Essbare Wildobstsorten sind eine ausgezeichnete Ergänzung für den Garten. Sie sind meist robust, wenig anfällig für Krankheiten und Schädlinge und bieten zudem eine Vielfalt an Geschmacksrichtungen und Verwendungsmöglichkeiten. Read the full article
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Essbare Wildobstsorten sind eine ausgezeichnete Ergänzung für den Garten. Sie sind meist robust, wenig anfällig für Krankheiten und Schädlinge und bieten zudem eine Vielfalt an Geschmacksrichtungen und Verwendungsmöglichkeiten. Read the full article
Die "Zitrone des Nordens"Der Sanddorn (Hippophae rhamnoides), auch als Fasanenbeere, Haffdorn oder Seedorn bekannt, ist ein sommergrüner Strauch, der durch seine leuchtend orangeroten Früchte besticht. Diese sind reich an Vitamin C und weiteren bioaktiven Substanzen, was den Sanddorn zu einer wertvollen Nutzpflanze macht – sowohl in der Lebensmittelindustrie als auch in der Kosmetik. Read the full article
Über dieses Wildobst weiss man erstaunlich wenig – es ist nicht einmal bekannt, wie viele Arten und Sorten man zum Wildobst zählt. Das soll sich ändern: Eine Stiftung baut in St.Gallen die europaweit grösste Sammlung von Wildobst auf. Der Wildobst-Garten in St.Gallen ist nicht nur für die Biodiversität eine Bereicherung, sondern auch für die Kulinarik.
Umfangreiches Nachschlagewerk
Der Leopold Stocker Verlag und der Leiter der Abteilung Gehölzkunde und Baumschulwesen an der Höheren Bundeslehr- und Forschungsanstalt für Gartenbau in Wien Schönbrunn, Helmut Pirc haben ein sehr umfangreiches Werk mit der Enzyklopädie der Wildobst- und seltenen Obstarten zusammengestellt.
Mehr als 200 Arten, sowohl heimischer als auch exotischer Herkunft werden hier auf rund 400 Seiten vorgestellt und charakterisiert. Allen gemeinsam ist, dass sie sich auch im heimischen Garten ziehen lassen.
Holunder und Schlehen sind den meisten Gartenbesitzern geläufig, auch noch Berberitze und Wacholder, aber wer kennt die Büffelbeere, die Ölweide, die Butternuss, die Essigrose, den Blauschotenstrauch?
Auch solche Exoten, wie die Indianerbanane, Türkische Haselnuss, Granatapfel, Goji-Beere und die Feige werden vorgestellt. Alle Obstarten werden mit Abbildungen und ihren wichtigsten Sorten bezüglich Wuchs, Blüte, Früchten und Standortansprüchen im Detail beschrieben. Die für Köche und Leckerschmecker wichtigen Hinweise auf fast vergessene Geschmackserlebnisse oder eine gesundheitsbewusste Ernährung kommen nicht zu kurz.
Überraschend
Auf vielen Seiten erlebt der interessierte Leser das berühmte „Ahaa?“ „Ach ne.“ „Das wusste ich gar nicht.“ Dieses Nachschlagewerk ist mir inzwischen unentbehrlich geworden, und mir fallen immer wieder Arten ein, von denen ich schon immer wissen wollte, ob sie verwertbar sind. Bisher wurde ich nicht enttäuscht und konnte wertvolle Informationen sowohl über unseren Norddeutschen Dünendorn, als auch über die Österreichischen Dirndlstrauch in diesem Werk finden.
Kritik
Mir persönlich fehlt ein Register mit den Deutschen Namen. Zwar sind alle Arten im Inhaltverzeichnis genannt, und durch ein Lateinisches Register ergänzt, ein Verzeichnis der Volks- und umgangssprachlichen Namen wäre jedoch sehr hilfreich. Ein kurzer Tipp: Lassen Sie sich den Lateinischen Namen durch eine kurze Suche im Internet präsentieren!
Fazit
Die ENZYKLOPÄDIE DER WILDOBST- & SELTENEN OBSTARTEN ist ein rundum gelungenes Werk und sollte in keinem Bücherregal des interessierten Natur- oder Gartenfreundes fehlen. Die Arten sind umfangreich und gut bebildert beschrieben.
Info
ISBN 978-3-7020-1515-2
Helmut Pirc
Verlag Leopold Stocker
416 Seiten, durchgehend farbig bebildert, Hardcover
Buchtipp – Enzyklopädie der Wildobstarten Umfangreiches Nachschlagewerk Der Leopold Stocker Verlag und der Leiter der Abteilung Gehölzkunde und Baumschulwesen an der Höheren Bundeslehr- und Forschungsanstalt für Gartenbau in Wien Schönbrunn, Helmut Pirc haben ein sehr umfangreiches Werk mit der Enzyklopädie der Wildobst- und seltenen Obstarten zusammengestellt.
Die Mannschaft der Niederlande hat das Achtelfinale erfolgreich gemeistert und steht somit bereits im Viertelfinale. Dazu wünschen wir unseren Nachbarn für heute abend alles Gute.
Streng formal hat der gebürtige Niederländer Julian Schouten seinen Beitrag zu den Gärten der Champions gestaltet. Als ruhige Oase, die zum Verweilen einlädt, passt sich dieser Garten gut in die bestehende Platzsituation vor dem Bankgebäude ein. In der Bepflanzung auf wenige Elemente reduziert und mit dem für die Niederlande typischen Belag aus Muscheln spaltet dieser handwerklich aufwendig erstellte Garten sicherlich aber auch die Meinungen der Bertachter.
Gärten der Champions – Niederlande Die Mannschaft der Niederlande hat das Achtelfinale erfolgreich gemeistert und steht somit bereits im Viertelfinale. Dazu wünschen wir unseren Nachbarn für heute abend alles Gute.
Obst und Bachblüten
Zwar hat die Mannschaft von der Insel das Turnier in Brasilien bereits wieder verlassen müssen, doch als Gartenbauer gehören die Engländer nach wie vor zur Weltspitze.
Essbare Wildgehölzarten
Die Bioland Baumschule von Aloys Pöhler hat sich zum Thema der Weltmeisterschaftsgärten in der Cloppenburger Innenstadt zum einen mit den essbaren heimischen Wildobstarten befasst. Felsenbirne, Maibeere, essbare Blutpflaume, Apfelbeere, Kornelkirsche und Kirschapfel zählen zu diesen interessanten Arten, die für jeden Garten eine interessante und insektenfreundliche Bepflanzung bereichern.
Bachblüten
Der andere Themenschwerpunkt befasst sich mit einigen Pflanzen des Engländers Edward Bach, dem Begründer der “Bach-Blütentheorie”. Die Wiederherstellung des seelischen Gleichgewichts und damit der Gesundheit des Menschen mit Hilfe von den Zuständen zugeordneten Blüten oder Pflanzenteilen steht dabei im Mittelpunkt dieser medizinischen Auffassung. Verschiedene Pflanzen dieser Theorie werden hier von der Baumschule Pöhler vorgestellt, der doldige Milchstern, das gelbe Sonnenröschen, drüsentragendes Springkraut, die Kirschpflaume ebenso wie die weiße Waldrebe.
Gärten der Champions – England Obst und Bachblüten