Läsårsupptakt vid Newman
Heute wurde am Newmaninstitutet das neue Semester und akademische Jahr eröffnet. Für uns Praktikanten hieß das gestern Abend: Tische und Stühle stellen für den Lunch im Gemeindesaal. Heute früh war ich dann noch die letzten Reste einkaufen: Früchte, Milch und Blumen. Anschließend haben wir noch den Kaffee bereitgestellt und die letzten Dinge drapiert (u.a. natürlich Flyer von Erikshjälpen, um noch Volontäre zu werben). Das akademische Jahr begann mit einer Messe in St. Lars und einer Begrüßung durch den Rektor, P. Philip Geister. Anschließend hat der Studienrektor, der kurz vorher noch an der Orgel saß, ein paar Hinweise zum Studium geben. Zum Lunch („Kostenloses Essen ist gutes Essen“, wie der Rektor es ankündigte) gab es eine Art herzhafter Torte: Brote mit verschiedenen Fleischsorten geschichtet und mit einer Art Frischkäse-Mayonnaise-Masse zusammengehalten und außen mit Käse umhüllt. Smörgåstårta nennt man das hier (zumindest kennt die englische Wikipedia diesen Namen und instinktiv habe ich es auch gleich so genannt). Nicht schlecht, aber ein Stück reicht dann doch. Anschließend ging es mit einem Vortrag über die Frage: „Theologie – wofür soll das gut sein?“ weiter im Programm. Leider konnte ich das Schwedisch des Professors nicht so richtig gut verstehen, so dass ich auch nicht beurteilen kann, wie gut oder schlecht der Vortrag war. Immerhin hat er die Zuhörer immer mal wieder zum Lachen gebracht.
Meine persönliche Herausforderung des Tages aber kam im Anschluss: die erste schwedische Lehrveranstaltung mit dem Titel „Polistiska filosofier under 1800- och 1900-talet“ (Politische Philosophie im 19. und 20. Jahrhundert). Nach der Vorstellungsrunde war immerhin klar, das 2/3 der Kursteilnehmer aus Deutschland kommen, trotzdem wurde natürlich auf schwedisch unterrichtet. Ich bin zwar erstaunt, was ich alles verstehen konnte, aber nebenbei noch mitschreiben klappt noch nicht so gut. Mittwoch geht’s in die zweite Runde – mal sehn, wie’s dann geht. Morgen ist zur Abwechslung mal wieder Erikshjälpen dran, wo Judith und Solveigh heute alleine die Stellung halten mussten.
Nachher wird noch gekocht und dann versuche ich mal wieder (die letzten Tage hat es nicht geklappt), ein bisschen früher ins Bett zu kommen.
Hej då, Dag.













