28.02.2017 und 01.03.2017
Die Rettung eines Beitrags klappt, aber nur mittelgut
Den Text zu meinem 3D-Drucker hatte ich schon vor ein paar Tagen begonnen. In irgendeinem Browsertab, in dem die tumblr-Schreibansicht geöffnet war, lungerten einige Absätze herum. Es fehlten aber noch ein paar Fotos und insbesondere der Kick, den Beitrag endlich abzuschließen.
Es kommt, wie es kommen musste: In einem kurzen Moment der Unaufmerksamkeit schließe ich den Tab und denke im nächsten Moment “Scheiße!”. Geistesgegenwärtig öffne ich den von Chrome gespeicherten Browserverlauf und stelle den Tab wieder her. Und siehe: Der Text ist noch da. Uff.
Das ermuntert mich, den Beitrag fertigzustellen. Ich nehme noch ein paar Fotos auf, die ich in den Text einfüge, schreibe eine ganze Latte von Tags unter den Beitrag. Dabei stelle ich fest, dass ich bislang gar nicht im Techniktagebuch, sondern meinem eigenen Account geschrieben habe, und will das ändern. Dafür kann man man oben links im Entwurfsfenster ein Dropdown-Menü öffnen und das Blog auswählen, in dem der Text erscheinen soll. Ich kann aber das Techniktagebuch nicht auswählen, weil es ausgegraut ist.
Ich kopiere also den ganzen Text in die Zwischenabage, erstelle einen neuen Beitrag im Techniktagebuch-Account und füge den Text ein. Die Bilder fehlen. Die Tags natürlich auch. Nun kopiere ich den Text in ein Google Doc. Und siehe da: Die Bilder erscheinen. Ich probiere noch einmal den Text nun im HTML-Fomat aus meinen eigenen tumblr-Entwürfen in die Techniktagebuch-Entwürfe zu kopieren. Das geht, aber die Bilder bleiben verschollen. Also füge ich sie von Hand erneut ein.
Nun ziehe ich den Tweet noch glatt, der nach dem Veröffentlichen gepostet wird, und will auf “Posten” klicken, aber das Feld ist ausgegraut. Na klasse. Stattdessen schwurbeln oben rechts in der Ecke drei graue Rechtecke, die zeigen, dass noch irgendwelche Daten transferiert werden sollen.
Ich frage in der ständigen Redaktionssitzung, in der man gerade eine größere Internetstörung in Nordamerika diksutiert, was wohl passiert, wenn man das Tab refresht. André Spiegel rät mir als erstes, den Text anderweitig zu sichern. Ich kann ein bisschen glänzen: Ich habe ja das Google Doc. Refreshen führt übrigens zu einem neuen, leeren Beitragsschreibefenster. Nächster Anlauf.
Ich schiebe ein Foto hinein, und schon beginnen wieder die drei grauen Rechtecke oben rechts zu schwurbeln. Es liegt also an den Bildern. Dennoch starte ich einen letzten Versuch, den Text über die Zwischenablage vollständig hineinzukopieren. Ergebnis wie zuvor: “Posten” bleibt grau, Rechtecke schwurbeln. Ich gebe es auf.
Am nächsten Morgen starte ich einen neuen zaghaften Versuch und ziehe wieder ein Foto in einen der inzwischen mehreren Tabs mit den Entwürfen. Und siehe da: Die Rechtecke hören nach kurzer Zeit auf zu schwurbeln. Yeah! Schnell packe ich die restlichen Fotos wieder in den Beitrag, formatiere die Überschrift und einige kursive Textteile neu, schreibe die Tags drunter (vergesse dabei ein paar), kontrolliere den Tweet noch einmal und klicke auf “Posten”. Es klappt. Ging doch ganz einfach.
(Markus Winninghoff)





