Keiner kennt meine ganze Geschichte.
Die meisten sehen nur einen Bruchteil von dem, was ich bin –
als würden sie alles wissen.
Ich bin vielleicht kein „guter Mensch“,
aber was ich durchmachen musste…
das wünscht man niemandem.
Nicht mal seinem schlimmsten Feind.
Ich seh mich jeden Tag im Spiegel an und verzweifle.
Ich kämpfe gegen das Verlangen, mich selbst zu verletzen –
Ich will manchmal einfach nur verschwinden.
Als Kind wurde ich nie wirklich geliebt.
Es war egal, was ich tat –
Hauptsache, ich war ruhig und hab niemanden gestört.
Ich wusste bis zur vierten Klasse nicht mal,
wie sich eine Umarmung anfühlt.
Liebe war etwas, das andere Kinder bekommen haben –
Im Kindergarten fing es an.
Ich wurde gemobbt – wegen meinem Aussehen.
Ich wusste nicht, was an mir falsch sein soll.
Aber niemand hat mir zugehört.
Immer wenn ich zu ihr wollte,
sagte sie nur: „Mir geht’s auch nicht gut.“
Okay Mama… aber ich bin doch dein Kind?
In der Schule wurde es schlimmer.
Nicht nur Worte, auch Schläge.
Ich sei zu fett, zu hässlich.
Und: „So sieht kein Mädchen aus.“
Damals wusste ich noch nicht,
Ich hatte niemanden zum Reden.
Aggressionen wurden mein Ventil.
Ich dachte, ich hätte Freunde –
aber ich war nur ihr Hund,
der alles für sie machen musste.
Ich kannte keine echte Freundschaft.
Meine Klassenlehrerin in der 4. Klasse hasste mich.
Ich hab nie verstanden, warum.
Ich war hilfsbereit, ich war freundlich –
solange man mir nicht wehtat.
Weil sie mir schlechte Noten gab, musste ich die Schule wechseln.
Neue Schule, neue Gesichter –
aber die Angst war geblieben.
Ich zog mich zurück, war still,
aber innerlich am Zerbrechen.
Dann begann ich, mich zu ritzen.
Und als ich aufhörte, schlug ich lieber gegen Wände,
einfach um irgendwas zu fühlen.
Meine damalige „beste Freundin“ nutzte mich aus.
Sie spielte mich gegen andere aus,
zwang mich, Leute zu schlagen.
Einmal hetzte sie mich auf jemanden,
der zwei Köpfe größer und viel älter war als ich.
Ich sah schwarz – und ich rannte weg.
Scham brannte sich in mein Herz.
Ich musste ihr auch immer Geld geben.
Tat alles aus Angst, verlassen zu werden.
Aber sie ließ mich trotzdem fallen.
In der 8. Klasse war’s dann soweit –
mein erster Suizidversuch.
Ich wollte mich vor den Zug werfen.
Aber der Regen machte alles rutschig,
Der Zug rauschte vorbei –
Später in der Berufsschule fing ich an zu kiffen.
Es war das Einzige, was mich kurz vergessen ließ.
Dann lernte ich meine Ex kennen –
Ich war 14, fuhr 600 Kilometer mit dem Zug zu ihr.
sagte, ich sei bei einer Freundin.
Nach zwei Tagen fragte sie, ob wir zusammen sein wollen.
Ich war glücklich – dachte ich zumindest.
An Silvester waren wir zusammen,
Ich hatte Filmriss – aber war glücklich.
Zum ersten Mal fühlte ich mich… frei.
Sie betrog mich – mit ihrem besten Freund.
Dann mit ihrer besten Freundin.
Ich blieb – aus Angst, sie zu verlieren.
Sie betrog mich mit drei weiteren.
Ich war immer nur ihr Spielzeug, ihr Hund.
Nach vier Jahren Beziehung.
Ich wusste nicht mehr, wer ich war.
Selbst als ich auf der Intensivstation lag,
notoperiert – sie war lieber live auf TikTok
damit sie nicht hungern musste.
Und am selben Tag schlief sie mit einem anderen Typen,
nachdem sie meinte, sie „bräuchte Zeit“.
Wir waren keine paar Stunden getrennt.
Zum Glück kam dann jemand in mein Leben:
meine jetzige beste Freundin.
Sie war der Lichtblick, den ich gebraucht hab.
Und ich bin dankbar, dass ich meine Ex
Anfang 2025 hab ich endlich verstanden,
was schon immer in mir war:
Anfangs hab ich’s für mich behalten,
um mir selbst sicher zu sein.
und zum Glück haben viele gut reagiert.
da ist noch alles dunkel.
aber ich halte mich zurück.
dass mal jemand für mich kämpft.
Aber das wird nie passieren.
den man nicht lieben kann.
und mich selbst gar nicht.
Ich komm nicht klar mit mir.
Wie soll’s dann jemand anderes?
Wenn ich mich selbst verlassen könnte,
Als Kind wünschte ich mir eine Krankheit,
Heute wünsch ich’s mir immer noch.
Bei meiner Not-OP war ich fast froh.
„Endlich geht’s zu Ende.“
Meine erste Überdosis war mit Antidepressiva.
Es hat nicht funktioniert.
Ich fühl einfach… nichts.
würde mich heute ein Bus erwischen.
Wenn jemand sagt „Du bist wichtig“ –
Ich fühl mich fehl auf dieser Welt.
Ich will nicht alt werden.
Mein größter Wunsch ist einfach nur: