[Als] Leitartikelschreiber verwundert feststellten, der neue Generalsekretär sei ja genauso bescheuert wie seine Vorgänger, saß Blume zufrieden am Schreibtisch.
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@trovoj
[Als] Leitartikelschreiber verwundert feststellten, der neue Generalsekretär sei ja genauso bescheuert wie seine Vorgänger, saß Blume zufrieden am Schreibtisch.
Herr im Himmel, wir danken dir, dass die Neger hungern und nicht wir!
Trouvaille des Tages
Habe nach vier Jahren meinen eigenen Blog wiedergefunden. Mache jetzt weiter.
Mr. X: Das Problem mit den Juden ist, dass sie immer nur an ihre eigene Religionsgemeinschaft denken. - Mr. Y: Aus dem Bericht über die Spendenaktion geht aber hervor, dass sie für die allgemeinen wohltätigen Aufgaben im Verhältnis zu ihrer Anzahl relativ mehr gespendet haben als die Nicht-Juden. - Mr. X: Das zeigt, dass sie immer versuchen, sich Vorteile zu erkaufen und sich in die Angelegenheiten der Christen einzumischen. Sie haben nichts anderes als Geld im Kopf, deshalb gibt es auch so viele jüdische Bankiers. - Mr. Y: Aber nach einer neueren Untersuchung ist der Prozentsatz an Juden im Bankgeschäft ziemlich gering, viel kleiner als der Prozentsatz an Nicht-Juden. - Mr. X: Stimmt genau, anständige Geschäfte interessieren sie nicht, sie sind eher im Filmgeschäft oder führen einen Nachtclub.
Gordon Allport: Die Natur des Vorurteils. Zitiert von Harald Welzer.
Vielen so genannten Rezensionen merkt man an, dass ihr Verfasser das zu besprechende Buch nur oberflächlich oder nur zum Teil gelesen hat. Früher wurde man für eine solche Schlamperei in der literarischen Gemeinde geächtet, heute ist das ein Kavaliersdelikt. Und Leserbriefe, in denen sich darüber beschwert wird, gibt es auch nicht mehr. Fritz J. Raddatz könnte heute in einem Leitkommentar darüber schreiben, wie Goethe im Jahr 1830 den Frankfurter Flughafen sah, keiner würd’s merken. Und wenn, würde sich niemand trauen, was zu sagen.
Jörg Sundermeier
Margaret Thatcher musste die Gewerkschaften noch mit Polizeigewalt bekämpfen. Das übernehmen bei uns heute die Medien.
Jakob Augstein
Was den internationalen Gerichtshof angeht: Das scheint mir noch eine relativ selektive Verfolgung zu sein. Ich werde meine Meinung ändern, wenn George W. Bush vor Gericht steht.
Christian Gerlach in der _taz_
Zum Semesterstart in eine Drogenklinik?
Autorenkollektiv
Die Entwicklung der Presse in den letzten 25 Jahren ist das wohl drastischste und traurigste Beispiel der kulturellen Erosion, die Europa zu verzeichnen hat. Wenn es um Außenpolitik geht, werden die Menschen einfach nicht mehr über die simpelsten Fakten informiert. Die Presse scheint ihre Aufgabe zunehmend darin zu sehen, Feindbilder zu etablieren. Die Journalisten sammeln sich wie um eine Fahne, um die Interessen eines Lagers, meist der neokonservativen Fraktion im Westen, abzubilden und blenden dabei alle übrigen Fakten und Perspektiven aus, als ob sie nicht existieren würden. Eine Aufklärung über die Geschichte eines Konflikts, bestehende Interessensgegensätze, potentielle Gefahren et cetera findet nicht mehr statt. Selbst gestandene Politiker und Diplomaten, die noch während der Wiedervereinigung Strategien der Entspannungspolitik vertraten, haben heute Probleme, in der Presse zu Wort zu kommen.
Hauke Ritz in Telepolis
Gefährlichkeit des Ballspiels
_Es hatten im Herbst überall die üblichen Fußballwettspiele zwischen den verschiedenen Universitäten und Colleges stattgefunden, mit dem Ergebnis, daß dabei 17 Studenten getötet wurden._ – Wilhelm Ostwald [über seine Zeit als erster deutscher Austauschprofessor in Harvard, 1905](http://www.zeno.org/nid/20007990472)
Der Kommiss also, nicht erst die NS-Weltanschauung, ist das Fundament der Konzentrationslager.
Georg D. Heidingsfelder nach Peter Bürger: "Kein Deutscher darf jemals wieder ein Gewehr tragen"
__“Aus dem 18. Jahrhundert__ ist von Samuel Johnson die Äußerung überliefert: 'Hafer ist ein Getreide, mit dem man in England die Pferde füttert und in Schottland die Menschen.' Der Johnson-Biograph James Boswell hat daraufhin entgegnet: 'Deswegen ist England für seine Pferde berühmt und Schottland für seine Männer.'” Aus dem Telepolis-Tischgespräch [über die schottische Nationalspeise Haggis](http://www.heise.de/tp/artikel/42/42590/1.html).
aktuelle Meldung auf wetter.de
Attila, der Hunnen-Intendant
Vor einem Jahr machte Victor Orbán, der Herrscher des Magyaren-Reiches, Attila Vidnyánszky zum Intendanten des Budapester Nationaltheaters. Dieser lässt nun dramatisierte Regierungspropaganda aufführen. In seiner _Johanna auf dem Scheiterhaufen_ von Paul Claudel und Arthur Honegger ist die Johanna von Orléans ein Opfer der Europäischen Union. Martin Schulz, Daniel Cohn-Bendit und andere Europa-Politiker figurieren als Schurken, doch die brave Johanna opfert sich auf „für die Nation, für die Heimat, im Namen Gottes“.
Die AfD ist die Band Freiwild in Parteienform: Sie verbreitet konformistisches Rebellentum, gepaart mit Opfergehabe und rechten Inhalten.
Thorsten Mense in Jungle World Nr. 34
Der Bürgermeister der grönländischen Hauptstadt Nuuk heißt __Asii Chemnitz Narup__. Welche Beziehungen bestehen zwischen Grönland und Sachsen, und hieß Asii Chemnitz Narup vor 1990 noch Asii Karl-Marx-Stadt Narup?