSUNGEN | STRATEGIEN
Deutsche Frauen europaweit Spitzenreiterinnen beim Unternehmergeist
13. März 2017
Umfrage zum Unternehmertum unter Frauen im europäischen Vergleich. Rund 75 Prozent der befragten Frauen in Deutschland ziehen eine Unternehmensgründung in Erwägung. Ebay feiert am internationalen Frauentag Erfolgsgeschichten von Online-Händlerinnen. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, ein Unternehmen zu gründen? Fast Dreiviertel (74,5 Prozent) aller befragten Frauen in Deutschland beantworten diese Frage in einer aktuellen Ebay-Umfrage… Weiterlesen → NEWS | BUSINESS | TRENDS KOMMUNIKATION | TRENDS SERVICES
Bei Kundenansprache ist Differenzierung zwischen Indikationen für Pharmakonzerne unerlässlich
18. Mai 2015
Das Multi-Channel-Management wird zu einem immer wichtigeren Thema für Pharmaunternehmen. Nicht zuletzt, da die Healthcare-Konsumenten zunehmend selbstbestimmt agieren. Die Verbraucher werden selbst aktiv und recherchieren im Internet, besuchen themenspezifische Foren, erkundigen sich im privaten Umfeld oder folgen der Empfehlung aus der Werbung. Das Internet wird bei Gesundheitsthemen zur wichtigen »Source of Influence« und wird als… Weiterlesen → Read the full article
Welche Belastungen für Patienten in klinischen Studien bestehen – und wie sie gelindert werden können
Durch die Normalisierung neuer, patientenzentrierter Technologien wie elektronische klinische Outcome Assessments, eConsent und Wearable Devices, begleitet durch die verstärkte Einbindung der Patienten, werden klinische Studien bessere, umfassendere und vollständigere Daten erhalten und letztlich zu besseren Ergebnissen führen. Die Komplexität von klinischen Studien hat in den letzten Jahrzehnten deutlich zugenommen. Mit dieser Herausforderung sieht sich die Life-Science-Branche konfrontiert, da der logistische Aufwand für die Koordination und Durchführung einer Studie gestiegen ist, wobei sich die Anzahl der Länder, die Phase-III-Studien durchführen, verdoppelt hat. Zudem ist die Anzahl der Forschungsstandorte um mehr als 60 % gestiegen. Auch die tatsächliche Komplexität der Studien selbst hat zugenommen: Im Vergleich zu vor 10 Jahren werden 86 % mehr Daten zur Unterstützung der Endpunkte gesammelt. Diese Entwicklung wirkt sich auf die Ressourcen, den Zeitplan und die Finanzierung von Studien aus. Der Einsatz von neuen Technologien soll der Branche nun helfen, die Komplexität zu reduzieren. In den 90-er Jahren war die Landschaft der klinischen Studien noch geprägt von Fallberichtformularen (CRFs) aus Papier und der doppelten Dateneingabe. Damals war die elektronische Datenerfassung (EDC) ein neuer und aufregender Ansatz, um die Durchführung von Studien durch den Einsatz von Technologie zu verbessern und vereinfachen. Dann kam die elektronische Patientenakte (EHR) auf, und die Entwicklung von elektronischen Patientenberichten (ePRO) und elektronischen klinischen Ergebnisbewertungen (eCOA), die die ersten wirklich patientenorientierten Studientechnologien waren. Mit der anschließenden Einführung von Telemedizin, Wearables, eSource, risikobasierter Überwachung, eConsent usw. hat sich der Einsatz von Technologien in Studien in den letzten Jahren noch beschleunigt und deckt nun alle Aspekte des Lebenszyklus einer klinischen Studie ab, wobei Medidata als eines der Unternehmen genannt werden kann, das maßgeblich an dieser Entwicklung beteiligt war. Den Patienten in den Mittelpunkt stellen. Doch nicht nur die Unternehmensseite und die Biowissenschaftsbranche profitiert von neuen technischen Lösungen: Die Patienten selbst sind mehr denn je darüber informiert, was in der klinischen Forschung im Zusammenhang mit ihren Krankheiten geschieht. Sie treffen sich mit anderen Patienten online und tauschen Informationen aus. Die Technologie wird genutzt, um sich über die verschiedenen Medikamente und Wirkmechanismen zu informieren und um zu sehen, welche Studien anstehen und wie die Ergebnisse von ähnlichen oder verwandten Produkten sind. Das bedeutet, dass sie viel mehr von ihren klinischen Studien erfahren. Anstelle des früheren Paradigmas, bei dem die Patienten einfach ihre Daten übergaben und nichts mehr hörten, wird jetzt eine wechselseitige Beziehung erwartet, bei der der Nutzen weit über den wissenschaftlichen Fortschritt hinausgeht. Diese neue Rolle des Patienten wird zudem durch die immense Belastung für die Patienten klinischer Studien befeuert. Unternehmen im Life-Science-Bereich hören immer wieder von Patienten, dass die frustrierenden Aspekte klinischer Studien die alltäglichen Belastungen sind – die Zeit, die vor Ort verbracht wird, die Reisekosten, die Freistellung von der Arbeit, der Stress, eine Kinderbetreuung zu finden, und die Liste geht weiter. Die negativen Auswirkungen dieser erheblichen Belastungen auf die Fähigkeit der Patienten, an den Studien teilzunehmen, sind hinlänglich bekannt und waren ein entscheidender Grund für den Einsatz von Remote-Tools, die die Teilnahme an den Studien von den physischen Prüfzentren in die Wohnungen der Patienten verlagern. Patienten können nun Fragebögen und Umfragen zu Hause ausfüllen oder körperliche Tests in ihrem Wohnzimmer beziehungsweise bei ihrem Hausarzt oder ihrer Apotheke durchführen, was den Patienten mehr Flexibilität bietet. Dabei sind Patientenbindung und Adhärenz im Prozess der klinischen Studie entscheidend und können das Ergebnis der Studie dramatisch beeinflussen. Die Abbruchquote liegt manchmal bei über 30 %, was zu einer Verzögerung der Studie, zusätzlichen Kosten, einem Risiko für die Validität der Studie und einem möglichen Scheitern der Studie führt. Indem man die Belastung für die Studienteilnehmer verringert und sicherstellt, dass sie sich für die Studie engagieren, können die Abbrecherquoten deutlich gesenkt werden, und die Patienten können im Allgemeinen eine wesentlich angenehmere Erfahrung machen. Daher ist es wichtig, dass bei der Planung von Studien die Patientenzentrierung im Vordergrund steht.
Das Konzept der Patientenzentrierung ist nicht neu und war in den letzten zehn Jahren ein viel diskutiertes Thema in der Branche. Zunehmend haben Unternehmen wie Medidata begonnen, Patienten in die Protokollentwicklung von Studien einzubeziehen. Dies hat einen bedeutenden Einfluss auf die Art und Weise, wie Studien entworfen und durchgeführt werden, da es den Patienten die Möglichkeit gibt, zu äußern, was für sie realistisch, machbar und wichtig ist. Parallel dazu zeigt sich, wie sich Technologien als Schlüsselwerkzeuge zur Verbesserung der Patientenerfahrung erweisen. Während modernste Technologien schon immer in klinischen Studien eingesetzt wurden, beginnt die Branche nun, die potenziellen Auswirkungen zu erkennen, die diese auf die Verringerung der Belastung der Patienten haben können und im Gegenzug die qualitativ hochwertigsten Daten und das umfassendste Bild der Patientenreaktion auf ein neues Medikament oder eine neue Behandlung liefern. Tools zur Maximierung der Adhärenz. - Elektronische klinische Outcome Assessments (eCOA) eCOA sind bis heute das am häufigsten verwendete digitale Werkzeug, um einen Einblick in die Erfahrungen der Patienten in einer klinischen Studie zu erlangen, und haben sich zur Mainstream-Methode für die Erfassung dieser Art von Daten in Zulassungsstudien entwickelt. Die Umstellung auf die elektronische Datenerfassung hat erhebliche Vorteile in Bezug auf die Datenqualität und eine Vereinfachung für Patienten und Kliniker gebracht. - eConsent Ein weiteres Instrument, das sich international immer mehr durchsetzt, ist die elektronische Einverständniserklärung, auch eConsent genannt. Einverständniserklärungen sind traditionell voll von dichten Formulierungen, die eher auf den rechtlichen Schutz ausgerichtet sind, als dass sie den Patienten wirklich die Informationen vermitteln, die sie vor der Teilnahme an einer Studie benötigen. eConsent-Formulare bieten heutzutage Patienten die Möglichkeit eingebunden zu werden und klärt sie über die klinische Studie auf, an der sie teilnehmen möchten. So können etwa interaktive Komponenten wie Videos, Infografiken und Audiokomponenten verwendet werden, ebenso besteht die Möglichkeit, Definitionen nachzuschlagen und Bereiche mit Unklarheiten zu markieren. Dies gibt den Patienten die Möglichkeit, wirklich darüber informiert zu werden, wofür sie sich verpflichten, und indem sie die Einverständniserklärungen elektronisch erhalten, können sie sie zu Hause mit ihren Familien durchgehen und besprechen, bevor sie fortfahren. Die Thematik des eConsents ist in Deutschland aus datenschutzrechtlichen Gründen noch umstritten. Im internationalen Vergleich zeigt sich allerdings, dass das digitale Formular vielerorts bereits zum Standard zählt. - Wearable Devices Wearable Devices, von medizinischen Sensoren bis hin zu kommerziellen Wearables wie Fitbit, sind ebenfalls eine Technologie, die in der klinischen Forschung auf großes Interesse stößt. Diese Geräte versprechen, neben den etablierten eCOA-Messungen einen zusätzlichen Datenstrom zu liefern, der einen tieferen Einblick in die Patientenerfahrung ermöglicht. Es eröffnet auch die Möglichkeit, Untersuchungen durchzuführen, die traditionell an einem Standort unter der Aufsicht eines Klinikers in der Wohnung des Patienten durchgeführt werden mussten (etwa der 6-Minuten-Gehtest). Der nächste Schritt für Wearables wird darin bestehen, herauszufinden, was die Daten uns wirklich sagen und wie sie in etwas Sinnvolles für die Studie umgesetzt werden können. Sobald man dann in der Lage ist, das volle Potenzial dieser Technologien zu bestimmen, müssen die Patienten vielleicht nicht einmal daran denken, bestimmte Tests durchzuführen – die Daten werden automatisch in Echtzeit erfasst. Blick in eine technische und digitale Zukunft. Eine der wichtigsten Stärken dieser Technologien ist, dass sie nach oben und unten skaliert werden können, um den Anforderungen einer bestimmten Studie und Patientenpopulation gerecht zu werden. Bei Medidata nennen wir dies den »Trial Dial« – der Umfang der Studienvirtualisierung kann leicht an die spezifischen Anforderungen der Studie angepasst werden. Durch die aktive und sinnvolle Einbindung der Patienten hat Medidata die Erfahrung der Teilnahme an einer klinischen Studie als eine Art Reise konzipiert, auf die sich der Patient begibt, und nicht als ein alleinstehendes Forschungsprojekt. Zum Beispiel kann es bei einer onkologischen Studie, bei der die Patienten oft eine große Menge an zusätzlicher Behandlungsunterstützung erhalten, sinnvoll sein, mehr Vor-Ort-Aktivitäten durchzuführen, damit die Patienten sorgfältig überwacht werden können und die notwendige Betreuung erhalten. Bei einer Studie, die sich mit einer seltenen Krankheit befasst, bei der es nur wenige Patienten gibt und die wahrscheinlich weit vom Studienort entfernt ist, kann es hingegen sinnvoll sein, Remote-Lösungen einzusetzen, um den Zugang zu verbessern und geografische Einschränkungen zu beseitigen. Während einige digitale Technologien bereits weit verbreitet sind, hat die Einführung einiger digitaler und ferngesteuerter Lösungen noch mit Gegenwind zu kämpfen. Wearables sind noch neu, einige Kliniker bevorzugen traditionelle Methoden und vor allem die Aufsichtsbehörden neigen dazu, bei der Einführung neuer Technologien einen konservativen und vorsichtigen Ansatz zu verfolgen. Aus diesem Grund ist es unerlässlich, die Branche über diese Tools aufzuklären und ihren wahren Wert zu demonstrieren. Es besteht der Irrglaube, dass man, wenn man an einer Dezentralisierung einer Studie interessiert ist, alle Standorte in der Studie abschaffen muss und alles online ohne physische Interaktionen zwischen Patienten und den Mitarbeitern der Standorte durchgeführt wird. Die Dezentralisierung ist jedoch kein »Alles-oder-nichts«-Modell. Zudem hat die Covid-19-Pandemie den Umgang der Industrie mit diesen Tools deutlich beschleunigt. Klinische Prüfzentren wurden über Nacht geschlossen und Studienteams waren plötzlich nicht mehr in der Lage, den für ihre Studien benötigten Datenstrom zu erfassen. Klinische Studien verzeichneten aufgrund der Pandemie und der Einschränkung der Bewegungsfreiheit einen enormen Rückgang der Patientenrekrutierung – in einigen Regionen erreichte der Rückgang bis zu 90 % im Vergleich zu 2019, so die Untersuchungen von Medidata. Der verstärkte Einsatz von digitalen und Remote-Lösungen wird mit Sicherheit auch über die Pandemie hinaus andauern, und im letzten Jahr wurden viele wichtige Lehren gezogen. Durch die Normalisierung dieser patientenzentrierten Technologien und die verstärkte Einbindung der Patienten werden klinische Studien bessere, umfassendere und vollständigere Daten erhalten und letztlich zu besseren Ergebnissen führen.
Paul O’Donohoe, wissenschaftliche Leitung, eCOA und Mobile Health bei Medidata Illustrationen: © jijomathaidesigners /shutterstock.com
411 Artikel zu "Komplexität Studien "
TRENDS 2021 | NEWS | DIGITALISIERUNG | GESCHÄFTSPROZESSE | WHITEPAPER
SAP-Anwendungen erhöhen Komplexität der IT-Landschaft
20. März 2021
Systemkomplexität schränkt Innovationsmöglichkeiten ein. Die IT-Landschaft in Unternehmen wird zunehmend komplexer und erschwert damit die Arbeit der IT-Teams. So empfindet mehr als die Hälfte (52 Prozent) der IT-Teams die in ihrem Unternehmen integrierten Technologiesysteme als extrem oder sehr kompliziert. Diese Komplexität schränkt jedoch die Innovationsmöglichkeiten von Unternehmen ein, wie aus einer Umfrage von Avantra, Anbieter… Weiterlesen → NEWS | VERANSTALTUNGEN
Veritas VISION Solution Day 2019: »Komplexität abstrahieren«
23. Oktober 2019
Auftakt zu den Veritas VISION Solution Days: Vom 17. bis 18. September waren Veritas-Kunden und Partner in die Klassikstadt in Frankfurt am Main geladen. Die traditionellen Automobile als Ausdruck handwerklichen Könnens und technischer Perfektion boten dabei die ideale Kulisse für den Datenmanagement-Experten, das eigene technologische Know-how unter Beweis zu stellen. Untermauert wurde dies von Einblicken… Weiterlesen → NEWS | BUSINESS | TRENDS INFRASTRUKTUR | TRENDS CLOUD COMPUTING | BUSINESS PROCESS MANAGEMENT | DIGITALE TRANSFORMATION | TRENDS SERVICES | GESCHÄFTSPROZESSE | TRENDS 2017 | INFRASTRUKTUR | RECHENZENTRUM | SERVICES
IT-Komplexität und Performance-Herausforderungen als Stolpersteine für die Umsetzung der digitalen Transformation
13. Juli 2017
Performance-Probleme bremsen Business und nehmen wertvolle IT-Ressourcen in Anspruch. Mindestens einmal pro Woche haben Unternehmen mit massiven Performance-Problemen ihrer IT zu kämpfen. Das hat eine weltweite, unabhängige Befragung von Dynatrace unter mehr als 1.200 IT-Verantwortlichen bestätigt . So wenden IT-Teams zum Teil bis zu einem Viertel ihrer gesamten Arbeitszeit dafür auf, stockende Systeme wieder in… Weiterlesen → NEWS | BUSINESS | BUSINESS PROCESS MANAGEMENT | EFFIZIENZ | GESCHÄFTSPROZESSE | LÖSUNGEN | SERVICES | STRATEGIEN | TIPPS
Sieben Wege aus der Komplexitätsfalle von Field-Service-Management-Projekten
13. Juli 2017
Die Einführung einer Field-Service-Management-Lösung soll Service- und Instandhaltungsprozesse abteilungsübergreifend standardisieren und optimieren. Manchmal gerät ein solches Projekt jedoch ins Stocken oder dauert länger als geplant, da Unternehmen die Komplexität vorab nicht bedacht haben oder sich während des Projekts immer mehr Nebenbaustellen eröffnen. Wie Unternehmen die sieben typischen Komplexitätsfallen umgehen, hat die mobileX AG in folgendem… Weiterlesen → NEWS | TRENDS SERVICES | GESCHÄFTSPROZESSE | Read the full article
Personalmanagement im ERP-System: 7 Bausteine einer integrierten HCM-Lösung
iStock-677611392: Istock.com/PETAR CHERNAEV Neue Anforderungen, neue Märkte, neue Standorte – als Konsequenz werden Stellenanforderungen immer individueller, neue Stellen müssen besetzt und Mitarbeiterkompetenzen an die digitale Transformation angepasst werden. Mit all diesen Themen beschäftigt sich das Personalmanagement. Da oft eine erfolgreiche Unternehmensperformance erst durch die »Ressource« Mitarbeiter möglich gemacht wird, bietet dieser Unternehmensbereich hohe Potentiale. So können mit einem Personalmanagement-Tool verschiedene Personalmanagementprozesse strukturiert, zentral verwaltet und effizient und nachhaltig umgesetzt werden. Mit einem geeigneten Tool werden Routinearbeiten verkürzt, Verfahrenskosten gesenkt, Abrechnungsverfahren vereinfacht und damit Kapazitäten geschaffen. Je nach Anwendung können Informationen sowohl für Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer transparent abgebildet und durch vernetze und integrierte Prozesse die Ableitung von Zielen und Maßnahmen entsprechend der Unternehmensziele erleichtert werden. Besonders ERP-gestütztes Personalmanagement bietet also Optimierungs- und Automatisierungsmöglichkeiten auf unterschiedlichen Ebenen. Mit einem in das Unternehmenssystem integrierten Personalmanagement-Tool lassen sich verschiedene Prozesse effizient gestalten: - Organisationsmanagement Die Organisationsstruktur kann realitätsgetreu abgebildet werden inklusive aller Stellen, deren Anforderungen und ihnen zugewiesener Mitarbeiter. Daraus ergibt sich das Unternehmens- und Mitarbeiterorganigramm in dem die Stellenanforderungen, wie etwa erforderliche Qualifikationen und Weiterbildungen oder notwendige Fremdsprachenkenntnisse hinterlegt sind. Auch Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Weisungsbefugnisse können an dieser Stelle erfasst und verwaltet werden. - Mitarbeiter-Recruiting Anhand eines integrierten Prozesses können Stellenplanung sowie Personalbedarfsmeldung, die Bearbeitung der Bewerbungen, Gespräche und Bewerbertests bis zur Einstellung mit der Unternehmenssoftware erfolgen. Zudem können durch das Bewerbungsverfahren entstehende Kosten hinterlegt und die dazugehörigen Stellenausschreibungen verwaltet werden. Eingehende Bewerbungen können in der Bewerberdatenbank erfasst und beispielsweise Kompetenzen mit den Anforderungen einer bestimmten Position abgeglichen werden. Eine Bewerberdatenbank kann klassische (Pflicht-)Angaben sowie Kontaktmöglichkeiten erfassen sowie weitere aus den Bewerbungsunterlagen ersichtliche Informationen, wie Ausbildungsgrad und Qualifikationen. Auch Bewerbungsdokumente können elektronisch der digitalen Personalakte angehängt und mit einem webbasierten Bewerbermanagement gekoppelt werden. Auch der weitere Bewerbungsprozess inklusive Einladung, Durchführung und Bewertung der Bewerbungsgespräche bis hin zur Vertragsunterzeichnung lässt sich durchgängig in einer Personalmanagement-Lösung organisieren und steuern. - Digitale Personalverwaltung und Lohnbuchhaltung Mit passenden Transaktionen können Personaldaten effizient verwaltet, Beschäftigungsdaten lückenlos erfasst und das HRM hinsichtlich Verwaltungsaufwand entlastet werden. Dazu zählen Unternehmenszugehörigkeiten, Arbeitszeitmodelle, Kostenstellen, Fehlzeiten etc. Auch individuelle Lebensläufe und berufliche Qualifikationen, Leistungen, Kenntnisse, Weiterbildungen etc. können erfasst werden. Dies ist zum Bespiel nutzbar, um offene Stellen mit passenden Person zu besetzen – auch standortübergreifend. Im Bereich der Lohnbuchhaltung stehen Tools zum Einbezug täglicher Arbeitsdaten und in der Urlaubsanwendung erfasster freier Tage in die Abrechnung bereit. Darüber hinaus können Vorgänge, wie Personalabrechnungen, entsprechend aktueller Gesetze, Sozialversicherungsarten und Steuergesetzen erfolgen. Auch Reisekosten können direkt richtig verbucht oder Ratenschulden und Vorschüsse im System erfasst werden, sodass diese automatisch in der Personalabrechnung berücksichtigt werden. - Leistungsmanagement Im Personalmanagement erfasste Daten über Mitarbeiter können sich eignen, um diese gezielt zu führen und zu fördern. So lässt sich beispielsweise abbilden, welche Eigenschaften und Kenntnisse der Mitarbeiter den Unternehmenszielen besonders entsprechen und wo diese bestmöglich eingesetzt werden können. Auch besondere Potentiale können so erkannt und frühzeitig gefördert werden. Leistungen und Beurteilungen können mit Hilfe des Tools gesammelt und strukturiert werden. Auch die persönliche Karriereplanung des Mitarbeiters kann berücksichtigt werden. Alle vorliegenden Informationen lassen sich dann vom Personalverantwortlichen einbeziehen, um eine möglichst objektive Bewertung der Mitarbeiter zu erreichen. Damit sorgt ein Leistungsmanagement für eine gezielte Orientierung der Personalentwicklung an den Unternehmenszielen, bei gleichzeitiger Berücksichtigung persönlicher Mitarbeiterwünsche und -potenziale. - Personalentwicklung Um bezüglich verändernder Marktentwicklungen stets auf dem neuesten Stand zu bleiben, ist es wesentlich, auch das Knowhow der Mitarbeiter entsprechend aktueller Entwicklungen zu erhalten und auszubauen. Damit sollte der Bereich der Personalentwicklung auch wesentlicher Bestandteil einer integrierten Unternehmenssoftware sein. Im Fortbildungsmanagement können Schulungen geplant werden und die Beschaffung von Ressourcen, Ermittlung passender Teilnehmer und deren Performance erfolgen. Neben der Bewertung der durchgeführten Schulung, ist auch das Überprüfen von Leistungszielen der Teilnehmer möglich. So können die Mitarbeiter individuell in ihrer Entwicklung unterstützt werden, die Arbeitsqualität verbessert und auch eine Steigerung der Wertschöpfung herbeigeführt werden. - Self-Service-Devices Um administrative Tätigkeiten einzudämmen bieten sich Tools an, mit denen Mitarbeiter und Vorgesetzte bestimmte Vorgänge eigenständig und digital erfassen können. Ein deutlicher Effizienzgewinn lässt sich etwa durch sogenannte Self-Service-Devices im Personalmanagement erzielen. Dazu können bestimmte Berechtigungen erteilt werden, um Daten zu erfassen. Prozesse werden damit effizienter und nachhaltiger gestaltet. So ist es möglich, dass über Self-Service-Transaktionen Personaldaten, Gehaltsabrechnungen, Urlaub, Ratenschulden, Vorschüsse, Überstunden, Anzeige von Leistungsergebnissen genutzt werden und vom Mitarbeiter selbst eingesehen werden können. - Analysen und Berichte Durch ein integriertes Personalmanagement-Tool lassen sich Analysen und Berichte vorbereiten und mit anderen Daten verknüpfen. So können Prozesse mit Hilfe von Berichtsdesign- und Berichtsanwendungen einfach verwaltet werden und bieten die Datenbasis für ein optimales Personalcontrolling. Die Berichte sind dabei den Anforderungen entsprechend anpassbar. Es zeigt sich also, dass im Bereich des Personalmanagements, in dem die richtigen Mitarbeiter als »Ressource« aufgrund des demografischen und strukturellen Wandels manchmal knapp erscheinen, viele Potenziale bestehen können, um gesetzte Unternehmensziele zu erreichen. Zufriedenes, motiviertes und qualifiziertes Personal sollte möglichst lange im Unternehmen gehalten werden – in das ERP-System integrierte Personalmanagement-Module können hier ein Schlüssel sein. Mit einer vollumfänglichen Lösung lassen sich die dafür notwendigen Prozesse optimieren und integriert mit anderen Unternehmensdaten einsetzen. shutterstock_361191482_HCM: IAS shutterstock/Rawpixel.com www.canias40.de
127 Artikel zu "Personalmanagement"
NEWS | BUSINESS | BUSINESS PROCESS MANAGEMENT | DIGITALISIERUNG | DIGITALE TRANSFORMATION | EFFIZIENZ | GESCHÄFTSPROZESSE | LÖSUNGEN | SERVICES
Wozu das Personalmanagement digitalisieren?
3. Juni 2017
Bewerbungsunterlagen, Mitarbeiterverträge, Personalbögen, Abrechnungen – Human Resources und Controlling arbeiten täglich mit zahllosen Dokumenten und enormen Mengen an personenbezogenen Daten. Treiben Sie die Digitalisierung in Ihrer Personalabteilung Wozu? Ganz einfach: um den Überblick zu behalten, den Bearbeitungsaufwand zu reduzieren Zeit und Kosten zu sparen. Enterprise-Content-Management-Systeme bündeln alle Mitarbeiterinformationen an einem zentralen, digitalen Ablageort. Die maximal… Weiterlesen → NEWS | BUSINESS | BUSINESS PROCESS MANAGEMENT | TRENDS 2016 | KOMMUNIKATION
Trends 2016 im Personalmanagement
20. Dezember 2015
Gig Economy, demokratische Inhalte und personalisierte Mitarbeiterbefähigung. Christoph Kull, Country Manager DACH beim Cloud-Pionier Workday, beschreibt drei HR- und Tech-Trends, die das Potenzial haben, das Personalmanagement im kommenden Jahr entscheidend zu prägen Arbeitnehmer neu definiert Ein Job, ein Leben lang – das gibt es kaum noch. Die Definition des Arbeitnehmerlebens verändert sich, Menschen sind flexibler… Weiterlesen → NEWS | KÜNSTLICHE INTELLIGENZ | STRATEGIEN | TIPPS
Damit KI-Projekte ans Ziel kommen: Zehn Gebote gegen die Proof-of-Concept-Hölle
6. April 2021
Am Anfang ist die Euphorie – und die ist meistens groß. Vor dem Start eines KI-Projekts erreichen die Erwartungen ungeahnte Höhen, nach einigen Wochen oder Monaten folgt dann die Ernüchterung. Am Ende steht nicht die erhoffte revolutionäre Verbesserung der eigenen Prozesse oder die zündende neue Serviceidee, sondern ein Proof of Concept (PoC). Diese Evaluation zeigt,… Weiterlesen → NEWS | BUSINESS | LÖSUNGEN
Wohin geht der Trend: Coworking oder Home Office?
30. März 2021
In den letzten Jahren steigerte sich der Trend von Coworking rapide. In der heutigen Zeit stagniert der Trend ein wenig, während die Arbeit von zu Hause aus zunimmt. Die Vorstellung von zu Hause aus zu arbeiten klingt ideal. Keine festen Arbeitszeiten, man muss sich nicht mit dem Verkehrschaos herumschlagen, man kann ganz bequem im… Weiterlesen → NEWS | IT-SECURITY | STRATEGIEN | TIPPS
Geschäftspotenzial von Daten bisher kaum erschlossen – diese 6 Schritte helfen
22. März 2021
Knapp ein Drittel der Unternehmen in Deutschland verzeichnet ein jährliches Datenwachstum zwischen 31 und 60 Prozent, weitere sechs Prozent sogar deutlich mehr. Das zeigt eine Umfrage von IDC unter IT- und Business-Entscheidern aus 261 Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern in Deutschland. Die Marktforscher befragten die Teilnehmer im Dezember 2020 zu den Themen Storage, Datenmanagement… Weiterlesen → NEWS | FAVORITEN DER REDAKTION | KÜNSTLICHE INTELLIGENZ
Liebst du mich?
20. März 2021
Je weiter sich künstliche Intelligenz verbreitet, desto wichtiger ist es, sie verantwortungsvoll einzusetzen. Sonst wird die Liebesaffäre zwischen Mensch und Maschine nur von kurzer Dauer sein. Von Peter van der Putten, Director AI bei Pegasystems und Assistant Professor AI an der Universität Leiden »You broke my heart, cause I couldn’t dance, you didn’t even… Weiterlesen → NEWS | BUSINESS | TIPPS
Wie Sie neue Mitarbeiter garantiert vergraulen
17. März 2021
In der Pandemie kann beim Remote-Onboarding viel schiefgehen. Wenn das noch nicht reicht, erklärt Ihnen IT-Dienstleister Avision, wie Sie neue Mitarbeiter gleich wieder loswerden – garantiert. Mal ehrlich, eigentlich sind neue Mitarbeiter lästig: Sie stellen endlos Fragen, rauben wertvolle Zeit und bringen am Ende die ganze Belegschaft durcheinander. Das muss wirklich nicht sein. Mit… Weiterlesen → NEWS | BUSINESS | CLOUD COMPUTING
Fünf Trends, wie die Cloud Personalarbeit und Recruiting nachhaltig verändert
12. März 2021
Sie sind gekommen, um zu bleiben: Viele Unternehmen werden ihren Mitarbeitern auch nach Corona Home Office und Remote Work als Option anbieten, prognostiziert der auf Produktivitäts- und Kollaborationstools spezialisierte Softwareentwickler Zoho . Die Zukunft der Büroarbeit wird zum großen Teil außerhalb des traditionellen Büros stattfinden. Das Arbeiten im Home Office und die Kommunikation in virtuellen… Weiterlesen → NEWS | BUSINESS | FAVORITEN DER REDAKTION | SERVICES | STRATEGIEN
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»Die Entwicklung zum ›data driven‹ Unternehmen ist alternativlos«
Interview mit Frank Weber, Geschäftsführer Hitachi Vantara Deutschland.
Mit welchen Schritten stellen Unternehmen sicher, dass sie Zugang zu besseren Daten haben und mehr aus ihnen herausholen können? Unser »digitaler Footprint« ist heute allgegenwärtig – und genauso verhält es sich auch mit den Daten, auf denen Unternehmen ihre »digitale Transformation« aufbauen. Je nachdem wie sie ihre Daten kontrollieren, darauf zugreifen und sie nutzen, können sie Informationen über neue Märkte erlangen und insgesamt effizienter werden. Entscheidend, um das digitale Potenzial zu maximieren, sind die Qualität und der Wahrheitsgehalt der Daten. Allerdings ist bereits die Speicherung dieser Datenmengen eine Aufgabe, vor denen es vielen graut. Es erfordert eine Menge Intelligenz, Daten so zu organisieren, dass sie gefunden und genutzt werden können. Nach unseren Schätzungen sind heute rund 80 Prozent der Daten unstrukturiert und über das gesamte Unternehmen verstreut. Hier gilt es, einerseits Struktur in die unstrukturierten Daten zu bringen und andererseits zu akzeptieren, dass die Daten verteilt sind. Mit einem zentralen Repository lassen sich beispielsweise Daten aus verschiedenen Quellen integrieren, vernetzen und einsammeln, einschließlich strukturierter und halbstrukturierter Daten. Verantwortliche sollten sich auch Gedanken darüber machen, wie Rohdaten aufgenommen, gepflegt und innerhalb der Organisation über einen Katalog veröffentlicht werden können, den Data Scientists bei Bedarf für KI und ML nutzen können, während Compliance-Abteilungen dort Daten suchen und finden können. Wie wichtig ist es, hier effiziente Prozesse zu schaffen, einschließlich eines zentralisierten Zugriffs auf Daten? Und wie können Unternehmen dies am besten angehen? Es führt kein Weg daran vorbei, effiziente Prozesse zu etablieren und einen zentralen Zugriff auf Daten zu ermöglichen. Was nützen Informationen, die nicht gefunden werden? Intelligenz bedeutet in diesem Zusammenhang, zu wissen, was wo aufbewahrt wird, und die für Informationen jeweils angemessene Aufbewahrung zu kennen. Also zum Beispiel zu wissen, wer Zugang zu ihnen hat, wie lange sie aufbewahrt werden können oder müssen und welche Daten sie enthalten. Intelligenz ermöglicht ein sauberes Reporting über all diese Aktivitäten, aber auch die Beschreibung der Daten selbst durch Metadaten. Das Datenwachstum wird uns auf absehbare Zeit erhalten bleiben – genau wie die Sensibilität der in den Daten enthaltenen Informationen –, so dass der Bedarf an intelligent verwalteten Daten weiter zunehmen wird. Heute ist es ein Muss, dass Organisationen, mit denen wir zusammenarbeiten, eine angemessene Governance für ihre Daten haben. Warum? Weil sie hochsensible Informationen über uns enthalten: unseren persönlichen Internet-Suchverlauf, die Kommunikation mit Freunden und Unternehmen, Sprachaufzeichnungen, unsere Versicherungs- oder Gesundheitsdaten und Finanzinformationen – alle diese Informationen sind Teil unseres digitalen Fußabdrucks. Ein falscher Umgang mit den persönlichen Daten bricht unser Vertrauen und mindert unsere Bereitschaft, zukünftig Geschäfte mit einem Unternehmen zu tätigen. Welche möglichen Hindernisse, sowohl intern als auch extern, sehen Sie in diesem Zusammenhang? Wie groß ist das Problem von Abteilungs-Silos und des fehlenden einheitlichen Umgangs mit Daten? Das Versäumnis, Daten zu zentralisieren, zu bereinigen, zu ergänzen, zu verwalten und zu regeln, macht sie weniger transparent, schwerer auffindbar, schwer zu kontrollieren und fast unmöglich zu integrieren. Die Zentralisierung von Daten muss aber keine physische Zentralisierung erfordern, es sollte keine Rolle spielen, wo sich die Daten in einer Unternehmensstruktur befinden. Stattdessen geht es im modernen Rechenzentrum darum, eine zentrale Form der Kontrolle einzurichten. Mit Hilfe eines zentralisierten, intelligenten Daten-Hubs können IT-Verantwortliche den Datenzugriff, die Verwaltung und die Governance standardisieren und Anwendern mehr Komfort bieten, ohne die Sicherheit oder Compliance zu beeinträchtigen. Wie steht es um die Qualität der Daten selbst? Wie kann diese verbessert werden und wie können Organisationen ermutigt werden, sie auf dem neuesten Stand zu halten? Datenqualität ist ein wichtiger Teil jeder Lösung. Bei unstrukturierten Daten beispielsweise wird es wichtig, Struktur hinein zu bringen, also sie zu indizieren, anzureichern und so zu beschreiben, dass sie gesucht und gefunden werden können. Dateisysteme sammeln typischerweise nur wenige Datenpunkte über die gespeicherten Informationen, wie Dateiname, Dateityp, Erstellungs-, Änderungs- und Zugriffsdatum. Einige Anwendungen und Geräte wie Digitalkameras und Smartphones generieren zusätzliche oder benutzerdefinierte Metadaten, um den Inhalt der unstrukturierten Daten weiter zu beschreiben. Diese sind jedoch in der Regel in die Datei eingebettet, so dass sie verborgen sind und daher nicht ausreichend genutzt werden. Praktisch alle Anbieter von Datenspeichern bieten heute irgendeine Form von Metadaten-Tagging an. Aber nur wenige verfügen über erweiterte Funktionen für die Anreicherung, Indizierung, Suche, Analyse oder metadatengesteuerte Disposition. Erst die Integration dieser Technologien schafft die Grundlage für einen Business Value durch umfangreiche Metadaten. Die Fähigkeit, Metadaten zur Beschreibung einer Datei, etwa einer Sprachaufzeichnung, zu verwenden, ist von entscheidender Bedeutung. Wenn ich in der Lage bin, die Kommunikation in eine Textdatei zu übersetzen und diese der Sprachaufnahme hinzufügen, kann ich sie einfach für Compliance-Zwecke suchen und finden. So genannte »Pipeline-Tools« transformieren und standardisieren Daten, unabhängig von ihrer Herkunft. Sie stellen die Einhaltung von Formaten sicher und bewahren die Datenintegrität. Hier können Unternehmen an der Datenqualität arbeiten, während sie die Daten in den intelligenten Hub einspeisen. Die Integration bestehender und neuer Daten verbindet eine Vielzahl von internen und externen Datenquellen und vereinheitlicht Informationen, egal wo sie sich befinden. Die Verwendung eines Katalogdienstes für strukturierte Daten kann Daten auch mithilfe fortschrittlicher KI indizieren, sie automatisch klassifizieren und Prinzipien zur Datenqualität anwenden Unternehmen haben bekanntlich eine natürliche Abneigung gegen Veränderungen. Welche Argumente sprechen dafür, dass sie trotzdem einfach loslegen sollten? Um sich für den Erfolg zu rüsten, muss sich ein Sponsor in der Organisation finden, der Initiativen mit Blick auf Geschäftsergebnisse vorantreibt. Das kann die Betriebseffizienz, eine Verbesserung der Produktivität, Kostensenkung, Gewinnsteigerung oder einfach ein Projekt betreffen, bei dem Daten der Schlüssel zum Erfolg sind, ein gutes Beispiel ist hier Compliance. Sobald diese Person oder dieses Projekt gefunden sind, kann der erste Schritt auf dem Weg zum datengestützten Unternehmen gemacht werden, indem Daten zu einem strategischen Aktivposten bei solchen Initiativen oder bei der Ansprache, Interaktion und Bindung von Kunden werden. Der Prozess braucht Zeit und die meisten datengetriebenen Unternehmen haben Jahre gebraucht, um dorthin zu gelangen, wo sie heute sind. Aber die Entwicklung ist auch alternativlos. Welchen Risiken sind Unternehmen ausgesetzt, die dies nicht tun? Oder anders herum: welche Vorteile können Unternehmen erwarten, die ihre Aversion überwinden und effizientere Prozesse rund um Daten einführen? Wenn Organisationen sich von einem analogen zu einem datengestützten und schließlich »data driven« Unternehmen entwickeln, werden sie Geld verdienen, Geld sparen und durch fundiertere Entscheidungen wettbewerbsfähiger bleiben. Bei der Entwicklung zum datengetriebenen Unternehmen müssen drei wichtige Dinge beachtet werden: Die Technologie muss eine datengetriebene Kultur unterstützen und Daten für alle Mitarbeiter verfügbar machen, die Kultur sollte jeden dazu ermutigen, sich mit der Idee anzufreunden, Daten für Geschäftsentscheidungen auf jeder Ebene zu nutzen, und es muss eine Organisationsstruktur geben, die diese datengetriebene Kultur unterstützt. Hitachi fasst dies unter dem Begriff DataOps zusammen. Darunter verstehen wir ein Management von Unternehmensdaten für die KI-Ära, das Datenkonsumenten mit Datenerzeugern verbindet, um die Zusammenarbeit und digitale Innovation zu beschleunigen. DataOps ist kein Produkt, keine Dienstleistung oder Lösung. Es ist eine Methodik, ein technologischer und kultureller Wandel, um die Datennutzung im Unternehmen durch bessere Datenqualität, kürzere Zykluszeiten und besseres Datenmanagement zu verbessern. Aus technologischer Sicht geht es darum, die richtigen Daten am richtigen Ort und zur richtigen Zeit zu haben.
185 Artikel zu "data driven"
NEWS | TRENDS KOMMUNIKATION | TRENDS MOBILE | TRENDS 2019 | MARKETING | SERVICES | TIPPS
Von Data-Driven zu Choice-First: Konsumenten eine Wahl bei der Datenverarbeitung geben
10. Juli 2019
Lediglich jeder vierte Deutsche ist der Meinung, dass maßgeschneiderte Werbebotschaften auf Mobilgeräten nützlich sind. Jeder Dritte (35 Prozent) bekommt durch aufdringliche oder irrelevante Werbung einen schlechten Eindruck von der jeweiligen App oder Website. 75 Prozent der Deutschen empfinden maßgeschneiderte Werbung, die passende Produkte oder Services auf mobilen Devices zeigt, ausschließlich als nervig. Das geht… Weiterlesen → STRATEGIEN | AUSGABE 7-8-2015
Data Analytics – Evolution zu einer Insight Driven Organisation
4. August 2015
Analytics ist die Evolution der Entscheidungsfindung. Unternehmen müssen einen informationsgetriebenen Entscheidungsfindungsprozess etablieren um in einer komplexeren Welt die richtigen Entscheidungen zu treffen. Weiterlesen → NEWS | BUSINESS INTELLIGENCE | BUSINESS PROCESS MANAGEMENT | EFFIZIENZ | FAVORITEN DER REDAKTION | INFRASTRUKTUR | LÖSUNGEN
Robuste und widerstandsfähige Lieferketten: So hält Data Analytics die Supply Chain am Laufen
30. Juni 2020
Die rasche Verbreitung von Covid-19 hat viele Lieferketten unter Stress gesetzt. Hamsterkäufe und Produktionsstopps angesichts fehlender Rohstoffe machten es schwer, die Nachfrage der Märkte zu erfüllen. Da viele Branchen von Lieferungen aus anderen Ländern abhängig sind, müssen Entscheidungsträger in der Lage sein, schnell Anpassungen an der Supply Chain vorzunehmen. Dies funktioniert jedoch nur, wenn verlässliche… Weiterlesen → NEWS | BUSINESS INTELLIGENCE | BUSINESS PROCESS MANAGEMENT | DIGITALISIERUNG | STRATEGIEN | AUSGABE 3-4-2019
Advanced, predictive, preventive: Data Analytics – Trend oder Zukunft?
8. April 2019
Die Themen Digitalisierung und Big Data stehen bereits seit Jahren auf der »To-do-Liste« der Unternehmen und sind auch in den Fachmedien mehr als präsent. Allerdings steckt die Umsetzung in der Realität bei vielen Unternehmen noch in den Kinderschuhen. Das Potenzial, das Daten bieten, ist häufig nicht auf den ersten Blick ersichtlich. Erst durch eine detaillierte Analyse der Daten lassen sich diese optimal nutzen. Mittlerweile eröffnen sich hier mit Data Analytics ganz neue Möglichkeiten. Weiterlesen → NEWS | DIGITALISIERUNG | FAVORITEN DER REDAKTION | LÖSUNGEN | ONLINE-ARTIKEL
Wie Automatisierung des Data Warehouse den Wert der Unternehmensdaten erhöhen kann
26. März 2019
Volume, Velocity, Variety, Veracity. Im englischen IT-Sprachgebrauch haben sich die vier Vs der Datenspeicherung längst etabliert. Volumen, Geschwindigkeit, Vielfalt und Wahrhaftigkeit gilt es in Einklang zu bringen, um die Daten eines Unternehmens erfolgreich verwalten zu können. Herkömmliche Data-Warehouse-Infrastrukturen sind häufig nicht mehr in der Lage, die enormen Datenmengen, die Vielfalt der Datentypen, die Geschwindigkeit mit… Weiterlesen → NEWS | BUSINESS INTELLIGENCE | TRENDS CLOUD COMPUTING | CLOUD COMPUTING | TRENDS SERVICES | TRENDS 2019 | KÜNSTLICHE INTELLIGENZ | SERVICES
»Data Analytics«-Markt: Machine Learning – Preise sinken, die Produktreife steigt
11. Dezember 2018
»Machine Learning as a Service« ist zu einem umkämpften Markt geworden, in dem sich nahezu alle wichtigen IT-Provider positionieren. Sie müssen die Funktionen, zugrundeliegenden Algorithmen und Modelle dabei qualitativ wie quantitativ schnell weiterentwickeln, um Marktanteile und Kunden zu gewinnen. Read the full article
Customer Journey: Markentreue ist out, Kundenerlebnis ist in
CC0 Der Trend geht zum Kundenerlebnis. Auf diese Veränderung müssen Unternehmen reagieren – mit einer strategisch angelegten Customer Journey. Wie B2B-Unternehmen diese Reise in nur fünf Etappen bewerkstelligen, erklärt ein Digital-Dienstleister. Die traditionell enge Beziehung zwischen Kunde und Marke ist in den vergangenen Jahren deutlich schwächer geworden. Dafür sind mehrere Faktoren verantwortlich: Kaum ein Produkt hat noch ein echtes Alleinstellungsmerkmal, weil es aus Sicht der Verbraucher für fast alles eine gleichwertige Alternative gibt. Die Zunahme des Online-Handels sorgt ebenfalls dafür, dass die Bindung zwischen Kunde und Marke erodiert. Der moderne Handel ersetzt diese Bindung durch die Personalisierung der Customer Experience (CX), die die meisten Kunden mittlerweile höher bewerten als das Produkt selbst. Und obwohl es im Grunde keine vernünftige Alternative dazu gibt, scheuen besonders kleine und mittelständische Unternehmen den Weg in die Personalisierung noch – vor allem wegen der befürchteten Komplexität der Aufgabe und der damit verbundenen Kosten. Tatsächlich ist das Gegenteil der Fall: Die Komplexität ist beherrschbar, der Nutzen überwiegt die Kosten. Bei der Umsetzung einer Personalisierungs-Strategie ist es aber wichtig, das Thema nicht punktuell anzugehen, sondern strategisch. Dafür gibt es einen erprobten Prozess, der diese Aufgabe in fünf überschaubare Schritte aufteilt, erklärt IT-Dienstleister Macaw. - Team etablieren und Zielgruppen definieren Eine strategische Aufgabe braucht ein Team, das sie ausführt. Idealerweise umfasst es unterschiedliche Rollen und Qualifikationen. Dazu gehört ein Executive Sponsor, der das Projekt bei der Geschäftsführung vorantreibt und als Schaltstelle zu anderen Unternehmensteilen fungiert. Klassische Rollen in einem CX-Team sind beispielsweise Verantwortliche für Strategie, den Content, für die Nutzerführung sowie für Datenanalysen und das Marketing. Zu den ersten Aufgaben des Teams gehören die Definition von Leistungskennzahlen und die Kategorisierung einzelner Zielgruppen. Diese Gruppen bestehen aus »Personas« – hier definiert als virtuelle Kunden, denen demografische Daten, Alter, Standort, Vorlieben, Verhaltensmuster und Ziele idealtypisch zugeordnet werden. Moderne CX-Plattformen wie die Experience Platform von Sitecore bieten weitere Möglichkeiten der Personalisierung, die sich etwa aus dem Verhalten der Kunden in der Vergangenheit oder der Anzahl der Besuche auf der Webseite ableiten lassen. - Interne und externe Daten einbeziehen Das CX-Team sollte bei der Definition der Personas auch externe Datenquellen einbeziehen, etwa für die Lokalisierung von Kundengruppen anhand geografischer Merkmale. Diese Daten eröffnen über die Definition hinaus Möglichkeiten für standortbezogene Angebote, wie die Empfehlung lokaler Partner oder spezielle Produkte unter Berücksichtigung des aktuellen Wetters. Auch die Verknüpfung interner Datenquellen aus Marketing, Vertrieb oder Service hilft dabei, die Personas und damit den personalisierten Content noch genauer definieren zu können. Einzige Voraussetzung: Sie müssen konsistent sein und zentral vorliegen, um Eingang in die datengestützte Definition der Zielgruppen zu finden. - Route der Customer Journey planen Auf Basis der Personas kann das CX-Team im nächsten Schritt die Customer Journey skizzieren, also den Weg, den Kunden durch die Angebote eines Unternehmens gehen. Die Kombination von Persona und Journey definiert, an welchen Punkten personalisierte Inhalte bereitgestellt werden müssen. Macaw rät, diese Customer Journey für jeden wichtigen Kanal abzubilden. Dabei ergeben sich wahrscheinlich inhaltliche Überschneidungen zu anderen Kanälen, die aber als fließende Übergänge für die Kunden zwischen diesen Kanälen genutzt werden können. - Inhalte erstellen und verteilen Mit diesem Wissen kann sich das CX-Team daran machen, die Inhalte der Customer Journey zu erstellen. Wichtig ist es, die Charaktereigenschaften der Personas dabei zu berücksichtigen, also ihre Interessen, speziellen Bedürfnisse oder das technische Wissen. Das alles prägt Inhalt und Tonalität des Contents. Die Erstellung ist ein iterativer Prozess: Wenn die Messungen etwa von Zugriffen und Verweildauer keine zufriedenstellenden Werte ergeben, müssen die Inhalte angepasst werden. - Omnichannel-Vertrieb aufbauen Die Personalisierung der Webseite ist nur der erste Schritt. Moderne Kunden sind auf vielen Kanälen unterwegs: neben dem klassischen PC oder Notebook auch auf Smartphones, Tablets oder sogar mit vernetzten Lautsprechern oder Smart-Watches. Auch klassische Displaywerbung im öffentlichen Raum kommt für personalisierte Kundenansprache infrage, denn auch sie wird immer digitaler, vernetzter und responsiver. Die strategische Planung einer umfassenden Customer Journey sollte diese Touchpoints einbeziehen. Dabei sollten CX-Teams berücksichtigen, dass der Verlauf der Customer Journey auch vom verwendeten Gerät abhängt: Ein kleiner Bildschirm auf einem mobilen Gerät etwa verlangt nach kompakteren Inhalten und einem kürzeren Weg zu den wichtigsten Service-Angeboten als die Customer Journey auf einem Desktop-PC. Blick in die Zukunft Die Personalisierung der Customer Journey hilft Unternehmen nicht nur bei der Erfüllung der Kundenwünsche, sondern ebnet ihnen auch den Weg in eine Zukunft, die neue Elemente und Werkzeuge für diese Reise bieten wird. »Schon heute gibt es sprachgesteuerte Angebote und intelligente Shopping-Bots. Diese Optionen werden immer stärker zunehmen«, erklärt Carsten Dalquen, Account Director Digital bei Macaw. »KI wird immer besser in der Lage sein, Stimmungen zu erkennen und in natürlicher Sprache mit Kunden zu kommunizieren. Kein Unternehmen mit dem Kunden im Fokus kann es sich leisten, auf Personalisierung zu verzichten – auch mit Blick auf die eigene Zukunft.« Carsten Dalquen, Account Director Digital bei Macaw www.macaw.net/de
491 Artikel zu "Kundenerlebnis"
TRENDS 2021 | NEWS | TRENDS SERVICES | SERVICES
In 2021 haben diejenigen Geschäftserfolg, die außergewöhnliche Kundenerlebnisse bieten
24. Januar 2021
Jährlicher Customer Experience Trends Report 2021 belegt zunehmende Erwartungshaltung von Kunden, die es Unternehmen schwerer macht, diese zu erfüllen. Die Art und Weise wie Menschen leben, zusammenarbeiten und sich vernetzen, hat sich 2020 zwangsläufig grundlegend verändert. Das Thema Kundenerlebnis hat dabei dennoch nicht an Bedeutung verloren, sondern ist sogar immer wichtiger für den Geschäftserfolg geworden,… Weiterlesen → NEWS | CLOUD COMPUTING | STRATEGIEN | TIPPS
Multi-Cloud-Integration: Aktionsplan für bessere Kundenerlebnisse
25. Juni 2020
In den kommenden Jahren werden Unternehmen erfolgreich sein, die ihre Kunden auf neuartige Weise ansprechen. Dies erfordert möglichst reibungslose Interaktionen, Upgrades, Add-ons und Zusatzangebote, die an individuelle Vorlieben angepasst sind. Zudem wird mehr Wert auf den Schutz und die Vertraulichkeit von Kundendaten gelegt. Die Bereitstellung dieser Angebote erfordert Daten und Anwendungen, die auf verschiedene Standorte,… Weiterlesen → NEWS | DIGITALE TRANSFORMATION | GESCHÄFTSPROZESSE | STRATEGIEN | AUSGABE 5-6-2019
Automobilindustrie auf dem Weg zu neuen Geschäftsmodellen und automatisierten Prozessen – Im Zentrum steht das Kundenerlebnis
23. Juni 2019
Der Automobilsektor steht vor tiefgreifenden Veränderungen. Nur mit neuen Geschäftsmodellen und -prozessen kann es den Herstellern und Vertragshändlern gelingen, ihre Kunden wertschöpfend zu begleiten. Die künftigen Wachstumspotenziale der Automobilindustrie liegen im digitalen Ökosystem rund um die Mobilität. Weiterlesen → NEWS | BUSINESS PROCESS MANAGEMENT | DIGITALISIERUNG | E-COMMERCE | EFFIZIENZ | GESCHÄFTSPROZESSE | MARKETING | ONLINE-ARTIKEL | SERVICES
Geschäftlicher Erfolg mit Online-Testing: Bessere Kundenerlebnisse durch kontrollierte Digitalexperimente
11. August 2018
Unternehmen, die geschäftlich erfolgreich sein wollen, müssen ihre Kundenbeziehungen anhand empirischer Daten gestalten. Wer nur auf sein Bauchgefühl hört oder wie gewohnt vorgeht, wird beim digitalen Wandel schnell abgehängt. Unternehmen sollten kontrollierte Digitalexperimente zur DNA ihres Geschäfts machen. Manchmal haben kleine Dinge eine große Wirkung. Auf der führenden Mobilitätsplattform AutoScout24 ging es beispielsweise darum,… Weiterlesen → NEWS | BUSINESS | BUSINESS PROCESS MANAGEMENT | DIGITALE TRANSFORMATION | E-COMMERCE | TRENDS GESCHÄFTSPROZESSE | TRENDS SERVICES | TRENDS E-COMMERCE | GESCHÄFTSPROZESSE | TRENDS 2018 | MARKETING | SERVICES
Fünf Trends die das Kundenerlebnis und die Markenloyalität im Handel 2018 bestimmen
24. Dezember 2017
Was ist der entscheidende Faktor, um in der schnelllebigen Einzelhandelsbranche ein nahtloses Kundenerlebnis auf allen Kanälen bieten und im Wettbewerb bestehen zu können? Einfach gesagt: Technologie ist heute der Treibstoff, der die Kunden in die Läden bringt. Scott Clarke, Chief Digital Officer und Global Consulting Leader for Retail, Consumer Goods, Travel and Hospitality, Cognizant stellt… Weiterlesen → NEWS | BUSINESS | DIGITALISIERUNG | DIGITALE TRANSFORMATION | GESCHÄFTSPROZESSE | STRATEGIEN
Vier Grundpfeiler zur Digitalisierung des Kundenerlebnisses für Banken
23. Dezember 2016
»Banken müssen lernen, die Wünsche ihrer Kunden vorauszusehen. Dazu braucht es keine hellseherischen Fähigkeiten, sondern digitale Prozesse, Analysen und sinnvoll ausgewählte Daten. Nur so können Banken auch in Zukunft Kunden von sich und ihren Produkten überzeugen, » sagt Werner Rieche, Geschäftsführer der Software AG in Deutschland. Das Darmstädter Unternehmen hat eine Vision für die digitale… Weiterlesen → NEWS | BUSINESS | DIGITALISIERUNG | GESCHÄFTSPROZESSE | KOMMUNIKATION | ONLINE-ARTIKEL | SERVICES | TIPPS
Digitale Customer Experience: Ein unvergessliches Kundenerlebnis schaffen
10. August 2016
Die Digitalisierung zentraler Geschäftsprozesse ermöglicht Unternehmen eine höhere Interaktion mit ihren Kunden sowie eine Neugestaltung von Kundenbindung und -wahrnehmung. Laut einer Studie von Cognizant , die unter 300 Senior Executives mit Kundenverantwortung durchgeführt wurde, stuft aber nur rund ein Drittel (33 Prozent) der Befragten die digitale Customer Experience ihrer Unternehmen als »qualitativ hochwertig« ein, während… Weiterlesen → NEWS | TRENDS WIRTSCHAFT | BUSINESS | DIGITALISIERUNG | DIGITALE TRANSFORMATION | TRENDS 2016 | INTERNET DER DINGE | STRATEGIEN
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Wenn Hacker Webseiten in die Knie zwingen: Best Practices gegen DDos-Angriffe
Illustration: Absmeier Cyberkriminelle nutzen Distributed-Denial-of-Service (DDoS)-Angriffe, um Unternehmen und Institutionen gezielt Schaden zuzufügen, indem Server oder Webdienste zum Ausfall gebracht werden. Beispielsweise bombardieren Angreifer die IP-Adresse einer Website mit so viel Datenverkehr, bis die Website und jeder damit verbundene Webserver mit der Beantwortung der Anfragen überfordert ist. Für Benutzer wird die Webseite dadurch unerreichbar. Für Angreifer ist DDoS eine einfache, effektive und leistungsstarke Technik, die von unsicheren Geräten, insbesondere des stetig wachsenden Internet of Things (IoT), befeuert wird. Hacker können diese Geräte leicht mit Malware infizieren und für ein Botnetz rekrutieren. Anschließend weisen sie die kompromittierten Geräte per Command and Control Server (C2) an, einen Teil ihrer Rechenleistung dazu zu nutzen, um einen Zielserver mit Anfragen zu überschütten und ihn sowie die damit verbundene Webseite in die Knie zu zwingen. Da diese Anfragen stark verteilt sind, ist eine Unterscheidung zwischen legitimem und gefälschtem Datenverkehr schwierig, weshalb DDoS-Angriffe in der Regel erfolgreich sind. Ein DDoS-Angriff kann zu Ausfallzeiten und damit verbundenen möglichen Einnahmeverlusten in Millionenhöhe führen. Zwar gibt es keine Möglichkeit, einen DDoS-Angriff gänzlich zu verhindern, jedoch können einige Maßnahmen die Schäden solcher Angriffe minimieren. Erste Schritte bei Verdacht auf einen DDoS- oder DoS-Angriff Wenn ein Unternehmen glaubt, von einem DDoS- oder DoS-Angriff betroffen zu sein, sollte es sich zunächst an seinen Netzwerkadministrator wenden, um zu klären, ob der Dienstausfall auf Wartungsarbeiten oder ein internes Netzwerkproblem zurückzuführen ist. Netzwerkadministratoren können auch den Netzwerkverkehr überwachen, um das Vorliegen eines Angriffs zu bestätigen, die Quelle zu identifizieren sowie die Situation zu entschärfen, indem sie Firewall-Regeln anwenden und den Verkehr eventuell durch einen DoS-Protection-Service umleiten. Weiterhin kann sich das Unternehmen an seinen Internet Service Provider wenden, um zu erfragen, ob es auf dessen Seite einen Ausfall gibt oder, ob sein Netzwerk das Ziel eines Angriffs ist und das Unternehmen damit indirektes Opfer. Eventuell kann der Internet Service Provider das Unternehmen zudem zu einer geeigneten Vorgehensweise beraten. Wenn die Möglichkeit besteht, dass ein Unternehmen ins Visier von DDos-Attacken genommen wird, kann es sich darüber hinaus lohnen, hierzu einen Abschnitt in den Disaster-Recovery-Plan zu integrieren, um sicherzustellen, dass die Teammitglieder im gesamten Unternehmen im Falle eines Angriffs effizient kommunizieren können. Unternehmen können auch in Erwägung ziehen, sich bei einem DoS-Protection-Service anzumelden, der anormalen Datenverkehr aufspürt. Diese Dienste leiten normalerweise den Verkehr von der Unternehmenswebsite weiter, wo er entweder gefiltert oder verworfen wird. Je nach Dienst können diese Lösungen auch zur Abwehr von DNS-Amplification-Attacken, SYN/ACK- und Layer-7-Angriffen beitragen. Maßnahmen zur Abwehr von DDos-Attacken im Überblick - Schutz von Domänennamen der Organisation durch Verwendung von Registrar-Sperren und der Bestätigung korrekter Domänenregistrierungsdetails (z.B. Kontaktdetails) - Sicherstellung, dass 24x7-Kontaktdetails für Service Provider gepflegt werden und Provider 24x7-Kontaktdetails für ihre Kunden pflegen - Implementierung einer Verfügbarkeitsüberwachung mit Echtzeit-Alarmierung, um Denial-of-Service-Angriffe zu erkennen und ihre Auswirkungen zu messen - Trennung kritischer Online-Dienste (z.B. E-Mail-Dienste) von anderen Online-Diensten, die eher ins Visier genommen werden (z.B. Web-Hosting-Dienste) - Vorbereitung einer statischen Version der Website, die minimale Verarbeitung und Bandbreite erfordert, um die Kontinuität des Dienstes bei Denial-of-Service-Angriffen zu erleichtern - Verwendung von Cloud-basiertem Hosting durch einen großen Cloud Service Provider (vorzugsweise durch mehrere große Cloud Service Provider, um Redundanz zu erhalten) mit hoher Bandbreite und Netzwerken zur Inhaltsbereitstellung, die nicht-dynamische Websites zwischenspeichern. Das Ziel jeder DDos-Attacke ist, der ins Visier genommenen Organisation einen möglichst großen Schaden zuzufügen, ob als Teil eines Erpressungsversuchs durch Cyberkriminelle, als Sabotageakt durch konkurrierende Unternehmen oder Nationalstaaten oder als politisch motivierte Protestaktion. Mit den obengenannten Maßnahmen zur Schadensbegrenzung können Unternehmen die Auswirkungen eines Angriffs jedoch deutlich abmildern. Tim Bandos, Chief Information Security Officer bei Digital Guardian
479 Artikel zu "DDoS"
TRENDS 2021 | NEWS | TRENDS SECURITY | IT-SECURITY
DDoS Threat Report: Aufgrund der Pandemie so viele Angriffsziele wie nie zuvor
14. April 2021
Steigende Zahl von DDoS-Angriffstools und gewaltige Botnets ermöglichen es Cyberkriminellen, verheerende DDoS-Angriffe durchzuführen. Der aktuelle DDoS Threat Intelligence Report von A10 Networks zeigt, dass die Pandemie nicht nur weitreichende gesellschaftliche Folgen hatte, sondern auch immensen Einfluss auf die Bedrohungslage im digitalen Raum genommen hat . Insbesondere durch die stetig steigende Anzahl an DDoS-Angriffstools und aufgrund… Weiterlesen → NEWS | TRENDS 2020 | TRENDS SECURITY | IT-SECURITY
Die meisten DDoS-Angriffe stammen aus den USA und China
29. August 2020
Der aktuelle Threat Intelligence Report von A10 Networks zeigt, dass die USA und China die führenden Herkunftsländer von Distributed Denial of Service-Angriffen (DDoS) sind . Zudem verdeutlichen die Ergebnisse, dass DDoS-Angriffe in Umfang, Häufigkeit und Komplexität weiter zunehmen und Hacker für ihre Zwecke zu immer unterschiedlicheren Strategien greifen. So werden DDoS-Botnet-Werkzeuge immer häufiger eingesetzt, während… Weiterlesen → NEWS | IT-SECURITY | SERVICES
DDoS-as-a-Service wächst trotz Razzien und Verhaftungen
29. August 2020
Nach Angaben der Sicherheitsspezialisten von Radware haben Razzien, Verhaftungen und die Beschlagnahmung von Servern keine nennenswerten Auswirkungen auf das Wachstum illegaler Booter- und Stresser-Dienste. Solche Dienste, auch als DDoS-as-a-Service bezeichnet, werden von vielen Hackern angeboten, die auf diese Weise ihre bestehenden Botnets vermarkten, wenn sie diese nicht gerade selbst für eine Attacke einsetzen. Sie agieren… Weiterlesen → NEWS | IT-SECURITY | KOMMUNIKATION | SECURITY SPEZIAL 7-8-2019
Neue Bedrohungsszenarien: 5G – Highspeed auch für DDoS-Angriffe
27. August 2019
Nicht nur Unternehmen und Nutzer werden von den Vorteilen des neuen Mobilfunkstandards profitieren, auch Cyberkriminelle können ihre digitalen Angriffe durch die neue Technologie weiter verbessern. Insbesondere DDoS-Attacken werden durch 5G an Ausmaß und Gravur gewinnen. Weiterlesen → NEWS | TRENDS SECURITY | TRENDS 2019 | INTERNET DER DINGE | IT-SECURITY
Cyberkriminelle nutzen verstärkt IoT-Geräte für DDoS-Angriffe
27. März 2019
Laut aktuellem Report lassen sich IoT-Geräte mit Machine-to-Machine-Kommunikationsprotokoll zunehmend für Angriffe ausnutzen. Der neue D»DoS Threat Intelligence Report« zeigt, welche Tools Hacker für ihre Distributed Denial of Service (DDoS)-Angriffe nutzen und welche Ziele sie dabei angreifen. Im Zuge der Studie entdeckte A10 Networks, dass verstärkt IoT-Geräte ausgenutzt werden, um Ziele weltweit mit synchronisierten Attacken… Weiterlesen → NEWS | TRENDS WIRTSCHAFT | BUSINESS | TRENDS SECURITY | TRENDS 2017 | IT-SECURITY
DDoS-Angriff kann Unternehmen Millionen kosten
26. Februar 2018
Starker Anstieg der Schadenshöhe gegenüber Vorjahr. Die Kosten von Distributed-Denial-of-Service-Attacken (DDoS-Attacken) für Unternehmen steigen erheblich an. Pro Angriff auf kleine und mittlere Unternehmen belaufen sich die Kosten inzwischen auf 123.000 US-Dollar, bei Großunternehmen beträgt der finanzielle Schaden im Schnitt sogar 2,3 Millionen US-Dollar. Dennoch verwendet nur rund jedes fünfte Unternehmen eine spezielle Sicherheitslösung gegen DDoS-Attacken.… Weiterlesen → NEWS | BUSINESS | CLOUD COMPUTING | INFRASTRUKTUR | IT-SECURITY | SERVICES | TIPPS
Checkliste: Fünf Empfehlungen für den Umgang mit DDoS-Angriffen
23. Oktober 2017
DDoS-Studie belegt frappierende Selbstüberschätzung von Unternehmen in Bezug auf die IT-Sicherheit – es fehlen Sicherheitsanalysen und strategisches Vorgehen. Die Studie des Content-Delivery-Network- und Cloud-Security-Spezialisten CDNetworks zeigt eine große Diskrepanz zwischen Wirklichkeit und Selbsteinschätzung in Unternehmen hinsichtlich ihrer IT-Sicherheit . Der Großteil (83 %) der über 300 in der DACH-Region und in Großbritannien befragten Unternehmen war… Weiterlesen → NEWS | CLOUD COMPUTING | IT-SECURITY | OUTSOURCING | AUSGABE 9-10-2017
Intelligent DDoS Mitigation System (IDMS) – Wie sieht der optimale Schutz vor DDoS aus?
16. Oktober 2017
Effektive Verteidigung ist keine Frage von »Entweder-oder«. Aktuelle Best Practices fordern sowohl IDMS vor Ort als auch cloud-basierte Abwehrmaßnahmen. Ein mehrschichtiger, hybrider Ansatz bei der DDoS-Abwehr ist die angesagte Strategie. Weiterlesen → NEWS | IT-SECURITY | LÖSUNGEN | AUSGABE 5-6-2017
DDoS-Angriffe – die latente Gefahr fürs Online-Business
30. Mai 2017
Auch mittelständische Unternehmen werden zunehmend von DDoS-Attacken heimgesucht. Für diese KMUs wird es in Kürze eine wirkungsvolle Shared-Lösung mit einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis geben. Weiterlesen → NEWS | TRENDS SECURITY | TRENDS 2016 | IT-SECURITY
Gefährlicher DDoS-Trend: Attacken aus dem Internet der Dinge
8. Februar 2017
1.915 DDoS-Attacken an einem Tag stellen Negativrekord im Jahr 2016 dar. Im vierten Quartal des Jahres 2016 haben sich DDoS-Attacken (Distributed Denial of Service) deutlich weiterentwickelt. Die Angriffsmethoden werden immer anspruchsvoller und das Internet of Things (IoT, Internet der Dinge) bietet Cyberkriminellen neue – oft unzureichend geschützte – Geräte, über die sie Botnetz-basierte DDoS-Angriffe durchführen… Weiterlesen → NEWS | TRENDS SECURITY | TRENDS 2017 | Read the full article
Sovereign Workspace der Zukunft
Auf Basis der neuen Plattform ownCloud Infinite Scale gestaltet ownCloud den Sovereign Workspace der Zukunft. Das offene Konzept und die beeindruckende Performance bereiten den Weg für einen modernen Arbeitsplatz, der orts- und zeitunabhängiges Arbeiten ermöglicht.
Illustration: Absmeier, Bessi Digitale Souveränität wird zum Schlüsselbegriff der modernen Arbeitswelt. Unternehmen wollen sich zunehmend von den Vorgaben der marktbeherrschenden US-amerikanischen Softwareanbieter emanzipieren und die Hoheit über ihre Daten zurückgewinnen. Bis heute stehen Vendor-Lock-in, proprietäre Tools und Software-Inkompatibilitäten auf der Tagesordnung, die die Effizienz des Arbeitsalltags unnötig ausbremsen. Wirklich besorgniserregend ist aber die Tatsache, dass US-Behörden gemäß des Cloud Act jederzeit auf Daten zugreifen können, wenn sie in den Clouds der US-Anbieter gespeichert sind, egal, ob die Server in den USA oder der EU stehen. ownCloud, Spezialist für Open-Source-Software für die digitale Zusammenarbeit, schafft mit der neuen Plattform ownCloud Infinite Scale jetzt die Grundlage für einen Sovereign Workspace, der einerseits nahtlos integrierte Software-Produktivitätstools umfasst und andererseits die Hoheit über die eigenen Daten sicherstellt. ownCloud Infinite Scale ist dabei die zentrale Dateiablage und die Schnittstelle, die beliebige Kollaborationstools über offene Schnittstellen und APIs miteinander verbinden kann, egal ob SaaS- oder on-premises-basiert. Ganz im Sinne des New Work Nucleus des Marktforschers Gartner kann die neue Plattform ownCloud Infinite Scale in die moderne Arbeitsplatzkultur integriert werden und deckt alle Anforderungen dieser ab: Ortsunabhängigkeit, digitale Souveränität, Datenhoheit, Flexibilität, Teamwork und hohe Produktivität. Aufgrund offener Schnittstellen ist die neue Lösung in der Lage, zahlreiche Softwareangebote – vom Dateimanagement über Groupware und Videoconferencing bis hin zu Instant Messaging und CRM – nahtlos zu integrieren und den Anwendern eine auf die Anforderungen zugeschnittene Gesamtlösung zur Verfügung zu stellen. Die neu entwickelte, innovative Plattform ownCloud Infinite Scale, der eine Microservices-Architektur zugrunde liegt und die auf der Programmiersprache Go basiert, ist ein elementarer Bestandteil für den Sovereign Workspace der Zukunft. ownCloud Infinite Scale bietet Unternehmen beim Einsatz im Rahmen einer Sovereign-Workspace-Strategie dabei folgende Vorteile: - Drastische Leistungssteigerung. Die Geschwindigkeit steigt in allen Bereichen um das Mehrfache und erlaubt Anwenderinnen und Anwendern eine schlagartig erhöhte Produktivität. - Reduzierte Hardware-Anforderungen. Die hohe Leistung führt zu deutlich geringeren Anforderungen an die Hardware. Unternehmen können damit Kosten für Server und Infrastruktur einsparen. - Uneingeschränkte Skalierbarkeit. ownCloud Infinite Scale ist hinsichtlich der Skalierbarkeit optimiert – mit der Folge, dass Unternehmen beliebig viele User für die Collaboration anmelden können. Die Anzahl der Instanzen und Dateien sowie die möglichen Dateigrößen lassen sich fast beliebig skalieren; das ist besonders wichtig bei der rasanten Entwicklung der Datenmenge. - Sinkende Kosten. Durch die einfache Skalierung im eigenen Datacenter sinken die Kosten pro User, je mehr es davon gibt. Das ist ein fundamentaler Unterschied zu klassischen SaaS-Modellen, deren Lizenzkosten bei zunehmender Useranzahl linear steigen. - Hohe Sicherheit. Innerhalb der Infinite-Scale-Plattform sind das Backend, die Webbrowser-Oberfläche und etwaige Erweiterungen Microservices. Selbst im Falle eines Cyberangriffs sind weniger Daten gefährdet. Unternehmen können damit insgesamt mit mehr Resilienz und mehr Sicherheit rechnen. »Die Corona-Pandemie hat uns den Spiegel vorgehalten und gezeigt, wie wichtig die hohe Flexibilität eines modernen Arbeitsplatzes ist. Machen wir uns aber nichts vor: Viele Unternehmen nutzen die Cloud-Dienste von US-Anbietern aus reiner Bequemlichkeit«, erklärt Tobias Gerlinger, CEO von ownCloud. »Dabei verzichten sie, oft unwissentlich, auf die Souveränität ihrer Daten und unterschätzen die hohen Kosten bei steigenden Nutzerzahlen und Datenmengen. Unser erklärtes Ziel ist es, mit ownCloud eine ebenso einfach zu konsumierende wie souveräne und kostengünstigere Alternative zur Verfügung zu stellen.« Die Softwareindustrie tendiert dazu, mit proprietären und mit Drittanwendungen inkompatiblen Lösungen einen Vendor-Lock-in herzustellen und so die Rendite zu maximieren. »Wir brauchen deshalb eine neue Generation von Softwareanbietern, die sich Offenheit und Flexibilität auf die Fahne schreiben und die digitale Souveränität ihrer Kunden vollends unterstützen«, betont Gerlinger. »ownCloud Infinite Scale vereint diese Eigenschaften und steht für eine neue Software-Generation, die nicht auf geschlossene Eco-Systeme setzt. Unternehmen tun gut daran, diese ernsthaft in ihre Strategieüberlegungen einzubeziehen, wenn sie nicht ihre Datensouveränität aufgeben und in die Kostenfalle laufen wollen.«
NEWS | FAVORITEN DER REDAKTION | IT-SECURITY | STRATEGIEN
Self-Sovereign Identity: Höchste Zeit für mehr digitale Selbstbestimmung
17. April 2021
Europa und Deutschland pushen Self-Sovereign Identity als Weg zum souveränen Einsatz persönlicher Daten. »So viel wie nötig, so wenig wie möglich«, sollte der Leitsatz bei Einsatz und Freigabe von persönlichen Daten im Internet sein. Nutzer sind jedoch mittlerweile daran gewöhnt, überall bereitwillig ihre Daten für Dienste und in Portalen preiszugeben – obwohl die Verwendung der… Weiterlesen → NEWS | BLOCKCHAIN | IT-SECURITY | WHITEPAPER
So sicher wie Bitcoin: Wie Blockchains Audit Trails besser schützen können
11. März 2021
Wer Blockchain hört, denkt sofort an Bitcoins. Aber die Technologie kann viel mehr. Auch für regulierte Unternehmen in der Medizintechnik oder im Pharma-Umfeld sind fälschungssichere, nachvollziehbare Daten und Transaktionen wichtig. Und das geht sehr gut mit der Blockchain-Technologie, wie ein Forschungsprojekt am Beispiel Audit Trails zeigt. Die Blockchain-Technologie hat einen herausragenden Vorteil: Gespeicherte Daten bleiben unveränderlich und sind fälschungssicher. Das ist wichtig, wenn es – wie bei Bitcoins – ums Geld… Weiterlesen → NEWS | INFRASTRUKTUR | KÜNSTLICHE INTELLIGENZ
Die Supply Chain der Zukunft ist intelligent
20. Februar 2021
Gabriel Werner, Vice President EMEA Solutions Advisory bei Blue Yonder, zu den wichtigsten Trends in produzierenden Unternehmen und ihren Supply Chains. Disruption von Lieferketten durch die Pandemie – diese Worthülse kann langsam niemand mehr hören. Fertigungsstraßen standen still und die Frage nach präventiven Maßnahmen kam auf. Der Digitalisierungsschub des vergangenen Jahres wird sich auch… Weiterlesen → NEWS | KOMMENTAR
Das soll digitale Souveränität sein?
15. Februar 2021
Die Ausgaben des Bundes für Software von Microsoft steigen und steigen. Wenn es die Bundesregierung mit der digitalen Souveränität wirklich ernst meint, muss sie mit gutem Beispiel vorangehen. Statement von Tobias Gerlinger, CEO und Managing Director von ownCloud in Nürnberg. Als Deutschland im vergangenen Jahr die EU-Ratspräsidentschaft antrat, verkündete die Bundesregierung ein hehres… Weiterlesen → NEWS | BLOCKCHAIN | PRODUKTMELDUNG
Blockchain-Technologie zur Optimierung des P2P-Energiehandels
2. Februar 2021
Für flexiblere Handelsbedingungen und eine erweiterte Nutzung von Stromüberschüssen aus erneuerbaren Energien. Die deutsche Niederlassung der Mitsubishi Electric Europe B.V. gibt bekannt, dass ihre Muttergesellschaft Mitsubishi Electric Corporation in Tokio gemeinsam mit dem Tokyo Institute of Technology (Tokyo Tech) eine originäre Blockchain –Technologie entwickelt hat, die den Peer-to-Peer (P2P) Energiehandel optimieren… Weiterlesen → NEWS | BLOCKCHAIN | IT-SECURITY
Blockchain: Vorteile versus Cybersicherheitsrisiken
15. Januar 2021
Wenn es eine neue Technologie gibt, die in den letzten zehn Jahren mehr Menschen begeistert hat als alles andere, dann ist es Blockchain. Allein die Tatsache, dass Blockchain Sicherheit für sämtliche Transaktionen verspricht, war Grund genug, sie mit offenen Armen zu empfangen. Blockchain hat selbst Branchen wie den E-Commerce neu definiert, weil die Technologie schnelle,… Weiterlesen → NEWS | CLOUD COMPUTING | PRODUKTMELDUNG
Europäische Datensouveränität und DSGVO-Konformität: Telekom und Nextcloud bieten Collaboration-Lösung
11. Januar 2021
Covid-Pandemie zwingt zu Zusammenarbeit aus der Ferne. Gemanagtes Angebot für Unternehmen in Europa. Europäische Datensouveränität und DSGVO-Konformität im Mittelpunkt. Die Deutsche Telekom und Nextcloud GmbH bieten Unternehmen ab sofort eine rein europäische Collaboration-Plattform an. Die gemanagte Lösung erfüllt die Anforderungen der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) für sicheren Daten- und Dokumentenaustausch mit Online-Bearbeitungsfunktionen. Sie basiert auf Nextcloud Hub… Weiterlesen → NEWS | PRODUKTMELDUNG
KI-basierte Technologie für Identitäts- und Lieferadressen-Prüfung im E-Commerce
7. Januar 2021
Von der Wirtschaftsauskunftei zum Data-Tech-Unternehmen. Die Regis24 GmbH aus Berlin, bisher Anbieter von Identitäts , Kredit- und Bonitätsinformationen (www.regis24.de), hat sich als Data-Tech-Unternehmen neu aufgestellt. Um den Marktwandel aktiv mitzugestalten, bietet Regis24 neben den Lösungen einer klassischen Wirtschaftsauskunftei – der einzigen unabhängigen in Deutschland – nun verstärkt innovative Produkte im Bereich Credit-Risk- und Fraud-Management an.… Weiterlesen → NEWS | TRENDS 2020 | DIGITALISIERUNG | DIGITALE TRANSFORMATION
»Digitalisierung 2020«: Viel Planung, wenig Umsetzung
25. November 2020
Viele Unternehmen sind bei KI, Smart Data und Co. nach wie vor nur Zuschauer. Digitale Vorreiter setzen die Mega-Trends bereits in konkrete Projekte um. Die digitale Transformation der Wirtschaft schreitet weltweit voran. Laut der internationalen Studie »Digitalisierung 2020« sind die Unternehmen vor allem von den Vorteilen der künstlichen Intelligenz (KI) und des Machine Learning… Weiterlesen → NEWS | STRATEGIEN | VERANSTALTUNGEN
IDSA und Fraunhofer feiern den Tag der Datenökosysteme
20. November 2020
Daten sind ein wertvolles Wirtschaftsgut. Damit sie zu einem Motor für Innovationen und neue Geschäftsmodelle werden, brauchen Unternehmen verbindliche Regeln im Umgang mit Daten. Sie müssen selbst bestimmen können, wer ihre Daten wie und wann nutzt. Mit dem IDS-Standard für Datensouveränität hat die International Data Spaces Association (IDSA) die Voraussetzung für sichere Datenökosysteme geschaffen,… Weiterlesen → NEWS | BUSINESS | STRATEGIEN
Digitale Souveränität beginnt bei der IT-Beschaffung
10. November 2020
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Europäischer Markt für IT- und Business-Services ist in robuster Verfassung
- Gegenüber dem Vorjahr steigt das Outsourcing-Vertragsvolumen (ACV) um 20 Prozent. - ACV der EMEA-Region liegt das zweite Quartal in Folge über der 5-Milliarden-Euromarke. - Sowohl cloudbasierte Dienste als auch Managed Services zeigen Stärke. Der europäische Markt für IT- und Business-Services entwickelt sich weiter dynamisch: Während sich die Stärke des Managed-Service-Segments im ersten Quartal 2021 weiter fortsetzte, verzeichnete die Nachfrage nach cloudbasierten Diensten sogar ein neues Allzeithoch. Dies meldet der aktuelle EMEA ISG Index auf Basis der neuesten Zahlen der Sourcing-Branche. Der vierteljährlich erscheinende Index wird von der Information Services Group (ISG) herausgegeben, einem Marktforschungs- und Beratungshaus im Technologiesegment. Der EMEA ISG Index erfasst Outsourcing-Verträge mit einem jährlichen Vertragsvolumen (Annual Contract Value, ACV) von mindestens 4,2 Millionen Euro (5 Millionen US-Dollar). Im ersten Quartal lag das Volumen des Gesamtmarkts, der sowohl As-a-Service-Leistungen als auch Managed Services umfasst, bei 5,0 Milliarden Euro. Gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres entspricht dies einer Steigerung von 20 Prozent. Ungeachtet dessen ging das Ergebnis des Gesamtmarkts gegenüber den Rekordwerten des vierten Quartals 2020 um 5 Prozent zurück. Mit 2,1 Milliarden Euro erzielte das Vertragsvolumen cloudbasierter As-a-Service-Leistungen einen neuen Quartalsrekord und damit ein Plus gegenüber dem Vorjahr von 16 Prozent. Gleich um 19 Prozent legte der Teilmarkt Infrastructure-as-a-Service (IaaS) zu und lag zum Quartalsende bei 1,8 Milliarden Euro. Ebenfalls auf Rekordniveau schloss der Bereich der Software-as-a-Service-Leistungen (SaaS) ab. Hier verzeichnet der EMEA ISG Index einen Anstieg von 9 Prozent auf 552 Millionen Euro. Im Bereich Managed Services lag das Vertragsvolumen des ersten Quartals bei insgesamt 2,9 Milliarden Euro. Dies ist ein Anstieg von 23 Prozent gegenüber dem Vorjahr und damit das zweite starke Quartal in Folge. ISG führt den Anstieg auf ein hohes Wachstum in den Teilbereichen IT-Outsourcing (ITO) und Business Process Outsourcing (BPO) zurück. Hinzu kommen starke Ergebnisse in Großbritannien, Frankreich und der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz). Im ITO-Umfeld trugen insbesondere ADM-Services (Application Development & Maintenance) sowie Infrastrukturdienstleistungen dazu bei, dass das Vertragsvolumen im Jahresvergleich um 17 Prozent auf 2,5 Milliarden Euro anstieg. Im BPO-Bereich lag der Zuwachs sogar bei 66 Prozent. Dies verdankt sich vor allem der starken Nachfrage nach branchenspezifischen Dienstleistungen, Leistungen im Finanz- und Rechnungswesen sowie in den Bereichen Engineering und Forschung und Entwicklung (F&E). Insgesamt trägt das Business Process Outsourcing damit 437 Millionen Euro zum gesamten Managed-Service-Segment bei. »Wie bereits im Schlussquartal 2020 liegt das Vertragsvolumen in EMEA (Europa, Naher Osten und Afrika) bei über 5 Milliarden Euro. Gegenüber dem pandemiebedingten Jahrestiefststand 2020 ist dies ein Zuwachs von mehr als 1,2 Milliarden Euro«, sagt Barbara Florschütz, Geschäftsführerin der Information Services Group (ISG) Germany. »Wichtig ist, dass die Region sowohl im As-a-Service-Segment stark ist, da immer mehr Unternehmen eine Public- oder Hybrid-Cloud-Strategie verfolgen, als auch im Bereich der Managed Services, der einen Aufschwung erlebt.« Barbara Florschütz weist zudem darauf hin, dass von den vier Megadeals weltweit gleich drei in der EMEA-Region abgeschlossen wurden. Als Megadeal bezeichnet ISG Abschlüsse mit einem Vertragsvolumen von mindestens 84 Millionen Euro (100 Millionen US-Dollar). »Seit Oktober 2020 verzeichnen wir damit bereits acht Megadeals für EMEA. Um einen Zeitraum von zwei aufeinanderfolgenden Quartalen zu finden, in dem mehr Megadeals in Auftrag gegeben wurden, müssen wir bis zum Jahresbeginn 2017 zurückgehen.« Zu den wichtigsten Abschlüssen des ersten Quartals zählt der an Mphasis vergebene Auftrag des britischen Versicherungsmaklers Ardonagh Group zur Unterstützung von dessen digitaler Transformation. Im Digital-Workplace-Bereich erhielt Atos einen Großauftrag des italienischen Telekommunikationsunternehmens Wind Tre. Zudem schloss HCL mit dem europäischen Luft- und Raumfahrtunternehmen Airbus einen Fünfjahresvertrag über Leistungen für digitale Arbeitsplätze ab. Im Bereich BPO unterzeichnete KPIT bedeutende Verträge über Ingenieurdienstleistungen mit BMW und dem für die Automobilindustrie tätigen Technologieanbieter Veoneer, um die Bereiche autonomes Fahren und intelligente Mobilität zu unterstützen. In Großbritannien verlängerte die ISS Group ihren Vertrag mit dem Finanzunternehmen Barclays um acht Jahre, im Rahmen dessen integrierte Facility- und Workplace-Services in 30 Ländern erbracht werden. Derweil entwickelt sich der Automobilsektor zu einem hart umkämpften Markt für die großen Public-Cloud-Anbieter: Die BMW Group gab bekannt, dass sie Workloads auf AWS migriert und damit den Automobilherstellern Renault und Volkswagen folgt. In der Reisebranche erbrachte ISG Beratungsleistungen bei einem der größten Cloud-Deals der Region in diesem Quartal, dem bereits unterzeichneten Vertrag des globalen Reisetechnologieunternehmens Amadeus mit Microsoft Azure. Im SaaS-Segment schloss Microsoft in diesem Quartal Verträge mit Daimler, GlaxoSmithKline und IKEA ab. Oracle sicherte sich Aufträge der NatWest Group, um die verschiedenen Banken des Konzerns mithilfe der Middleware-Lösung Oracle Fusion in der Cloud zu integrieren. Ergebnisse nach Ländern Im ersten Quartal 2021 erreichte der Markt in Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH) im Bereich Managed Services ein Vertragsvolumen von 840 Millionen Euro, was einem Plus von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dies war das zweite Quartal in Folge, in dem das Vertragsvolumen in den DACH-Ländern über der Marke von 1 Milliarde US-Dollar (840 Millionen Euro) lag – etwa ein Drittel höher als der historische Mittelwert. Der Anteil der DACH-Region am EMEA-Vertragsvolumen im Bereich Managed Services beträgt nun fast 30 Prozent. Das Vertragsvolumen im Bereich Managed Services erreichte in Großbritannien 727 Millionen Euro und verzeichnete damit ein Plus von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Es war das vierte Quartal in Folge, in dem Großbritannien im Bereich Managed Services ein Vertragsvolumen von mehr als 800 Millionen US-Dollar (672 Millionen Euro) erzielte. Dies bedeutet einen nachhaltigen Aufschwung für den Markt. Der Quartalswert liegt aber immer noch unter dem Volumen von 1 Milliarde US-Dollar (840 Millionen Euro), das vor 2017, also vor Beginn der durch den Brexit bedingten Unsicherheiten, üblich war. Für Frankreich war es das Quartal mit dem höchsten Vertragsvolumen seit 2014. Das Land verzeichnete im Bereich Managed Services einen ACV von 500 Millionen Euro und damit einen Anstieg um fast das Zweieinhalbfache des Werts gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres (204 Millionen Euro). Insgesamt wurden dabei rund 40 Verträge abgeschlossen. Weltweiter Ausblick 2021 ISG erwartet, dass der Markt für cloudbasierte Dienste (IaaS und SaaS) 2021 weltweit um 18 Prozent zulegen wird. Somit korrigiert ISG seine im Januar 2021 erstellte Prognose leicht um zwei Prozentpunkte nach unten. Demgegenüber hebt ISG seine Wachstumsprognose für den Managed-Services-Bereich von 3 auf 5 Prozent an.
376 Artikel zu "IT-Services"
NEWS | CLOUD COMPUTING | SERVICES | ADVERTORIAL
Ein Onlineshop für die Multi-Cloud: Managed IT-Services neu gedacht
6. April 2021
Mit dem FUJITSU Service Hub gelingt die Integration von IT-Services in hybride sowie Multi-Cloud-Umgebungen spielend einfach. Wie der Onlineshop für Services, Dienste, Applikationen und Apps aus der Cloud funktioniert und Sie davon profitieren können, erfahren Sie im Interview mit Dr. Christof Benecke, Head of Service Portfolio & Strategy, und Steffen Müter, Fujitsu Head of Service… Weiterlesen → NEWS | STRATEGIEN | VERANSTALTUNGEN | ADVERTORIAL
Managed IT-Services von morgen: Innovation neu denken, Services besser orchestrieren
19. März 2021
CIOs, Analysten und IT-Experten sind sich einig: Bald schon wird die hybride Cloud-Welt Services und Anwendungen dominieren. Schließlich ermöglichen Investments in Cloud-Infrastrukturservices leistungsfähigere, einfachere und beherrschbare Nutzungskonzepte. Wie genau, dass erfahren Sie im CIO-Strategietalk von Fujitsu am 25. März. Melden Sie sich heute noch zum CIO-Strategietalk »IT´s TEAm-Time – Innovation neu denken, Services besser… Weiterlesen → NEWS | OUTSOURCING | SERVICES | STRATEGIEN
IT-Services, Offshoring und Kooperationen: Outsourcen oder aufbauen
5. August 2020
Krisen können wie Katalysatoren wirken und Entwicklungen beschleunigen. In der Corona-Situation verstärkt sich der Einfluss von Digitalisierung, Cloudnutzung und Robotic Process Automation – das hat auch Auswirkungen auf die Rollenverteilung und die Zusammenarbeit zwischen unternehmensinterner IT-Organisation und externen Diensteistern. Die Auswirkungen der Corona Pandemie geben vielen Unternehmen Anlass, ihre Prozesse neu zu überdenken. Das betrifft… Weiterlesen → NEWS | OUTSOURCING | STRATEGIEN
IT-Services, Offshoring und Kooperationen: Outsourcen oder aufbauen – Neue Rollenverteilung in der IT
18. Juli 2020
Krisen können wie Katalysatoren wirken und Entwicklungen beschleunigen. In der Corona-Situation verstärkt sich der Einfluss von Digitalisierung, Cloudnutzung und Robotic Process Automation – das hat auch Auswirkungen auf die Rollenverteilung und die Zusammenarbeit zwischen unternehmensinterner IT-Organisation und externen Diensteistern. Die Auswirkungen der Corona Pandemie geben vielen Unternehmen Anlass, ihre Prozesse neu zu überdenken. Das betrifft… Weiterlesen → NEWS | LÖSUNGEN | SERVICES | AUSGABE 1-2-2020
ITIL 4 fordert Wertschöpfung für die Kunden der IT – IT-Services mit Mehrwert
26. Februar 2020
ITIL 4 ist das erste größere Update für ITIL V3 seit 2011. Erste Veröffentlichungen des aktualisierten Frameworks sind bereits seit Februar 2019 erfolgt. Weitere Veröffentlichungen folgen innerhalb der nächsten Monate. Die neue Version beschreibt Wege, wie Unternehmen im Kontext der Digitalisierung ihre Kunden besser über Services und Produkte unterstützen können. Weiterlesen → NEWS | E-COMMERCE | SERVICES | AUSGABE 5-6-2019
»Invisible Payments« und ihre Chancen für IT-Services – Wenn Zahlungen plötzlich unsichtbar werden
21. Juni 2019
Invisible Payment ist nicht neu, aber durch das Internet der Dinge und die künstliche Intelligenz wird es auf eine neue Ebene gehoben. Weiterlesen → NEWS | TRENDS WIRTSCHAFT | BUSINESS | TRENDS 2019
Software- und IT-Services-Markt in Deutschland: Droht nach guten Jahren der Markteinbruch?
4. April 2019
Die IT-Branche in Deutschland blickt auf zwei hervorragende Jahre zurück. Der Softwaremarkt wuchs (dank SaaS) um mehr als 5 Prozent, das Wachstum im IT-Services-Geschäft näherte sich der 5-Prozentmarke, die IT-Ausgaben nahmen im letzten Jahr um knapp 4 Prozent zu. Basierend auf der aktuellen Wirtschaftssituation und aktuellen Gesprächen mit zahlreichen Anbietern und Anwendern hat das Marktanalyse-… Weiterlesen → NEWS | DIGITALISIERUNG | EFFIZIENZ | INFRASTRUKTUR | IT-SECURITY | RECHENZENTRUM | SERVICES | AUSGABE 9-10-2017
Intelligente Bereitstellung von IT-Services – Duales IT-Monitoring
16. Oktober 2017
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Drei Jahre DSGVO: Die fünf größten Fallstricke bei der Umsetzung
Illustration: Absmeier Die DSGVO stellt die IT-Verantwortlichen vor die große Herausforderung, einen regelkonformen Umgang mit personenbezogenen Daten sicherzustellen. Auf dem Weg zur Datenschutz-Compliance lauern – ob nun aus Unwissenheit, aus Unklarheit oder aus einer unternehmerischen Laissez-faire-Haltung heraus – zahlreiche Stolpersteine. NTT nennt die fünf größten Fallstricke bei der Umsetzung der DSGVO. Am 25. Mai 2018 trat die EU-Datenschutzgrundverordnung in Kraft. Deren Ziel ist, die Daten jedes einzelnen EU-Bürgers nach einer strengen, einheitlichen Gesetzgebung zu schützen und ihm die Hoheit darüber zu geben, ob und wie seine Daten verwendet werden. Die Nichteinhaltung der strengen DSGVO-Regeln hat für Unternehmen weitreichende Konsequenzen: Die Deutsche Wohnen beispielsweise wurde Ende 2019 zu einer Strafzahlung von 14 Millionen Euro verurteilt, weil das Archivsystem der Wohnungsgesellschaft keine Löschmöglichkeit hatte. Trotzdem haben viele Unternehmen auch nach knapp drei Jahren noch nicht ausreichend adäquate Maßnahmen getroffen, um Daten entsprechend der Vorgaben zu verarbeiten, zu speichern und zu löschen. Bei der Umsetzung der DSGVO lauern aus Sicht von NTT fünf große Fallstricke: - Interne Interessenskonflikte und mangelndes Verständnis. Der betriebliche Datenschutzbeauftragte kümmert sich um den Schutz personenbezogener Daten im Unternehmen. In kleinen und mittelständischen Betrieben ist es häufig so, dass er seinen bisherigen Aufgaben weiterhin nachgeht. Hieraus kann sich ein Interessenkonflikt mit der bestehenden Tätigkeit ergeben. Gerade die Ernennung des IT-Leiters zum Datenschutzbeauftragten lässt aus Sicht der zuständigen Landesämter für Datenschutzaufsicht Zweifel an der Neutralität aufkommen. Immerhin ist es die zentrale Aufgabe des Datenschutzbeauftragten, die Einhaltung der DSGVO-Bestimmungen zu überwachen, und das beinhaltet explizit die »Sicherheit der Verarbeitung« durch geeignete technische und organisatorische Maßnahmen seitens der IT-Abteilung. In der Konsequenz müsste er sich also selber überwachen. Ein anderer Stolperstein sind fehlende Kenntnisse in puncto Daten-Compliance. Das umfasst die unterschiedlichen Datenklassen, die Einführung einer praktikablen Datenklassifizierung und die Festlegung der Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung, eine saubere Trennung zwischen Geschäftsdaten und personenbezogen Daten sowie die Privacy-Shield-Problematik bei der Cloud-Nutzung. - Probleme bei der technischen und organisatorischen Umsetzung. Zu den zentralen Elementen der DSGVO gehören die Betroffenenrechte, darunter das Auskunftsrecht. Jede Person darf umfassend Auskunft über sie betreffende personenbezogene Daten sowie weitere Informationen verlangen. Dies schließt unter anderem die Verarbeitungszwecke, die Empfänger der Daten und die geplante Dauer der Speicherung ein. Die Auskunft muss in verständlicher Form, präzise und transparent erfolgen sowie ein gängiges Datenformat haben. Voraussetzung für eine schnelle Antwort auf eine Betroffenenanfrage ist die Erstellung eines gut strukturierten Datenschutzkonzeptes, die Implementierung eines Prozesses, der eine fristgerechte und korrekte Bearbeitung der Anträge gewährleistet, und Tools, die die Auskunft nahezu auf Knopfdruck erteilen. Ein ähnliches Vorgehen empfiehlt sich beim Recht auf Vergessenwerden: Durch einen klar definierten Prozess stellen Unternehmen sicher, dass Daten gelöscht werden, wenn eine Person die Einwilligung zur Verarbeitung zurückzieht. - Korrekte Erstellung und Abnahme von Verträgen. Die Verarbeitung von Daten im Auftrag kommt in nahezu jedem Unternehmen vor. Angefangen von der Nutzung eines externen Rechenzentrums über As-a-Service-Modelle bis hin zu Cloud Computing. In allen Fällen liegt in der Regel eine sogenannte Auftragsverarbeitung (AV) vor, für die Unternehmen im Rahmen der DSGVO besondere Maßnahmen treffen müssen. Pflicht ist ein entsprechender AV-Vertrag, dessen Inhalt überwiegend vorgegeben ist. Fehlt er, sieht die DSGVO bei Verletzungen der Datenschutzbestimmungen eine gemeinsame Haftung von Auftraggeber und Auftragnehmer vor. - Design und Implementierung von TOMs. Technische und organisatorische Maßnahmen (TOM) umfassen alle in der Praxis getroffenen Vorkehrungen zur Gewährleistung der Sicherheit personenbezogener Daten. Neben dem Datenschutz, der die rechtlichen Voraussetzungen für die Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten regelt, kommt hier das Thema Datensicherheit ins Spiel. Darunter fallen technische Vorkehrungen wie die Verwendung einer Firewall, die Protokollierung des Zugriffs auf Datenbanken oder die Verschlüsselung bei der Datenübertragung, aber auch organisatorische Maßnahmen wie Mitarbeiterschulungen und die Vereinbarung zur Geheimhaltungspflicht. Die Implementierung angemessener TOMs stellt eine gesetzliche Anforderung dar und ist dokumentationspflichtig. Bei der Auswahl angemessener Schutzmaßnahmen bildet eine Risikoanalyse die Grundlage. Eine große Rolle spielen »Privacy by design« und »Privacy by default«. Die DSGVO verlangt, dass das Thema Datenschutz bereits bei der technischen Umsetzung beachtet wird und dass datenschutzfreundliche Voreinstellungen implementiert werden. Nicht vergessen werden darf beim Einsatz von neuer Technik oder einem neuen System für die Datenverarbeitung auch die Datenschutz-Folgeabschätzung. Mit ihr werden Risiken für betroffene Personen erkannt und bewertet. - Rechtliche Unklarheiten und fehlende Unterstützung. Erschwerend kommen für Unternehmen rechtliche Unklarheiten durch Änderungen seitens der Gesetzgebung und eine mangelnde Umsetzungshilfe durch die Aufsichtsbehörden hinzu. Andererseits gilt es für Unternehmen, die Meldepflicht bei Verstößen einzuhalten. Sicherheitsverstöße, etwa wenn ein Mitarbeiter versehentlich Daten veröffentlicht, ein Notebook abhandenkommt oder Hacker das Unternehmen angreifen, sind nicht gerade selten und müssen umgehend gemeldet werden. Bei der Entscheidung, in welchen Fällen eine Meldepflicht begründet ist, sollten sich Firmen professionell beraten lassen. »Die Sicherheit bei der Verarbeitung personenbezogener Daten ist ein wesentlicher Bestandteil für die Gewährleistung des Datenschutzes. Unternehmen sind verpflichtet, mögliche Risiken für Betroffene vorausschauend zu ermitteln und entsprechende Gegenmaßnahmen umzusetzen. Wie gut Unternehmen in puncto DSGVO aufgestellt sind, ist sehr unterschiedlich«, erklärt Christoph Seidel, Senior Manager, GRC European Practice, der Security Division von NTT Ltd. »Durch den rasant zunehmenden Einsatz von Internet of Things, Cloud-Technologie, Künstlicher Intelligenz, Big Data und Blockchain, aber auch durch das Pandemie-bedingte Arbeiten von zuhause nehmen die Herausforderungen bei der Umsetzung der richtigen DSGVO-Strategie zu.«
1392 Artikel zu "DSGVO"
NEWS | BUSINESS | KOMMENTAR
Wie die SCHUFA die DSGVO zum zahnlosen Tiger macht
11. März 2021
Während viele aktuell darauf pochen, die DSGVO abzuschwächen, zeigt das Beispiel SCHUFA deutlich, dass sie nicht weit genug greift. Aufgrund der bereits bestehenden Ausnahmen wird die DSGVO nämlich zum zahnlosen Tiger – zumindest, was die Transparenz der SCHUFA angeht. Die SCHUFA weist jeder Person einen Score zu, in den sehr viele Daten einfließen und der… Weiterlesen → NEWS | CLOUD COMPUTING | PRODUKTMELDUNG
Europäische Datensouveränität und DSGVO-Konformität: Telekom und Nextcloud bieten Collaboration-Lösung
11. Januar 2021
Covid-Pandemie zwingt zu Zusammenarbeit aus der Ferne. Gemanagtes Angebot für Unternehmen in Europa. Europäische Datensouveränität und DSGVO-Konformität im Mittelpunkt. Die Deutsche Telekom und Nextcloud GmbH bieten Unternehmen ab sofort eine rein europäische Collaboration-Plattform an. Die gemanagte Lösung erfüllt die Anforderungen der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) für sicheren Daten- und Dokumentenaustausch mit Online-Bearbeitungsfunktionen. Sie basiert auf Nextcloud Hub… Weiterlesen → NEWS | IT-SECURITY | AUSGABE 9-10-2020 | SECURITY SPEZIAL 9-10-2020
GeschGehG: Geschäftsgeheimnisgesetz – Die DSGVO als Leitfaden für den Geheimnisschutz
23. Oktober 2020
Mit dem im April 2019 erlassenen Geschäftsgeheimnis-gesetz hat der Gesetzgeber eine neue Grundlage für den Schutz von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen geschaffen. Unternehmen können bei der Umsetzung von den Erfahrungen aus der DSGVO-Umsetzung und eventuellen ISO-Zertifizierungen profitieren. Weiterlesen → NEWS | PRODUKTMELDUNG
Sicher und grün – die Basis für DSGVO-konforme Collaboration
11. Oktober 2020
DRACOON, Marktführer für Enterprise File Services im deutschsprachigen Raum, hat sich für die noris network AG als IT-Dienstleister entschieden. Ab sofort werden Datenspeicherungs- und Datentransfer-Services von DRACOON ausfallsicher und hochverfügbar in zwei Hochsicherheitsrechenzentren in Nürnberg betrieben. Die ihren datenschutzkonformen Dienstleistungen zugrunde liegenden Managed-Shared-Storage-Ressourcen bezieht DRACOON in Form beliebig skalierbarer virtueller Server im VMware-basierenden vDatacenter von… Weiterlesen → NEWS | IT-SECURITY | SERVICES
Drei Herausforderungen verschärfen die DSGVO-Problematik
8. Juni 2020
NTT, ein Technologie-Dienstleister, rät Unternehmen, ihre DSGVO-Konformität angesichts anstehender Novellierungen und der veränderten Arbeitsbedingungen kritisch zu prüfen. Ende Mai 2020 jähret sich das Inkrafttreten der DSGVO zum zweiten Mal. Das Thema ist jedoch weitgehend von der Agenda verdrängt worden und spielt in der öffentlichen Aufmerksamkeit eine geringere Rolle. Nach Auffassung von NTT ist diese… Weiterlesen → NEWS | IT-SECURITY | KOMMENTAR
Mehr behördliche Zusammenarbeit für mehr erwünschte Effekte bei der DSGVO
31. Mai 2020
Seit über zwei Jahren bietet die Datenschutzgrundverordnung einen globalen Rahmen für den Datenschutz. Allerdings wartet die DSGVO mit einigen Herausforderungen auf. Die sind zum einen mit den Erwartungen an die Verordnung verbunden, zum anderen sind sie im Gesetzgebungsprozess selbst verwurzelt. Praktisch mit Inkrafttreten der DSGVO haben wir Inkonsistenzen bei der Anwendung der Richtlinie beobachtet. Obwohl… Weiterlesen → NEWS | TRENDS 2020 | TRENDS WIRTSCHAFT | BUSINESS | IT-SECURITY | KOMMENTAR
Zwei Jahre DSGVO: Bitkom zieht Bilanz
23. Mai 2020
Berg: »Corona zeigt: Unser bislang gut ausbalanciertes System an Freiheits- und Schutzrechten ist aus den Fugen geraten.« 8 von 10 Unternehmen sehen Datenschutz als größte Hürde für Einsatz neuer Technologien. Seit knapp zwei Jahren gilt die EU-Datenschutz-Grundverordnung. Unternehmen und Organisation haben dadurch u.a. erweiterte Informationspflichten, müssen Verarbeitungsverzeichnisse für Personendaten erstellen sowie Datenschutz schon in Produktionsprozessen… Weiterlesen → NEWS | IT-SECURITY | STRATEGIEN
Datenschutz – Zunehmende DSGVO-Geldbußen rücken »Privacy by Design« ins Interesse
27. April 2020
Der Datenschutz hat sich seit der Einführung der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in der Europäischen Union im Jahr 2018 zu einem der heißesten Themen in den Vorstandsetagen entwickelt. Einige Unternehmen haben dennoch immer noch damit zu kämpfen, die richtigen Strategien zum Schutz der Daten ihrer Kunden zu finden, wie Palo Alto Networks beobachtet. Die DSGVO gibt… Weiterlesen → NEWS | CLOUD COMPUTING | IT-SECURITY | LÖSUNGEN
DSGVO: In der Public Cloud auch mit sensiblen Daten arbeiten
29. Januar 2020
Unternehmen wissen: Softwarelösungen lassen sich in der Public Cloud schneller und flexibler realisieren, indem sie etwa auf die bestehenden Infrastruktur-Services von AWS aufsetzen. Ein Anbieter für Softwarelösungen hat dieses Potenzial an Geschwindigkeit und Flexibilität der Public Cloud erkannt und nach Wegen gesucht, wie Produkte und Angebote auch mit sensiblen Daten in der Public Cloud sicher… Weiterlesen → NEWS | FAVORITEN DER REDAKTION | Read the full article
Self-Sovereign Identity: Höchste Zeit für mehr digitale Selbstbestimmung
Illustration: Absmeier, Molly Rose Lee Europa und Deutschland pushen Self-Sovereign Identity als Weg zum souveränen Einsatz persönlicher Daten. »So viel wie nötig, so wenig wie möglich«, sollte der Leitsatz bei Einsatz und Freigabe von persönlichen Daten im Internet sein. Nutzer sind jedoch mittlerweile daran gewöhnt, überall bereitwillig ihre Daten für Dienste und in Portalen preiszugeben – obwohl die Verwendung der Daten oftmals nicht in ihrem Sinne ist. Deshalb forschen Wissenschaftler nun mit Hochdruck an dem Konzept der Self-Sovereign Identity (SSI), der selbstbestimmten Identität: Sie soll den Nutzern zukünftig ermöglichen nach eigenem Ermessen über die Weitergabe ihrer persönlichen Daten mit Hilfe von verifizierbaren digitalen Nachweisen zu verfügen. Deutschland will Vorreiterrolle bei der Nutzung von SSI einnehmen Im europäischen und globalen Gefüge will Deutschland eine Vorreiterrolle bei der Nutzung von SSI einnehmen. Deshalb fördert die Bundesregierung derzeit zahlreiche Projekte der digitalen Selbstbestimmung: Das Bundeswirtschaftsministerium vergibt 45 Millionen Euro an drei Modellprojekte unterschiedlicher öffentlich-privater Konsortien, die in sogenannten »Schaufenster-Regionen« erste SSI-Anwendungen einsetzen. Das Institut für Internet-Sicherheit if(is) ist am IDunion-Projekt beteiligt. Auch das Bundeskanzleramt will mit Hilfe digitaler Nachweise eines der drängendsten Digitalisierungshemmnisse unserer Zeit abbauen. Gemeinsam mit namhaften Partnern aus der Wirtschaft will die Bundesregierung noch in diesem Jahr den Grundstein zum Aufbau eines Ökosystems digitaler Identitäten legen und bis zu zehn Anwendungsfälle mit hoher Alltagsbedeutung umsetzen. Den Start macht ein Projekt zum Hotel-Check-in für Firmenreisende, das es dem Gast erlaubt, mittels SSI ein- und auszuchecken. Digitale Abhängigkeiten auflösen und mehr Komfort gewinnen Für eine zügige Umsetzung gilt es nun, das Konzept der Self-Sovereign Identity mit Hilfe nationaler IT-Forschung durch effiziente nützliche Anwendungen im Alltag zu etablieren. Eine langjährige Expertise in diesem Bereich weist das an der Westfälischen Hochschule ansässige Institut für Internet-Sicherheit – if(is) auf. Die Cyber-Sicherheitsforscher des if(is) befassen sich in zahlreichen Forschungsprojekten mit praktikablen Anwendungen der SSI: »Unsere Vorstellung ist, dass Nutzer ihre Daten selektiv, kontrolliert und sicher einsetzen können«, erklärt Prof. Norbert Pohlmann, Leiter des if(is), »dies ist derzeit nicht möglich, da zentrale ID-Provider wie Google und Facebook die Verwaltung von Identitätsdaten vieler IT-Dienste weltweit dominieren.« Das führt seiner Ansicht nach zu einer großen Abhängigkeit der Gesellschaft in Bezug auf den Fortgang der Digitalisierung. Und noch einen weiteren Punkt kritisiert er: Die großen Tech-Unternehmen nutzen die sensiblen personenbezogenen Daten für eigene Werbezwecke oder stellen diese weiteren Unternehmen zur Verfügung, um damit Geld zu verdienen, was die Privatsphäre der Nutzenden schwächt. Ein souveräner Umgang mit den eigenen Daten ist somit nicht möglich. Self-Sovereign Identity (SSI) ist eine Option, um diese Probleme zu lösen und gleichzeitig das volle Potenzial der Digitalisierung auszuschöpfen. Selbstbestimmte Freigabe von Daten Bei SSI oder selbstbestimmter Identität kontrollieren und besitzen Nutzer ihre digitalen Identitäten und weitere verifizierbare digitale Nachweise (Verifiable Credentials (VC)). Beispiele für verifizierbare digitale Nachweise sind: eine Bescheinigung der Identität, ein Zeugnis, eine Qualifikation oder ein Führerschein, also Dokumente die einer Einzelperson oder einem Objekt von einem Dritten (Aussteller) – zum Beispiel Einwohnermeldeamt, Straßenverkehrsamt, Hochschule, Unternehmen oder TÜVs – ausgestellt wurden. »Müssen Nachweise, beispielsweise bei einer Anmeldung für eine Anwendung weitergegeben werden, sind die Nutzer heute zumeist auf eine zentrale Stelle, wie etwa Facebook oder Google, angewiesen«, erläutert Pohlmann. Dieser Vorgang solle in Zukunft anders gestaltet werden, indem »die Nutzer komplett unabhängig von Dritt-Instanzen vollkommen eigenständig entscheiden können, wem sie welche Identitätsdaten zur Verfügung stellen, da alle Identitätsdaten ausschließlich bei ihnen abgespeichert sind«. Der Vorteil: Die Nutzer können selber darüber bestimmten, welche Attribute (persönliche Identitätsdaten) bei einem digitalen Vorgang übermittelt werden. Somit erhalten die Nutzenden mehr Rechte, aber auch mehr (Eigen-)Verantwortlichkeit hinsichtlich ihrer persönlichen Identitätsdaten. Gelebte Digitalisierung durch Self-Sovereign Identity – ein Beispiel Wer schon einmal ein Auto gemietet hat, kennt die Situation: Der Mitarbeitende braucht eine gefühlte Ewigkeit um Ausweis, Führerschein und Belege zu prüfen, kopieren und die Daten im PC zu erfassen. Mit SSI würde dieser Vorgang erheblich verkürzt: Am Schalter angekommen, wird ein QR-Code gescannt. Anschließend werden die digitalen Nachweise vom Nutzenden freigegeben und ein Vertrag digital signiert – danach erfolgt die Übergabe der Autoschlüssel. Quasi simultan laufen die Prozesse sicher im Hintergrund ab. Vertrauen, Komfort und Sicherheit – selbst gewählt und selbstbestimmt Doch das Potenzial von SSI lässt sich für alle Beteiligten nur ausschöpfen, wenn auch die Sicherheit der Prozesse gewährleistet ist. Aufgrund dessen wird die Verifizierbarkeit digitaler Nachweise mithilfe einer Blockchain als Vertrauensdienst umgesetzt. Diese Technologie ermöglicht die Umsetzung eines dezentralen SSI-Ökosystem für digitale Identitäten, in dem kryptographische Informationen zur Identifikation des Ausstellenden und Meta-Informationen zur Ausstellung von Nachweisen als Transaktionen in den einzelnen Blöcken manipulationssicher gespeichert werden können. Laut den Experten im Institut für Internet-Sicherheit – if(is) ist Self-Sovereign Identity ein wichtiger Baustein, um im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung das Vertrauen der Nutzer aufzubauen und weiter zu steigern, da durch die initiierte und kontrollierte Datenfreigabe, unabhängig von Dritt-Instanzen, die zweckgebundene sowie tatsächlich gewünschte Nutzung von Daten gewährleistet ist. Deshalb ist es nach Ansicht von Pohlmann jetzt wichtig, das Konzept voranzutreiben sowie mit Hilfe von Politik und Wirtschaft sowohl die Forschung als auch den Einsatz von Self-Sovereign Identity zu unterstützen. Denn dies würde helfen, die Digitalisierung vollumfänglich zum Nutzen der Gesellschaft umzusetzen. »Dadurch, dass die Nutzer im SSI-Ökosystem selbstbestimmt entscheiden, welche Informationen sie wann weitergeben, wird Privacy by Design gewährleistet und durch die Anwendung der überprüfbaren digitalen Nachweise mehr Sicherheit erzielt«, bringt der Leiter des if(is) die Vorteile und damit die künftige Bedeutung dieser Technologie auf den Punkt.
56 Artikel zu "digitale Selbstbestimmung"
NEWS | BUSINESS PROCESS MANAGEMENT | LÖSUNGEN | ONLINE-ARTIKEL
Sieben Vorteile digitaler Personaleinsatzplanung
12. Februar 2019
Das Erarbeiten und Verwalten von Schichtplänen bedeutet für die zuständigen Mitarbeiter im Unternehmen meist einen enormen Verwaltungsaufwand und ein langwieriges Prozedere. Bei der Planung muss eine Vielzahl von betriebsinternen Vereinbarungen, gesetzlichen Vorschriften und Wünschen der Mitarbeiter berücksichtigt werden. Ein unerwarteter Personalausfall kann eine komplette Umstrukturierung des Schichtplans erforderlich machen. Wird die Personaleinsatzplanung dann via Excel… Weiterlesen → NEWS | TRENDS WIRTSCHAFT | BUSINESS | TRENDS SECURITY | BUSINESS PROCESS MANAGEMENT | E-COMMERCE | TRENDS SERVICES | GESCHÄFTSPROZESSE | TRENDS 2019 | IT-SECURITY | SERVICES
Chancen und Risiken des digitalen Bezahlens
30. Januar 2019
Digitale Bezahlmethoden sind zunehmend Teil des Verbraucheralltags. Anlässlich des Safer Internet Day hat Bitkom in einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage unter 1.005 Menschen in Deutschland die Verbrauchersicht auf das mobile Bezahlen untersucht . Demnach hat fast jede/r dritte BundesbürgerIn (30 Prozent) schon per Smartphone oder Smartwatch mobil bezahlt, meist über einen sogenannten NFC-Dienst. 26 Prozent der BundesbürgerInnen… Weiterlesen → NEWS | BUSINESS | DIGITALISIERUNG | LÖSUNGEN | ONLINE-ARTIKEL
eco Verband fordert diskursiven Ansatz zu Fragen digitaler Ethik
30. Januar 2019
Neues Ethik Kompendium als Debattenbeitrag der Internetwirtschaft Neuer Bundesdatenschutzbeauftragter Kelber: Das Thema Datenschutz positiv besetzen Internetunternehmen übernehmen Verantwortung: Selbstregulierung funktioniert Die Digitalisierung schreitet voran. Der Einsatz von Algorithmen und künstlicher Intelligenz sowie der Umgang mit Daten birgt große Potenziale, beispielsweise im Bereich des Internet der Dinge. Gleichzeitig stellen sich aber auch zahlreiche ethische und… Weiterlesen → NEWS | TRENDS WIRTSCHAFT | BUSINESS | DIGITALISIERUNG | GESCHÄFTSPROZESSE | TRENDS 2017 | LÖSUNGEN | STRATEGIEN
Arbeiten 4.0: Digitalen Wandel als Chance begreifen
20. Dezember 2016
Work-Life-Balance: Nur 22 % der Deutschen erkennen positive Effekte der Digitalisierung. Politik muss Balance zwischen Regulierung und Innovationsoffenheit finden. Rahmenbedingungen für die digitale Arbeitswelt schaffen. Die Digitalisierung wird die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt tiefgreifend verändern. Schon jetzt ermöglichen digitale Technologien es beispielsweise Arbeitnehmern, ihre Arbeit flexibler und unabhängig von Zeit und Ort zu gestalten. Diese… Weiterlesen → NEWS | TRENDS WIRTSCHAFT | BUSINESS | DIGITALISIERUNG | TRENDS 2016 | SERVICES
Eine neue Rolle für Gewerkschaften in der digitalen Arbeitswelt
1. Mai 2016
Acht von zehn Unternehmen sehen auch künftig eine Bedeutung für Gewerkschaften. Mehrheit wünscht Erweiterung der Sozialpartnerschaft um Vertreter von Freiberuflern und Selbstständigen. Arbeitszeitgesetz und Arbeitsstättenverordnung an die digitale Arbeitswelt anpassen. Durch die Digitalisierung verändert sich nicht nur die Arbeitswelt, auch die Gewerkschaften stehen vor einschneidenden Veränderungen. Dabei gehen acht von zehn Unternehmen in Deutschland (82… Weiterlesen → NEWS | BUSINESS | TRENDS SECURITY | DIGITALISIERUNG | TRENDS 2016 | IT-SECURITY | KOMMUNIKATION
Internetnutzer wollen Datenhoheit zurück
8. August 2016
Nutzer sehen unzureichenden Schutz ihrer Daten im Netz. Mehr digitale Selbstbestimmung gefordert: Menschen wollen über Weiterverwendung ihrer Daten entscheiden. Telekom bietet Kunden mehr Transparenz über Datenverwendung. Die Menschen trauen dem Schutz ihrer Daten im Internet nicht. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung zur digitalen Selbstbestimmung, die das Cologne Center for ethics, rights, economics, and… Weiterlesen → NEWS | DIGITALISIERUNG | IT-SECURITY | KOMMUNIKATION | LÖSUNGEN | SERVICES | TIPPS
Volksverschlüsselung: Endlich sichere E-Mail-Kommunikation?
4. Juli 2016
Benutzerfreundliche Software für jedermann. Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ohne Hintertüren. Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für alle: Das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT und die Deutsche Telekom starteten am 29. Juni die Volksverschlüsselung. Sie besteht aus der vom Fraunhofer SIT entwickelten benutzerfreundlichen Software und der dazugehörigen Infrastruktur, die von der Deutschen Telekom in einem Hochsicherheitsrechenzentrum betrieben wird. Mit der Volksverschlüsselung sollen Windows-Nutzer… Weiterlesen → NEWS | BUSINESS
Warum E-Learning nicht nur im Krisenmodus sinnvoll ist und wie der Einstieg optimal gelingt
23. Februar 2021
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Digitale Schnelltestlösung mit App für Unternehmen: Organisation, Dokumentation und Nachverfolgung einfach, schnell und sicher mit dem Huber Smart Health Check
Als rein digitale Lösung für Laientests oder als Service-Option mit medizinischen Antigen-Schnell- und PCR-Tests vor Ort oder mobil im Testbus. Die Testpflicht für Unternehmen ist beschlossen und stellt selbige vor große organisatorische Herausforderungen. Ob Laientests zu Hause (Selbsttests) oder Schnelltests vor Ort – Abläufe müssen effizient und wirtschaftlich organisiert werden. Eine Dokumentation ist zwar nicht vorgeschrieben, aber empfehlenswert, denn wenn Firmen auf der einen Seite verpflichtet sind, Tests für Mitarbeiter*innen zu finanzieren, sind sie auf der anderen Seite auch darauf bedacht, diese sinnvoll und schutzbringend einzusetzen. Dabei sind eine klare, möglichst automatisierte Information und Vorgehensweise bei Positiv-Ergebnissen wichtig, um weitere Maßnahmen einleiten zu können. Die Grundlage kann nur eine volldigitalisierte Infrastrukturlösung sein. So bietet der Smart Health Check, der bereits an diversen Teststationen, in Unternehmen und Schulen in Bayern und Baden-Württemberg im Einsatz ist, weit mehr als nur die Plattform, um Ergebnisse von Laien- und Schnelltests per Web-Client oder App abzurufen. Er ist Basis zur Organisation, Dokumentation und Nachverfolgung mit automatisierter digitaler Anbindung aller relevanten Institutionen. Das smarte System von Huber Health Care liefert mit angebundener Health Datenbank die digitale Architektur für Unternehmen, Testprobanden und Behörden. Die Möglichkeit, Testergebnisse nicht nur digital zu erfassen, sondern auch zeitgleich an alle Beteiligten, die für eine schnelle Clusteridentifizierung und Nachverfolgung berücksichtigt werden sollten, auszuleiten ist einzigartig.
Entschließt sich ein Unternehmen beispielsweise für Laientests, die von den Mitarbeiter*innen zwei Mal wöchentlich durchgeführt werden sollen, stellt die Überprüfung ab einer gewissen Größe eine organisatorische Herausforderung dar. Mit der Smart-Health-Check-App (iOS, Android) hingegen, wird das jeweilige Testergebnis mit einem Klick volldigital erfasst. Dazu fotografiert der Proband sein Testergebnis sowie einen zuvor zugewiesenen QR-Code – zur Identifizierung in einem positiven Fall – schlicht ab. Die KI-gestützte Software prüft dabei das Bild und erkennt, ob der Test positiv, negativ oder ungültig ist. Ist ein Test positiv, wird, vorausgesetzt eine Einverständniserklärung liegt vor, ein zuvor bestimmter Verantwortlicher im Unternehmen automatisiert in Echtzeit informiert, sodass zeitnah weitere Maßnahmen eingeleitet und mögliche Kontaktpersonen identifiziert sowie informiert werden können. Während die Meldung eines positiven Schnelltests bereits meldepflichtig ist, kann aus technischer Sicht auch eine automatisierte Weiterleitung an das zuständige Gesundheitsamt erfolgen, wenn von Unternehmen und Gesundheitsamt gewünscht.
Alternativ steht die Durchführung von medizinischen Schnelltests vor Ort – bei mehreren Standorten auch per mobilem Testbus – zur Verfügung. So kann nach positiver Schnelltestung direkt der notwendige PCR-Test durchgeführt werden. Hier übernimmt Huber Health Care wunschweise die gesamte Organisation inklusive medizinischem Personal. Auf diese Weise hilft der Smart Health Check nicht nur, weitere Kontakte zu vermeiden sowie eine Verbreitung einzudämmen, sondern beschleunigt das Verfahren selbst und unterstützt vor allem ausführende Organe – wie Unternehmen und Gesundheitsamt – zeiteffizient bei der Planung, Organisation und Umsetzung. Durch die reduzierte Zeitphase, in der Infektiöse andere anstecken können, ist eine deutliche Absenkung des R-Werts möglich. Das baden-württembergische Unternehmen hat seine bewährte Lösung auf eine Schnellteststrategie inklusive Laientestungen angepasst, die auch im eigenen Unternehmen Anwendung findet. So werden bereits seit August vergangenen Jahres allen Mitarbeiter*innen regelmäßige Corona-Tests angeboten. Aktuell stehen den Kolleg*innen, die aufgabenbedingt nicht aus dem Homeoffice arbeiten können, zwei Laientests pro Woche zur Verfügung. Selbstverständlich finden die Organisation, Prüfung und Dokumentation über die unternehmenseigene Smart-Health-Check-App statt.
733 Artikel zu "Covid Test"
NEWS | TRENDS 2020
So oft wird auf Covid-19 getestet
15. April 2020
Um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen, gehen Länder weltweit unterschiedlich vor. Einige setzen auf allgemeine Isolation, andere führen je nach möglichen Kapazitäten massenhaft Tests durch. Die Grafik zeigt, wie viel in ausgewählten Ländern auf Covid-19 getestet wird. In Deutschland wurden bis zum 05. April rund 16 Tests je 1.000 Einwohner durchgeführt, wie die Grafik auf… Weiterlesen → NEWS | IT-SECURITY | LÖSUNGEN
Digitaler Frühjahrsputz: Effizientes Rollenmodell bringt Rechtestrukturen wieder in geordnete Bahnen
9. April 2021
In Unternehmen sollte gemäß dem Need-to-know-Prinzip stets sichergestellt sein, dass alle Mitarbeiter die richtigen und notwendigen Berechtigungen besitzen, um ihre Tätigkeiten ausüben zu können. Verschiedene betriebliche Anforderungen, beispielsweise ein Abteilungswechsel oder temporäre Projekte, führen jedoch oftmals dazu, dass bestimmte Rechte neu vergeben werden müssen. Dabei wird allerdings oft vergessen, die »alten« Berechtigungen oder temporär vergebene… Weiterlesen → NEWS | SERVICES | STRATEGIEN
Projektabwicklung im Softwaretest: Fundierte Planung ist der Schlüssel für erfolgreiches Testprojekt
18. März 2021
Softwaretests wurden noch vor einiger Zeit als lästiges Übel klassischer Entwicklungsprojekte angesehen. Doch viele Unternehmen haben mittlerweile ihren Standpunkt geändert und geben einen erheblichen Teil ihres IT-Etats für das Testen von Software aus. Denn nur so können langfristig die Qualitätserwartungen der Kunden erfüllt werden. Allerdings: Welche Teststrategie ist die richtige? Welche Risiken gibt es und… Weiterlesen → NEWS | IT-SECURITY | TIPPS
Phishing bleibt Hackers Liebling: Einem der ältesten Hacker-Tricks endlich einen Riegel vorschieben
17. März 2021
Phishing gehört zu den ältesten Tricks im Arsenal von Cyberkriminellen. Mit dieser Taktik können Mitarbeiter mit nur einem Klick zum unwissenden Komplizen eines großen Cyberangriffs werden. Da die Pandemie Mitarbeiter zusätzlich belastet, missbrauchen Angreifer die Situation, um mit einer Flut an Corona-bezogenen Phishing-Kampagnen aus der Krise Kapital zu schlagen. Besonders, wenn Cyberkriminelle durch Phishing-Angriffe… Weiterlesen → NEWS | E-GOVERNMENT | IT-SECURITY | TIPPS
Vorsicht vor Betrügern beim Online-Kauf von Corona-Schnelltests
10. März 2021
Corona-Schnelltests sollen nach den aktuellen Plänen der Bundesregierung zügig Fortschritte auf dem Weg aus dem Lockdown bringen. Die Tests auch für zu Hause sollen frei erhältlich sein, also auch in Online-Shops. Beim zu erwartenden Run auf die Teststreifen könnten auch Cyberkriminelle gute Geschäfte wittern, vermuten die Cybersicherheitsexperten des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Sie geben… Weiterlesen → NEWS | DIGITALISIERUNG | DIGITALE TRANSFORMATION
Die technologische Bringschuld meistern – digitale Transformation im Zuge von Covid-19
30. Januar 2021
Seit vielen Jahren stehen Unternehmen unter starkem Druck, sich digital zu transformieren. Ob es nun darum ging, sich an die veränderten Einkaufsgewohnheiten der Verbraucher anzupassen, die Vorteile der Cloud zu nutzen oder mit Hilfe von Software neue Einnahmequellen zu erschließen: Der Wandel war größtenteils eine Reaktion auf die Erwartung der Gesellschaft, »alles sofort« zu haben,… Weiterlesen → TRENDS 2021 | NEWS | BUSINESS | WHITEPAPER
Technologie-Qualifikationen: Skillsoft-Studie zeigt die gefragtesten Schulungsthemen 2020 und Trends für 2021
28. Januar 2021
Die technologische Entwicklung ist heute so schnell, dass es für Unternehmen sehr schwierig ist, vorherzusehen, welche beruflichen Qualifikationen und Fähigkeiten als nächstes gefragt sein werden. Im vergangenen Jahr war die Planung aufgrund der weltweiten Pandemie und ihrer Folgen für die Arbeitswelt noch weniger vorhersehbar. Trotzdem müssen Unternehmen schnell auf veränderte Anforderungen reagieren, wenn sie wettbewerbsfähig… Weiterlesen → NEWS | IT-SECURITY | KOMMUNIKATION | TIPPS
Sicheres Smartphone: Die beliebtesten Maßnahmen bei Nutzern
8. Januar 2021
Mehr als jeder Zweite macht Daten-Backups. 16 Prozent decken ihre Kamera ab. Bitkom gibt Tipps zur Smartphone-Sicherheit. Diebstahl, Schadprogramme oder Spyware: Smartphones sind ein beliebtes Ziel für Kriminelle. Deshalb ergreifen die allermeisten Nutzer zumindest grundlegende Schutzmaßnahmen gegen unerwünschte Zugriffe. Mit 96 Prozent haben fast alle Smartphone-Nutzer eine Bildschirmsperre eingestellt, neun von zehn (90 Prozent) haben… Weiterlesen → NEWS | IT-SECURITY | WHITEPAPER
BEC-Attacken und Covid-19-Scamming liegen bei Hackern im Trend
31. Dezember 2020
Barracuda veröffentlicht neuen Spear-Phishing-Report 2020 mit Einsichten über aktuelle Angriffstaktiken von Cyberkriminellen und Best Practices zum Schutz. Covid-19 hat gezeigt, wie schnell Cyberkriminelle ihre Angriffstaktiken an aktuelle Ereignisse anpassen. Bedeutet dies, dass Unternehmen und Organisation im Hase-Igel-Rennen stets der Hase bleiben? Nicht unbedingt: Die neue fünfte Ausgabe des Spear-Phishing-Reports des Sicherheitsspezialisten Barracuda informiert über aktuelle… Weiterlesen → NEWS | BUSINESS | STRATEGIEN | TIPPS
Wie Covid-19 die Tech-Welt von kleinen Unternehmen verändert
26. Dezember 2020
Der verschärfte Shutdown trifft vor allem kleine Geschäfte, die auf das Weihnachtsgeschäft gesetzt hatten, hart. Read the full article
USU Digital Breakfast: Der Einsatz von KI in der IT am 05. Mai 2021 von 08:30 bis 10 Uhr
Arbeitsabläufe neu gestalten. Leistung verbessern. Kosten sparen. Neue Herausforderungen erfordern einen neuen Ansatz, denn die Digitalisierung hat die Unternehmens-IT auf den Kopf gestellt. Im USU Digital Breakfast wird das Thema KI in der IT unter die Lupe genommen. Gast-Experten beantworten wichtige Fragen rund um die operative Umgestaltung und Neuausrichtung des IT Managements angesichts der neuen Anforderungen. Als Teilnehmer erwarten Sie spannende Themen, eine interessante Experten-Runde und wertvolle Insights für ihre Praxis. Sie erfahren mehr über den Einsatz von KI in der IT, um Arbeitsabläufe neu zu gestalten, Leistung zu verbessern und Kosten einzusparen. Hochkarätige KI- und IT-Experten aus der DACH-Region geben Einblicke in innovative Konzepte und präsentieren aktuelle Use Cases.
Der Einsatz von KI in der IT Am 05. Mai 2021 von 08:30 Uhr bis 10 Uhr Read the full article
Trend zu Entmaterialisierung von Unternehmen: Mehr Nachhaltigkeit und Rentabilität
Die Auswirkungen der Pandemie werden das Arbeitsleben nachhaltig prägen und verändern.
Der aktuelle Ericsson ConsumerLab Report beschäftigt sich mit der Frage, wie Unternehmen sich nach der Covid-19-Pandemie verändern und welche Rolle die Entmaterialisierung dabei spielt. Zwei Vorteile dieser Entwicklung sind eine höhere Rentabilität und mehr Nachhaltigkeit. Die Daten für diesen Report wurden im September 2020 erhoben und spiegeln damit die Auswirkungen der Pandemie wider. Der Home-Office-Trend wird auch in Zukunft anhalten, was zu weniger Büroflächen führt und das Pendler-Verkehrsaufkommen verringert. Im entmaterialisierten Büro spielen Cloud-Technologien eine zunehmend große Rolle, um das Arbeiten von überall möglich zu machen. Arbeitnehmer werden zudem von neuen Technologien wie Extended Reality (XR), künstlicher Intelligenz und 5G unterstützt. Die wichtigsten Erkenntnisse des aktuellen Reports lassen sich wie folgt zusammenfassen: - Entmaterialisierung führt zu mehr Rentabilität und Nachhaltigkeit. Sieben von zehn der befragten Unternehmen geben an, bereits die Hälfte ihres Entmaterialisierungsziels erreicht zu haben. Fast die Hälfte der Befragten sieht Rentabilität und eine gesteigerte Produktivität als größte Vorteile, dicht gefolgt von mehr Nachhaltigkeit. - Bis 2030 werden fast 60 Prozent der Arbeitsleistung außerhalb des Firmengeländes erbracht. Die Arbeit verlagert sich zunehmend ins Home Office oder an andere Orte außerhalb des Unternehmens. Arbeitgeber müssen sicherstellen, dass der Zugriff auf relevante Informationen und Tools trotzdem zu jeder Zeit gegeben ist. Da die Fahrt zum Arbeitsplatz für viele wegfällt, wird auch ein Rückgang der CO2-Emissionen erwartet, wie wir es bereits im Frühjahr 2020 während der ersten Phase der Pandemie erlebt haben. - Die Nutzung von Extended Reality (XR) und 5G in Unternehmen wird in den nächsten zehn Jahren voraussichtlich um mehr als 50 Prozent zunehmen. Mehr als 60 Prozent der Befragten gehen davon aus, in Zukunft 5G-fähige Geräte zu nutzen und fast genauso viele wollen Augmented und Virtual Reality in ihren Arbeitsalltag einbinden. Diese Technologien brauchen sichere, schnelle, mobile Netze mit geringen Latenzzeiten. - Die Gig-Economy kommt ins Büro. In Zukunft geht der Trend auch bei Bürotätigkeiten zu kurzfristigen, projektbasierten Beschäftigungen – sechs von zehn Befragten sind dieser Meinung. Allerdings glauben 44 Prozent, dass diese Entwicklung das Arbeitsleben schwieriger gestalten wird. - Trotz weltweiter Handelskonflikte expandieren Unternehmen weiter international. Ungefähr die Hälfte der befragten Führungskräfte geht davon aus, dass Handelskonflikte und die Pandemie das internationale Wachstum auch in Zukunft beeinflussen werden. Sechs von zehn heimischen Unternehmen glauben trotzdem, bis 2030 internationale Kunden zu haben und vier von zehn befragten Unternehmen sehen großes Potential in einem internationalen Talentpool. - Etwa drei von vier Unternehmen erwarten, dass ihr Strom bis 2030 aus erneuerbaren Quellen kommt. Der Wechsel zu erneuerbaren Energiequellen spielt auch in Zukunft eine große Rolle. Acht von zehn Befragten sehen außerdem großes Potenzial zum Energiesparen durch eine zunehmende Nutzung der Cloud. Im Rahmen der Studie wurden 5.059 Angestellten in 11 Ländern befragt, die Bürotätigkeiten nachgehen.Alle Reports finden Sie unter http://www.ericsson.com/industrylab
5712 Artikel zu "Arbeit Zukunft"
NEWS | BUSINESS PROCESS MANAGEMENT | EFFIZIENZ | TIPPS
So machen Sie Ihren Remote-Arbeitsplatz zukunftsfähig
27. März 2021
5 Tipps für die perfekte Arbeitsumgebung im Home Office Remote Work: Gekommen, um zu bleiben? Zurzeit sieht es ganz danach aus. 2020 hat das mobile Arbeiten im Home Office durch die weltweite Corona-Pandemie einen enormen Schub erfahren. Laut einer Untersuchung von Bitkom machen Berufstätige im Home Office sehr gute Erfahrungen . Zehn Millionen Berufstätige… Weiterlesen → TRENDS 2021 | NEWS | TRENDS SECURITY | IT-SECURITY
Mangelndes Sicherheitsbewusstsein der Mitarbeiter stellt Zukunft der Remote-Arbeit infrage
26. Dezember 2020
Rund 90 % der von zuhause arbeitenden Mitarbeiter in Deutschland wollen auch nach einer möglichen Rückkehr ins Büro zeitweise im Home Office bleiben. Aus Unternehmenssicht ist allerdings bedenklich, dass 59 % der Mitarbeiter Sicherheitsrichtlinien nur unzureichend berücksichtigen. Die Covid-19-Pandemie hat dazu geführt, dass viele Mitarbeiter im Home Office arbeiten. Welche Herausforderungen gibt es dabei und… Weiterlesen → TRENDS 2021 | NEWS | TRENDS WIRTSCHAFT | BUSINESS | FAVORITEN DER REDAKTION
Was sich die Menschen für die Zukunft der Arbeitswelt wünschen
16. Dezember 2020
2020 ist ein Jahr, in dem sich alle großen Veränderungen gegenübersahen. Das gilt auch für die Arbeitswelt, in der sich durch Kontaktbeschränkungen, Home Office und den Wegfall vieler klassischer Kontaktpunkte sehr viel verändert hat. Welche Folgen haben diese Erfahrungen dafür, was sich Menschen auch künftig für die Zukunft der Arbeitswelt wünschen? Dieser Frage ist die… Weiterlesen → NEWS | BUSINESS | FAVORITEN DER REDAKTION
Wer hat den Hut auf? Eigenverantwortliches Arbeiten in der Zukunft braucht keine Befehlsempfänger
17. Oktober 2020
»Ich war’s nicht!«, »Das hat die andere Abteilung so vorgegeben!« oder: »Der Kunde hat das doch so gewollt.« Verantwortung abzuschieben ist ein gängiger Mechanismus. Besonders bei Fehlversuchen oder Unzufriedenheit greift der Reflex. Kurz gedacht macht er das (Arbeits-)Leben leichter, auf lange Sicht schadet dieses Verhalten Unternehmen und dämpft die Motivation sowie den Spaß an der… Weiterlesen → NEWS | TRENDS 2020 | TRENDS WIRTSCHAFT | BUSINESS
Mehrheit der IT-Fachkräfte in Deutschland arbeitet nicht an der Entwicklung zukunftsfähiger Technologien
2. Juli 2020
Die aktuelle So-arbeitet-Deutschland-Studie von SThree zeigt: Weniger Gehalt für Frauen – IT-Expertinnen fordern Lohntransparenz. Weniger Geld und schlechtere Karrierechancen: 66 Prozent der IT-Expertinnen in Deutschland erleben Benachteiligungen im Berufsleben aufgrund ihres Geschlechts. Da sie die Diskriminierung primär beim Gehalt zu spüren bekommen (52 Prozent), fordert knapp die Hälfte der befragten IT-Expertinnen (49 Prozent) mehr Gehaltstransparenz.… Weiterlesen → NEWS | DIGITALISIERUNG | EFFIZIENZ | LÖSUNGEN
Arbeiten nach Corona: Home Office als Modell der Zukunft?
8. Juni 2020
Viele Arbeitnehmer wollen jetzt wieder zurück an ihren Arbeitsplatz. Flexiblere Arbeitsweisen sind der langgehegte Wunsch vieler Arbeitnehmer. Doch erst die Corona-Pandemie hat dafür gesorgt, dass Chefs die Vorteile von Home Office und digitaler Kommunikation erkannt haben. Mit den allmählichen Lockerungen der Verordnungen zur Kontaktbeschränkung steht in deutschen Firmen langsam die Rückkehr in die Büros an.… Weiterlesen → NEWS | BUSINESS | KOMMUNIKATION | ONLINE-ARTIKEL | WHITEPAPER
Die Zukunft der Arbeit ist mobil – In kleinen Schritten zu einer großen Remote-Kultur
24. April 2020
Vor einigen Wochen mussten schlagartig ganze Heerscharen von Mitarbeitern von zu Hause aus arbeiten. Es ist zwar zu erwarten, dass nach der Lockerung der aktuellen Einschränkungen, Unternehmen auch wieder froh sein werden, ihre Mitarbeiter am Arbeitsplatz zu sehen. Das wird jedoch noch einige Zeit dauern. Viele Führungskräfte und Teamleiter befassen sich aktuell verstärkt mit dem… Weiterlesen → NEWS | BUSINESS | TIPPS
Angstfrei in eine erfolgreiche Zukunft – Tipps gegen negative Gedanken im Arbeitsleben
16. März 2020
Mit zittrigen Händen auf dem Bürostuhl sitzen, der Magen zieht sich zusammen, die Konzentration bricht weg – Versagensangst kann eine erhebliche Belastung sein und das Berufsleben stark gefährden. Doch wer unter Angstgefühlen leidet, spricht selten offen darüber. Trotz alledem beschreibt das Problem keinen Einzelfall: Krankschreibungen, Burn-out oder sogar Kündigung stellen in schweren Fällen die Folge… Weiterlesen → NEWS | TRENDS 2020 | BUSINESS | TRENDS SERVICES
Die Zukunft der Arbeit: Freelancing bietet unvergleichliche Wachstumschancen und reduziert den Gender Pay Gap
10. Februar 2020
Global Freelancer Income Report 2020 zeigt die sich ändernden demographischen Verhältnisse und Motivationen, die die Gig-Economy antreiben. Payoneer präsentiert jetzt den Freelancer Income Report, der auf einer Umfrage unter mehr als 7.000 Freiberuflern & Selbstständigen aus über 150 Ländern basiert. Er bietet neue Einblicke in die Welt der Freelancer sowie in deren Motivationen. Zudem zeigt… Weiterlesen → NEWS | BUSINESS | DIGITALISIERUNG | INFOGRAFIKEN | STRATEGIEN
Die Zukunft der Arbeit
16. Januar 2020
Globale Trends wie Robotik und künstliche Intelligenz werden die Art und Weise, wie wir arbeiten, auf den Kopf stellen. 18 Prozent der Arbeitsplätze in Deutschland könnten automatisiert werden. Aber nicht nur durch die Technik befindet sich die Belegschaft im Wandel: Der Wunsch nach flexiblen Arbeitszeiten, Teilzeit oder Selbstständigkeit nimmt bei den Arbeitnehmern zu. Seit 2016… Weiterlesen → NEWS | TRENDS 2020 | TRENDS WIRTSCHAFT | BUSINESS
New-Work-Konzepte für die Mitarbeiter der Zukunft
12. Januar 2020
Der Dienstwagen hat ausgedient: So werben Arbeitgeber um neue Mitarbeiter. Unternehmen locken neue Mitarbeiter mit Vergünstigungen und Annehmlichkeiten. Neueste digitale Technik, Gratisverpflegung und flexibles Arbeiten: In Zeiten des Fachkräftemangels zeigen sich Arbeitgeber großzügig, um neue Mitarbeiter zu gewinnen und an sich zu binden. Mehr als die Hälfte der Arbeitgeber (55 Prozent) lockt Mitarbeiter mit der… Weiterlesen Read the full article
B2B-Webshops nahtlos ans ERP-System anbinden
Neues Whitepaper von e.bootis zeigt, wie sich B2B-Webshops nahtlos ans ERP-System anbinden lassen
Der E-Commerce ist im B2B-Bereich nicht mehr wegzudenken, hat er doch gerade im letzten Jahr, durch den Corona-bedingten Digitalisierungsschub, enormen Aufschwung erfahren. So sehen sich viele Unternehmen dazu gezwungen, in den Auf- bzw. Ausbau ihres Online-Shops zu investieren. Doch die Anforderungen hierfür sind hoch, denn in die Kaufentscheidung von Unternehmen sind meist viele Instanzen involviert und die Entscheider im Einkauf setzen, nicht zuletzt auf Basis ihrer privaten Erfahrungen in B2C-Shops, intuitive Interfaces, eine große Produktauswahl mit Echtzeitinformationen, schnelle Check-Outs und Sendungstracking voraus. Um dem gerecht zu werden sowie gleichzeitig die unternehmensinterne Effizienz zu steigern, gilt es eine enge Verzahnung zwischen Shopsystem und eingesetzter ERP-Software sicherzustellen. Denn in der Folge lassen sich nicht nur Datenredundanzen vermeiden, sondern Echtzeitübertragungen der Bewegungsdaten sicherstellen. Interaktives Whitepaper ERP-Hersteller e.bootis greift Unternehmen bei diesem Prozess unter die Arme und bietet ein interaktives Whitepaper, das je nach Ausgangslage zeigt, welche Schritte zu durchlaufen sind. Dazu muss sich das Unternehmen zunächst die zu verfolgende Strategie sowie zu adressierende Zielgruppen bewusst machen, bevor der Startschuss für das Projekt Onlineshop fallen kann. Darüber hinaus sind die systemtechnischen Voraussetzungen zu prüfen, denn in Abhängigkeit davon, ob ein Unternehmen bereits über einen aktiven Onlineshop verfügt oder dieser erst zu erstellen ist, bedarf es einer unterschiedlichen Projektvorgehensweise. Zusätzlich kommt es darauf an, ob überhaupt ein ERP-System im Einsatz ist, das das geplante Vorhaben unter technologischen Gesichtspunkten unterstützt, oder die Einführung einer neuen Unternehmenssoftware vonnöten ist. e.bootis modelliert innerhalb des Whitepapers diese verschiedenen Cases und führt Unternehmen sukzessiv durch den Prozess. Dazu finden sich innerhalb des Whitepapers interaktive Schaltflächen, die Interessierte über verschiedene Fragen zur Beschaffenheit und dem Einsatz bestehender Systeme direkt zu den für sie relevanten Themenbereichen und Lösungsvorschlägen leiten. Je nach Beantwortung der Fragen stellt e.bootis schließlich einen passenden Lösungsvorschlag vor, darunter die Möglichkeiten, ein bestehendes ERP-System mit einem externen Shopsystem zu verbinden, ein neues ERP-System mit Schnittstelle zu einem bestehendem Shopsystem einzuführen oder auf ein neues ERP-System mit integriertem Shop zu setzen. Der Essener Softwarespezialist liefert mit e.bootis-ERPII Digital Commerce eine branchenunabhängige E-Commerce-Lösung, durch die der Webshop in Echtzeit mit dem e.bootis-ERPII System korrespondiert und sich an den dort vorgehaltenen Daten über Preise, Bestände und Versandinformationen bedient. Dabei lässt sich das Shopsystem dank OpenEngine-Technologie flexibel in bestehende IT-Strukturen einbinden oder alternativ als Stand-Alone betreiben. Weitere Informationen zu e.bootis-ERPII Digital Commerce finden sich unter: https://www.konstant.de/pressefach/e-bootis/digital-commerce/ Das B2B E-Commerce Whitepaper steht unter folgendem Link kostenfrei zum Download zur Verfügung. Sind Unternehmen letztlich zu dem Entschluss gekommen, eine neue ERP-Software einzuführen, ergibt sich wiederum eine Vielzahl zusätzlicher Herausforderungen. Um Fehlentscheidungen entgegenzuwirken, bietet e.bootis einen umfangreichen ERP-Auswahl-Ratgeber, der während des gesamten Auswahlprozesses Unterstützung leistet.
NEWS | PRODUKTMELDUNG
e.bootis ag reagiert mit neuem Shopsystem auf die Corona-Pandemie
10. März 2021
ERP-Hersteller e.bootis reagiert mit e.bootis-ERPII Digital Commerce, der neuen Version seiner branchenunabhängigen E-Commerce-Lösung, auf den steigenden Bedarf nach professionellen und schnell zu implementierenden Shopsystemen in der Corona-Pandemie. So hält die neue Version einen von Grund auf überarbeiteten Technologie-Stack und viele zusätzliche Features bereit. Mit e.bootis-ERPII Digital Commerce hat das Unternehmen das gesamte Objektmodell komplett neu entwickelt, sodass… Weiterlesen → NEWS | GESCHÄFTSPROZESSE | PRODUKTMELDUNG
e.bootis-ERPII OpenEngine bündelt alle im Unternehmen eingesetzten Systeme in einer zentralen Plattform
9. November 2020
e.bootis, deutscher ERP-Hersteller für mittelständische Unternehmen, rollt sein neues Release 4.3 für die e.bootis-ERPII-Produktfamilie aus. Damit gehen zahlreiche Funktionserweiterungen und -vertiefungen inklusive erweiterter Sicherheitsfeatures einher. Als individualisierbare Standardsoftware mit gezielt branchenspezifischen Konfigurationsmöglichkeiten fungiert e.bootis-ERPII als digitale Kommandozentrale für Unternehmen. Spezialisiert auf Großhandels-, Industrie- und Dienstleistungsunternehmen, unterstützt das hochflexible ERP-System Mittelständler bei der digitalen Transformation, der… Weiterlesen → NEWS | DIGITALISIERUNG | SERVICES | WHITEPAPER
Musterdatenkatalog schafft erstmals Übersicht über offene Daten in Deutschlands Kommunen
20. März 2021
In welchem Stadtteil leben die meisten Menschen? Ist gerade ein Parkplatz in der Innenstadt frei? Wo kann ich mein E-Bike aufladen? Antworten auf diese Fragen liefern offene Daten. Der Musterdatenkatalog schafft erstmals bundesweit einen Überblick über die offenen Daten, die Kommunen der Allgemeinheit zur Verfügung stellen. Die Bedeutung von Daten in Kommunen für die… Weiterlesen → NEWS | BUSINESS | DIGITALISIERUNG | FAVORITEN DER REDAKTION | GESCHÄFTSPROZESSE
Keine Kür – sondern Pflicht: Die Digitalisierung des Finanzwesens
18. März 2021
Die Auswirkungen von Corona verändern auch das Finanz- und Rechnungswesen in einer Art und Weise, die die Pandemie bei weitem überdauern wird. Dabei werden Unternehmen, die mit Innovationen reagieren und sich vom »Business-as-usual« entfernen, voraussichtlich erfolgreicher aus der Krise heraus gehen als Firmen, die einfach nur ihren Status quo erhalten. Innovation im Accounting ist… Weiterlesen → NEWS | DIGITALE TRANSFORMATION | TIPPS
Fünf Gründe warum ERP-Transformationen scheitern
28. Februar 2021
Die Modernisierung eines ERP-Systems oder die Einführung einer neuen ERP-Lösung sind keine einfachen Aufgaben. Viele ERP-Projekte bringen deshalb auch nicht den gewünschten Erfolg. Signavio, Anbieter von Business-Transformation-Lösungen, nennt fünf Gründe, die eine erfolgreiche ERP-Transformation verhindern. Viele Unternehmen stehen vor der Herausforderung, ihre ERP-Lösung zu modernisieren oder abzulösen. Handlungsbedarf besteht etwa, wenn die Software aktuelle… Weiterlesen → NEWS | IT-SECURITY | ONLINE-ARTIKEL
Schluss mit den Vorurteilen – Open Source ist sicher
9. Februar 2021
Open Source ist aus vielen Unternehmen nicht mehr wegzudenken, dennoch halten sich einige hartnäckige Vorurteile über die vermeintliche Unsicherheit quelloffener Lösungen. VNC, Entwickler von Open-Source-basierten Unternehmensanwendungen, räumt damit auf. Open Source ist eine Erfolgsgeschichte und kommt in unzähligen kleinen wie großen Unternehmen zum Einsatz. Selbst ein großer Softwarekonzern wie Microsoft, dessen ehemaliger Chef Steve… Weiterlesen → NEWS | BUSINESS | WHITEPAPER
Sieben ERP-Erfolgshebel für 2021
24. Januar 2021
Wie Mittelständler jetzt ihr ERP-System zukunftsfit machen. Kaum ein Unternehmen geht davon aus, nach der Pandemie dort anzuknüpfen, wo es im Frühjahr 2020 stand. Einer der Gründe: Im vergangenen Jahr hat sich die Digitalisierung deutlich beschleunigt. Höchste Zeit, auch das ERP-System auf die neue Normalität zu trimmen. Selbst die eingefleischtesten Traditionalisten kamen im Corona-Jahr… Weiterlesen → NEWS | FAVORITEN DER REDAKTION | IT-SECURITY
Cyberkriminelle greifen verstärkt die Open-Source-Lieferketten an
17. Januar 2021
Untersuchungen verzeichneten gerade in den letzten Monaten einen hohen Anstieg bei Supply-Chain-Angriffen auf Open-Source-Softwareprojekte. Einem Bericht zufolge wurden in der Zeit zwischen Juli 2019 und Mai 2020 insgesamt 929 Attacken verzeichnet. Im Vergleich dazu soll es in den vier Jahren zwischen Februar 2015 und Juni 2019 lediglich 216 solcher Angriffe gegeben haben. Dazu haben wir Tim Mackey,… Weiterlesen → NEWS | DIGITALISIERUNG | STRATEGIEN | TIPPS
Open Source: Digitalisierung braucht offene Standards
11. Januar 2021
Immer mehr Unternehmen setzen auf offene Standards und steigen in der Folge von proprietärer Software auf Open Source um. Experten erklären, warum das der richtige Weg ist. Standards ermöglichen Interoperabilität und vereinfachen damit den IT-Alltag. Viele sind aber mehr oder weniger proprietär und werden von einzelnen Organisationen oder Herstellern kontrolliert, die die Nutzung beliebig einschränken… Weiterlesen → NEWS | BUSINESS | KOMMENTAR
Keine Wahl ist auch keine Lösung
28. Dezember 2020
Software as a Service (SaaS) ist eine feine Sache. Für viele Anwender genau das Richtige. Aber für alle? Ganz sicher nicht! Immer mehr Software-Anbieter tun jedoch so, als wäre SaaS die alleinseligmachende Darreichungsform und lassen den Anwendern keine Wahl mehr: entweder SaaS oder gar nichts. Jüngstes Beispiel ist Atlassian. Der Anbieter von Lösungen für Software-Entwickler… Weiterlesen → NEWS | DIGITALISIERUNG | KOMMUNIKATION | STRATEGIEN | AUSGABE 11-12-2020
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