Lebensmittel #106: Kefe
Die Kefe ist eine besonders zarte Erbsensorte, die man auch Zuckerschote, Kaiserschote, Knackerbse oder Mange-tout nennt. Die Kefe kommt in Europa, Nordamerika, Indien und Teilen Afrikas vor. Sie stammt wahrscheinlich von der Wilderbse (Pisum elatius) ab.
Die Bezeichnung Zuckerschoten rührt vom besonders hohen Zuckergehalt der Erbsenart her. Im Gegensatz zu den meisten anderen Hülsenfrüchten, sind Kefen sogar roh geniessbar und damit nicht nur als köstliche Beilage geeignet, sondern auch knackige Zugabe für Salate.
Kefen kommen im Frühjahr, etwa zeitgleich mit Spargel, auf den Markt. Aus europäischen Anbaugebieten sind sie dann nur zwei bis drei Monate erhältlich. Kefen kann man 3 bis 5 Tage im Kühlschranks aufbewahren, am besten in ein feuchtes Küchentuch geschlagen oder in einem Frischhaltebeutel.
Kefen sind eiweiss- und kohlehydratreiche Lebensmittel und bilden damit eine gute Grundlage für eine ausgewogene Mahlzeit. Darüber hinaus haben sie auch noch wertvolles Eisen, Phosphor und Kalium sowie gesunde Ballaststoffe und verschiedene Vitamine im Gepäck. Wegen ihres hohen Protein-Anteils sagt man Kefen einen positiven Effekt auf die Nerven nach.














