"Ich bin ein Licht in der Nacht, nach Erleuchtung strebend."
Kollegah - Universalgenie
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"Ich bin ein Licht in der Nacht, nach Erleuchtung strebend."
Kollegah - Universalgenie
Die Lösung kam schließlich von Fillipo Brunelleschi (1377-1446), Sohn eines wohlhabenden florentinischen Notars und Diplomaten, der nach einer fundierten humanistischen Erziehung die Goldschmiedekunst erlernt hatte. Nachdem er sich der Bildhauerei zugewandt hatte, nahm er im Jahre 1401 an dem für die Gestaltung der zweiten Bronzepforte des Baptisteriums in Florenz ausgeschriebenen Wettbewerb teil. Da dieser Auftrag an Ghiberti ging, unternahm er mit dem Bildhauer Donatello eine Romreise, um die antiken Skulpturen zu studieren. Es war sein erster von zahlreichen Romaufenthalten, die auch dem Studium der antiken römischen Ruinen und besonders deren Konstruktionsprinzipien galten. Brunelleschi und Ghiberti fertigten im Rahmen eines Wettbewerbs im Jahr 1418 Ziegelmodelle für den Kuppelbau an. Diesmal wurde Brunelleschis Vorschlag angenommen und um 1420-1436 zum Erstaunen der Welt ausgeführt, denn seine selbsttragend eingewölbte Kuppel fand allenfalls in der Hagia Sophia und dem Pantheon ihresgleichen. Brunelleschi bewies seine Genialität durch die Einführung einer aus der folgenden Bauschritten bestehenden Konstruktionsweise: [Zunächst..]
David Watkin, Geschichte der abendländischen Architektur
Die Gelehrten des Mittelalters kannten sich in der antiken Literatur sehr gut aus; als Priester und Mönche befaßten sie sich in Bezug auf theologische oder philosophische Fragestellungen mit ihr. Dem sich parallel zum Wachstum der Stadtstaaten in Italien ausbreitende Bildungsbedürfnis bedienten [sich] eigens ausgebildete Lehrer, die Latein, Philologie, Grammatik und Rhetorik unterrichteten,[die] allerdings nicht aus religiösen Orden rekrutierten. Diese literaturkundigen Humanisten schufen das intellektuelle Klima für die zunehmende Überzeugung, dass nicht allein das schriftstellerische Werk der Antike als Vorbild für eine kulturelle Wiedergeburt oder Renaissance wertvoll sei, sondern die Zivilisation selbst, die dieses hervorgebracht hatte. Die mehr im Norden verbreitete Gotik hatte sich auch deshalb in Italien nie richtig durchsetzen können, weil es hier selbstverständlich schien, in der einheimischen antiken Baukunst, die permanente Erinnerung an die römische Welt forderte, Inspiration zu suchen. Die Gelehrten sorgten für die Verbreitung einer "humanistischen", d.h. der Würde des Menschen gemäßen, Wissenschaft. Der Humanist darf indes nicht als Feind des Christentums mißverstanden werden, denn er glaubte fest daran, daß der Mensch nach dem Bilde Gottes geschaffen war. Der Ehrgeiz des Menschen, mittels rationaler Ordnung und Harmonie mit Gottes Werk wetteifern zu können, fand Anfang des 15. Jahrhunderts durch die Einführung der Linearperspektive in der Malerei seinen Ausdruck, die damals Brunelleschi zugeschrieben wurde. Im Zuge einer allgemeinen Aufwertung der menschlichen Fähigkeiten entstand das Menschenbild der allseits begabten Persönlichkeit, die zugleich Gelehrter, Soldat, Bankier und Poet sein konnte. Dem bedeutendsten "Universalgenie" diesen Typs, dem Architekten Alberti im 15.Jahrhundert, folgten Künstler wie Leonardo da Vinci, Raffael und vor allem Michelangelo, dessen Leistungen als Baumeister, Bildhauer, Maler und Dichter ihm schon zu Lebzeiten den Ruf als "göttlich begnadet" einbrachten.
David Watkin, Geschichte der abendländischen Architektur
Du kannst dein Kruzifix tragen und dennoch wandeln auf blutigen Pfaden in Luzifers Namen.
Kollegah
In Zeiten, in denen sich die Düsternis der Welt verdichtet, erscheint einzig seine Belletristik wie ein heller Lichtblick.
Kollegah
Die Menschheit ist auf Wanderschaft, wie Karawanen, auf verzweifelter Suche nach Kanaan wie Abraham. Die einen beten Allah an, beten Gott oder Jahwe an und viele, ohne es zu wissen, beten Satan an.
Kollegah