Ich hatte schon länger den Gedanken, alles was in meine Kopf schwirrt in Worte zu fassen. Nun habe ich es wahr gemacht: Mein eigener Blog; in anderen Worten: Willkommen in meiner Welt & meinem Kopf. :D
Was ist denn eigentlich wichtig & notwendig?
Kennt ihr diese Tage, an dem ihr am liebsten die Welt verändern wollt, weil ihr wieder an einem Punkt seid, an dem ihr euch Veränderung wünscht? Ja - so einen Tag hatte ich gestern.
Ich hole mir dann gerne Inspiration(en). Menschen mit ihren Geschichten inspirieren mich total.
Zack - Netflix an. Nach einer Dokumentation gesucht und auf „Minimalism“ (https://minimalismfilm.com) gestoßen.
In dieser geht es um 2 Personen, die Ihre Sichtweisen in die Welt tragen wollen. Welche Sichtweisen frägst du dich bestimmt nun? Um die Ansicht, dass Dinge allein nicht glücklich machen. Jeder geht dem „American Dream“ nach und versucht natürlich so schnell wie möglich erfolgreich zu werden um den maximalen Profit rauszuschlagen.
Überstunden sind vor allem im jungen Alter kein „Fremdwort“ - man muss ja beweisen dass man will. Gegen Ehrgeiz, Fokussierung und Zielerreichung spricht alles nicht - oft frage ich mich aber, zu welchem Preis machen wir das Ganze? Ist die Zahl am Ende des Monates auf deinem Konto all das Wert? Ist es wirklich das, was uns erfüllt? Durchschnittlich 170 Stunden im Monat ohne Überstunden. Also rechnen wir mal noch 20-30 drauf, dann sind 200 Stunden von einem durchschnittlichen Monat mit 720 Stunden weg. Dann schlafe ich noch im Durchschnitt 240 Stunden. Bleiben mir also noch 280 Stunden im Monat frei. Ich will damit jetzt nicht sagen, dass das alles schlecht ist, man muss sich nur in regelmäßigen Abständen fragen - ist es genau das, was ich will? Ich liebe meinen Job & meine Kolleg/innen, nur so by the way. Trotzdem versucht man sich natürlich immer weiter zu entwickeln und sich selbst weiter zu entfalten.
Nun zurück zum Eigentlichen: In den ca. 280 Stunden „gönne“ ich mir dann was - da ich ja so viel arbeite, muss ich mich ja belohnen, damit mein Verstand das Gefühl hat „ja - deshalb machst du das & das ist auch gut so.“
Wir konsumieren so viele Sachen, die wir überhaupt nicht benötigen. Dinge machen nicht glücklich. Sie besänftigen zeitweise mal, that’s it. Ich kenne das selber von mir nur zu gut - bin ich eher phasenweise schlecht drauf habe ich das Bedürfnis mir Dinge zu kaufen damit es mir besser geht - aber was bringt’s? Nichts. Am Ende des Tages sind die Tatsachen, warum es gerade so ist wie es ist, immer noch da.
Okay, zugegeben ich habe mir einen MINI gekauft. Mein Traumauto. Ja man kann auch ohne dieses Auto leben, ja ich will auch nicht sagen dass man sich überhaupt nichts mehr leisten soll, man sollte nur besser überlegen, welchen Mehrwert einem das Ganze bringt. Diese Auto lockt mich noch mehr vor die Tür, ich habe in der kurzen Zeit schon Ort gesehen, die ich vorher nicht gesehen hab, neue Bekanntschaften und Freundschaften geschlossen, die ich vorher nicht hatte, Momente erlebt die ich so nicht hätte. Mein Weg zurück zur Fotografie gefunden. Ja, das klingt evtl. alles etwas strange, aber so ist es. Das ist mehr Wert als dieses Auto gekostet hat, da es kein materieller Wert ist, sondern etwas natürliches, etwas, was mich in meinem Wesen weiter bringt. Und das ist unbezahlbar.
Ich werde mich die nächsten Tage daran begeben, mal auszusortieren, was ich denn überhaupt brauche, meinen Bestand an Klamotten und allem zu senken, denn seit mal ganz ehrlich - wie viel % aus eurem Kleiderschrank zieht ihr an? Es gibt ein Projekt 333 - 33 Kleidungsstücke für 3 Monate (https://bemorewithless.com/project-333/) - und es viel keinem auf, weder auf der Arbeit noch privat, dass diese Personen nur diese Anzahl an Klamotten trugen - fällt euch da was auf? Es ist schon schön, einen vollen Kleiderschrank zu haben aber wäre es nicht noch viel besser, wenn es auch noch eine Person gäbe, die all das tragen würde? Ich habe mir vorgenommen, lieber weniger zu haben, ggf. dafür auch etwas Teureres aber zu wissen, „ja, dieses Teil ist auch eines meiner Lieblingsklamotten“ - als jeden Morgen vor dem Schrank zu stehen und bei der Flut an Sachen mit der Aussage zu kommen „Ich habe nichts zum Anziehen..“
Ach… Das zieht sich durch so viele Bereiche. Ich bin mal gespannt wie’s wird. Ich finde mich gerade selbst und sehe wohin mich der Weg bringt - so viel Unerforschtes und Interessantes liegt vor mir. Ich will all das herausfinden, ausprobieren um zu sehen, was für mich das Beste ist. NUR das ist am Ende des Tages entscheidend. Lebe nicht das Leben für andere, sondern für dich. Sei dir immer der Nächste, auch wenn das egoistisch klingt. Du verbringst das ganze Leben mit dir, also gestalte es auch so, dass du mit dir & deinem Körper in Reinem bist.
Wie siehst du das?
Montag, 09/04/18










