Linien beruhigen den Kopf
Gerade wenn bei ME/CFS oder ähnlichem die Kraft fehlt, hilft etwas, das nichts fordert und trotzdem gut tut.
So entstehen meine Zentangle-Doodle-Bilder:
Am Anfang steht ein spontanes, kurzes Gekritzel. Ohne Plan, ohne Ziel. Ein Gedanke darf mitlaufen – Frage, Problem oder Wunsch. Er muss nicht gelöst werden, er darf einfach da sein.
Dann folgt der erste ruhige Schritt. Offene Linien werden mit der nächstgelegenen Linie verbunden. Ganz einfach, ohne nachzudenken. So entstehen erste Flächen.
Danach wird alles weicher. Ecken und Zacken werden durch Ausmalen abgerundet. Harte Kanten verschwinden, Formen werden ruhiger.
Kreise und Ovale füge ich passend ein. Übergänge werden wieder geglättet, bis ein fließendes Gesamtbild entsteht.
Und während das Bild wächst, darf sich auch der Gedanke verändern. Aus einer Frage wird ein Gefühl, aus einem Problem ein neuer Blick.
Ab hier ist alles offen. Flächen können leer bleiben, bunt werden oder mit Mustern gefüllt werden. Alles darf, nichts muss.
Wichtig bleibt nur: so lange arbeiten, wie es gut geht. Pausen machen, jederzeit wieder ansetzen oder auch einfach aufhören.
Gerade bei ME/CFS zählt nicht das fertige Bild, sondern der Moment der Ruhe. Die Hand bewegt sich, der Kopf wird leiser. Auch wenige Minuten sind genug.
Text am 30.04.2026 von ©️®️CWG verfasst und von KI formatiert für Insta und Tumblr. Teilen, Folgen und Herzen verteilen sind willkommen – Spam & Bots werden blockiert.
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