Mal wieder was Real Talk von mir. Viel Spaß mit dem Video

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Mal wieder was Real Talk von mir. Viel Spaß mit dem Video
Ich habe schon so einige Bücher veröffentlicht. Hier findet sich eine kleine Auswahl mit entsprechenden Links. Sei es gedruckt, die bis in m
Hier seht Ihr einen Überblick über so Einige von mir veröffentlichte Bücher. Sei es gedruckt oder auch EBook.
Bisschen Gedanken Tanken / Real Talk
Ein bisschen Real Talk von mir
Gedanken in der Sonne von mir
Ein bisschen Real Talk von mir
Ich schreibe seit 15 Jahren bereits. Im Jahre 2012 habe ich mein erstes Buch veröffentlicht. Angefangen zu schreiben, zu bloggen, auch mit eigener Domain habe ich als meine Ehe in die Brüche ging. Für mich war es undenkbar, dass meine dem Anschein nach perfekte Ehe mit Sohn einfach sich so in Nichts auflösen konnte. Aber letztendlich setzte sie mich einfach vor die Tür und mein Sohn, der weinend mich nicht gehen lassen wollte, wurde von ihr einfach in die Tür geschoben. Da erkannte ich erst wirklich ihren Charakter und wie sie wirklich ist. Dennoch brach für mich eine Welt zusammen. Ich verstand einfach nicht, wie ich mich so sehr in ihr täuschen konnte und warum Liebe alleine nicht ausreichte. Ich befasste mich mit vielen Themen auch philosophischen und ein paar Jahre später schrieb ich in 6 Monaten ein 500 Seiten Buch neben meiner Arbeit immer des Nachts. Die letzten 15 Jahre haben mich viel phasenweise glauben lassen, manchmal habe ich mich verirrt und noch gravierender manifstierte sich auch eine psychische Krankheit. Ich war es gewohnt mein Schreiben in Doppelleben zur normalen Arbeit abzukapseln, aber weitergehend musste ich jetzt erst Recht Rolle spielen zwischen dem, wie ich mich fühlte, wie es mir wirklich ging und was ich in Verantwortung präsentieren musste. Denn auch auf der Arbeit arbeitete ich mich hoch und bin mittlerweile stellv. Filialleiter im Einzelhandel. Nichts ist leichter geworden mit den Jahren aber ich bin stärker, viel stärker geworden und ich habe meine Naivität und fast schon Unschuld von damals verloren. Genau deswegen liebe ich Worte und schreibende Seelen auch so. Das Wort alleine wird geadelt durch die Reinheit des manchmal auch brachialen Gefühles. Und jeder verewigte Moment ist ein Unikat, wie wir es selber vielleicht nur Minuten selber nicht mehr malen können. Die Sekunde adelt das Wort und den schreibenden Moment.
Aus 2016 Im Gedanken alleine, sind wir nur so sehr frei, wie wir es selber rein ertragen. So liegt Möglichkeits kleinster Horizont im Strude
Vielleicht will ich in genau diesem Moment etwas Besonderes durch simple Worte erschaffen. Die eine Wahrheit, die Welten umwälzt, Freiheit für unendliche Seelen verspricht. Aber mein Inneres gibt mir in seiner eigenen Tiefgründigkeit so etwas nicht. Es will nicht dort oben an den Horizont einer möglichen Freiheit. Es will hier unten am Grund bleiben, zwischen all den Seelen, die es mir gleich tun. Funktionieren, lächeln, leiden, ertragen und trotzdem nie aufgeben. Und die Wahrheit des kleinen Lebens, die ist es, die wir Menschen voneinander brauchen. Keine philosophischen Thesen, die den Kern des Menschen beleuchten. Denn was auch immer ich in Theorie sein mag, das hilft mir im echten Leben absolut nicht. Aber Sätze, in die ich mich einfühlen kann, deren Schmerz ich verstehen kann, vielleicht auch den Hochgesang einer über sich selber triumphierenden Seele, das ist es, was ich lesen will. Die Wahrheit von Menschen für Menschen, die gemeinsam und nebeneinander all ihr eigenes Los tragen oder ertragen müssen. Und ab und an da triumphiert auch einer zuerst immer über ein Selbst. Das ergibt dann eine Wahrheit, die Menschen erreichen kann. Weniger Verstand, mehr Inneres? Der Verstand dominiert, unterteilt, ordnet an und bringt in logische Reihe. Aber das Innere sucht sich selber was es in genau dem Moment braucht. Ruhe, Stille, Musik, scheinbare Einsamkeit, die einem nicht als Fehl vorkommt sondern genossen werden kann. Jedes Wesen da draußen hat seine eigene Gesetzmäßigkeit, seine eigene kleine Welt, in der es sich manchmal auch versteckt. Und genau das sollte von einer selber fühlenden Seele auch akzeptiert und verstanden werden. Ohne Hintergedanken oder die Sucht andere verändern zu wollen.
selective cause i want peace, not attention
Wenn dieser Post dich erreicht, genau dich, der Mensch, der gerade mit müden Augen auf diesen Bildschirm starrt: das Helfersyndrom wird dich irgendwann zerreißen. Du schreibst Nachrichten, die unbeantwortet bleiben, und trotzdem bleibst du, weil du nicht weggehen kannst. Du verschenkst dein Herz an Menschen, die dich oft nicht einmal wirklich sehen, und trotzdem gibst du mehr, als du hast. Du bist der Mensch, der um drei Uhr morgens noch zuhört, während niemand jemals fragt, wie es dir geht. Du bist der, der „Alles gut?“ schreibt, auch wenn du selbst längst auseinanderfällst. Und du kennst diesen Schmerz: dass deine Schulter nass wird von Tränen, die nicht deine sind, während deine eigenen niemand trocknet. Genau du, Mensch, der das gerade liest, du weißt, wie es ist, das Zuhause für andere zu sein, aber nie der Ort, an den jemand wirklich zurückkehrt. Du weißt, wie es sich anfühlt, für alle der sichere Hafen zu sein, und gleichzeitig selbst im Sturm zu ertrinken. Und vielleicht sitzt du gerade da, dein Handy oder Laptop in der Hand, mit diesem Knoten im Hals, weil du spürst, dass irgendwann nichts mehr von dir übrig bleibt – außer einem Herz, das zu oft gebrochen und trotzdem immer wieder verschenkt wurde. Und du wirst es wieder tun. Weil du nicht weißt, wie man aufhört zu fühlen.
Aristoteles sagte:
‚Du kannst auf dasselbe blicken wie ich,
und doch nicht sehen, was ich sehe.‘
Die Möglichkeit von Etwas, die Vision einer möglichen Zukunft hat für uns oftmals mehr Wert als die bloße Gegenwart in der wir manchmal grau nur existieren. Das Irgendwann ist erstebenswerter als der Zustand des Ist. Wir hoffen, wir bangen. Aber niemals setzen wir den Meißel an die Stolpersteine einer Gegenwart, räumen sie weg, übersteigen sie, meistern die kleinen Schwierigkeiten und werden zum Meister unseres Jetztes. Irgendwann mag nie eintreffen. Sicher, Hoffnung motiviert uns, treibt uns an, lässt uns Hürde um Hürde übersteigen. Man muss den Focus verschieben. Irgendwann wird passieren und wenn man alles dafür tut, wird es alleine unsere Gegenwart. Aber die jetzige Zeit deswegen ungenutzt verstreichen zu lassen ist ebenso falsch. Geh raus, erlebe etwas, schaffe Erinnerungen. Und irgendwann hast den Zenit erreicht Deiner Träume erfüllt von kleinsten Erinnerungen, die Dir keiner mehr nehmen kann.
Das Wissen, ja, das Wissen – ein Quell, so klar, man meint’s, ein unberührtes Glas. Rein. Kristallin. Man schöpft daraus, will weitergeben, was man fand: die blanke Münze der Erkenntnis, kühl und glatt. Man setzt die Feder an, das Wort aufs Blatt, ein Architekt der Information, der nur die Fakten reiht, Gerüst an Gerüst, ganz ohne Zierrat, ohne Ich.
Doch sieh! Die Tinte, kaum getrocknet, schillert.
Ein Wort gewählt, ein anderes verwählt. Ein Satzbau, der sich streckt, ein anderer, der sich duckt. Die Interpunktion – ein Atemzug, ein Zögern, ein spitzer Pfeil! – verrät den Puls des Schreibers. Man glaubt, man baue eine Brücke, neutral und grau, von Geist zu Geist. Doch unter der Brücke rauscht der Strom: das eigene Blut.
Jede Auslassung ist ein beredtes Schweigen. Jede Betonung ein gemaltes Schild. Du meinst zu sagen, was ist, doch du sagst, was du siehst. Und wie du siehst! Durch das Fensterglas deiner Tage, geschliffen von der Freude, mattiert vom Gram. Deine Weltansicht ist das Pigment, das du, selbst unbewusst, der reinen Farbe beimischst. Du hältst dich raus? Ein Trugschluss. Dein Versuch, objektiv zu sein, ist nur dein persönlichster Stil der Zurückhaltung.
Die Emotion, die du verstecken willst, sie sitzt im Rhythmus deiner Sätze. Die Absicht, die du leugnest, sie ist der Schatten, den dein Text wirft, selbst wenn die Sonne senkrecht steht. Das Wort ist nie nur Werkzeug, es ist immer auch Bekenntnis.
Man kann nicht nicht verraten, wer man ist, sobald man schreibt. Die Feder ist ein Seismograph, der nicht nur die Welt, sondern auch die Hand registriert, die ihn führt.
Wer also meint, im Dickicht der Vokabeln ein Versteck zu finden, der irrt. Die Sprache ist ein Spiegelkabinett. Man tritt hinein, um die Welt zu zeigen, und sieht auf allen Flächen nur das eigene Gesicht.
Wer sich verstecken will, nur der. Der schreibe nicht.
Ein graues Wesen zu sein, nicht in Färbung und Sein, aber im Bezug zur Aufmerksamkeit der breiten Masse, gibt einem die Freiheit zu tun und zu lassen, was auch immer man möchte. Niemanden kümmert es, wenn Du schwächelst, aber ebenso interessiert es keinen, wenn Du für Dein Leben Großes erreicht hast. Vielleicht will man erzählen, Kund tun, mit welchen Hindernissen man hadert, aber man lässt es dann doch, weil man weiß, dass es im Grunde keinen kümmert. Und es mag sein, dass man im Nachgang mehr zerstört als sich aufbaut mit solcher Offenheit des Innern. So versteckt man sich in Pseudo Offenheit, im schreibenden Wort, zeigt gerade so viel, dass sich Tiefgang und Botschaft simpler Gedanken zeigen kann. Aber man selber bleibt nie greifbar, nie ganz präsent. Dies ist die Freiheit des anonymen Internets.
Es sind die kleinen Taten, die zählen. Die minimalen Veränderungen, die man vielleicht in einem Menschen bewirken möge. Oftmals merkt man gar nicht wessen Inspiration man im Geheimen sein mag. Der starke Vater, der schuften geht und Abends sich noch um seine Kinder kümmert, runterschluckend, wie müde er eigentlich ist. Die Mutter, die Frau, die ihre wahren Gefühle versteckt und lächelt, obwohl sie schwer trägt, erträgt, was sie im Kinde sehen mag, aber nicht ändern darf, da es seine eigenen Lektionen lernen muss. Der Nachbar, der unermüdlich für die alte Frau einkaufen geht, ohne jemals eine Gegenleistung zu erwarten. Unsere unentdeckten Helden haben viele Gesichter und oftmals sind es unbekannte Individuen, die einfach nur Mensch sind und durch ihr Menschsein ein Lächeln oder Mitgefühl in die Welt hinaus schicken. Man muss keine Welt verändern, kein Held sein, der den Kampf mit dem Bösen aufnimmt. Es reicht manchmal nur zu sein und das Richtige zu tun, auch wenn es keiner erfährt und alle Dämonen mit Widerständen mit einem kämpfen. Die kleinen unbekannten Siege sind es, die einem Menschenleben ihren Wert geben, nicht Geld, Status oder auch Rang.
Wir sehen diese Wirklichkeit durch das Fenster unserer Persönlichkeit und Erlebnisse. Wenn ich eines erzähle, ein Anderes weglasse, so malt dies ein Bild meiner Persönlichkeit. Aber ein Gegenüber weiß nicht, was ich weglasse, bewertet mich nachdem, was ich ihm gebe und malt daraus ein Bild von mir eingetränkt durch wieder nur eigene Form der Existenz. Weiß man dies, so fühlt man sich geneigt dazu, alles von sich zu erzählen, nur um ganz gesehen werden zu können. Nicht immer ist es Desinteresse, das zu fehlender Aufmerksamkeit führt, manchesmal ist es nur das eigene Los des Gegenübers, der in seinem Fenster der Wirklichkeit unsere eigenen Grenzen einfach nicht begreifen kann. Und weitergehend schult es ein Selbst, wenn es mit der eigenen Wirklichkeit wächst, manchmal fällt, immer aber nie auslernt. Selektives Teilen, was unsere Emotionen für uns übernehmen.