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Ich habe mich verlaufen, verlaufen bei dem Versuch mich zu finden.
π«§ Herz gegen Nervensystem
Ich glaube, vieles von dem, was in mir passiert, wirkt von auΓen manchmal widersprΓΌchlich.
Vor allem in zwischenmenschlichen Beziehungen. Besonders dann, wenn mir jemand wirklich wichtig wird.
Dabei ist es nicht so, dass ich keine NΓ€he mΓΆchte oder Angst davor habe, alleine zu sein. Eher das Gegenteil. Ich sehne mich nach echter Verbindung, nach VerstΓ€ndnis, nach Sicherheit und danach, mich fallen lassen zu dΓΌrfen. Aber genau das macht mir gleichzeitig auch Angst.
Ich habe ΓΌber viele Jahre gelernt, alles alleine zu tragen. Organisieren, mitdenken, funktionieren, emotional auffangen, reagieren, vorausplanen.. Nicht nur in Beziehungen, sondern schon sehr frΓΌh in meiner Kindheit. Mein Nervensystem ist dadurch dauerhaft in Alarmbereitschaft geraten. Vieles, was fΓΌr andere selbstverstΓ€ndlich wirkt, bedeutet fΓΌr mich innerlich unglaublich viel Anstrengung.
Deshalb fΓ€llt es mir manchmal schwer, konstant erreichbar zu sein, PlΓ€ne einzuhalten oder frΓΌh genug zu kommunizieren, wenn etwas in mir kippt. Nicht, weil mir die andere Person egal ist oder weil ich nicht mΓΆchte, sondern weil mein Kopf und mein KΓΆrper oft gleichzeitig mit tausend Dingen beschΓ€ftigt sind. Ich merke hΓ€ufig erst im Nachhinein, wie ΓΌberfordert ich eigentlich war.
Ich trage Verantwortung oft automatisch alleine, selbst dann, wenn ich sie eigentlich teilen dΓΌrfte. Genau das macht Beziehung fΓΌr mich manchmal so kompliziert. Denn sobald jemand emotional nΓ€her kommt, merke ich, wie sehr mein System gleichzeitig NΓ€he mΓΆchte und davor zurΓΌckschreckt..
Die GefΓΌhle sind zwar echt. Dennoch bedeutet echte NΓ€he auch:
Vertrauen. AbhΓ€ngigkeit. Sichtbarkeit. Verletzlichkeit.
Und das sind Dinge, die fΓΌr (m)ein traumatisiertes Nervensystem nicht automatisch sicher wirken.
Ich habe keine Angst davor, ohne dich ( Partner ) zu leben. Ich habe eher Angst davor, mich wirklich auf dich ( jemanden ) einzulassen und zuzulassen, dass diese Person wichtig fΓΌr mich wird. Denn sobald etwas bedeutungsvoll wird, entsteht auch die MΓΆglichkeit von Verlust, EnttΓ€uschung, Γberforderung oder emotionalem Kontrollverlust.
Ich merke selbst, dass ich in manchen Momenten nicht die KapazitΓ€t habe, die ich eigentlich gerne hΓ€tte. Das frustriert mich tatsΓ€chlich oft selbst am meisten, weil ich weiΓ, dass ich fΓΌhlen kann. Tief sogar. Trotzdem, mein Nervensystem reagiert manchmal schneller mit Stress als mein Herz mit Ruhe.
Ich wΓΌnsche mir keine perfekte Beziehung. Ich wΓΌnsche mir einen sicheren Raum, in dem man lernen darf. In dem Fehler nicht sofort alles zerstΓΆren. In dem Kommunikation mΓΆglich bleibt, auch wenn etwas schwierig wird. Einen Raum, in dem VerstΓ€ndnis wichtiger ist als Perfektion.
Ich brauche Geduld. Ehrlichkeit. Ruhe. VerlΓ€sslichkeit ohne Druck. Menschen, die nicht gegen mich arbeiten, sondern mit mir. Menschen, die verstehen, dass RΓΌckzug nicht automatisch Ablehnung bedeutet und Γberforderung nicht heiΓt, dass keine Liebe da ist.
Und ich glaube, das Wichtigste ist:
Ich bin nicht emotionslos oder unfΓ€hig zu lieben. Nur hat mein Nervensystem ΓΌber sehr lange Zeit gelernt, dass NΓ€he nicht immer sicher ist. Deshalb fΓΌhlt sich manches fΓΌr mich schwerer an, obwohl ich es mir eigentlich wΓΌnsche..
Wenn du nicht aufhΓΆren kannst, an jemanden zu denken stΓ€ndig darauf wartest, dass diese Person schreibt oder sich meldet - dann geht es nicht wirklich um sie. Es geht um dein inneres Kind, das immer noch die Liebe sucht, die es damals von Mama oder Papa nicht bekommen hat. Diese Person triggert eine alte Wunde in dir die Angst, nicht genug zu sein, oder die Angst, verlassen zu werden. Solange du diese Wunde nicht heilst, wirst du dich immer wieder zu Menschen hingezogen fΓΌhlen, die emotional nicht verfΓΌgbar sind.
Moj Spark-Osoba. π«§
Ich hΓΆr die alten Lieder wieder nachts allein,
und plΓΆtzlich zieht dein Name durch mein Herz hinein.
Nicht wie frΓΌher, nicht wie Feuer, nicht wie ein Sturm,
eher wie ein leerer Platz in meinem Leben nun.
Ich brauch kein Chaos, keine Haut, die mich vergisst,
kein βfΓΌr immerβ, das am Ende nur zerbricht.
Ich wollte einfach nur, dass du noch irgendwo ein Teil von meinem Alltag bist..
..
Ich brauche Menschen die sich nicht verpflichtet fΓΌhlen mir zuzuhΓΆren wenn es mir schlecht geht, sondern Menschen die mir zu hΓΆren weil sie mir zu hΓΆren wollen.
@inaxha #meinzitat
Ich habe dir Sachen verziehen wofΓΌr andere dich gehasst hΓ€tten.
#meinzitat
wofΓΌr andere dich hassen*
Urteil nicht ΓΌber mich wenn du nicht weiΓt was mir in der Vergangenheit alles passierte & Hasse mich nicht, wenn du nicht weiΓt was mir in der letzten Zeit alles so fehlte.
@inaxha #meinzitat
Der Schmerz entwickelt sich zu Wut, und du willst einfach nur, dass dich jeder in Ruhe lΓ€sst, bevor es schlimmer wird.
Manchmal bleibt nur Leere, wo frΓΌher Liebe war.
Das, was ein Mensch am meisten gibt, ist oft das, was er selbst am dringendsten braucht.
βUnd vielleicht bin das ja einfach ich, der mensch der einfach zu viel fΓΌhlt oder gar nichts und das immer zum falschen Zeitpunkt.β
Ich hasse meine Vergangenheit. Sie ist der Grund, warum ich heute Angst habe, jemanden zu verlieren, warum ich Angst habe, zu nerven, zu viel zu sein, zu nah, zu ehrlich und richtig zu lieben. Denn alle, die ich liebte, lieΓen irgendwann meine Hand los.. Ich kann nicht mehr..
Eine der grΓΆΓten Ironien des Lebens ist, dass diejenigen, die uns verletzen, oft so tun, als ob sie diejenigen sind, die verletzt wurden.
Manche werden es leider nie verstehen, wie viel Wut und Traurigkeit es gebraucht hat, um so ruhig zu werden.
Manchmal hasse ich mich so sehr, dass ich nicht mal weiΓ, wohin mit diesem GefΓΌhl.
Es brennt und gleichzeitig fΓΌhle ich nichts.
Jemand der dich wirklich respektiert und schΓ€tzt, hΓ€tte dich nie bewusst verlassen und verletzt.
@inaxha #meinzitat