Warum ich von nun an nie wieder Angst als Motiv meiner Handlungen wähle.
Heute kam mir ein Gedanke. Während ich darüber nachdachte, was mein Leben oft kompliziert macht oder erschwert, wurde mir klar, dass oft Angst ein Motor für Handlungen und Reaktionen ist. Wieviel Streit oder Diskussionen habe ich schon geführt, aus Angst vor Zurückweisung, aus Misstrauen, aus falschem Stolz.
Dahinter steht die Angst. Wieviele Gelegenheiten, meine Träume zu verwirklichen habe ich verstreichen lassen, aus Angst vor Beurteilung, aus Angst vor Zurückweisung. Aus Angst vor…? Was eigentlich?
Je länger ich darüber nachdenke, desto deutlicher wird mir, dass alles, was ich aus Angst gedacht oder gesagt habe, danach in Handlungen überging, die mir, meinem inneren Kern, nicht entsprechen.
Ich scheine ein lautes Regulat in mir zu tragen, dass mich oft davon abhält, so zu handeln wie ich es mir wünsche.
Daher habe ich heute einen Entschluss gefasst: ab jetzt prüfe ich all meine Handlungen: ist die Intention dahinter Angst? Dann ist es keine Handlung, die ich ausführen werde.
Ich möchte gerne in einem Urvertrauen dem Leben und dem Guten gegenüber leben, dass solche Dinge nicht zulässt.
Das Angst-Regulat muss nun einem Vertrauens- Regulat weichen. Am meisten ins Leben. Dann in mich selbst. Dann in andere.
Ich glaube, diese Einstellung lässt einen Gipfel erklimmen, von denen man davor nur träumen konnte.
Ich stelle außerdem fest: Angst, Sorge, Panik, das sind Zustände, die sich in einer äußeren Bewusstseinschicht messen oder fühlen lassen.
Je tiefer man dringt. Wenn man versucht, so tief zu dringen wie man kann, dann stellt sich ein so tiefes und ruhiges Wissen darüber ein, dass alles gut gehen wird. Das alles warm und gut und friedlich ist. In dieser Schicht ist es so warm, so klar und eindeutig, dass die Angst bis dorthin nie kommen kann.
Bei plötzlich eintretenden Angstgefühlen hilft es also, ganz nah zu sich zu gehen und sich zu fragen, ob die Angst wirklich das tiefste Fühlbare ist.
Die Antwort wird sein: Nein. Ganz tief in uns und ganz nah bei uns selbst gibt es das Gefühl von Vertrauen, von Sicherheit und Wärme. Von Liebe und Licht.
















