Unterlassen ist bequem, aber nicht immer besser
(Quelle: Warum uns das Denken nicht in den Kopf will, ISBN 978-3453602915)
Heute mal ein bisschen "Das Wort zum Sonntag" (Wer das noch aus dem damaligen Fernsehen kennt).
Warum ist Unterlassen zumeist bequem?
Wer nicht unterlässt, ist aktiv und hat sich vorher auch entsprechende Gedanken gemacht. Und Denken ist immer aufwendiger als Nicht-Denken.
Spontan ist mir dazu auch noch das Kritisieren in den Sinn gekommen. Das ist auch immer ganz leicht und bequem, weil man sich dann keine Gedanken über eine umsetzbare Lösung zu machen braucht. Das sollen dann doch bitte die anderen für einen übernehmen.
Vorankommen wird es nur durch diejenigen geben, die nicht unterlassen. Gemäß dem Zitat von Heraklit "Panta rhei - alles fließt", kann auch nicht am Ist-Zustand dauerhaft festgehalten werden, da dieser sich allein durch die sich verändernde Umgebung auch verändern wird.
Ich kann mir überlegen, ob ich an der Richtung der Veränderung mitbestimmen möchte oder ob ich hoffe, dass ich durch Unterlassen mit in die richtige Richtung mitgenommen werde.













