Ich habe wieder angefangen 13 Reasons Why zu schauen. Genau wie beim ersten Mal als ich es gesehen habe, finde ich immer noch das was Hannah gemacht hat richtig war.
Von außen sieht immer alles toll und schön aus. Hinter der Fassade wird der Abgrund erst richtig deutlich. Offiziell habe ich ja so viele Hilfen, inoffiziell ist aber keiner da wenn man jemanden wirklich braucht.
Dann gibt es solche Menschen wie die Bekannte aus Berlin deren einzige Fähigkeit zu sein scheint nur zu jammern. Verdient nicht schlecht, hat eine günstige Wohnung, kommt aber nicht mit dem Geld aus. Wenn sie Probleme hat müssen andere Leute dafür verantwortlich sein und ihre Probleme lösen. Wie sollte es dann auch anders sein sind immer andere Leute schuld das sie die Probleme hat. Nutzt Menschen aus und regt sich auf wenn man das auch mit ihr macht.
Ich habe eigentlich gedacht wenn man älter wird, wird es einfacher - Pustekuchen, leider nicht. Man schaut nur noch das man irgendwie die Rechnungen bezahlt bekommt. Es ist kein Leben mehr sondern nur noch ein Überleben. Spaß am Leben und es mal genießen geht nicht mehr. Es wird geschaut jeden Pfennig beisammen zu halten weil man nicht weiß ob nicht doch noch irgendwelche Kosten kommen. Seit über zwei Jahren will ich mir ein Tattoo stechen lassen was mir sehr wichtig ist. Bis heute hat es nicht geklappt weil es einfach nicht drin saß. Dieses Jahr wird es auch wahrscheinlich nichts. TÜV vom Auto ist bald wieder fällig. Dafür muß ich erstmal zusehen das Ich die Gebühren für den TÜV zusammen kratze. Die letzten Male waren auch teure Reparaturen fällig. Glaube nicht das ich dieses Jahr Glück habe das alles gut geht. Also heißt es wie immer auf Sparflamme leben und schauen den Monat irgendwie zu schaffen.
Hab aber eine ganz liebe Person die mir ab und zu mal Essen von der Schule vorbei bringt was dort übrig geblieben ist und sonst im Müll landet. Da bin ich echt dankbar für.
Wie Zate im Song "Spieluhr" schon sagte: Und wie tief muß ich schneiden für den Frieden ?













