Maren Kroymann (links), die mein Leben mit dem Motto “Schlager wiesen mir den Weg” ihres musikalischen Unterhaltungsprogramms Auf du und du mit dem Stöckelschuh, das ich in jungen Jahren einmal erleben durfte, entscheidend geprägt hat, und deshalb in höchsten Ehren steht, spielt in Verfolgt eine Bewährungshelferin, die von Kostja Ullmann, einem ihrer jugendlichen Schützlinge, dessen angenehmen Äußeren und insbesondere waidwunden Hundeblick wohl kaum jemand hätte widerstehen können, nun ja, verfolgt wird. Sie lässt sich auf eine Sado-Maso-Beziehung mit ihm ein, die ihre Perspektive weitet, in ihrem jeweiligen beruflichen und privaten Umfeld aber auf ein gewisses Unverständnis stößt. Es ist natürlich wieder in (einer gerade noch erträglichen Variante des) Deutsches-Film-Hölzern vorgetragen, aber vergleichsweise geschmackvoll, schwarzweiß, und in einem ganz sympathischen “Kann Passieren”-Modus, der nicht allzusehr mit dem erhobenen Zeigefinger herumfuchteln zu müssen meint.











