,,Ich habe immer gehört, wenn man liebt, geht man auf Wolken, aber das Schöne ist, daß man auf der Erde geht, dem Asphalt."
-Bertold Brecht
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,,Ich habe immer gehört, wenn man liebt, geht man auf Wolken, aber das Schöne ist, daß man auf der Erde geht, dem Asphalt."
-Bertold Brecht
Vor ein paar Tagen war ich spazieren. Relativ nahe zu meiner Elternwohnung. Während ich lief und lief wurde mir immer übler und übler. All das was ich kannte, wurde mir auf einmal so fremd, als wäre ich nicht zuhause, als wäre die Umgebung umittelbar zu meinem Zuhause aus meinen Erinnerungen verschwunden. Fremd. Weder die Pfade, die ich entlang lief, noch die Häuser und deren Gärten fühlten sich wie Zuhause an. Warum habe ich dieses Gefühl? Warum ist diese Region mir nur so fremd? Seit 12 Jahren lebe ich hier mit meinen Eltern, seit meinem sechsten Lebensjahr, und doch fühle ich mich nicht an dem Ort aufgenommen, an welchem ich den Großteil meines Lebens verbracht habe?
Die Heimat, die so vertraut und doch so fern vorkommt, kann man das Heimat nennen? Wenn jede Ecke und jede Kante sich so anfühlt als würde sie dich loswerden wollen, ist das deine Heimat?
Bremen/Spedition