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Shibuya Police!
Sonntags in Shibuya... 🙄😊
Buntes Sticker Allerlei.
And this is why gut feelings are grade a bullshit. However it would be cool if it actually happened. Doubtful. But it would be cool. 🌗
Tag 55: Begierde
(25. März)
Thema: Begierde Serie: Naruto Charaktere: Naruto, Sasuke Wörter: 651 Anmerkungen: Sukkubus AU, Andeutungen/spielt mit leichtem Naruto/Sasuke
Da war eindeutig jemand sehr sadistisch drauf gewesen heute, dachte sich Naruto, als er von dem Dach des gegenüber liegenden Gebäudes zusah, wie seine Zielperson für heute Nacht die Haustür aufschloss und in dem unscheinbaren Wohnhaus verschwand. Narutos Blick wanderte automatisch zum Fenster des Schlafzimmers im dritten Stock, in dem der Mann jeden Moment auftauchen sollte. Heute morgen, als er wie üblich zur Beobachtung angesetzt hatte, um mögliche Begierden und Lüste seines Ziels in Erfahrung zu bringen, war Naruto positiv überrascht gewesen und hatte sich gefragt, ob seine Chefin einen guten Tag hatte. Seine Beute heute war scharf, besser als das Mädel gestern. Das Problem? Der Typ schien die Selbstkontrolle schlechthin und das schlimmste daran, er spielte es nicht mal oder maßregelte sich. Naruto hatte nichts, aber auch absolut gar nichts entdeckt, was auf Versuchungen schließen ließ. Er hatte Eiscreme und das leckerste Essen ebenso ignoriert, wie heiße Flirtversuche beider Geschlechter. Nicht mal Glücksspiele oder Wetten hatten ihn gelockt, das würde ein harter Brocken werden ... Nun, es half nicht hier herumzusitzen und zu warten, also sprang Naruto ab, landete sanft in seinem Schlafzimmer und wartete, bis Sasuke - so hieß besagte Beute - nur mit einer Boxershorts bekleidet aus dem Bad kam, die Haare noch feucht von der Dusche. Naruto leckte sich über die Lippen, mmh, lecker. Er machte ihn hungrig ... Natürlich beachtete ihn Sasuke nicht - wie auch, er konnte ihn nicht wahrnehmen, noch nicht - und legte sich ins Bett, griff sich ein Buch. Naruto beugte sich vor, um den Titel zu lesen. Bah, das war irgendein Buch über Wirtschaftstheorie aus dem neunzehnten Jahrhundert, wer las sowas bitte freiwillig? Er schüttelte den Kopf. Er würde sie schon rauskitzeln aus ihm, die anderen Gelüste. Seine Nahrung und seine Aufgabe als Sukkubus. Naruto war alt, viel älter, als er aussah und er konnte sich damit rühmen bisher jeden herumbekommen zu haben. Lust und Verlangen waren seine liebste und einzige Nahrung, aber er konnte nicht behaupten, dass er keinen Spaß daran hatte. „Hey, Süßer“, schnurrte er und erschien, nackt natürlich, auf dem Bauch liegend neben Sasuke auf dem für eine einzelne Person erstaunlich großen Bett. Naruto hatte gelernt, dass direktes Auftreten und Überfordern bei den meisten Menschen Wunder wirkte und Lust weckte, wenn er ihnen keine Zeit zum Nachdenken gab. Er machte sich nicht die Mühe zu kaschieren, was er war, sein langer, dünner Schwanz war ebenso sichtbar, wie die Hörner auf seiner Stirn und die spitzen Zähne. „Wie wäre es mit etwas spannenderem als dieser trockenen Lektüre?“ Sasuke sah zu ihm und so minimal seine Mimik war, so überraschend aussagekräftig. Kurzer Schrecken gefolgt von Verwunderung, gefolgt von Verwirrung gefolgt von ... einem Stirnrunzeln? „Wie bist du hier herein gekommen? Das ist Hausfriedensbruch, verschwinde auf der Stelle oder ich rufe die Polizei.“ Naruto blinzelte. Was zum ...? Sein Ernst? Er setzte sich auf, zeigte seinen gut geformten Körper. „Aber, aber ... warum so hastig, lass uns doch ein wenig reden ...“, summte er, doch Sasuke schnaubte nur und ... knallte ihm die Hand ins Gesicht. „Ehe du es versuchst, ich glaube nicht an Übernatürliches, also erzähl mir nicht, du wärst hier aufgetaucht. Wahrscheinlich warst du nur in meinem Schrank. Hau ab“, knurrte er, „Oder ich sorg dafür, dass du es tust.“ Holla, Hut ab, dafür, dass er ihn für einen Einbrecher hielt, blieb er ganz schön ruhig. Naruto runzelte die Stirn. „Geil, du stehst doch nur auf Titten, was?“, grummelte er, nachdem er ihn schmachtend ansah und absolut gar keine Reaktion erhielt. Er schmollte ein wenig. „Ich hätte mir gleich denken können, dass das nichts wird ... hast du keine Angst?“ Sasuke schnaubte nochmal. „Du ziehst unlogische Schlüsse und jetzt hau ab.“ Er trat nach ihm und sah ihn sehr sauer an. Naruto war zu verdutzt um zu reagieren und fiel rücklings aus dem Bett. „Alter, wie kann man so gar keine fleischliche Begierde haben, was ist kaputt mit dir??“
✰ source ✰
ichimatsu “unburnable trash” matsuno
Tag 55
Es hat sich in meinen Augen wieder soviel geändert. Die einfache Tatsache, das ich nicht wirklich weiß was ich jetzt machen soll, soll ich sie anschreiben wenn was ist ? Soll ich überhaupt mit ihr schreiben oder soll ich normal schreiben, was ist normal ?
Ja, es sind Klingen, 2, es sind Nadeln, 2 und ja es gibt eine Spritze- die Tabletten, die existieren nicht mehr. Gestern in die Kanalisation geschickt. Griffbereit, hmm… in einem kleinen Döschen, hinter meiner Skillbox, umwickelt mit einem Papier auf den Erinnerungen stehen, das alles in einem Schrank in der Ecke des Raumes… Mich selber besser versorgen, hmm… meine Mam ist Krankenschwester und wir haben allerhand Verbandszeug und co. Ich versorge die Schnitte, bei meinem letzten Durchsuchung von dem Vorrat habe ich Steristrips gefunden, damit es nicht immer wieder aufklafft. Zum Arzt bringen lassen, von meiner Mam- hmm… sie würde es selber machen wollen, würde mir Vorwürfe machen, warum und wieso und sie würde doch alles für mich tun…
Ich vertraue ihr, mehr als jedem anderen Menschen auf der Welt.
Hier drunter füge ich einen Text ein, der weder bearbeitet noch verharmlost noch sonst irgendwas ist.
Immer Grenzgänger gewesen, immer Grenzgänger bleiben ? Grenze zu den Drogen, Grenzen zum Alkohol, Grenze zum Aufgeben. Über Grenzen hinaus geblickt. Fehler gemacht. Hilfe gegeben. Ängste entwickelt. Schwächen erkannt. Zuviel gedacht. Früher, da wollen sie einem noch zeigen wo die Grenzen sind, später wollten sie sich Respekt verschaffen. Während dem ganzen Vertrauen verloren. Hass entwickelt. Hass abgebaut. sich minderwertig fühlen. Wie kann ich das ändern ? Sätze die immer wieder hallen. “Weiß du was du bist ? – ein nichts” aus dem Mund der eigenen Mutter. Ernst gemeint und voller Wut. “Ich hasse dich” “Schlampe” “elendige beast” “Arschloch” ich weiß nicht was ich noch alles hören musste.. ich bin minderwertig. Ich muss minderwertig sein. Sonst wäre es nicht so wie es ist. Jedes mal zerbrechen. Wenn das liebe ist… niemals lieben wollen, niemals geliebt werden. Unabhängig sein, von allem und jedem. Allein sein. Sich in der Musik verlieren, alleine in der eigenen Welt. Anfangen sich zu hassen, anfangen die Welt zu hassen. Akzeptieren, alles akzeptieren, irgendwann hört das auf. Irgendwann ist es vorbei. Irgendwann sind die Beschimpfungen vergessen, die Erfahrungen vergessen irgendwann… anfangen sich zu verletzen, aus Hass sich selbst gegenüber. Aufhören zu essen, als schritt Richtung ende.. im Alkohol verlieren, merken das es nicht lange hilft. Aufhören. Drogen angeboten bekommen, doch die angst ist zu groß, die angst vor dem Kontrollverlust.
Ein uralter Text, 1/2 Jahre alt… ich führe ihn weiter : Mit Karate anfangen, sie fangen an zu zögern, wissen nicht ob ich mich wehre. Wörter werden weiterhin um sich geworfen, weniger aber immer noch, nicht immer, aber zu oft. Sie kennen gelernt, durch Karate. Anfangen zu schreiben. Anfangen über Probleme zuschreiben. Dinge gesagt bekommen, positive, die man noch nie gehört hatte, nicht einmal von seinen Eltern. Mit der Nähe erst nicht klarkommen, versuchen zu vertrauen und zu erkennen das sie nichts böses will. Das sie mir helfen will. Als kleine Schwester bezeichnet werden und dabei zusammenbrechen. Das Herz aus Stein und die schale bricht. die große Schwester, die man leiblich hat aber nie das war, was sie sein sollte, nie das Verhältnis gehabt. Dann ist da eine Person, eine Person die das ist was man nie hatte, das ist, was einem immer gefehlt hat und das sagt, was man nie zuhören bekommen hat. Nicht so. Zweifel kommen auf und die mauern aus scheiße fangen an zu bröckeln. Versuchen zu vertrauen, 100%, doch dieser ein Zweifel bleibt. Wird immer bleiben. Aber er wird eingeschränkt, mit jedem Wort das ich schreibe. Einen Brief bekommen, an dem man vollkommen auseinander fällt, im positiven, plötzlich eine Person sein, mit rechten und Gefühlen, mit Verantwortung sich selber gegenüber und plötzlich zum Kämpfen animiert. Doch dann kommen die zweifel dazwischen, die angst vor der Reaktion, die angst vor den Folgen. Fehler. Der Gedanke alles falsch gemacht zuhaben, die Chance verspielt zu haben und dann ist nichts mehr wie es war. alles verspielt ? Alles verdorben ? Chance vergeben ? Die letzten Weisheiten mit aus den Weg genommen, die letzten Sätze und die briefe s Erinnerungen an die zeit die wie ein Traum erschien. Auf dem weg stehen, zurückblicken, akzeptieren.
Ich habe den kompletten Chat noch einmal gelesen, von ihr und mir, habe gesehen wie ich mich verändert habe und was sich an dem Verhältnis geändert hat. Es wird nie mehr so sein wie am Anfang, weil ich mich verändert habe und weil ich Fehler gemacht habe, Fehler die das jetzt beeinflussen. Weiter laufen, immer weiter, sich an der Therapie festklammern, an allem was in der Nähe ist und letztendlich doch fallen, aber egal, immer weiter, immer weiter und weiter laufen, der Traum darf nicht umsonst gewesen sein…
Ich denke das der Text vielleicht erklärt warum ich nicht offen mit meiner Mam rede.
Ich bin mündlich nicht gesprächig, ich weiß… ich kann nicht nicht ausdrücken, nicht das was ich sagen will. Schriftlich ist das anders, ich tippe und sehe was ich schreibe, ich kann es löschen wenn ich mich vertippt habe und ich brauche keine Stimme. Keine Stimme die immer dann den Geist aufgibt wenn es zu schweren Themen kommt. Beim reden sieht man sich, man sieht sich in die Augen. Man sieht ob der andere weint oder nicht. Beim schreiben nicht. Hier brauche ich das alles nicht zurückhalten, ich kann jämmerlich vor mir rum heulen, aber es sieht keiner. Was gesagt wurde verblasst irgendwann in der Erinnerung, was geschrieben wurde kann immer wieder nach gelesen werden, immer wieder, bis es akzeptiert oder verstanden ist.
Ich weiß nicht wie ich das gerade beschreiben soll, doch ich vertraue Marie, deswegen schicke ich füge ich den Text ein. Überwindung pur, angst vor den Folgen.
Angst
Marie, jetzt weist du 100% alles…