Bemerkenswerte Sätze
«Thomas wusste, dass dies nicht überall so war.
‹Aber glaube mir, draussen auf dem Land und in den Städten, sogar in anderen Klöstern, geht es bei der Fastenzeit nicht so ruhig zu wie bei uns. Der Erzbischof und Kurfürst von Trier hat erst kürzlich verlautbaren lassen: ›Ist ein Priester so betrunken, dass er die Psalmen nur noch lallt, soll er zwölf Tage von Brot und Wasser leben. Ist ein Mönch so voll, dass er speit, soll er 30 Tage Busse tun. Ist ein Bischof so besoffen, dass er in die Hostie kotzt, muss er 90 Tage büssen. Dieser Spruch hat schnell die Runde durch das ganze Reich gemacht und ist etwas dran!›»
Aus: Der Bierzauberer von Günther Thömmes, Gmeiner Original, 2008.
«Thomas war auch hier nicht um eine Antwort verlegen: ‹Eine der ältesten Regeln unseres Klosterlebens ist ›liquida non frangunt ieuneum – Flüssiges bricht das Fasten nicht.‹ Das hat uns Brauer immer beliebt gemacht.› Und gefastet wurde viel im Kloster.»
«‹Ein böses Weib, ein saures Bier, behüt‘ der Himmel uns dafür.› Das hängte Niklas ins Sudhaus seiner Brauerei.»
Der «Bierzauberer» Günther Thömmes liefert mit seinem gleichnamigen Roman eine kurzweilig-informative Geschichte zur Entstehung des Bieres und der Braukultur. Er lässt den jungen Niklas das Brauen erlernen und vor allem perfektionieren, und zwar auf allen Ebenen.
Mehr zu Günther Thömmes auch bei den «Hopfenhelden»: http://www.hopfenhelden.de/bierzauberei/













