🎶 Concert génial de @theanimen au Mistral Palace !!! Merci à vous et à @couleur3 once again ! #musiclive #playlist #theanimen #mistralpalace #reperagescouleur3 #pépite #mamiwata (à MISTRAL PALACE)
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>▾< happy 29th birthday mister #robin @theanimen ⛴🎉 #theanimen #schmusewurst #msLoretta #lustschiff #msTouretta #celle #cellkern29 #XXIX (hier: Ms - Loretta)
>▾< was n geiles @theanimen konzert in #celle!!! merci beaucoup! #theanimen #animen #msloretta #lustschiff #schmusewurst #29 #cellkern29 #XXIX (hier: Ms - Loretta)
The Animen - Brückenfestival Nürnberg 2014
Tja. Was soll man über The Animen schreiben? Man könnte sich darüber wundern, dass die Animen aus Genf in der Schweiz kommen. Ja, der Schweiz - einem Land mit ungefähr so viel Rock'n'Roll wie die östlichen Mongolei. Man könnte sich auch über die markante Stimme von Frontmann Theo Wyser auslassen, die der von The Animals-Sänger Eric Burdon in nichts nachsteht. Die ähnliche Namensgebung erscheint da fast bewusst. Man kann auch ihre Debüt-LP Hi! (am18.01.2013 bei Irascible Music erschienen) erwähnen und den kompakten aber doch abwechslungsreichen Sound derselbigen loben. Wenn man aber die Animen am Brückenfestival gehört hat, muss man relativieren. Denn mit der zwangsläufig schlechten Akustik unter der Theodor-Heuss-Brücke demontierten sich die fünf Schweizer selbst und offenbarten alle Schwächen ihrer Songs. Besonders auffällig ist hierbei die Simplizität im Songwriting. Die Akkordfolgen wirken häufig überspielt, althergebracht und formelhaft. Bei gefühlt jedem zweiten Lied werden die Harmonien einfach um chromatisch absteigende Bassläufe gelegt. Der dadurch enstehende lasche Eindruck wird durch noch unispiriertere Schlagzeugparts verstärkt, sodass sogar die Drumfills die Songs eher ausbremsen. Bewegung wird nur durch fast schon stampfende Viertel dargestellt, was in einer gefühlten Langsamkeit der einzelnen Stücke resultiert, was vor allem live problematisch werden kann. Des Weiteren mangelt es an Überraschungsmomenten in der Melodieführung, insofern eine solche überhaupt erkennbar ist. Da kann dann auch die tolle Stimme und die mannigfaltige Instrumentierung mit Orgel, Ukulele oder Harmonica nichts mehr retten - die Songs wirken substanzlos und blutleer. Die Animen sind momentan nur eine weitere Gruppe im Retro-Genre, die aber einen tollen Studio-Sound haben. Wenn sie aber in Zunkunft weiterhin so innovationslos und unoriginell sind, werden sie als Band das bleiben, was sie sind: Gut, aber völlig irrelevant!
#TheAnimen from Switzerland are KILLING IT at #Eurosonic2014 right now!