@skyetenshi hat mich vor Ewigkeiten geadded aber ich bin zu schlecht darin challenges regelmäßig zu bearbeiten. Dafür habe ich einfach gleich zwei Zitate benutzt. Danke für das Kompliment übrigens, ich sollte mal wieder ein neues Video angehen... <3
Last draft challenge
rules: In a new post, show the last three lines you wrote or last thing you drew, and tag as many people as you feel like
DER SCHUSS (DDF WIP)
Bobs leere Hand krampfte. Er wünschte, er hielt eine Spritze darin. Er wünschte, es würde aufhören. Er wünschte, er könnte zurück.
VERBRECHER AU (DDF WIP)
“Das will ich auch gar nicht”, meinte Justus. “Freunde, ich verspreche euch: In einem Monat werden wir das Steadman Museum mit leeren Händen betreten und es mit dem Feuer des Mondes verlassen.”
Ich tagge @daughterofhecata @michameinmicha @anallemeinegringos
Runde 2: Welches dieser Out-of-Context-Zitate aus den Hörspielen stammt nicht wirklich von einem der drei Detektive?
"Peter, mein Junge, ich mache einen Star aus dir." Justus
"Du kannst wirklich so schön vorlesen, Bob." Peter
"Keine Sorge, wir haben das Rauchen schon vor vielen Jahren aufgegeben." Bob
"Fürs Archiv: dieses Mal ist bitte von den vier Fragezeichen die Rede." Justus
"Was Justus damit meint, ist: wir werden uns angemessen aufdrängen." Peter
"Peter musste das sein? Doch nicht sone Pferdegeschichte." Bob
"Verdammt, der Bursche vom Wachdienst kann zählen." Justus
"Wo hast du das denn gelesen? Auf du-glaubst-auch-jeden-Mist.com?" Peter
"Wenn die sich nicht meldet, braucht ihr ab Dienstag ne neue Visitenkarte." Bob
"Also wirklich, Kollege. Wenn Peter sowas sagt, aber du?" Justus
"Ein Kompliment von Justus Jonas. Und ich hab keine Zeugen." Peter
"Ich hab in der ersten Klasse lesen gelernt." Bob
Voting ended onMar 27
Ihr wart sehr gut bei der ersten Runde, deshalb versprech ich, das dieses Mal tatsächlich ein falsches dabei ist ;D (ein oder zwei Zitate sind wegen der Zeichenbeschränkung bei Polls marginal eingekürzt, falls ihr einen leicht veränderten Wortlaut im Ohr haben solltet)
Auflösung:
#1: Justus in Gefahr im Verzug, der Peters Tanzkarriere beim Musical unterstützen und/oder seinen besten Freund etwas aus seiner Comfortzone bringen will, das bleibt eurer Interpretation überlassen.
#2: Spoiler für Die Salztote I guess, the Shandrews gift that keeps on giving.
#3: Lakonischer Bob in Geisterbucht. Besser so, soll äußert schlecht für die Gesundheit sein und ihr müsst noch 20 Jahre lang Hörspiele aufnehmen.
#4: "Bob, fürs Archiv: dieses Mal ist bitte von den vier Fragezeichen die Rede." Justus in Geheimnisvolle Botschaften, um Barbaras Einsatz bei den Ermittlungen zu würdigen.
#5: War das deine Wahl, dann liegst du richtig, denn das stammt tatsächlich aus keiner der Folgen.
#6: Bob in Schlucht der Dämonen, als in ihm die Panik hochkriecht, vielleicht doch in einer Crossoverfolge mit Bibi und Tina auf Amadeus und Sabrina gelandet zu sein.
#7: Justus in der Neuauflage von Die singende Schlange, als der Wachmann bemerkt, dass sich außer den im Raum Anwesenden noch weitere Personen auf dem Grundstück aufhalten müssen.
#8: Ein unwirscher Peter am Anfang von Feuriges Auge. Minen sind nicht sein favoured terrain, das ist der Strand.
#9: Bob, der sich in Geisterbucht mit seinem möglicherweise baldigem Ableben konfrontiert sieht (und ja glücklicherweise wie seine Kollegen selten zu dramatischen Äußerungen neigt).
#10: Justus in Die brennende Stadt, als Bob in bester Dante-Manier zu bedenken gibt, dass die brennenden Minen unter der Stadt ihn an den Eingang zu Hölle erinnern (WAS NIEMANDEN DAVON ABHÄLT SICH ANSCHLIEßEND DORT HINUNTER ZU BEGEBEN I SWEAR WENN SIE EINE TOD-DURCH-DUMMHEIT-FOLGE HABEN DANN DIESE).
#11: Peter in Der Giftige Gockel, nachdem Justus ihn dafür lobt, das Auto trotz vollständig versagender Bremsen zum Stehen gebracht zu haben. Woraufhin Justus darauf hinweist, dass sie beim Tod eines Fragezeichens neue Visitenkarten brauchen und der Druck teuer ist (kein Wunder, dass Bob das in Geisterbucht noch beschäftigt).
#12: Und wie sehr du davon profitiert hast, Bob (High Strung, auch anders wild).
Gestern Nacht zum Einschlafen mal wieder "Stimmen aus dem Nichts" gehört. Und mal von allen Inhalten abgesehen, das würde im Jahr 2026 so nie funktionieren. What do you mean, Bob kriegt innerhalb von Tagen einen Termin bei einer Psychaterin? 💀
Schalavsky würde nicht von sich behaupten, dass er ein feines Gespür für Stimmungen hatte. Er hatte auch nicht das Gefühl, gut darin zu sein, sich in andere Menschen hineinzuversetzen. Aber auch so begriff er, dass TKKG verstimmt waren. Oder salopp ausgedrückt, dass die vier sich verarscht fühlten.
Dafür hatte er jedoch kein Verständis: Schliesslich war der Abstecher von Kommissar Glockner nach Amerika als Dienstreise gedacht gewesen. Dass Hermann Sauerlich vier Tickets für die Jugendlichen hatte springen lassen, war zwar grosszügig, aber eigentlich hätte Kommissar Glockner sowieso keine Zeit für die vier gehabt. Der Fakt, dass die Beute des Kunstraubs aus der Millionenstadt in dem Küstenörtchen Rocky Beach wieder aufgetaucht war, musste die einzige Priorität der Reise sein.
Jetzt war Glockner jedoch in der Millionenstadt unabkömmlich und hatte stattdessen Schalavsky als seinen Stellvertreter nach Amerika geschickt. Dass dieser sich in dem Fall genauso gut auskannte wie Glockner war für TKKG natürlich kein Trost, die tausendmal lieber Gabys Vater auf diesem Trip dabei gehabt hätten. Aber da Schalavsky der einzige mit Führerschein war, fuhren die vier also notgedrungen mit ihm in einem Mietwagen Richtung Rocky Beach. Seit der Abfahrt herrschte Stille, was bei den vier sonst so mitteilsamen Jugendlichen einem wahren Wunder gleichkam.
Hatte Schalavsky die Ruhe anfangs noch genossen, wurde ihm das trotzige Schweigen langsam unangenehm.
Er räusperte sich. “Schönes Wetter, oder?”
Niemand reagierte. Gaby, die neben ihm sass, nahm den Blick nicht einmal von der Fensterscheibe, aus der sie seit der Abfahrt unentwegt geschaut hatte.
Ich habs versucht, dachte Schalavsky resigniert.
Schalavsky machte sich nichts vor: TKKG hatten natürlich die Hoffnung gehabt, mit Glockner als Verbindungsmann etwas in dem Kunstraub herumschnüffeln zu können. Der hätte die vier vielleicht sogar auf das Polizeipräsidium mitgenommen, aber Schalavsky dachte nicht einmal im Traum daran, dort mit vier Jugendlichen aufzukreuzen. Wie würde das bloss aussehen?
Er wurde zu dem Büro eines Inspector Cottas verwiesen, wo Schalavsky zum ersten Mal dem Inspector gegenüberstand.
Cotta war etwa in seinem Alter, recht gross, grösser noch als Schalavsky, sportlich und mit dunklen, schon etwas an der Schläfe ergrauenden Haaren. Er hatte einen dunklen Dreitagebart und lächelte Schalavsky etwas müde an. Jedoch war er die erste Person auf diesem Trip, die nicht offensichtlich enttäuscht war, dass Schalavsky an Stelle Glockners vor ihm stand. Stattdessen nickte der Inspector, gab dem Kommissar die Hand und wirkte nicht so, als ob Zeit mit ihm zu verbringen eine Tortur wäre.
“Ah, der Kollege aus Deutschland. Willkommen in Rocky Beach.”
“Inspector Cotta nehme ich an?”
Schalavsky sprach den Namen des Inspectors so aus, wie er Cotta in Panna Cotta aussprechen würde. Ganz so falsch schien das jedenfalls nicht zu sein, denn der Inspector korrigierte ihn jedenfalls nicht.
Cotta hatte hingegen mit Schalavskys Namen erhebliche Mühe und nach dem vierten, vergeblichen Versuch Schalavsky richtig auszusprechen, offerierte der Kommissar ihm Klaus, was die Situation jedoch nicht besser machte. So bot Schalavsky ihm schliesslich ‚Nick‘ an, einen Spitznamen, den er seit fast zwanzig Jahren nicht mehr verwendet hatte.
„Nick“, wiederholte Cotta, als müsse er den Namen erst mal austesten. Offensichtlich befand er ihn für gut. „Woher kommt das?“
„Nikolaij“, antwortete Schalavsky. „Russisch. Meine Eltern haben ihn eingedeutscht, als sie nach Deutschland gekommen sind.“
„Ah“, machte Cotta und etwas in seinem Gesicht verfinsterte sich. Vielleicht fand er es ja nicht gut, dass erwartet wurde, dass man Teile seiner Identität ablegte, um sich anzupassen.
Schalavsky hatte jedoch in seinem Leben viele Namen gehabt. Zuhause war er Kolja gewesen, denn obschon seine Eltern den Namen eingedeutscht hatten (damit Klaus es hoffentlich etwas leichter hatte als sie) hatten sie diesen Namen beinahe nie gebraucht. Für die Lehrer war Schalavsky natürlich trotzdem Klaus gewesen, obwohl dieser Name viel zu alt gewirkt hatte. Deshalb war er für seine Freunde zuerst Nicki, dann später Nick gewesen. Erst im Jungendalter hatte er Klaus wieder verwendet, eine Trotzaktion gegen den Vater, der den Namen des Sohnes nicht mochte, denn das war für ihn immer ein Zeichen gewesen, dass ihresgleichen in Deutschland halt nicht geduldet wurden. Und auf der Polizeischule hatte der Name schliesslich wieder gepasst, als seine ernsten, kantigen Gesichtszüge ihn jenseits seiner Jahre alterten. Und spätestens seit die Haare grauten, war es sowieso an der Zeit gewesen, den altmodischen Namen wieder auszupacken.
Cotta war der Erste seit vielen Jahren, über dessen Lippen Nick kam. Und als Cotta ihn damit ansprach, wunderte Schalavsky sich, warum er diesen Namen je abgelegt hatte.
Schalavsky war nicht blind. So war ihm schon vom ersten Tag an bewusst, dass Cotta ein sehr gutaussehender Mann war. Gross, breitschultrig, athletisch…Irgendwie erinnerte der Inspector Schalavsky auch etwas an Glockner, der ihm physisch ähnelte, nur dass Cotta irgendwie… verwegener aussah. Rauer. Dunklere Haare, dunklere Augen, Dreitagebart, der ein kratzendes Geräusch machte, wenn Cotta gedankenverloren darüberrieb. Eine Art, die Hemdsärmel hochzukrempeln, bei der seine Oberarme gut zur Geltung kamen. Und irgendwie hatte er auch einen trockenen Sarkasmus, der Schalavsky sehr gut gefiel und einen scharfen Verstand, der ihm imponierte.
Schalavsky wusste, dass er Cotta äusserlich nicht mal annähernd das Wasser reichen konnte. Er war immer schon hager geraten und seine ernsten, kantigen Züge mit der Hakennase hatten ihm schon ein paar beleidigende Sprüche eingebracht. Seine schwarzen Haar grauten bereits mit vierzig und er hatte permanente dunkle Schatten unter den Augen, egal wie viel er schlief. Ein paar Mal war ihm mal gesagt worden, dass er gut aussah. Schalavsky hatte das nie geglaubt.
Er war auch vereinzelt als clever bezeichnet worden. Aber irgendwie hatte das immer einen ironischen Beigeschmack gehabt, so dass Schalavsky das noch weniger geglaubt hatte, als die Kommentare zu seinem Aussehen.
Und so ertappte er sich immer und immer wieder dabei, wie er Cotta anstarrte. Dass er sah, wie dieser die Ärmel nach hinten krempelte und wie sich das Hemd über den Rückenmuskeln spannte, wenn er sich streckte.
Schalavsky wusste, dass er wegschauen sollte. Aber irgendwie konnte er das nicht.
Sie standen über die Karte von Rocky Beach gebeugt, die Stirn in tiefe Falten gelegt. Cotta hatte bereits die dritte Tasse Kaffee hingestellt, der so wässrig war, dass man ihn auch so trinken konnte. Sie waren müde, geistig erschöpft und dennoch brüteten sie beständig über diesem Fall.
Da ging Schalavsky ein Licht auf.
“Hier”, meinte er aufgeregt und zeigte auf eine Bank. “Haben Sie nicht gesagt, da wäre am siebzehnten ein Stromausfall gewesen? Vielleicht war das bloss eine Ablenkung?”
Cotta sah etwas verdattert auf die Karte, dann breitete sich ganz langsam ein Lächeln auf seinem gebräunten Gesicht aus.
“Damit könnten Sie recht haben”, sagte er. Schalavsky wäre damit schon zufrieden gewesen, doch zu seiner Überraschung schlug Cotta ihm auf den Rücken. “Cleverer Mann!”
Schalavsky musste sich auf der Herrentoilette kaltes Wasser ins Gesicht spritzen, um wieder einen klaren Gedanken fassen zu können.
Natürlich steckten TKKG ihre Nasen in den Fall. Schalavsky schalt sich dafür, dass er jemals so naiv gewesen war um auch nur ansatzweise zu glauben, dass die vier Jugendlichen ihre Spürnasen mal ruhen liessen.
Wie so oft war die Situation auf eine Art eskaliert, wie sie es ohne die Kinder wohl nicht getan hätte. Irgendwie hatten sie mal wieder die Informationen zusammenbekommen, um was es in dem Fall gegangen war und ihre eigenen (leider irgendwie doch immer richtigen) Schlussfolgerungen gezogen. Irgendwas war da auch mit einer Entführung von Karl gewesen, dann ein Showdown mit den Gangstern, bei dem schliesslich Cotta und Schalavsky interveniert hatten, weil Cotta eine Nachricht bekommen hatte.
Verblüffenderweise standen jetzt jedoch nicht vier, sondern gleich sieben Jugendliche vor ihnen. Die anderen drei Jungs kamen Schalavsky irgendwie bekannt vor und als er die drei musterte, fiel es ihm wie Schuppen von den Augen. Am dritten Tag hatten er und Cotta sich zum Frühstück im Diner verabredet, um bereits vor Dienstanfang ihre Erkenntnisse zu besprechen. Dort hatten die drei Jungs an einem Tisch ganz in der Nähe gesessen und Schalavsky hatte sich schon gefragt, ob die Tageszeitung wirklich so interessant war, dass gleich jeder der drei eine Ausgabe vor sich liegen hatte.
Cotta hatte das natürlich auch bemerkt, den Jungs einen skeptischen Blick zugeworfen und Schalavsky dann vorgeschlagen, dass sie doch lieber einen Spaziergang am Strand machen sollten. Das hatte Schalavsky zwar etwas irritiert, doch durch den netten Spaziergang mit dem Inspector hatte er die Begegnung gleich wieder vergessen.
Erst jetzt kam sie ihm wieder in den Sinn, als die sieben Jugendlichen vor ihnen beiden standen und Cotta die drei Jungs anschrie. Offensichtlich kannte er sie, benutzte er doch ihre vollen Namen, Justus Jonas, Peter Shaw und Bob Andrews und spielte auf vergangene Ereignisse an, in denen die gerade Angeschrienen sich eingemischt hatten. Besagte drei sahen zwar etwas peinlich berührt aus, doch Schalavsky erkannte in dem Blickaustausch der drei, dass jegliche gute Vorsätze nur bis zum nächsten, vielversprechenden Abenteuer anhalten würden.
Auch Cotta schien dies zu bemerken, denn sein Gesicht verfinstere sich und er steigerte seine Schimpftirade noch mal. Schliesslich wandte er seinen Blick zu TKKG. Für eine Sekunde hielt er inne. Dann sah er über die Schulter zu Schalavsky. Der Kommissar las die ungestellte Frage in dem Blick aus braunen Augen.
Schalavsky nickte.
Die darauffolgende Standpauke tat Schalavsky so in der Seele wohl, dass er Cotta am liebsten nach Deutschland mitgenommen hätte.
Zwei Tage später sassen die beiden Polizisten an der Strandbar, nippten an ihren Cocktails und sahen dem improvisierten Volleyballspiel zu.
“Und sie sind was?”
Cotta konnte sich ein feines Lächeln nicht verkneifen. “Eine Detektivbande.”
Schalavsky nahm noch einen Schluck von seinem Cocktail, den ihm Cotta bestellt hatte. “Unglaublich”, sagte er kopfschüttelnd. “Da dachte ich, TKKG sind einzigartig und siehe da: In den USA machen drei Jungs das gleiche und das beinahe professionell.”
“Nanana”, sagte Cotte und hob einen Zeigefinger. “Professionell nicht gerade. Manchmal rufen sie mich schon an, weil ihnen die Sache über den Kopf gewachsen ist.”
Schalavsky schnaubte in sein Glas. Das würde TKKG wohl nie in den Sinn kommen. Wenn schon würden sie Gabys Vater informieren, aber ihn? Pustekuchen! Schalavsky konnte froh sein, wenn er überhaupt ansatzweise wusste, was die vier gerade angestellt hatten und welche Beweise überhaupt vor Gericht verwertbar waren. Da schienen die drei Jungs (Drei Fragezeichen? Irgendsowas) Inspector Cotta mehr zu vertrauen.
Schalavsky wusste nicht, warum dieser Gedanke ihn schnitt wie ein Messer. Deshalb nahm er hastig noch einen Schluck und sah stattdessen zu dem rothaarigen Jungen hinüber, gegen den Tim Volleyball spielte.
“Und der heisst auch Peter?”
“Richtig. Peter Shaw. Und deiner?”
“Peter Carsten. Sie nennen ihn aber Tim. Keine Ahnung warum.”
Cotta lachte. “Warum bloss, Nick?”
Schalavsky verdrehte gutmütig die Augen und nippte noch einmal an seinem Getränk. Das schmeckte verführerisch gut und er wusste, dass er etwas langsamer trinken sollte, wenn er nicht vor dem Ende des Abends unter dem Tisch liegen wollte. Oder etwas unüberlegtes tun. Oder sagen. Vielleicht sollte er in der Gegenwart von Cotta am besten gar nichts mehr trinken, wer wusste schon, was seine verräterische Zunge noch vorhatte. Obwohl er schon wüsste, was er mit der Zunge…
…Moment, woher war dieser Gedanke jetzt gerade gekommen?
Da zerplatzte Cottas Ellbogen in seiner Seite die Gedankenblase, bevor diese richtig hätte Form annehmen können. Cotta nickte mit dem Kinn Richtung Karl, der zusammen mit Klösschen und dem schwarzhaarigen, etwas korpulenten Jungen zusammenstand und mit letzterem angeregt diskutierte.
“Der schlaksige Junge mit Brille, der ist recht schlau, oder?”
Schalavsky lachte. “Recht Schlau? Karl Vierstein könnte sich auch Einstein nennen, so schlau ist der. Der weiss gar nicht wohin mit seiner Intelligenz.”
Cotta nippte ebenfalls an seinem Getränk und versteckte so ein Lächeln. “Da hat er mit Justus ja einen Ebenbürtigen gefunden. Hält er auch gerne Monologe?”
“Eher Vorträge. Wenn du etwas über irgendein obskures Thema wissen willst, dann brauchst du bloss das entsprechende Stichwort in seiner Nähe zu erwähnen.”
Cotta schmunzelte. “Und der andere?”
“Willi Sauerlich. Sie nennen ihn Klösschen. Auf Englisch ist das wohl… Moment… Dumpling. Genau, Dumpling.”
“Dumpling”, lachte Cotta und das Geräusch wärmte irgendwie Schalavskys Brust. “Lustig. Ist das Karls Freund?”
Schalavskys beschwippstes Gehirn wusste, dass es eigentlich wissen sollte, was boyfriend bedeutete. Klösschen war ein Junge und wohl auch Karls Freund. “Denke schon”, sagte er. Cotta brummte, als ob er das gut finden würde.
“Und du?”, fragte Cotta beläufig. “Auch einen Freund in Deutschland?”
Schalavsky hatte die drohende Ahnung, dass er irgendwie das Wort falsch verstanden hatte. Er schüttelte langsam den Kopf. “Nein”, antwortete er. Tatsächlich hatte er wenig Freunde. Dieter vielleicht. Und Glockner, wenn er den als Freund zählen konnte. Sonst spielte sich sein Leben schon grösstenteils bei der Arbeit ab. Eventuell auch noch Wespe und Tamina…
Cotta lehnte sich etwas auf seinem Hocker zurück. Fast schon beiläufig berührte sein Schuh Schalavskys Schienbein.
“Hmm, fällt mir schwer zu glauben.”
In Schalavskys Kopf drehte sich alles.
Da merkte Cotta plötzlich auf. “Warte, du hast gesagt das Mädchen ist die Freundin von Pet… ehm Tim?”
Schalavsky nickte, seine Gedanken immer noch zwei Schritte hinterherhinkend. Girlfriend. Moment, das hiess doch Freundin, oder eher feste Freundin. “Genau. Gaby Glockner. Ihr Vater sollte ursprünglich hier sein.” Hiess dann Boyfriend…
Cotta lächelte etwas verschmitzt, bevor Schalavsky den Gedanken zu Ende denken konnte. “Dann würde ich an Bobs Stelle das Flirten sein lassen.”
Tatsächlich hatte sich der blonde Junge mit Brille gegen den Tisch gelehnt, an dem Gaby gerade stand. In diesem Moment strich er gerade seine blonden, halblangen Haare zurück und lächelte Gaby so gewinnend an, dass Schalavsky eine Augenbraue hob. Er warf einen Blick zu den zwei Volleyballspielenden Jungs. “Wenn Tim das sieht, möchte ich nicht in Bobs Haut stecken.”
Cotta lehnte sich zurück und nahm noch einen Schluck. Dann sah er zu Schalavsky hinüber und etwas spitzbübisches blitzte in seinen Augen auf. “Zehn Dollar, dass dein Tim das nicht bemerkt.”
Schalavsky konnte nicht anders: Er grinste. “Da halte ich dagegen. Gaby ist immer seine Priorität.”
Da hörte Schalavsky einen dumpfen Aufprall und einen erstickten Schrei. Er riss den Blick von Cottas Gesicht los und sah zu dem Ursprung des Tumults hinüber, wo Bob sich gerade die Nase hielt.
Cotta lachte. “Da hast du wohl gerade gewonnen. Volleyball gegens Gesicht.”
Schalavsky schüttelte den Kopf. “Meine Güte, was für ein primitives Gehabe! Er hätte auch einfach hinübergehen können. Aber nein, Tim löst solche Dinge mit körperlichem Einsatz.”
“Scheint so, als ob Peter ihm gerade eine Standpauke hält.”
Schalavsky gluckste amüsiert. “Na, da hat er sich wohl was von dir abgeschaut.”
Cotta patschte ihm gegen den Oberarm. “Also wirklich, das verbiet ich mir. Aber komm, lass uns abhauen, bevor die sich noch wirklich in die Haare kriegen. Dann müssten wir als Autoritätspersonen noch eingreifen.”
Schalavsky verzog das Gesicht. “Autoritätsperson. Als ob… Das bin ich für die vier noch nie gewesen. Aber ja, lass uns verschwinden.”
Eigentlich hatte sich das seit Schalavskys Ankunft angebahnt. Seit dem ersten Blick, den er auf Cotta geworfen hatte, seit dem vertraulichen Schlag auf den Rücken, seit der Standpauke. Aber irgendwie war Schalavsky dann dennoch etwas überrascht, als Cotta ihn hinter der Bar am Hemd packte, gegen die Holzwand drücke und ihn küsste.
Vielleicht, weil Schalavsky es nicht glauben konnte, dass jemand wie Cotta ihn küssen möchte. Cotta, der so viel anschaulicher und respektierter war als Schalavsky. Der von seiner Ausstrahlung her Schalavsky unwillkürlich an Glockner erinnerte und dennoch so anders war. Glockner würde Schalavsky nie küssen wollen (egal wie sehr ein nerviger, ewig unterdrückter Teil von Schalavsky das wollte).
Aber Cotta wollte und Schalavsky umfasste das Gesicht des Inspectors und küsste ihn zurück. Er küsste ihn, weil er Cotta küssen wollte, obwohl er sich für eine, grässliche Sekunde vorstellen konnte, da wäre ein anderer Mann.
“Dumme Idee”, flüsterte Schalavsky gegen seine Lippen.
“Hm, find ich nicht, Nick”, murmelte Cotta. Schalavsky belohnte ihn mit einem weiteren Kuss.
Die Zusammenarbeit mit den amerikanischen Kollegen war schon lange nicht mehr so erfolgreich verlaufen. Obwohl Schalavsky das sicherlich nicht in seinem Bericht erwähnen würde.
in the absence of ao3 I think we should go become tattoo artists, flowershop owners, students, members of a band, long term rivals, coworkers, or get selected for a politically advantageous arranged marriage.
Ich habe soeben Toteninsel gesehen und natürlich ein Auge auf die Garderobe der Drei gehabt und bis die DVD mit Screenshots bei mir eintrudelt habe ich nur eine Sache diesem Post hinzuzufügen:
It's the return of the icon, the myth, the legend:
Jelena Charkova!!!
The reason for the creation of this blog, the queen herself – @juneamie thank you again for flooding my notifications and kicking off this whole queue thing and pulling Jelena back into my mind <3
This picture actually isn't even that new - I just haven't posted it. But I've been meaning to revamp my Auxiliary AU and make it less unintentionally ableist and this is part of the result of that. It's sort of a more concentrated, realized version of my headcanon for Jelena - and as is common for me I added more piercings because of course
You'll see more Jelena further down the line! Also, if you want me to talk some more about the new and improved Auxiliary AU, my askbox is open <3
General Taglist: @starcrossedjedis @oneirataxia-girl @rose-of-oz @bravelittleflower @box-of-bats
as well as @eddysocs @thehedgehogat221b and @nightmaresart
And the D3F gang who I haven't pinged in way too long and also I don't know how many of you are still active and/or active in the fandom so I shall rely on a TelefonRebloglawine:
Doodles from the last few months 🫶 (Explanations in Alt Text)
Also some doomed Wespe/Schalavsky because I thought about the Undercover Nightclub thingy again and @rockyybeach had the idea for Wespe/Schalavsky listening to ???. Because I’m evil it’s also sad