Neue Lieblinbssache: Echte Drei ??? Autoren, die Peter in Orginalskripten sterben lassen
André Marx - Nacht in Angst
“Ich sage Ihnen bereits die Wahrheit!”, rief Peter nervös.
“Zwei!” Er zog den Sicherungshebel klickend herunter.
“Sie können ihm glauben, Alpha!”, versuchte Bob ihn aufzuhalten. “Peter ist nicht der Typ, der Sie anlügen würde!”
“Wirklich, Mr … Mr … Alpha! Ich weiß nicht, wo der Diamant ist!”, flehte der Zweite Detektiv.
“Drei!” Der Finger zog langsam am Abzug. “Du hattest deine Chance!”
“Nein!”, schrie Peter und machte die Augen zu. “Ich… ” Doch weiter kam er nicht. Er hörte noch den Schuss, doch von seiner durch den Raum spritzenden Gehirnmasse sah er nichts mehr. Er hatte die Augen ja geschlossen.
“Was sollte das denn?”, fragte Bob und wischte sich das Blut aus dem Gesicht.
“Sorry. Es überkam mich gerade so.”
“Ich wollte mal wissen, was passiert.”
“Was sollte schon passieren? Tot ist er, das ist passiert. Also echt.”
“Keine Panik. Es gibt nichts, was ein Autor nicht wieder geradebiegen könnte.”
“Ich drehe die Zeit zurück. Du wirst dich an nichts erinnern können, Bob.”
“Ich hasse es, wenn du so etwas tust.”
Ich drehte die Zeit zurück.
“Nein!”, schrie Peter und machte die Augen zu. “Ich -” Es klickte. Peter öffnete die Augen.
“Du sagst also doch die Wahrheit.” Alpha lächelte und senkte die Waffe. “Speziell für diese Fälle entferne ich immer eine Kugel aus dem Magazin. Aber ich warne dich: Der nächste Schuss ist scharf!”
Kari Erlhoff - Meister des Todes
„Im Exposee sollte Peter eigentlich nichts zustoßen und es war geplant, Bobs Ex Elisabeth (ursprünglich auch Teil der Film-Crew) durch einen Unfall sterben zu lassen. Sie passte dann aber nicht in die Geschichte und ich habe sie relativ schnell rausgeworfen. So kam Latona, die in der Ursprungsversion im Pool stirbt. Das war dem Lektorat dann doch zu düster. Daraufhin habe ich die Oma an einem Herzanfall sterben lassen (auch zu düster) und dann habe ich lange überlegt, wie ich das Ende so schreibe, dass es noch für ein drei ???-Buch vertretbar war. Zunächst klappte es nicht und ich schrieb eine Szene, in der Peter wirklich starb. (…) Die habe ich dann nachträglich entschärft.“
Es ist ja gut ausgegangen.“, sagte Justus. Dann sah er sich in der Runde um. „Wo ist Peter?“ „War er nicht bei euch draußen.“
Schon war Justus aus der Tür. „Peter?“
Neben dem Gartentisch wurde er fündig. Der Zweite Detektiv lag reglos auf dem Rücken.
„Alles klar?“ Latona und Bob kamen mit einer Taschenlampe hinterher.
„Ich weiß nicht!“ Justus nahm ihnen die Lampe ab. Das Erste, was er sah war der große dunkle Fleck, der sich auf Peters nassem T-Shirt ausgebreitet hatte.
„Das ist nur ein Scherz!“, sagte Bob überzeugt. „Das ist Filmblut. Er macht nur einen Scherz. Sag was, Just!“
„Das ist kein Scherz! Federicos Schuss hat ihn getroffen.“
„Das kann nicht sein!“ Bob schüttelte wehement den Kopf. „So etwas passiert nicht!“
Frank trat zu ihnen. „Lebt er noch?“
„Ja.“, sagte Justus leise. Dann fügte er hinzu: „Aber er verblutet, wenn wir nichts tun.“ Er zog sein T-Shirt aus und drückte es fest auf die Wunde. „Ruft einen Notarzt. Schnell.“
„Justus?“ Peter schlug die Augen auf.
„Alles ist gut!“, sagte der Erste Detektiv.
Peter schüttelte langsam den Kopf. „Mir ist kalt!“
„Das ist nur, weil du nasse Sachen an hast!“, versuchte Justus seinen Freund zu beruhigen. Aber er wusste, dass es nicht daran lag. Ihm selbst war warm.
„Der Arzt wird sich darum kümmern.“
„Das brauchst du nicht. Alles wird gut.“ Justus drückte das T-Shirt noch fester auf die Stelle, wo die Kugel Peters Oberkörper durchschlagen hatte. Der Stoff war bereits rot gefärbt.
„Heute bist du kein überzeugender Schauspieler!“ Peter schloss die Augen.
„Du stirbst nicht! Ich verbiete es dir, als dein Chef!“
Peter antwortete nicht mehr.