Nicht ganz sicher ob ich eine Umarmung brauche, zwei Flaschen Wodka oder einfach jemanden in die Fresse schlagen soll.

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Nicht ganz sicher ob ich eine Umarmung brauche, zwei Flaschen Wodka oder einfach jemanden in die Fresse schlagen soll.
Falle wieder in mein altes Muster zurück. Nur eine Frage der Zeit wie lang mein Körper das noch mitmacht.
Ein Tag am Meer #entspannen#rausausdemalltag#nordsee#sylt2016⚓#urlaubsfeeling#waseinleben#urlaubvormurlaub😋 (hier: Strand Westerland / Sylt)
Ich schau aus dem Fenster und sehe in die Bäume an denen die Knospen im Wind hin und her wehen. Und keine Ahnung wieso, es macht mich traurig. Dieses neue leben wächst und ich muss dran denken wie diese neuen Blätter im herbst wieder abfallen.. wozu? Wozu das alles? Wieso gewachsen? Wieso leben wir? Diese Blätter kamen um den Baum zu nähren, den Baum am leben zu halten. Und wieso lebt ein baum? Um uns atmen lassen zu können? Und wieso leben wir? Damit wir die Pflanzen atmen lassen können? Und was passiert? Es entsteht eine Ewigkeit ein lebenskreislauf. Also leben wir für die ewigkeit. Aber wieso? Wieso das alles? Ich ertappe mich so oft dabei wie ich über sowas nachdenke und ich geb keine ruhe bis ich irgendeinen Sinn und Zweck gefunden habe. Ich bin wirklich froh das ich überhaupt dazu gekommen bin darüber nachzudenken. Es hat mich dazu gebracht objektiver zu sein. Die Dinge anders zu betrachten. Ohne Klischees ohne dieses gesellschaftliche denken. Ich bin so dankbar dafür. Das versteht warscheinlich niemand und deshalb behalte ich das alles nur bei mir. Abgesehen davon dass ich diese ganzen Gedanken und grübeleien sowieso nicht in Worte fassen kann. Ich bezweifle deswegen das man das überhaupt verstehen kann was ich hier Aufschreibe. Ich wünschte ich könnte das. Ich verabscheue unsere Gesellschaft obwohl ich teil davon bin. Ich hasse diese Oberflächlichkeit obwohl ich selbst in vielen Dingen oberflächlich bin. Ich hasse dieses Gerede und diesen Smalltalk über unnötige Dinge obwohl ich diese Gespräche selbst führe. Ich hasse das alles aber ich tu es selbst. Dieses verklemmte Dasein, wo man immer allen alles recht machen will ganz egal wie es einem selbst dabei geht. Man will jedem gefallen, man hat angst was andere Leute über einen denken. Genau so bin ich zumindest. Und ich glaube ich bin da nicht die einzige. Ich hasse es so zu sein. Aber man will nicht auffallen. Ich zumindest nicht. Ich will keine aufmerksamkeit. Und man zieht Aufmerksamkeit auf sich wenn man anders ist. Die ganze Gesellschaft ist einfach eine riesige Maskerade, ein riesiges Theaterstück. Man ist nicht frei. Man ist gefangen in diesen ganzen verzwickungen der Gesellschaft, all diese kleinen Kleinigkeiten. Ich hasse es so sehr. Ich beneide diese Leute die darauf scheißen können einfach so sein können wie sie sind und denen es egal ist was andere über sie denken. Wieso kann ich so nicht sein? Aber das schlimme daran ist, das ich mich oft ertappe diese Leute die anders sind zu veruteilen. Das ich genau das tu was ich eigentlich hasse. Und das deprimiert mich. Ich bin manchmal genau so wie die Leute die ich hasse. -.- Das zeigt mir das ich nicht weiß wer ich bin und was meine Prinzipien und meine Meinung ist. Ich bin nicht ich, ich weiß nicht wer ich bin. Bzw ich weiß nicht wer ich in dieser drecksgesellschaft bin. Es ist der reinste Albtraum wenn man sich darüber den Kopf zerbricht.