Finally my power meter from Stryd has arrived. Now I’m able to monitor my training through power measurement, which has long been established in cycling. The trend towards intensity control in ambitious endurance sports has already been eliminated in recent years from the heart rate control by means of heart rate zones, derived from the maximum heart rate or the heart rate reserve (maximum heart rate - resting heart rate), as these are unfortunately influenced by many factors, e.g. fatigue level/ regeneration status, emotional state, stress, ingestion of meals and caffeinated drinks, etc. and may vary greatly.
For example, if your heart rate is higher than normal during a workout, you may be slowing down and running the risk of missing the targeted muscular stimulus. What is rather incidental for amateur runners, with running motives away from a performance claim or a specific objective such as weight reduction, is highly undesirable in competitive sports due to the need for maximum exercise time efficiency.
Through spiroergometric diagnostics, the intensity control of heart rate zones has gradually changed to speed zones. These are derived from the course of oxygen uptake and carbon dioxide release under load, as well as the maximum oxygen uptake. According to the current state of research, these stress parameters are not subject to as many disturbances as the heart rate and give the athletes a higher degree of certainty to reach the targeted goals in training and competition. The most common unit in practice is the pace in minutes / kilometers (min./km). On flat tracks that works very well in my experience. However, if the running tracks are in predominantly hilly terrain, controlled running to pace is almost impossible or requires a high level of experience. If this is missing, only the view of the heart rate remains. Very unsatisfactory!
The power in watts, resulting from the quotient of work by time or the product of mass x acceleration x speed, is independent of the heart rate. The power zones in watts only have to be matched with the results of my treadmill ergometer geometry.
Whether the whole thing in the practical application also works as reliable as I wish, I will report here in the blog. Now, first of all, I have to collect and analyze experiences in the form of data and to determine the right conclusions for my training and the value or reliability of the device for my own.
The first test was today in nice weather on a flat track around the Decksteiner Weier, from the German Sport University Cologne to the “Geißbockheim”, training center of the 1.FC Cologne and back.
Endlich ist mein Powermeter von Stryd angekommen. Nun kann ich mein Training durch die Messung der erbrachten Leistung steuern, was sich insbesondere im Radsport schon längst etabliert hat. Der Trend zur Intensitätssteuerung im ambitionierten Ausdauersport ging in den letzten Jahren ohnehin schon von der Herzfrequenzsteuerung mittels Herzfrequenzzonen, abgeleitet von der maximalen Herzfrequenz oder der Herzfrequenzreserve (maximale Herzfrequenz - Ruheherzfrequenz) weg, da diese leider durch viele Einflussfaktoren, z.B. den Belastungs-/Regenerationsstatus, den emotionalen Zustand, Stress, die Einnahme von Mahlzeiten und koffeinhaltigen Getränken, etc. starken Schwankungen unterliegen kann. Ist die Herzfrequenz während eines Training beispielsweise höher als gewöhnlich, reduziert man ggf. die Geschwindigkeit und läuft Gefahr, den anvisierten muskulären Reiz zu verfehlen. Was für Hobbyläufer, mit Laufmotiven abseits eines Leistungsanspruches oder einer konkreten Zielsetzung wie Gewichtsreduktion eher nebensächlich ist, ist im Leistungssport aufgrund des Bedarfes an maximaler Trainingszeiteffizienz, hochgradig unerwünscht.
Durch spiroergometrische Diagnostiken hat sich nach und nach die Intensitätssteuerung von Herzfrequenzzonen zu Geschwindigkeitszonen gewandelt. Abgeleitet werden diese aus dem Verlauf der Sauerstoffaufnahme und Kohlendioxidabgabe unter Belastung, sowie der maximalen Sauerstoffaufnahme. Nach heutigem Stand der Forschung unterliegen diese Belastungsparameter nicht so vielen Störeinflüssen wie die Herzfrequenz, was den Athleten/innen eine höhere Sicherheit gibt, die angepeilten Ziele in Training und Wettkampf zu erreichen Die gängigste Einheit in der praktischen Anwendung der Geschwindigkeitszonen bildet das Lauftempo (Pace) in Minuten/Kilometer (min./km).
Auf flachen Strecken funktioniert das meiner Erfahrung nach auch sehr gut. Befinden sich die Laufstrecken jedoch in überwiegend hügeligem Terrain, ist ein gesteuertes Laufen nach Pace sehr schwierig und erfordert sehr, sehr viel Erfahrung. Fehlt diese, bleibt doch wieder nur der Blick auf die Herzfrequenz. Sehr unbefriedigend!
Die Leistung (Power) in Watt, resultierend aus dem Quotienten Arbeit durch Zeit bzw. dem Produkt aus Masse x Beschleunigung x Geschwindigkeit, ist von der Herzfrequenz unabhängig. Die Powerzonen in Watt müssen lediglich mit den Ergebnissen meiner Laufbandspiroergometrie übereingebracht werden. Ob das alles in der praktischen Anwendung auch so zuverlässig funktioniert, wie ich es mir erhoffe, werde ich hier im Blog berichten.
Jetzt gilt es zunächst, Erfahrungen in Form von Daten zu sammeln, diese zu analysieren und die richtigen Schlüsse für mein Training und den Wert bzw. die Zuverlässigkeit des Gerätes für mich zu bestimmen.
Den ersten Test gab es heute bei herrlichem Wetter auf flacher Strecke rund um den Decksteiner Weiher, von der Deutschen Sporthochschule Köln bis zum Geißbockheim, Trainingszentrum des 1.FC Köln und zurück.