NEUES VIDEO: Das Ende der Wissensgesellschaft in Deutschland? ich nehme kritisch Stellung und halte mich noch zurück! https://bit.ly/3145v80
seen from China

seen from United States
seen from United States
seen from Guatemala

seen from United States
seen from Algeria
seen from United States
seen from United States

seen from United States
seen from Türkiye
seen from Netherlands
seen from China
seen from Belarus
seen from Brazil

seen from Brazil
seen from United States
seen from United States
seen from United States
seen from China
seen from China
NEUES VIDEO: Das Ende der Wissensgesellschaft in Deutschland? ich nehme kritisch Stellung und halte mich noch zurück! https://bit.ly/3145v80
Voraussetzung für den Erfolg der digitalen Transformation
Digitale Kompetenz ist deshalb die Voraussetzung für den Erfolg der digitalen Transformation. Sie ist unverzichtbar für jeden Einzelnen, um in einer Wissensgesellschaft auf die Anforderungen der Arbeitswelt vorbereitet zu sein und am gesellschaftlichem Wandel teilhaben zu können.
Der Schlüssel ist dafür Bildung für die Digitalisierung - denn wer nicht in der Lage ist, sich die digitale Welt zu erschließen, wird an vielen Entwicklungen nicht teilhaben können.
Professor für Bibliothekswissenschaft Hans-Christoph Hobohm findet, Schüler sollten auch die kritische Reflexion der neuen Medien lernen.
Ein lesenswerter Artikel u. a. zum Thema Informationskompetenz.
[Über Wissen und Arbeit X]
X
Worte ‚Wissen‘, wie übrigens auch ‚Erkenntnis‘, beziehen sich auf Prozesse und Zustände, auf ein inneres Erleben, das auf einer physischen Aktivität im Gehirn beruht, von dieser jedoch geschieden ist. Die Zusammenhänge von Hirn und Erleben sind weiterhin ungeklärt, lediglich die Abhängigkeit eines Erlebens von einer Hirnaktivität kann als gesichert gelten. Worte ‚Wissen‘ können jeweils Fragen lassen, wessen? Umgangssprachlich wird der Bezug auf Kognitives gerne übersprungen. Das, was gewusst wird, interessiert und wird geradezu gegenständlich behandelt. Wissen kann sich im Kontext der Verwechslung im Alltag zu einem Lagerhaus ausweiten, aus dem man sich lediglich zu bedienen braucht. Um Wissen festzuhalten und zu verbreiten, dienen sehr häufig Sprachen oder Zeichensammlungen. Doch auch dieses festgehaltene Wissen bleibt, solange es nicht überprüft und für tragfähig gehalten wurde, lediglich persönliche Überzeugung dessen, der es verfasst hat. Wissen kann zur Überzeugung von einer Gruppe von Menschen, sogar von Gruppen werden, könnte jedoch niemals darüberhinausreichen, lediglich eine Überzeugung zu sein, und zwar in Abhängigkeit von den Verfahren, die jeweils eingesetzt wurden. Im vorliegenden Kontext möchte ich keine Theorie des Wissens entwickeln, sondern die praktisch relevante Eigenschaft hervorheben, die eine aktive Auseinandersetzung erfordert, eine Bedienung ausschließt. Und diese Auseinandersetzung setzt freie Zeit voraus, die sich kaum kalkulieren lässt. Wie lange es dauert, bis man ein Wissen verstanden und geprüft hat, lässt sich nur schwer abschätzen, besonders dann, wenn es für jemanden neu ist. Wissen in Produktionsprozesse einzubeziehen, macht Arbeit grundsätzlich komplex und würde im Rahmen einer Wissensgesellschaft hohe Anforderungen an jedes Gesellschaftsmitglied stellen, besonders hohe jedoch an die pädagogischen Einrichtungen. Würde man die Frage nach geeigneten Einrichtungen und eine Pädagogik übergehen, könnte man Wege in eine Wissensgesellschaft schlicht vergessen.
[Über Wissen und Arbeit II]
II
Propositionale Einstellungen preiszugeben, ist in Bezug auf Menschen nichts Besonderes (vgl. Davidson, D., 1982), auch nicht, darüber eventuell Auskünfte zu geben. Schwierig wird es, wenn kognitive Einstellungen Äußerungen färben und dabei unklar bleibt, worauf sich diese Äußerungen beziehen. Umgangssprachlich, aber auch in wissenschaftlichen oder philosophischen Kontexten, kann es relativ leicht geschehen, dass Erläuterungen bzw. Definitionen misslingen, weil sogar entgegen möglicher bedeutungstheoretischer Bemühungen nicht ersichtlich ist, um was es überhaupt geht, also worauf Bezug genommen wird. Ein solcher Fall ist hinsichtlich kreativen Verhaltens geschehen. Ich werde auf Worte ‚Schöpfung‘ und ‚Kreativität‘ im Kontext von Neuem weitgehend verzichten, ‚Entwicklung‘, ‚Weiterentwicklung‘ und ‚Erarbeitung‘ sind im Zusammenhang mit menschlichem Verhalten konkreter und angemessener.
Falls Wissensgesellschaften politisch angestrebt werden, in denen Entwicklungen und Erarbeitungen von Neuem eine zentrale Aufgabe wird, wäre die Phrase ‚lebenslanges Lernen‘ unzureichend. Sie beruht auf einer simplen und verfehlten Einteilung der Gesellschaft in Mitglieder, die Wissen bereitstellen und solche, die es konsumieren. Eine solche Konzeption ließe sich mit einer Kartoffelwirtschaft vergleichen, in der Bauern und Konsumenten harmonieren, wenn das Wetter in geeigneter Weise den Anbau fördert. Neues zu entwickeln, wäre in einer Wissensgesellschaft nicht auf eine kleine Elite beschränkt, die an Universitäten und Instituten tätig ist, sondern wäre eine Anforderung, die auch Betriebe und alle Institutionen in der Gesellschaft einbezöge. Die Formulierung ‚lebenslanges Lernen‘ beschriebe lediglich eine Voraussetzung, die erforderlich ist, um an Neuem arbeiten zu können. Die Ausbildungen in Schulen und Universitäten wurden gerafft und in Päckchen gepackt, um die Gaben in begrenzterer Zeit vermittelbar zu machen. Der Freiraum für Erfahrungen in Umgebungen, die dazu tauglich sein könnten, die Entwicklung von Neuem kennenzulernen, wurde weiter eingeschränkt. Diese politischen Maßnahmen dienen nicht dazu, eine Wissensgesellschaft entstehen zu lassen, sondern folgen dem alten und konservativen Modell der Eintrichterung.
Literatur
Davidson, D., 1982, Rational Animals, Dialectica Vol. 36, No. 4 (1982), pp. 317-327. http://www.jstor.org/stable/42969807
Eine der entscheidendsten Veränderungen der Wissensgesellschaft ist das Aufbrechen klassischer Strukturen und das Durchlässigwerden von Grenzen.
http://www.zukunftsinstitut.de/artikel/tup-digital/03-from-strategy-to-culture/01-longreads/fluide-organisationen-durchlaessig-statt-starr/
Industrie 4.0 und Innovationskultur: Läuft bei dir Chef?
Industrie 4.0 und innovationskultur: Läuft bei dir Chef?
Ich sage es mal so: Bevor Maschinen mit Maschinen sprechen, müssen Menschen mit Menschen sprechen und sich abstimmen. Und das ist viel schwieriger als diese Maschinen-Maschinenkommunikation.
Was bisher mit Menschen und Maschinen geschah und gerade geschieht: In unserer ersten industriellen Revolution gab es durch die Nutzung von Wasser- und Dampfkraft erhebliche Veränderungen in der Produktion.…
View On WordPress
Old School and new school on Flickr.