Manchmal muss man 96 jährige Literatur lesen, damit man gems findet wie eine Szene, wo ein diebischer Baron in das Hotelzimmer einer alten Primaballerina einsteigt, um ihre Perlen zu stehlen, und dann von ihrem verfrühten Heimkehren erschrocken wird. Die Ballerina ist auch noch depressiv und möchte sich einen Schlafmittelcocktail zusammenmixen, um ihre Existenz zu beenden, wird aber durch die Entdeckung von dem Einbrecher unterbrochen. Damit er seine wahren Intentionen nicht verraten muss, gibt sich der Baron als einen Fan aus, der bei ihr eingestiegen ist, um ihre Luft zu atmen. Und weil die Ballerina desperate ist, glaubt sie ihm das auch noch, und während der Baron sie da so zusammenrizzt entwickelt er auch auf einmal echte Gefühle für sie und sie landen im Bett, die Perlen völlig vergessend. Ich liebe Literatur aus der Weimarer Republik












