Was mir meine Sucht erzählt
„Ich bin so reich. Ich habe soviel. Vor mir stehen fünf Gramm Cannabis aus der Apotheke. Reines, nicht gestecktes, wertvolles Cannabis.
Meine kleine Dose ist auch noch gefüllt mit Beruhigungsmitteln. Geil. Ich rauche einen Joint, trinke Tee mit Honig, esse dunkle Schokolade und möchte gar nicht mehr aufhören damit. Mein Kopf ist völlig angenehm, dumm vernebelt. Wie schön das ist. Wie wunderbar. Ich sitze alleine in meinem Zimmer und mehr brauche ich nicht. Alles ist gut. So könnte es doch eigentlich für immer weiterlaufen. Wieso denn eigentlich nicht? Wieso nicht für immer drauf sein?“









