trauma
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⁂
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@ti3f5chlaf
trauma
i HATE depressions.
FUCK OFF.
hör eine stimme, könnte deine sein.
ich vermisse wie du redest...
auch wenn ich dich so oft nicht verstanden habe.
ich vermisse wie du riechst.
ich vermisse wie du läufst.
vermisse wie du ...
ach fuck.
ich soll doch bei mir bleiben.
was ist das an dir...
warum vermiss ich das?
was fehlt mir?
wieso fällt es mir so unendlich schwer
dich einfach
gehen zu
lassen..
ich vermiss die nächte im schlafsack neben dir
wir liegen da, schauen zusammen in den himmel.
ich vermisse unsere nähe,
deinen atem, deine berührungen,
ich vermisse dich immer noch
ob sich das jemals ändern wird?
ich bin nicht bei mir
da kommt er wieder hoch
die letzten monate verdrängt
jahre
und auf einmal wieder da
nur die oberste schicht
schmerz
tut so weh.
ist so tief.
der schmerz,
die tiefe traurigkeit
die unterdrückte wut
alles ist da
die ganze zeit
trag ich mit mir rum.
belastung
ich will mich dir nicht stellen müssen
ich will es nicht erlebt haben
ich will es nicht aufarbeiten müssen
ich will nicht wieder von vorne anfangen
aber ich werde es tun müssen.
erkennen
ich muss mir zeit nehmen
diese gefühle zulassen
ich werde da durch gehen
und ich werde nicht ertrinken
ich kann schwimmen
ich bin stark.
ich bin verletzt, so allgemein,
vielleicht sogar traumatisiert.
ich habe angst dieses wort für mich zu verwenden..
vielleicht war es ja gar nicht so schlimm.
ich hab gut funktionierende abwehrmechnismen entwickelt,
ganz von allein, ohne es zu merken.
sie schützen mich, sie machen, dass ich klarkomme.
so langsam verstehe ich..
erinnerungslücken, heulanfälle wegen nichts ersichtlichem..
ich trage es in mir, ich trage trauma in mir.
ich darf heilen.
ich werde heilen.
so nah, so da, so sehr bei mir und alles gut
dann:
ein dings
und auf ein mal -
so weit weg, so raus, so in einer anderen welt,
in der ich mich selber hasse, in der ich mir weh tun will, tot sein will.
in der ich denke, dass ohne mich alles besser ist.
in der ich gemein bin zu mir,
in der ich so weit weg bin von mir!
und das ist so erstaunlich, weil ich mir doch sonst so nah bin..
vielleicht..
ist das trauma
ist das meine verletzung,
die ich die letzten jahre versucht hab zu verdrängen,
hab sie weggeschoben, mich mit anderen dingen versucht zu beschäftigen,
und
versucht mich oberflächlich zu mögen, zu lieben, zu heilen
vielleicht..
vielleicht ist es größer, tiefer, mehr als ich dachte..
und das ist okay.
es wird
all die jahre hab ich mich menschen nahe gefühlt, die schon wussten, dass sie verletzt sind.
all die jahre hab ich sie gesehen, mich ausgeblendet.
und jetzt, dank therapie, erkenne ich, dass ich mich die ganze zeit in diesen personen, die ich aus tiefstem herzen geliebt hab, gesehen hab.
ich hab ihnen gegeben, was ich gebraucht hätte..
ich hab noch nicht gesehen,
dass ich das brauche, dass ich auch verletzt bin,
auf ähnliche weise..
gut, dass ich es inzwischen sehen kann,
und mich versorge, heile
lieben lern
so nah, so da, so sehr bei mir und alles gut
dann:
ein dings
und auf ein mal -
so weit weg, so raus, so in einer anderen welt,
in der ich mich selber hasse, in der ich mir weh tun will, tot sein will.
in der ich denke, dass ohne mich alles besser ist.
in der ich gemein bin zu mir,
in der ich so weit weg bin von mir!
und das ist so erstaunlich, weil ich mir doch sonst so nah bin..
vielleicht..
ist das trauma
ist das meine verletzung,
die ich die letzten jahre versucht hab zu verdrängen,
hab sie weggeschoben, mich mit anderen dingen versucht zu beschäftigen,
und
versucht mich oberflächlich zu mögen, zu lieben, zu heilen
vielleicht..
vielleicht ist es größer, tiefer, mehr als ich dachte..
und das ist okay.
es wird
ich wünsche dir, dass du heilst.
dass du dir zeit dafür nimmst,
deine wunden und narben genau anschaust,
um dir auch genau das geben zu können was du brauchst.
ich wünsche dir, dass du dir eingestehen kannst,
dass du verletzt bist.
das ist der erste schritt.
die ganze tragweite zu begreifen, zu verstehen,
was die triggerpunkte waren, sind, sein könnten,
alte glaubenssätze abbauen,
neue glaubenssätze lernen,
dafür kannst du dir jetzt zeit nehmen.
du wächst, du lernst, du liebst.
jeden tag neu,
jede nacht nimmst du dich selbst in den arm
und flüsterst dir ein „ich liebe dich“ ins ohr.
ich wünsch dir, dass du dir näher kommst,
ich wünsch dir, dass du zu dir kommst.
feeling it again. this pain. this hate againt myself.
i love myself. but there is self harm. where does it come from?
from myself? from my surrounding?
i hate this place, but i love my room.
i have no home.
homeless.
less
home
it‘s gone
i‘m alone
i‘m
alone.
a
.
Ruhe. Ich nehm mir endlich mal wieder Zeit für mich. Bin alleine. Nachts. Den halben Tag. Aber so ganz stimmt das nicht, ich habe Albert und eine Katze und ein paar Hühner um die ich mich kümmern kann. Es tut gut, es ist ganz viel Raum, nur für mich und meine Gefühle. Ich lerne wieder ohne Handy zu essen, stattdessen Sitz ich draußen, höre den Tieren und dem Wind zu. Albert ist immer bei mir, sitzt neben mir beim Essen, kuschelt nachts mit mir. Ich hatte so Angst, dass seine Anwesenheit weh tut, zum Glück nicht. Letzte Nacht hab ich mir, nur für mich, ein Feuer gemacht, ich lag auf der Matratze daneben, schaute ins Feuer und in den Himmel, wünschte mir ein bisschen nicht alleine zu sein, aber ich konnte es doch akzeptieren. Es tat gut, am Feuer zu schlafen, mit dem Licht aufzuwachen, ich hab gefroren, bin dann rein, hab mich mit Albert aufs Sofa gekuschelt. Ich glaube in der Nacht hatte ich von dir geträumt. Ich sehne mich danach dass alles wieder besser ist, aber ich werde mich in Geduld üben müssen. Alles braucht Zeit, alles ist ein Prozess, alles wird, alles ist in Bewegung. Ich hab es geschafft mittags zu kochen, für mich, hab mir selber zugelächelt, mir selber n guten gewünscht. es ist so überwältigend gerade.
fast ein jahr her...
ich seh deine schrift, seh was du schreibst, genauso wie als wir noch waren. fang wieder an dich zu vermissen. ich wünschte so, wir wären beide nicht so verletzt. hoffe du heilst.
ich hoffe so sehr, dass du es irgendwann verstehen kannst
ich hab alles gesagt. nicht nur einmal. nicht nur auf eine art und weise. es ist genug. ich hab meine position klar gemacht, ich hab gesagt, was ich fühle, was ich mir wünsche, wohin ich will. ich kann meine verantwortung nun ablegen, ich muss sie ablegen und loslassen. ich muss nichts mehr tragen, ich kann loslassen, es liegt nicht bei mir.
du wirst deinen weg gehen. du wirst dein leben gestalten wie du willst. und es ist okay.
grenzen ziehen und brücken bauen
ich will dich nicht aus meinem leben loswerden
(but) I hope that somewhere someone breaks free...