Lois Lane – D Minor EP (tias.001) Video by Bartholomäus Traubeck & Viktor Matic
seen from United States
seen from United States

seen from Singapore
seen from Germany
seen from United States

seen from Russia

seen from United States
seen from China
seen from China

seen from United States
seen from Israel
seen from United Kingdom
seen from United States
seen from South Korea

seen from Malaysia

seen from United States
seen from China

seen from Ukraine
seen from Brazil
seen from Türkiye
Lois Lane – D Minor EP (tias.001) Video by Bartholomäus Traubeck & Viktor Matic
Viktor Matic
Bookcase by Victor Matic
(via www by Viktor Matic in thisispaper.com » Design You Trust – Design and Beyond!)
Gedanken zum Zeitgeist (note #10)
Design als Zeitgeist-Kultur.
Design im Wandel der Kontexte, wo alles in Echtzeit passiert. Das 21. Jht. als stetige Aneinanderreihung von Daten und der Auseinandersetzung mit Privatsphäre und Vergänglichkeit.
Form follows 2.0. 2.0 heißt pblish yourself und Netzwerk. 24 Stunden Erreichbarkeit contra Resourcenknappheit. Der Mensch und seine Umgebung als Device, das Leben als App publiziert auf Facebook. Zeit als Faktor für Ausseinandersetzung mit Inhalten. Es geht um das Ergötzen am Bild. Die stetige Digitalisierung des Bildes führt zu Mangel an Einzigartigkeit oder Originalität. Wir leben in einer Remix-Kultur. Wie DJ’s selektieren wir uns Artefakte (digitale & analoge) des Alltages, liken und sharen sie bis sie uns auch schon nicht mehr stimulieren. In ist was Neu ist. Out ist was besprochen wurde. Reiz an unverfälschtem und schockierendem. Das Internet als Aggregator von Stilen. Demokratisierung des Geschmacks. Es gibt keine Stilfragen mehr. In ist was gefällt. Form follows Originalität und Wiedererkennbarkeit → Limited Edition. Zwang nach Indivisualisierung oder Verortung durch Stilzugehörigkeit. Als Designer fähig sein “Umgebungen” (Environments) zu schaffen, wo sich der User bewegen kann. Wo der Augenblick, der Zeitgeist eingefroren wird; Wo der Benutzer sich bewegen, ausleben kann (unter einer Oberfläche). aber auch Arbeiten kann. Durch die Digitalisierung entstehen reale, halb-virtuelle Echtzeitwelten. Für Konsumgüter wird wieder etwas gezahlt (Kleinstbeträge). Veränderung der Nachrichtenlandschaft durch Informationsoverflow im Netz.
One-Click-Geste ≈ One-Word-Nachrichten. Es verändert sich die Art und Weise unserer Sprache und Wahrnehmung. Sprache muss schneller werden, leichter verständlich.
→ Reperzierbar und verbreitbar. (Stichwort SMS/Twitter). Unser Handeln muss reperzierbar, verbreitbar und auffindbar sein. Cyborgisierung Unserer-Selbst. Abblild unseres Lebens für alle Anderen. Digitale Nomaden im Ausseinandersetzen mit unserer Umwelt. Arbeit an Projekten. 24/7. Das Leben wird zum Arbeitsplatz und Umgekehrt. Der Zeitgeist ist Vergänglichkeit, versuchen wir deshalb alles festzuhalten? Kein Platz für Erinnerung. Reiz Überflutung führt zu exponentieller Steigerung von Zeit und Wahrempfinden. “Beschleunigung als höchstes Gut” (P. Virilio).
Techniken des Zeitgeistes: Verpixelung, Remix, Morphing, Collage, Parodie, Zitat, Anneignung, Plagiat, Kompression, Mutation, Beschleunigung, Permutation, Combining, Processing, Dekontextualisation, ...
Die Werbung suggeriert uns durch die “Marke” (Branding) können wir uns selbst definieren, als auch zu einer bestimmten Gruppe oder Klientel dazugehören. Hat der Mensch einen Mangel and Ideologie und Moral? Der Widerspruch ist der Antrieb der Moderne (Uwe M. Schneede).
Der Designer als Ordner der Unordnung. Imperfekte Welte ≈ imperfektes Design ≈ Hybridisation von Objekten Kommunikation ist wichtiger als der Inhalt (Social Networks).
Die Grenzen zwischen Produzent und Konsument verschwinden (deCertau).
Nature wastes life in search of better life. (Chris Anderson, Wired)
note #9
note #8
note #7
note #6