aufbrechen, um auszubrechen – Neun Tage im Wicked Van durch Neuseeland (feat. Marco)
Ich grüße euch!
Das Warten hatte ein Ende. Ich wachte auf, ging zur Bushaltestelle, ein Bus hielt, jemand mit großem Koffer und Grinsen stieg aus – Marco. Wir gingen zur Wohnung, frühstückten und nahmen ein Uber, um unser Reisegefährt abzuholen. Dort stand es nun vor uns in voller Pracht.
Die Sprüche „Too loud for Satan“, „Powder to the People“ und „Take my advice, I'm not using it.“ verzierten den bunten Toyota. Wir fühlten uns gleich um ein Drittel cooler.
Unsere erste Testfahrt führte uns zum Supermarkt, um etwas Proviant einzukaufen. Dann konnte es aber wirklich losgehen. Unser erstes Ziel war ein Campingplatz in Rotorua. Auf dem Weg dorthin fuhren am Hobbiton Movie Set vorbei, dem Ort, an dem Herr der Ringe gedreht wurde. Jedoch fanden wir 80 Dollar pro Person für eine zweistündige Tour ziemlich überteuert, sodass wir lediglich ein paar Fotos von der Umgebung schossen.
Noch vor Sonnenuntergang erreichten wir den Campingplatz, der nur einen kurzen Fußmarsch vom Rotorua See entfernt lag.
Wir aßen in einem indischen Restaurant, buchten eine Rafting-Tour für den nächsten Tag und verbrachten unsere erste Nacht im Wicked Van. Geweckt wurden wir von der Nachricht, dass die Rafting-Tour, die wir gebucht hatten, nicht stattfinden konnte. Jedoch hatten wir die Möglichkeit, etwas mehr zu bezahlen und eine andere, längere Tour zu buchen. Das taten wir also und nach einer Tasse Tee mit Croissants vom Vortag fuhren wir zum Treffpunkt. Dort wurden wir von unserem Guide Jack und dem Rest der Tour-Gruppe eingesammelt. Wir bekamen Neoprenanzüge, einen Helm und eine Sicherheitseinweisung. Dann ging es los. Ziemlich antiklimatisch, dafür aber umso aufregender war die Tatsache, dass direkt der erste Teil des Flusses der heftigste sein sollte – eine 4 von 5 der Wildwasserschwierigkeitsskala (das Wort habe ich gegoogelt). Wir taten, was Jack uns zurief; Marco und ich als Kapitäne unseres Bootes. Plötzlich steuerten wir auf eine riesige Welle zu. „Weiterrudern! Weiterrudern!“, brüllte Jack. Mit der Devise „Augen zu und durch“ ruderten wir tatsächlich DURCH die Monsterwelle hindurch. Für einen Moment fühlte es sich an, als wären wir unter Wasser. Dann waren wir wieder über Wasser. Ich öffnete die Augen und schaute in Marcos entsetztes Gesicht. Damit hatte er nicht gerechnet. Zugegeben, ich auch nicht. Wir lachten den Schock weg und Jack initiierte ein Paddel-Highfive mit der gesamten Besatzung. Der Rest der Tour war dann zum Genießen. In wunderschöner Natur trieben wir den Fluss entlang. Ein paar knifflige Passagen gab es noch, aber die waren ein Zuckerschlecken nach der Monsterwelle vom Anfang. Ohne Mann oder Frau über Bord erreichten wir nach knapp einer Stunde das rettende Ufer. Ein wunderbares Erlebnis. Leider gibt es keine Fotos, die dieses waghalsige Abenteuer dokumentieren. Nach der Rafting-Tour fuhren wir zum Rainbow Mountain, um dort auf den Gipfel zu wandern.
Die Wanderung dauerte insgesamt drei Stunden. Die Aussicht war es wert.
Auf dem Weg zum Campingplatz fanden wir natürliche heiße Quellen und gingen erst mal eine Runde baden. Schilder wiesen darauf hin, wegen der Amöben besser nicht den Kopf unter Wasser zu tauchen. Fanden wir ganz ratsam, um einer Meningitis vorzubeugen. Anschließend fuhren wir zu einem kostenlosen Campingplatz, Reid's Farm in Taupo. Dort gab es weder Strom noch Dusche noch WC, aber immerhin konnten wir dort für eine Nacht gratis parken und schlafen. So sah es übrigens im Inneren des Vans aus.
Marco hatte die glorreiche Idee, den Campervan an einer Schrägen zu parken. Ich wies ihn darauf hin, dass es zum Schlafen keine gute Idee wäre. Er wies mein Argument ab. Wir schliefen schlecht. Am nächsten Morgen wurden wir von Enten geweckt.
Nach Tee und Müsli machten wir uns auf den Weg zu den Huka Falls, einer Kaskade von Wasserfällen nur wenige Minuten entfernt.
Von dort fuhren wir etwa eine Stunde bis zum Ketetahi Car Park, dem Start des Tongariro Alpine Crossing, einer etwa acht Stunden langen Wanderung, die mir Margaret und Georgina aus Australien empfohlen hatten. Wir hatten ein unfassbares Glück. Denn als wir ankamen, erfuhren wir, dass der Wanderweg gerade erst wieder geöffnet worden war, nachdem er zuvor zehn Tage wegen starker Böen und Schneefall gesperrt bleiben musste. Ein paar Hardcore-Wanderer hatten tagelang am Startpunkt gezeltet und auf den Moment der Wiedereröffnung gewartet. Wir kamen an, parkten und gingen los. Im Vergleich zu den Leuten um uns herum sahen wir nicht besonders vorbereitet aus: Wir trugen Laufschuhe, eine dünne Jacke und regendurchlässige Rucksäcke. Aber immerhin hatten wir ausreichend Essen und Trinken eingepackt. Es konnte also losgehen.
Schon nach fünf Minuten fing es zu regnen an. Das wiederholte sich in unregelmäßigen Abständen. Immer mal wieder entleerte sich eine Wolke über uns. Die schöne Natur tat ihr Bestes, um uns bei Laune zu halten.
Irgendwann offenbarten sich vor uns schneebedeckte Berge und es wurde klar: Auch wir müssen durch den Schnee.
Nach etwa vier Stunden Wanderung musste eine Entscheidung her: Entweder wir kehren um oder wir wandern trotz fehlender Ausrüstung, klirrender Kälte und nasser Füße das letzte Stück bis zum höchsten Punkt, um nach einem kurzen Abstieg wieder auf dem befestigten Weg zu landen. Die Entscheidung fiel nicht schwer. So zogen wir uns an einer Eisenketten den verschneiten Hang hinauf, wateten durch den tiefsten Schnee und versuchten, nicht auszurutschen und hunderte Meter in die Tiefe zu stürzen. Das gelang uns und der Lohn war ein atemberaubender Ausblick.
Wir legten unsere Mittagspause am türkisblauen Kratersee ein. Einen besseren Ort hätte es dafür nicht geben können.
Anschließend zogen wir weiter. Ab jetzt ging es nur noch bergab. Als wir aus der Schneezone raus waren, wurde es langsam wieder grüner. Die letzten zwei Stunden der Wanderung bereiteten uns eher wenig Spaß. In nicht enden wollenden Serpentinen spazierten wir den Berg hinab, um am Ende ein Waldstück zu erreichen, das ebenfalls kein Ende zu finden schien. Doch plötzlich spuckte uns der Wald auf einem Parkplatz aus, von dem uns ein Shuttlebus zurück zu unserem Wicked Van fahren sollte. Wir hatten es geschafft. Acht Stunden Wanderung mit Temperaturschwankungen von fast 15°C lagen hinter uns. Das merkten auch unsere Beine und Füße. Wir belohnten uns mit einem guten Burger und fuhren nach Flat Hills, wo wir Karen trafen, die den Campingplatz dort betreibt. Sie führte mich kurz rum, während Marco unseren Van parkte. Hinter dem Campingplatz war eine riesige Weide mit Pferden und Alpakas. Es gab Duschen, einen Aufenthaltsraum und ein Café. Außerdem hatten wir endlich wieder Strom und Wifi. Wir waren im Paradies.
Am nächsten Tag nahmen wir die Fähre zur Südinsel. Von Wellington ging es nach Picton. Weit weniger eindrucksvoll als es auf der Website des Fährunternehmens beschrieben war: „One of the most beautiful ferry rides in the world.“
Wir kamen trockenen und sicheren Fußes auf der Südinsel an und fuhren weiter nach Blenheim. Dort spazierten wir ein bisschen durch die Gegend.
Der Hunger ließ uns einen überteuerten, aber sehr schmackhaften Döner bzw. eine Falafel essen. Vollen Bauches rollten wir nach Rotoroa – nicht zu verwechseln mit Rotorua auf der Nordinsel – und parkten unseren Van an einem wunderschönen See, den wir nicht sahen, weil es schon dunkel war. Umso großartiger war die Überraschung am nächsten Morgen. Was für ein Ausblick.
Wir genossen das Frühstück am See, das wie fast jeden Morgen aus Toast, Müsli und schwarzem Tee bestand, und machten uns anschließend auf den Weg zu einer weiteren Wanderung. Der Lewis Tops Track in Maruia sollte etwa drei Stunden dauern. Es regnete in Strömen. Wir waren darauf nicht wirklich vorbereitet, starteten die Wanderung aber dennoch. Wieder in Laufschuhen, wieder ohne wasserfesten Rucksack. Nach fünf Minuten hatten wir komplett nasse Füße. Zum Glück bogen wir nach zwanzig Minuten in einen Wald ein, sodass wir zumindest von oben nicht mehr so nass wurden. Wir trafen auf der Wanderung exakt eine Person. Ein junger Mann kam uns entgegen und sagte, die Strapazen hätten sich nicht wirklich gelohnt, da es so neblig wäre, dass man ohnehin nichts sehen könnte. Ich überzeugte Marco dennoch, es zumindest noch ein Stück weiter nach oben zu versuchen. Seine Begeisterung sieht man im folgenden Foto.
Wenig später hatte er verständlicherweise keine Lust mehr, drehte um und ich ging alleine weiter. „Wenn ich in drei Stunden nicht beim Auto bin, komm' mich suchen.“
So watete ich noch immer motiviert den schlammigen Weg entlang, bis der Wald endete und ich auf freier Fläche bergauf weiterwandern musste. Es war kalt, der Regen peitschte mir ins Gesicht und der Weg schien kein Ende zu nehmen. Immer wieder dachte ich: „Das muss der höchste Punkt sein.“ Und als ich ihn erreichte, sah ich in der Ferne einen höheren. Der Regen ging langsam in Hagel über, der Wind nahm zu. Aber ich wollte es unbedingt schaffen. So kämpfte ich mich weiter von relativem Höhepunkt zu relativem Höhepunkt. Mein Ehrgeiz trieb mich an. Doch als noch Nebel hinzukam und meine Finger langsam taub wurden, stieg ich auf einen Felsen und erklärte ihn zum höchsten Punkt der Wanderung. Ich schaute mich kurz um: Eine beeindruckende Sicht auf eine dichte Nebelsuppe. So drehte ich um, wissend, dass die Aussicht weiter oben auch nicht besser sein würde – ein kleiner Trost. Der Abstieg ging rasend schnell. Es war mehr ein Rutschen als ein Gehen, vielleicht fand ich mich gerade deshalb so schnell unten auf dem Parkplatz wieder. Wir fuhren etwa anderthalb Stunden nach Greymouth zu einem Campingplatz mit Strom und Duschen. Unser Timing war perfekt. Fünf Minuten bevor sie schloss, stand ich an der Rezeption. Marco wartete im Van. Ich bekam einen Stellplatz zugewiesen und wünschte der Dame an der Rezeption einen schönen Feierabend. Wir fuhren zu unserem Stellplatz, um dort zu erfahren, dass er bereits belegt war. Ich rannte zurück zum Office – niemand mehr da. Wir beschlossen daher, einfach irgendwo zu parken. Da alle Plätze ohne Starkstrom belegt waren und wir nicht einfach auf einen Platz fahren wollten, für den wir so nicht bezahlten hatten, tat ich etwas, das sich später als sehr dumm herausstellen sollte: Ich entfernte ein Seil, das die Zufahrt auf einen Stellplatz verhinderte. Marco und ich sahen keinen Grund für die Absperrung. Die Fläche sah aus wie jede andere. Wir parkten und nutzten anschließend Dusche, Küche und Gemeinschaftsraum. Nach einer großen Portion Spaghetti mit Sahnesoße und einer Flasche Wein fielen wir in den behutsamen Schlaf.
„BÄM! BÄM! BÄÄÄM!“, hämmerte es am nächsten Morgen um 6:45 Uhr an die Wagentür. Ich schreckte als Erster aus dem Schlaf hoch und öffnete verwirrt die Tür. Vor mir stand die Rezeptionsdame von Abend zuvor. Leicht gerötete Wangen und tiefe Falten auf der Stirn zeigten ganz klar: Sie war sauer. „Ihr könnt nicht einfach das Seil entfernen!“, sagte sie zornig. Auch Marco hatte inzwischen die Augen geöffnet. Ich blieb erstaunlich ruhig: „Das tut uns leid. Wir wollten auf den Stellplatz fahren, aber er war...“ „Ihr könnt nicht einfach das Seil entfernen!“, ließ sie mich nicht ausreden. „Entschuldigung. Wie gesagt, der Stellplatz war belegt und wir wussten sonst nicht...“ „Das Seil wird nicht entfernt!“ Ich versuchte es noch einmal: „Es tut uns leid. Wirklich. Wir wollten nicht einfach auf einen Platz fahren, für den wir nicht...“ „Wir haben auf diesen Platz ein Wasserproblem. Wir haben den nicht umsonst abgesperrt.“ „Okay, das verstehen wir. Es tut uns leid.“ „Man entfernt nicht einfach das Seil. Das macht man nicht!“, belehrte sie uns. Das hatte ich auch schon beim ersten Mal verstanden. Aber je häufiger sie das sagte, desto mehr musste ich mich beherrschen, nicht loszulachen. Wir versicherten ihr, ganz vorsichtig vom Stellplatz zu fahren und das Seil anschließend wieder zu befestigen. Eines hatten wir gelernt: Man entfernt nicht einfach das Seil! Müde fuhren wir zu den Pancake Rocks.
Und ich trank den ersten Kaffee, den ich mir selbst gekauft hatte.
Wir aßen etwas und machten uns auf den Weg nach Hokitika, um den Westcoast Treetop Walk zu erkunden. Es ist im Prinzip eine riesige Stahlkontruktion, mithilfe derer man auf über 20m Höhe durch den Wald spazieren und die Natur bewundern kann. War jetzt weniger spannend, als es klingt, aber da man einige Elemente zum Schaukeln bringen konnte, hatten Marco und ich dennoch Spaß.
Anschließend brachte uns unser Wicked Van nach Franz Josef zu einem Campingplatz, der so voll war, dass wir in der hinterletzten Ecke parken und mehrere Minuten Fußweg zu den Waschräumen in Kauf nehmen mussten. Aber immerhin hatten wir dort unsere Ruhe. Nach Bier und Burgern fielen wir glücklich auf die viel zu dünne Weichschaummatratze. Am nächsten Morgen fuhren wir zum Franz Josef Gletscher, dem etwa 10km langen Talgletscher im Westland-Nationalpark. Über den allgemeinen Wanderweg kommt man nur bis auf ein paar Hundert Meter an den Gletscher heran. Außerdem ist der Gletscher in den letzten 100 Jahren über 4km zurückgegangen – traurig und beängstigend.
Wir machten noch eine weitere Wanderung in der Gegend und brachen dann zum 280km entfernten Wanaka auf. Auf dem Weg legten wir einige Stopps ein, denn die Natur zeigte sich mehr als atemberaubend.
Als wir in Wanaka ankamen, war die Rezeption bereits geschlossen. Zum Glück hing dort ein Telefon, über das man außerhalb der Öffnungszeiten eine Ansprechperson erreichen konnte. Wir bekamen die Anweisung, einen Umschlag mit einem zufälligen Namen darauf aus der Box neben dem Telefon zu nehmen, den Namen durchzugeben und dann einfach der Beschreibung im Brief zu folgen. Gesagt, getan, kinderleicht. Mithilfe einer Chipkarte öffnete sich das Tor zum Campingplatz, wir parkten auf einem Stellplatz ohne Seil und gingen zum Abendessen in die Stadt. Dort aß ich bei „The Cow“ die wohl beste Pizza meines Lebens. Nicht ganz günstig, aber sehr empfehlenswert. Nach einem kleinen Verdauungsspaziergang machten wir die Augen zu. Am nächsten Morgen schauten wir uns Wanaka bei Tag an.
Und wir fuhren zur Puzzling World, einem Park mit einem riesigen Labyrinth und einer Menge Räumen mit optischen Täuschungen. Es war auf jeden Fall einen Besuch wert.
Weiter ging es Richtung Queenstown. Auf dem Weg hielten wir mehrere Male an, um Fotos zu machen.
Da es in Queenstown selbst nur überteuerte Campingplätze gab, entschieden wir uns, weiter nach Glenorchy zu fahren. Wir hatten online einen Campingplatz gefunden. Als wir ankamen, fanden wir jedoch heraus, dass dieser erst in ein paar Tagen öffnen würde. Zum Glück wurde uns in einem kleinen Tante-Emma-Laden weitergeholfen. Wir erfuhren, dass auf der anderen Seite des Sees, in Kinloch, ein Campingplatz war, der bereits geöffnet hatte. Dies entpuppte sich als absoluter Volltreffer. Zwar gab es nur ein stinkiges Plumpsklo, doch der Blick auf den See machte alles wett.
Wir durften sogar ein Lagerfeuer anzünden. So saßen wir mit einer Flasche Wein, selbstgemachten Wraps und Musik an den wärmenden Flammen. Ein perfekter letzter Abend. Was für ein Leben. Am nächsten Morgen nahmen wir die teuerste Dusche unseres Lebens. Fünfzehn Dollar pro Dusche! Immerhin gab es einen gratis Kaffee dazu, weil wir die Qualität (heiß, KALT, warm, HEISS HEISS, lauwarm, kalt) beanstandeten. Wie wir erfuhren, war der Preis so hoch, da sie für Gäste nicht das gefilterte Seewasser nutzen durften. Das Wasser für die zwei Häuser in Kinloch kam über eine Leitung aus Glenorchy. Wir verabschiedeten uns von Kinloch und brachen nach Queenstown auf. Marco musste am frühen Nachmittag am Flughafen sein. Da passte es ganz gut, dass uns beinahe das Benzin ausging. Mit den letzten Tropfen und einer tieforangen Tankleuchte erreichten wir die Tankstelle in Glenorchy. Frisch betankt ging es weiter nach Queenstown. Dort checkte ich in mein Hostel ein, wir säuberten das Auto und fuhren zum Flughafen. Ich nahm Abschied von Marco. Es war eine wunderbare Zeit. Und in etwa sechs Wochen würde ich ihn in Vancouver besuchen. Kein Grund also zur Traurigkeit. Abschied nahm ich anschließend auch von unserem Wicked Van, den ich ganz in der Nähe des Flughafens abgab. Wir hatten eine gute Zeit, lieber Van, trotzdem nehmen wir beim nächsten Mal einen Camper von Jucy. Die sind moderner, günstiger und nicht „zu laut für Satan“. Vom Flughafen aus ging ich am Wakatipu See entlang zu meinem Hostel, kaufte ein, machte mir Abendessen und fiel erschöpft ins Bett. Neun Tage im Campervan lagen hinter uns, zwei Wochen Queenstown liegen vor mir. Auf geht’s!
Was Queenstown so mit sich bringt, erfahrt ihr im nächsten Eintrag.


















