WILLI THOMCZYK, bekannt aus Filmen wie „Bang Boom Bang“, „Der Eisbär“, „Was Nicht Passt - Wird Passend Gemacht“ oder der TV-Serie „Die Camper“ zählt seit mehr als drei Jahrzehnten zu den renommiertesten Schauspielern Deutschlands. Darüber betätigt sich das aus Wanne-Eickel stammende und vielfach prämierte Multitalent (Heinrich-Heine-Preis) nicht minder erfolgreich als Theatermacher, Autor, Regisseur und expressiver Maler. Weit weniger bekannt ist der breiten Öffentlichkeit hingegen bislang seine Leidenschaft zur Musik, was sich allerdings mit seinem nun erscheinenden Album „No Bla Bla" zweifelsfrei umgehend ändern wird. So präsentiert er sich auf seinem programmatisch treffend betitelten Werk, an dem er fast zwei Jahre gearbeitet hat, als facettenreicher Liedermacher und überzeugt zudem mit rauhem Timbre als charismatischer Interpret. Unterstützt von zahlreichen Gastmusikern, darunter BART MARIS von der belgischen Worldmusic-Formation JAUNE TOUJOURS, entstand so ein unwiderstehlicher, von Pop, Rock, Chanson, Blues und Jazz geprägter Songreigen voller Leidenschaft und Intensität. Mal leise und intim, mal poptechnisch beschwingt, aber stets mit einem romantisch melancholischen Touch versehen, reichen die musikalischen Referenzen von TOM WAITS über DJANGO REINHARDT bis hin zu HILDEGARD KNEF, der er seine wundervolle Nummer „Sommerwind Verweht“ widmete. Zudem erweist er sich bei den wahlweise in deutsch oder englisch gehaltenen Texten als Meister der formvollendeten Poesie, handeln seine Lieder von der Einsamkeit in der Facebook-Ära („Die schönen modernen Leut“), geht es um Heimatverlust („Hometown Dreams“) oder Autobiographisches („Sag Nein Sag Ja“).