Das Schweigen der Welt ... oder: Warum ich nicht mehr schweige
Ich habe lange geschwiegen. Nicht, weil ich nichts zu sagen hatte – sondern weil ich gelernt habe, dass viele nicht hören wollen. Nicht das Wahre. Nicht das Tiefe. Nicht das, was weh tut.
Menschen ertragen Schmerz oft nur, wenn er schön verpackt ist. Doch mein Schmerz kommt ohne Schleife. Ohne Filter. Er ist roh, direkt, manchmal unbequem. Und deshalb bleibt oft nur das Schweigen.
Aber Schweigen macht einsam. Denn niemand kann dich verstehen, wenn du nicht sprichst. Und niemand bleibt, wenn er nie erfahren hat, wie du wirklich fühlst.
Deshalb schreibe ich. Weil Worte Brücken sind – auch wenn manche nie darüber gehen.













