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Schwarzdorn
Waldlehrpfad Lörrach
Während meiner ausgiebigen Spaziergängen während des Lockdown habe ich diesen Weg entdeckt. Er befindet sich zwischen Lörrach und dem Stadtteil Salzert und ist von beiden Seiten gut erreichbar. Zu meiner Überraschung habe ich im Internet so gut wie nichts über diesen Rundweg entdeckt. Was ich jetzt als Anlass nehme darüber hier detaillierter zu schreiben. Erreichbarkeit Erreichbar ist der…
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Und weiter geht es mit tollen Fotos des Wanderweges der Sinne 😊 #wanderwegdersinne #waldlehrpfad #feldkirchenwesterham #bruckmühl #husky #huskylove #huskypuppy #huskylife #huskymix #huskyworld #huskyphotography #huskygram #huskynation #huskylovers #siberianhusky #siberianhuskyworld #dog #dogs #dogsofinstagram #dogindia #doglover #dogreading #dogphotography #dogstagram #doglife #hund #hunde #hundeliebe #hundefotografie #hundeaufinstagram (hier: Feldkirchen-Westerham) https://www.instagram.com/p/CBm7Ex7ocfn/?igshid=16npv1emhi1sd
Der Waldlehrpfad ist sehr spannend für Jung und Alt, auf den Tafeln gibt es viele interessante Dinge zu entdecken 😊 #wanderwegdersinne #waldlehrpfad #feldkirchenwesterham #bruckmühl #husky #siberianhusky #huskylove #huskylife #huskyphotography #dog #hund #hiking #hikingdogsofinstagram #wandern #bergwandern #malamute #berge #bergliebe #mountains #mountainlove #bayern #heimat #heimatliebe #wanderninbayern #love #instagood #travel #outdoordog #picoftheday #photooftheday (hier: Feldkirchen-Westerham) https://www.instagram.com/p/CBkPHwJoF9f/?igshid=1dfnb41sgi3fi
Bunt geschnitzt geht es in den Waldlehrpfad bei Ober-Schönmattenwag
Der Einstieg in den ersten Waldlehrpfad Deutschlands ist jetzt wieder eine Augenweide. Ende der 1950er Jahre war Lehrer Rupprecht Bayer hier Vorreiter für das, was heute „Fridays for Future“ heißt. Der von ihm ins Leben gerufene, knapp drei Kilometer lange Pfad, sensibilisiert die Bevölkerung für die Schönheit der Natur und gibt Erläuterungen. Die Vogelschutzgruppe sorgte nun mit Unterstützung…
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Der Waldlehrpfad im beschaulichen Dürr-Ellenbachtal ist etwas Besonders: Denn er entstand vor über 60 Jahren als erster seiner Art in ganz Deutschland. Der Vogelschutzbund und freiwillige Helfer aus der Gemeinde schauen immer mal wieder nach dem Rechten. Jetzt ging man 15 Mann und Frau hoch konzertiert und konzentriert zur Sache. Stolze 99 Anlaufpunkte hatte Holger Groh ausgemacht, die auf der drei Kilometer langen Strecke einer Auffrischung bedurften.
Auf der Jahreshauptversammlung im Frühjahr war angeklungen, dass man sich doch einmal des Waldlehrpfads annehmen sollte, erläuterte der Vorsitzende zu Beginn am Treffpunkt bei der Schutzhütte. Deshalb „habe ich ein paar Dinge aufgeschrieben, die zu erledigen sind“, meinte er mit einem gewissen Understatement. „Alles schafft man nie“, war auch Groh klar, dass die Aktion nur ein Anfang sein kann. Und der Anreiz: „Ich habe bei Dingeldein einen Snack bestellt“, schmunzelte er.
Nicht nur Mitglieder, auch Helfer aus dem Ort hatten sich eingefunden. Was Groh sehr freute, „denn der Waldlehrpfad ist für alle Bürger da“, sagte er. 40 Pfosten waren unter anderem zu streichen. Damit sie gut zu finden waren, hatte der Vorsitzende entsprechende Zettel ausgedruckt. „Also ohne Übernachtung“, scherzte daraufhin Christof Klos. Groh machte daneben darauf aufmerksam, dass auch ein Brückengeländer auszubessern ist.
Harald Falter und Erhard Möckel kümmern sich um die Tretbecken. Georg Klos und Willi Walter haben sich bereits ein paar Bänken angenommen und diese gestrichen. Die Sitzgelegenheit an der Schutzhütte „müsste auch mal ausgegraben und gerichtet werden“, gab es weiteren Handlungsbedarf. Er wies darauf hin, „dass wir uns im Naturschutzgebiet befinden“. Die Anwesenden wissen es, „aber viele andere leider nicht, wenn man auf den Boden schaut“, bedauerte er.
Holzlasur, Pinsel, Eimer und einen Werkzeugkasten hatte Groh als Equipment mitgebracht. Ebenso drei Stahlbürsten, um etwa den Pfosten im „Winkel“ erst einmal zu Leibe zu rücken und sie dann in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Hinterm Himmelreich ging’s weiter den Bach hoch, erläuterte Groh den Weg. Hier die Holztafel abschrauben und das Schild neu streichen, dort die Bankgruppe mit Dach (Pilz) erneuern: Schnell machten sich die einzelnen Trupps auf den Weg.
„Viele fühlen sich mit dem Waldlehrpfad verbunden“, weiß Groh. Denn sie kamen unter Lehrer Bayer mit ihm als Kinder in Berührung „und wünschen sich, dass er Bestand hat“. Der Weg „ist ja auch einmalig“, betonte er. Denn der Pfad ist nicht normiert, sondern individuell gestaltet. Teilweise wissenschaftlich, dann wieder auf Kinder ausgerichtet, aber auch mit erhobenem Zeigefinger nach damaligem Zeitgeist.
Angesichts des positiven Echos ist eine Wiederholung im Herbst angedacht, vielleicht dann in ausgedehnter Form auch um den Ort herum. Denn an einem Nachmittag lässt sich nicht alles bewältigen. „Es hat alles gut geklappt“, sagte der Initiator in seinem Fazit. Er ist mit dem Geopark in Kontakt, damit dessen Schilder – falls nötig – ausgetauscht werden. Um die geschnitzten Werke zu erneuern, könnte er sich die Mitwirkung der Grundschule vorstellen, „damit die Kinder sie bemalen“. Die Ehrenamtlichen sind für jede weitere helfende Hand dankbar, sagte er.
„Ohne Wald kein Wasser – ohne Wasser kein Leben! Wollen wir leben, müssen wir den Wald schützen.“ Prophetische Worte des Ober-Schönmattenwager Lehrers Rupprecht Bayer schon Mitte des 20. Jahrhunderts, als Umwelt- und Naturschutz überhaupt noch nicht auf der gesellschaftlichen Agenda standen. Er war aber auch in anderer Weise Vorreiter: Unter seiner Regie wurde von 1955 bis 1957 der erste deutsche Waldlehrpfad im idyllischen Ellenbachtal angelegt.
Lehrer Bayer (1915-1994) kam 1948 an die damals noch existierende einklassige Volksschule in Ober-Schönmattenwag. 1952 begann er, mit seinen Schülern eine Vogelschutzgruppe aufzubauen. Daraus entstand dann die Idee, einen Waldlehrpfad zu errichten. Von 1955 bis 1957 liefen die Vorbereitungen: Die Schüler wälzten Lexika, lasen Biologie-Bücher, fertigten Info-Tafeln an, schnitzten die Schilder und brannten die Texte ein.
Bayer setzte zur damaligen Zeit ein modernes pädagogisches Konzept um: fächerübergreifend, handlungsorientiert und projektbezogen. Um die Texte zu erstellen, waren sowohl Schön- als auch Rechtschreibung gefordert, das Fach „Werken“ wurde durch die Herstellung der Schilder abgedeckt, Mathe und Geometrie kamen durch die Übertragung der Winkel bei der Konstruktion zu ihrem Recht.
Waldlehrpfad bekommt ein Facelifting Der Waldlehrpfad im beschaulichen Dürr-Ellenbachtal ist etwas Besonders: Denn er entstand vor über 60 Jahren als erster seiner Art in ganz Deutschland.
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