Warten Sie nicht auf das jüngste Gericht. Es findet jeden Tag statt.
Albert Camus: "Der Fall", S.84
seen from United States
seen from United States
seen from United States

seen from Malaysia
seen from China
seen from United States
seen from South Africa
seen from United States

seen from Brazil
seen from Russia
seen from Russia
seen from United States
seen from Ukraine
seen from United States
seen from United States
seen from United States
seen from United States

seen from France
seen from Argentina
seen from China
Warten Sie nicht auf das jüngste Gericht. Es findet jeden Tag statt.
Albert Camus: "Der Fall", S.84
Der Weg in die eigene Verdammung
Das Dunkle, die vernichtende Existenz eines Abgrundes spricht mit wispernden Stimmen. Auf dass wir ihm zuhören, uns von den Dämonen einer Schwäche herunterziehen lassen, in die Tiefe des Vergessens. In den dunklen Hort, den Ort, der nimmersatten Existenz, die um ein Selbst nicht weiß, nicht wissen will. Das Erinnern an das Licht, geht nicht, denn es würde und das Portal zeigen, den von Schicksalsflechtern umwobenen Pfad der eigenen Erlösung. So ist die Verdammung einerseits das nicht Sehen, das des sich NichtErinnern, was man einmal gewesen ist. So tut ein Teufel sein Werk und erschafft sich den Prinz der eigenen Dunkelheit, der zwar auf dem Thron der einsamen Existenz abseits in den Schatten sitzt, so nur nimmer mehr über etwas regieren wird, als über die eigene Verdammung.
Dämonen kreischen über den eigenen Fehl, die eigene Schwäche, um das Sein daran zu ketten, dass es vergänglich und voll der Last an sich trägt, bis es nichts mehr sieht, als die eigene Unzulänglichkeit. So vergisst es, was es einmal war, als es sich noch im Lichte befand. All die Stärke, vergessen. All die Schönheit, übersehen. All das Scheinen des unendlichen Funken im Innern, gedimmt. Bis nichts mehr übrig ist, als der kalte Frost der Dunkelheit.
Die Decke der Schatten, breitet sich dankbar über jede Seele aus, die sich verstecken will. Die Hölle nimmt verbrennend sengend, jeden auf, der die Verdammung sucht. Sei es aus Angst vor eigenen Fehlern oder einer Tat, die er sich nicht verzeiht. Und die Teufel suchen seinesgleichen, das ebenso nur jedes Licht meidet.
Denn das größte Geheimnis ist immer, dass einen nichts verdammen kann außer einem selbst. Nur was man vergißt, hat keine Macht mehr über einen. Nur was man übersieht, ob jetzt extra oder aus fadenscheiniger Unschuld heraus, das ist auch nicht existent in der Wirklichkeit, die ein jeder sich selber erschafft.
So mag man sich fragen, warum sich jemand die Verdammung erschaffen solle, wenn er die Wahl und Freiheit besitzt, alles zu verwirklichen, was er sich vorstellen kann.
Die Antwort ist nicht schwer. Jeder erschafft sich das, was er verträgt, was er glaubt, verdient zu haben. Und so verdreht wie manchmal die Auffassung einer Belohnung für übersehene gute, kleine Taten ist, so schnell schickt man sich selbst in die Isolation einer Verdammung. Weil man glaubt, dass einen niemand so sieht, wie man wirklich ist. Und genau deswegen versteckt man sich dann in der Dunkelheit, in den Schatten. Dabei müsste man nur frei ein und ausatmen und dann in das eigene Licht der Befreiung treten.
Merke!
Jeder ist sich selber der Erlöser oder Verdammer. Und so, wie man durch selbstgewählte Gitterstäbe hindurchblicken kann, so sehr besitzt man auch nur alleine den Schlüssel zum Schloss, das einen befreien kann. Eine Möglichkeit, die man nicht ergreift, hört nicht auf zu existieren, sie verschwindet nur im Dimmer der nebelhaftigen Wahrnehmung, bis man sie wirklich nicht mehr sieht. So sind die meisten Gefängnisse einer Existenz nur selbstgewählt, aus Angst, aus Scham, auch Schuldgefühl. Und nur das Vergeben an ein Selbst, kann einen auch erst wieder befreien.
Zurück aus der Verdammung. Kreuz nicht meinen Weg. Bitch, ich habe den Hades durchquert - ich weiß, wie man über Leichen geht.
Sero - Holy
Botschafter der Verdammung
Zerrissen,
zwischen was Tun oder schlafen
Gesplittet,
In Hoffnung auf Erlösung und die eigene Verdammung
Aufgeteilt,
in Träume, Hoffnung und die dunklen Züge des Vergessens
Gefangen,
zwischen Genie und Wahnsinn
Ich sitze,
in der Dunkelheit und ich fröne dem eigenen Licht
Die Dämonen der Einsamkeit flüstern mit wispernden Stimmen die Zweifel der eigenen Schwäche. Sie wissen, Du bist wahrlich niemals allein und doch bist Du nur für Dich, wenn es um das geht, was wahrlich zählt. Ein einsamer Wanderer auf der Suche nach der eigenen Erlösung. Auf dem Pfad heraus aus der Verdammung der Dunkelheit.
Es dürstet die Seele schon nach dem Licht und doch versteckt sie sich, vor dem hellsten Glanz der so offenbarten Fehler. Denn auf der Bühne des Lebens wird alles ersichtlich, wahrnehmbar und präsentiert sich dem unfreiwilligen Publikum an Wanderern, die nur phasenweise Deinen Lebensweg streifen.
So üben wir uns im Verstecken der eigenen Wahrheit, so lange bis wir die Lüge der Maske selber glauben und sie nur unsere neue Wirklichkeit ist. Wer nur sind wir noch, wenn uns niemand mehr beachtet, beobachtet, Aufmerksamkeit schenkt. Wir verkommen zum Nichts der verhangenen Gedanken, die erinnern und träumen, aber die Wirklichkeit meiden.
So werden wir zu Botschaftern des Nicht Lebens. Des Vergessens, des Spielens, des Überspielens. Solange bis uns unser eigener Name fremd geworden ist und wir im Nebel der Vergangenheit versinken, da uns die Zukunft nichts mehr zu versprechen hat.
Für wahr, es ist nicht immer nur dunkel oder immer nur hell. Wir sind die Mischwesen der Schatten, die beides nur verewigen. Ebenso wenig sind wir nur verdammt, außer wir wählen dies unbewusst in der Trauer mancher Abgeschiedenheit. Alles ist nur so, wie wir es sehen oder erkennen wollen und uns als eigene Wahrheit definieren.
So tauchen wir phasenweise hinab in die Dunkelheit und in die Schatten. Umgeben uns mit den Dämonen des flüsternden Selbstes, tauchen dann aber wieder auf. Im seichten Lichtschein breitet sich das Licht der aufglimmenden Kerze aus, verbreitet Wärme und Geborgenheit. Und dann und wann atmen wir erleichtert auf, breiten die Schwingen aus und tanzen wie der Phönix aus der Asche auf den Schwingen dieses Lebens.
Man kann Eines ohne das Andere nicht bekommen. Die Dunkelheit geht Hand in Hand mit dem Licht. Und als Wesen im Innersten ohne Form können wir der Variable gleich einfach alles nur abbilden, wonach es uns sehnt. Ist es die Traurigkeit, dann bade in ihr. Lass Dich verzehren und ertrinke in einem Meer aus Tränen, auf dass Du dann erholt und befreit einen neuen Atemzug des beginnenden Lebens nehmen kannst. Verschließe Dich nicht vor Deiner eigenen Dunkelheit, denn sie ist wie das Licht nur, ein Teil Deines Inneren.
Freiheit bedeutet zu wählen als auch das Beste daraus zu machen, was uns das Leben nun mal präsentiert. Manchmal sind wir Opfer und manchmal der Kapitän des eigenen Schiffes in Mitten den Stürmen einer untergehenden Sonne. Nach jeder Ebbe kommt die Flut und nach jeder Nacht der Tag. Manchmal muss man nur ertragen, was das Innerste uns selber auferlegt und geadelt von den eigenen Gefühlen dann erfrischt von dem Segen auch mancher Dunkelheit erneut in das Licht des Lebens hinaustreten.
- Eigenes
Liebe irgendetwas, und es wird dir bestimmt zu Herzen gehen oder gar das Herz brechen. Wenn du ganz sicher sein willst, dass deinem Herzen nichts zustößt, dann darfst du es nie verschenken, nicht einmal an ein Tier. Umgib es sorgfältig mit Hobbies und kleinen Genüssen; meide alle Verwicklungen; verschließe es sicher im Schrein oder Sarg deiner Selbstsucht. Aber in diesem Schrein - sicher, dunkel, reglos, luftlos - verändert es sich. Es bricht nicht; es wird unzerbrechlich, undurchdringlich, unerlösbar. Die Alternative zum Leiden oder wenigstens zum Wagnis des Leidens, ist die Verdammung.
C. S. Lewis
Kirchliche Obere verdammen - Gott, der ALL-Geist nicht!
http://www.gabriele-verlag.de/deutsch/kirchenkritisches/kirchlich-obere-verdammen-gott-der-all-geist-nich.php